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  • Landschaftsbild: Kuchen von oben

Aus der Gemeinderatssitzung vom 25.04.2022



Gemeinderäte vor der Ankenhalle Foto: Thomas Madel
Gemeinderat und Verwaltung beim Blick auf die Sheds, PV-Module und die aus ihrer Sicht gelungenen neuen Fassade




Herr und Frau Mehmetaj mit BM Rößner unter dem Regenschirm Lena und Valmir Mehmetaj hoffen gemeinsam mit Bernd Rößner, dass es den Regenschirm in der Halle nun nicht mehr braucht…




































Gemeinderäte vor Stellwänden in der Ankenhalle Bei der Präsentation der Ergebnisse des studentischen Wettbewerbs

Besichtigung der Ankenhalle 

Zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung besichtigte der Gemeinderat die kurz vor dem Abschluss stehenden Sanierungsmaßnahmen der Ankenhalle. In den letzten 1,5 Jahren wurde u. a. beginnend mit der Erneuerung der Holzwände im Sporthallenbereich, der kompletten Erneuerung der Duschen, Sanierung der Umkleidebereiche,  Austausch des Brennwertkessels und einer Verbesserung des Brandschutzes in der Halle viel gemacht.  Von außen gut sichtbar sind die neuen Sheds, notwendige Überstiege und Absturzsicherungen, die neue Keramikfassade, eine neue Haupt- und Notentwässerung, und die für aus ökologischen Gründen und zur Reduzierung der Stromkosten in Ankenhalle – und vor allem im angeschlossenen Freibad – installierten PV-Module sowie der neue Sonnenschutz. Auf dem Dach selbst wurden Bitumenbahnen, Wassereinläufe, Entlüfter und Lichtkuppeln erneuert. Daneben gab es noch etliche Bereiche die in der über 40 Jahre Halle erneuert oder saniert wurden.

Zum Abschluss seiner nach dem Rundgang erfolgenden Powerpoint-Präsentation zog Bürgermeister Bernd Rößner das Fazit, dass bei dieser nicht einfachen Maßnahme leider nicht alles rund lief. So wurde insbesondere der Zeitplan aufgrund von Umplanungen und vermeidbaren Verzögerungen bei Dritten weit überschritten. Zeitweise war die Halle auch übersäht mit Regenpfützen…und mehr Hallenbad als Sporthalle, so der Vorsitzende. Aber am Ende stimmt das Ergebnis der durchgeführten Sanierung. Stand jetzt ist man im grünen Bereich, was die Einhaltung des Kostenrahmens von ca. 3,3 Mio. € betrifft.  Das Dach ist mittlerweile dicht und der Sportbetrieb sowie Veranstaltungen sind wieder uneingeschränkt möglich. Dies sah das Gremium ebenso.

Bürgermeister Rößner bedankte sich bei allen Beteiligten: Gemeinderat und insb. Bauausschuss, Architekten und Planern, den Firmen und Handwerkern, dem Bauhof, der viel Eigenleistung in die Sanierung einbrachte und Kämmerer Andreas Sapper, der die Maßnahme von kommunaler Seite federführend betreute. Er bedankte sich auch bei allen Vereinen, Sportlern, Nutzern und Zuschauern sowie Anliegern und Nachbarn für die Geduld während der häufig lauten und beeinträchtigende Maßnahmen.

Einen ganz besonderen Dank richtete Bürgermeister Rößner abschließend an den Hausmeister der Ankenhalle Valmir Mehmetaj. Egal ob als ständig präsenter und zuverlässiger Ansprechpartner für Firmen, Planer und Verwaltung, oder aktiv bei den Arbeiten mitschaffend, bei sehr vielen „Wassereinsätzen mit Gummistiefeln, Wischern, Wassersauger und Eimer“ aber auch anderen, immer geduldig ertragenen und gemeisterten Erschwernissen…oft auch bis lang in die Nacht oder an Wochenenden… hat Valmir Mehmetaj, gemeinsam mit seiner ihn immer wieder aktiv unterstützenden Ehefrau Lena Mehmetaj, grundlegend zum Erfolg der Maßnahme beigetragen.

