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  • Landschaftsbild: Kuchen von oben

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Orgelspieler/in gesucht

Für Trauerfeiern auf dem Friedhof in Kuchen (Aussegnungshalle) wird ein Orgelspieler/eine Orgelspielerin gesucht.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Gemeindeverwaltung Kuchen, Frau Hofmann, Tel.: 07331/9882-26.

Bürgermeisteramt




RP Tübingen - Natura 2000 gemeinsam umsetzten –

Beginn der Artenerfassung im Vogelschutzgebiet 7422-441 „Mittlere Schwäbische Alb“

Das Vogelschutzgebiet „Mittlere Schwäbische Alb“ erstreckt sich von Mössingen über Bad Urach und Lenningen bis Geislingen an der Steige und schließt außerdem den Gutsbezirk Münsingen mit ein. Es ist Teil des Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“, das Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzgebiete europaweit vernetzt. Ab März 2021 beginnen die Arbeiten für den Managementplan für dieses Gebiet. Für den Plan werden die Vorkommen der in der Vogelschutzrichtlinie genannten schützenswerten Arten erfasst und Empfehlungen ausgearbeitet, wie die Artenvorkommen erhalten und positiv entwickelt werden können. Der Plan wird voraussichtlich Ende 2023 fertiggestellt.

Um die Artenvorkommen im Vogelschutzgebiet „Mittlere Schwäbische Alb“ zu erfassen, führen die vom Regierungspräsidium Tübingen beauftragten Gutachter von März 2021 bis September 2022 Kartierungen im Gelände durch. 

Beauftragt mit der Erfassung sind die folgenden Gutachterbüros:

PAN - Planungsbüro für angewandten Naturschutz GmbH

Ingenieur- und Planungsbüro Lange GbR

Im Rahmen ihres Auftrags für den Managementplan sind die Gutachter ebenso wie die Mitarbeiter der Naturschutzbehörden gem. § 52 (Behördliche Befugnisse, Duldungspflicht) Naturschutzgesetz Baden-Württemberg berechtigt, Grundstücke zu betreten, wo dies für ihre Arbeiten erforderlich ist.

Für Rückfragen wenden Sie sich an das Referat 56 – Naturschutz und Landschaftspflege – des Regierungspräsidiums Tübingen.

Ihre Ansprechpartner:
Regierungspräsidium Tübingen, Referat 56 - Naturschutz und Landschaftspflege
Hanna Eberlein, Tel: 07071 / 757-5229, E-Mail: hanna.eberlein@rpt.bwl.de
Mathias Broghammer, Tel: 07071 / 757-5223, E-Mail: mathias.broghammer@rpt.bwl.de

Hintergrundinformationen zur Natura 2000-Managementplanung

Natura 2000 ist ein europaweites Schutzgebietsnetz zur Sicherung der biologischen Vielfalt in Europa. Es umfasst europaweit bedeutende Vorkommen gefährdeter Arten und Lebensräume. Rechtliche Grundlagen sind die Vogelschutzrichtlinie von 1979 und die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie von 1992 (Fauna = Tiere, Flora = Pflanzen, Habitat = Lebensraum).

Für jedes Natura 2000-Gebiet wird in Baden-Württemberg ein Managementplan erstellt. Auf der Grundlage einer aktuellen Erhebung und Bewertung der Arten- und Lebensraumvorkommen des Gebiets formuliert der Managementplan die Ziele, die anzustreben sind, um die Arten und Lebensräume hier langfristig zu erhalten und empfiehlt hierzu geeignete Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen. 

Das Besondere an Natura 2000: Lokale Behörden, Landnutzer, Eigentümer und Bevölkerung werden von der Planerstellung bis zur Umsetzung eingebunden. Nachdem die relevanten Arten des Vogelschutzgebiets „Südwestalb und Oberes Donautal“ durch Gutachter erfasst und erste Ziele und Maßnahmenempfehlungen erarbeitet wurden, wird ein Beirat für die Planerstellung einberufen. Diesem Beirat gehören Vertreterinnen und Vertreter der im Gebiet tätigen Institutionen, Fachverbände und Behörden an. Die Ziele und Maßnahmenempfehlungen des Planentwurfs werden mit diesem Beirat abgestimmt. Alle betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich durch Stellungnahmen zum Planentwurf in das Verfahren einbringen. 