Dafür gab es dankbaren und verdienten Applaus der Anwesenden. 

Mit kleinen Aufmerksamkeiten und der augenzwinkernden Übergabe eines Regenschirmes für „Notfälle“ bedankte sich Bürgermeister Bernd Rößner auch symbolisch beim Ehepaar Valmir und Lena Mehmetaj.

Die restlichen kleineren Arbeiten sollen nun zügig abgewickelt werden, ehe dann bis Ende Mai die Schlussabrechnung für die Zuschussauszahlung des Landes (346.000 Euro) fertig sein soll. Außerdem wird auf einer bisherigen Grünfläche einer Idee der Verwaltung folgend demnächst noch ein Spielplatz angelegt.

 

Jahresrechnung der Wasserversorgung 2020

Die Jahresrechnung 2020 schließt mit einem Gewinn von 116.173,08 € ab (veranschlagt war ein Verlust von 13.000,00 €). Zusammen mit dem zum 31.12.2019 bestehenden Bilanzgewinn von 59.565,12 € ergibt sich zum 31.12.2020 nun ein Gewinnvortrag von 175.738,20 €, so Kämmerer Andreas Sapper.

Die Wasserverkaufsmenge betrug im Jahr 2020 insgesamt 238.092 cbm, wovon 90,66 % auf Privathaushalte einschl. Kleingewerbe, 5,88 % auf Gewerbe und 3,46 % auf öffentliche Einrichtungen entfallen. 

Die abgerechneten Jahresverbräuche 2016 – 2020 liegen mittlerweile konstant über 220.000 cbm, wobei bei den einzelnen Jahren doch starke Schwankungen festzustellen sind. Dies liegt neben trockenen Sommer und steigender Einwohnerzahlen auch an einmaligen Ereignissen. Ein gravierender Anstieg ist im aktuellen Berichtsjahr 2020 festzustellen. Aufgrund der Pandemie und den damit verbundenen Regelungen ist der Verbrauch gegenüber dem Jahr 2019 um rd. 11.700 cbm gestiegen. Ein Ausblick auf die bereits vorliegenden Verbrauchszahlen 2021 zeigt, dass der Verbrauch mit rd. 226.000 cbm wieder das Niveau des Jahres 2019 erreicht hat. 

Das Mischungsverhältnis lag im Jahresmittel 2020 bei 45 % LW-Wasser und 55 % Espan-Wasser. Durch die Installation der Logger im Jahr 2014 können Rohrbrüche schnell erkannt und lokalisiert werden. Im Zeitraum 2014-2019 wurden so insgesamt 137 Rohrbruche (davon 19 x Hauptleitung) repariert. Im Jahr 2020 waren 8 Rohrbrüche zu verzeichnen. Die Anzahl der Rohrbrüche ist weiter rückläufig. Die Investitionen der letzten Jahre in das Leitungsnetz zeigen den erwünschten Erfolg.

Der Gemeinderat nahm vom Lagebericht der Wasserversorgung zustimmend Kenntnis und fasste die damit im Zusammenhang stehenden erforderlichen Beschlüsse.

Aktuelles aus dem „Arbeitskreis Kuchen“
Berichte über anstehende/ laufende Projekte

Aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses wurden die beiden Arbeitskreise „SBI“ und „Kuchen“ zusammengelegt. Dazu wurden in einer ersten Sitzung mit den Mitgliedern der beiden AKs die Zusammensetzung sowie künftige Themen des neuen AKs besprochen. Ziel ist es, Kuchen in einigen Bereichen aufzuwerten bzw. lebens- und liebenswerter zu machen. Möglichkeiten gibt es sicherlich viele.  Zunächst bildete man zu den Themen Historischer Rundgang, Aufwertung der Grünanlagen und Märkte aus mehreren Gemeinderäten zusammengesetzte Arbeitsgruppen. 

Jeder Arbeitsgruppe erarbeitete in selbstständigen Sitzungen Zwischenergebnisse, welche in der Sitzung des AK Kuchen (neu) am 06.04.2022 dem Gremium und nun dem Gemeinderat vorgestellt wurden.