Bei der Umsetzung sind Eigentümer und Landbewirtschafter als Partner gefragt. Sie sollen ihre Flächen weiterhin wirtschaftlich nutzen können. Dazu stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung wie beispielsweise das „Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl“ (FAKT) des Landes Baden-Württemberg, die „Landschaftspflegerichtlinie“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM) sowie die Verwaltungsrichtinien „Nachhaltige Waldwirtschaft“ und „Umweltzulage Wald“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR).

Informationen zu Natura 2000 in Baden-Württemberg können unter https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/europaeische-naturschutzrichtlinien abgerufen werden. Die genaue Lage der Natura 2000-Gebiete ist im „Daten- und Kartendienst“ einsehbar unter: http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/iGvxw

Weitere Informationen zu Natura 2000 und zum Ablauf des Managementplans finden Sie unter: 

www.rp.baden-wuerttemberg.de -> Tübingen -> Abteilung 5 -> Referat 56 -> Natura 2000

https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/default.aspx

www.rp.baden-wuerttemberg.de -> Unsere Themen -> Umwelt: Natur- und Artenschutz -> Natura 2000-Gebiete: Was ist Natura 2000?
https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

Regierungspräsidium Tübingen



Neuer Mitarbeiter verstärkt Team des Ordnungsamtes

Seit Anfang Februar sieht man auf der Kuchener Gemarkung ein neues Gesicht. Im Auftrag der Gemeinde ist Herr Frank als Gemeindevollzugsbediensteter unterwegs und schaut, nachdem der Posten mehrere Monate nicht besetzt war, für das Ordnungsamt wieder „nach dem Rechten“. 

Herr Frank ist in diesem Bereich ein sehr erfahrener Mitarbeiter, welcher dieses Amt bereits seit vielen Jahren in anderen Kommunen ausgeübt hat. Für die Verkehrsteilnehmer heißt es damit wieder „aufpassen“, denn wer will schon gern eine „Knöllchen“ kassieren…..

Bürgermeisteramt


Wasserverbrauchsabrechnung 2020 mit gesenkter Mehrwertsteuer (5%)

Am 29. Juni 2020 wurde in Deutschland eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer von 7% auf 5% (bzw. von 19 % auf 16%) im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 31. Dezember 2020 beschlossen. Dies hat auch eine Auswirkung auf die Besteuerung des gemeindlichen Wasserbezuges.

Die Gemeindeverwaltung möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Wasserverbrauch des gesamten Jahres 2020 mit einem Mehrwertsteuersatz von 5 % (anstatt 7%) besteuert wird. Dementsprechend wurde in diesem Jahr auf der Wasserabrechnung eine neue Zeile mit dem Titel „Wasser 5%“ eingefügt und dort die Wassergebühren berechnet. 

Die Jahresendabrechnungen 2020 sind fertig gedruckt und gehen Ihnen in diesen Tagen zu.

Zur Klarstellung der Abrechnung möchten wir zudem folgende Informationen geben: 

Auf die Jahresendabrechnung werden im Vorfeld vierteljährliche Abschläge erhoben; diese sind jeweils zum 31.03., 30.06. und 30.09. eines Jahres zur Zahlung fällig. Berechnungsgrundlage hierfür ist der Verbrauch des dem Abrechnungszeitraum vorangegangenen Jahres, welcher für das betreffende Jahr umgerechnet und anschließend als Abschlag auf insgesamt vier Quartale verteilt wird. 

Da die Fälligkeit des Abschlags für das 4. Quartal am 31.12. eines Jahres eng mit der kurz darauf folgenden Jahresendabrechnung zusammenfallen würde, wird ein Abschlag für diesen Zeitraum nicht gesondert erhoben, sondern dieser wird „gedanklich“ gleich mit dem Ergebnis der Jahresendabrechnung verrechnet. 