Zum Thema „schwächelnde“ Märkte erläuterte GR Hansgeorg Rösch den aktuellen Planungsstand. Während der Lichtmessmarkt so bleiben soll, sind insbesondere für den Pfingstmarkt rund um den Marktplatz Änderungen vorgesehen. Es soll neben dem üblichen Krämermarkt ein themenbezogenes, auf den Ortsnamen „Gsälzhäfa“ bezogenes „Gsälzquartier“ initiiert werden. Dazu sollen Beschicker gesucht werden, die im weitesten Sinne zu diesem Thema passen – also auch Anbieter von Gsälz, Honig, Brotaufstrichen, Zopf, Hägemark usw. Der AK Kuchen wird ermächtigt gemeinsam mit der Verwaltung die Umsetzung für 2023 anzustreben. Für 2022 verbleibt es bei der bisherigen Form. Gleiches gilt für den Adventsmarkt. 

Zum Thema Grünflächen erläuterte Sprecherin GRin Ute Lenz die zunächst die Ergebnisse eines von der Gemeinde begleiteten Studentenprojektes zur Aufwertung von Grünflächen in Kuchen. Im Arbeitskreis waren dann mehrere konkrete Projekte ausgewählt und ausgearbeitet worden. Unter anderem wurde vorgeschlagen den Fischbrunnen, eine Fläche von Bogen- bis Friedrichstraße sowie einen Bereich des Marktplatzes aufzuwerten. Zudem noch ein Minidreieck im Bereich der Seniorenanlage in der Strudelstraße. Allein in diesem Jahr sind dafür 50.000 Euro zur Umsetzung eingeplant, weitere Mittel sollen in den Folgejahren eingestellt werden. Der AK Kuchen wird ermächtigt entsprechend weiter zu arbeiten.

GRin Lenz erläutert den Planungsstand der Arbeitsgruppe Historischer Rundgang. Hier sollen die Vorschläge in einem weiteren Schritt konkretisiert werden und Beispiele anderer Kommunen besichtigt werden. Der AK Kuchen wird beauftragt, die Planungen weiter fortzuführen.

Abschließend dankte BM Rößner den mitwirkenden Gemeinderäten der Arbeitsgruppen für ihr zusätzliches Engagement und die geleistete Arbeit, die nun gute Grundlagen für die Umsetzung bildet. Er bezeichnete es zudem als vorteilhaft, dass bei diesen Themen, so wie von der Verwaltung vorgeschlagen, die Impulse und Federführung bei den sehr engagiert mitwirkenden Gemeinderäten liegen und zur konkreten Umsetzung anstehen . Dies wurde auch unter dankendem Applaus vom gesamten Gremium so gesehen.

 

Baugesuche

Der Gemeinderat erteilte das Einvernehmen zu den Baugesuchen:

  • Erweiterung einer Garage, Seetalbachstr. 88, Kuchen
  • Einbau von Dachgauben, Anbau eines Balkons und Errichtung eines Carports, Schillerstr. 24, Kuchen

 

Bekanntgaben - Verschiedenes

BM Rößner gab bekannt, dass die Haushaltssatzung vom Landratsamt genehmigt wurde.

Er teilte mit, dass in den nächsten Tagen die für die KW 17 zugesagten und so auch erwarteten Spielgeräte für den Kindergarten in der Schule montiert werden sollen. Zudem wurde die Verwaltung ermächtigt, Angebote für Gerüst- und Malerarbeiten zur Fassadensanierung des alten Schulhauses einzuholen und dann dem Gemeinderat zur Vergabe vorzulegen.

BM Rößner erläuterte kurz den Ablauf zur B10-Informationsveranstaltung des Regierungspräsidiums am 28.04.22 ab 18.00 Uhr in der Ankenhalle. 

Aus dem Gemeinderat wurden die Themen: Lagerhalle Vereine (GR Kruschina), eine Wohnhausnutzung in der Friedrichstraße (GR Mann) und das Ratsinformationssystem (GR Rösch) angesprochen.

Bürgermeisteramt