Hinsichtlich der in den meisten Fällen ausgewiesenen Nachzahlung liegt deshalb kein erheblicher Mehrverbrauch gegenüber dem Vorjahr zugrunde, sondern es handelt sich hierbei betragsmäßig oftmals lediglich um die Summe aus der Jahresendabrechnung und der Abschlagszahlung für das  4. Quartal aus dem letzten Jahr. 

Sollten Sie Fragen bezüglich der Jahresendabrechnung haben, steht Ihnen Frau Arz (Tel. 07331 / 9882-31) von der Gemeindeverwaltung während der üblichen Dienstzeiten gerne zur Verfügung.

Bürgermeisteramt



#SupportYourLocals – Kuchen steht zusammen!

Die Corona-Pandemie hat unser Leben verändert. Vieles ist anders, als wir dies gewohnt sind… und mit der Verschärfung des zweiten Lockdowns werden die Einschnitte noch gravierender. Neben der Einschränkung privater Aktivitäten, Schul- und Kiga-Betrieb u. a. m. trifft es vor allem auch viele Gewerbetreibende hart: Geschäfte, Läden, Fitnessstudios, Friseure und Restaurants – alle zumindest stark eingeschränkt, beziehungsweise viele sogar ganz dicht.
Damit das nach der Krise, die irgendwann vorbei ist, nicht so bleibt, können wir alle mithelfen. 

Auch wenn wir unser Lieblingsrestaurant momentan nicht mehr besuchen können, bieten viele Gaststätten mittlerweile einen Abhol- oder Lieferservice an.
Indem wir diese Dienste nutzen, unterstützen wir unsere Stammlokale, die trotz leerbleibender Tische fixe Kosten begleichen müssen, und haben gleichzeitig etwas Leckeres auf dem Teller. Bei manchen Geschäften und Läden ist jetzt auch „click und collect“ möglich – also online oder telefonisch bestellen und dann nach Terminvereinbarung die bestellte Ware abholen. 

Zusätzlich dazu können wir kleine Läden, Geschäfte, Cafés und Co. mit dem Erwerb von Warengutscheinen, Geschenk- und Stempelkarten und Vouchers unterstützen, ihre Miete, Rechnungen, Löhne und weitere Kosten zahlen zu können.
Wenn wir einen Gutschein kaufen, helfen wir damit nicht nur unserem Lieblingsladen und den Geschäften vor Ort und in der Region, sondern können uns gleichzeitig auf etwas Tolles nach der Krise freuen. 

Sie sehen, wir alle können einen Teil dazu beitragen, unsere „Locals“ in schwierigen Zeiten zu unterstützen, finanzielle Probleme abzufedern oder im Extremfall sogar vor einer Insolvenz zu retten. Motivieren Sie Ihre Nachbarn und Bekannten bei dieser Aktion mitzumachen und teilen Sie diese auch gerne in Ihren sozialen Netzwerken.
#SupportYourLocals – Kuchen steht zusammen! 

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit unseren an der Aktion teilnehmenden lokalen Betrieben aus Kuchen, bzw. Mitgliedern des Gewerbevereins, und ihren angebotenen Leistungen, die regelmäßig ergänzt oder aktualisiert wird, sollten sich Änderungen ergeben. 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Kuchen braucht Sie (nicht nur) jetzt! Wir müssen als örtliche Gemeinschaft weiterhin und mehr denn je Solidarität beweisen. Die derzeitige Situation ist für uns alle belastend und wir alle haben eigentlich „mehr als nur genug“ von Corona und seinen Folgen. So bitter es ist, es ist aber auch eine Chance um zu zeigen, dass wir in Kuchen gerade auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen und die Zukunft nicht aus den Augen verlieren. 

Ich setze auf Sie! Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund! 

Ihr Bürgermeister 

Bernd Rößner


Hier können Sie die aktuelle Tabelle (PDF, 400 kB) herunterladen.

 





Windenergie - Befragung zum Windpark Tegelberg

Im Zusammenhang mit dem Windpark Tegelberg kommt es in Kuchen immer wieder zu Diskussionen, insbesondere was das Problem des Schalls betrifft. Aus diesem Grund wird ab Mitte Juli bis Mitte September 2020 von der Medical School Hamburg GmbH, Hamburg, eine Befragung zum Windpark Tegelberg durchgeführt. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Nach diesem Schreiben werden Sie von den Studierenden angerufen um gegebenenfalls einen Termin für ein telefonisches Interview zu vereinbaren. Die Gemeinde Kuchen unterstützt die Befragung.

Windenergie –einzigartige Anwohnerbegleitforschung auf der Schwäbischen Alb
Befragungen zum Windpark Tegelberg starten, Teilnehmer willkommen
Ein interdisziplinäres Forschungsteam ist Geräuschen von Windenergieanlagen auf der Spur, die manche Anwohnerinnen und Anwohner belasten, bei anderen aber nicht auftreten. Ziel des Forschungsprojekts Inter-Wind (kurz für: Interdisziplinäre Analyse und Minderungsansätze – Anwohnererleben akustischer und seismischer Windenergieanlagen-Emissionen) ist es daher, besser als bisher zu verstehen, welche Faktoren bei der Belästigung durch Anlagengeräusche zusammenspielen – und aus diesem Wissen Verbesserungsansätze abzuleiten.

Untersucht wird, wie Meteorologie und geologischer Untergrund bei der Schall- und Bodenbewegungsausbreitung zusammenwirken, wie Geräusche von Windenergieanlagen von den Menschen wahrgenommen und beurteilt werden, welche Faktoren die Wahrnehmung beeinflussen und welche Maßnahmen bei bestimmten Wetterlagen als entlastend empfunden werden. Aufbauend auf den Erfahrungen eines Vorgängerprojektes TremAc (https://www.windfors.de/de/projekte/tremac/) werden Befragungen und Messungen meteorologischer, akustischer sowie seismischer Größen durchgeführt. Eine komplexe Herausforderung, die das erprobte Forschungsteam angeht:

-  Umwelt- und Sozialpsychologie der MSH Medical School Hamburg und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
-  Geophysikalisches Institut am Karlsruher Institut für Technologie (KIT-GPI),
-  Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie am Institut für Flugzeugbau (SWE),
-  Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten auch mit der Gemeinde und der Bürgerinitiative Windkraftanlagen Kuchen sowie den Betreibern der Windparks Tegelberg und Lauterstein zusammen. Involviert in das Forschungsvorhaben ist auch das gerade genehmigte und im Aufbau befindliche Windenergie-Forschungstestfeld WINSENT bei Stötten, welches zentral zu den genannten Windparks liegt. Mithilfe der bereits errichteten Messmasten sollen Windgeschwindigkeit und -richtung, atmosphärische Schichtung, Bewölkung und Niederschlag erfasst und zusätzlich die jeweilige Ausbreitung von Schallwellen in der Luft (Akustik) und die elastischen Wellen im Boden (Seismologie) gemessen werden. Vor und nach der Errichtung der zwei für das Testfeld geplanten Forschungswindenergieanlagen finden Befragungen der Anwohnerinnen und Anwohner statt. Um übertragbare Ansätze zu finden, gehen die Messungen jedoch über das Testfeld hinaus: In den nahe gelegenen Windparks Tegelberg und Lauterstein werden weitere Messungen der Windparameter, des Schalls und der Bodenbewegungen sowie Befragungen von Anwohner/innen durchgeführt.

Zusätzlich zu den Datenanalysen wird eine gezielte Erprobung von Minderungsmaßnahen zunächst auf dem Testfeld stattfinden: Die Windparkbetreiber haben sich bereit erklärt, gemeinsam veränderte Betriebsführungen auch in den kommerziell betriebenen Parks zu erproben, sollte die Analyse dazu Anregungen ergeben.

Die ersten Befragungen zum Windpark Tegelberg starten Mitte Juli 2020. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Wer Interesse hat und im Umfeld von bis zu 5 km zum Windpark Tegelberg wohnt, kann sich aber auch direkt an das Forschungsteam wenden. Ansprechpartner ist Florian Müller (Montag – Freitag, von 09 Uhr bis 16 Uhr unter 040 361 2264 9396 oder per Email: florian.mueller@medicalschool-hamburg.de).

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Bürgermeisteramt


Die Standesbeamten stellen sich vor

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Barbara Baumhauer, Bernd Rößner, Andreas Sapper und Katrin Hofmann (v.l.n.r.)

Die Statistiken belegen es - immer mehr Paare trauen sich wieder. Ob im Grünen in unserem inzwischen bewährten „Trauhäusle“ im SBI-Park oder ganz traditionell, im Standesamt des Rathauses – diese vier Standesbeamten geleiten Sie gerne in Ihren neuen Familienstand.

Bürgermeisteramt


E-carsharing-Angebot

Wie bereits mehrfach berichtet, gibt es für unsere Gemeinde ein „Kuchenmobil“. In Kooperation mit Albwerk und deer-carsharing steht ein E-Golf für Fahrten von Gemeindeverwaltung und dem gemeinnützigen Verein „Bürger für ein starkes Kuchen e.V.“ zur Verfügung. Unter dem Motto „Teilen, sparen, Klima schonen“ kann das Fahrzeug aber auch von Bürgern, Vereinen und Firmen angemietet werden.

Nachdem sich die bisherige Handhabung des ersten Kuchenmobils als nicht „alltagstauglich“ erwies und die Nutzerzahlen nicht befriedigen konnten, war der Vertrag mit dem alten Bieter aufgelöst worden. Im Rathaus ist man jedoch überzeugt, dass ein Bürgermobil- und carsharing-Modell für Kuchen grundsätzlich Sinn macht. Durch die Ankeranmietung der Gemeinde ist nun auch die Abwicklung leichter, wie die ersten Kontakte mit „deer“ zeigen.  Das Prinzip des e-carsharing ist einfach: man „teilt“ sich ein Fahrzeug, anstatt es dauerhaft anzuschaffen. Dabei bezahlt man nur für die genutzte Zeit und muss weder Versicherungs-, Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Der Strom ist inklusive. Der Golf kann wie ein ganz normales Auto mit Automatikgetriebe gefahren werden. Nach dem Öffnen des gebuchten Autos mittels Chip oder Smartphone wird der Autoschlüssel dem Handschuhfach entnommen und dient während der Nutzung zum Starten und Abstellen des Motors.

In drei Schritten zum carsharing-Auto:
„Registrieren – Buchen – Losfahren“.

  • Registrieren
    - Online-Antrag ausfüllen
    - Führerscheinvorlage (Sekretariat Bürgermeisteramt)
    - Systemaufnahme

  • Buchen
    - online
    - App

  • Losfahren
    - Autoentsperrung per App oder Chip
    - CO² frei losfahren

Was kostet der „Fahrspaß“?

  • 6,50 € pro Stunde
  • 39,90 € pro Tag (24 h)
  • 39,90 € jährliche Grundgebühr


Weitere Infos im Sekretariat des Rathauses oder im Internet unter deer-carsharing.de.


Das Fahrzeug steht hinter dem Rathaus. Dort kann es zur Fahrt abgeholt werden. Danach stellen Sie den Golf einfach dort ab und hängen in wieder ans Ladekabel…

Bürgermeisteramt



 


Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). BM Rößner bezweifelt die Repräsentivität der am 05. April für den Winkpark gemessenen Lärmwerte am Sommerberg.

Windpark Tegelberg - erste Messergebnisse liegen vor

Vor rund eineinhalb Jahren wurde der auf Donzdorfer Markung stehende Windpark Tegelberg in Betrieb genommen. Seither kommt es immer wieder zu Beschwerden aus der Bürgerschaft, insbesondere was u. a. das Problem des Schalls (flugzeugähnlicher Lärm der Kühlaggregate bzw. das Schlaggeräusch der Rotoren) betrifft.

Schon früh hatte die Gemeinde deshalb Kontakt mit dem zuständigen Landratsamt aufgenommen, die konstante Einhaltung der zulässigen Lärmgrenzwerte bezweifelt und die Erfüllung der mit der Genehmigung verbundenen Auflagen zur Überprüfung des Lärms bei laufendem Betrieb eingefordert. Auch einige Bürger hatten sich diesbezüglich an die zuständige Kreisbehörde gewandt. Für eine Überprüfung muss eine objektivierte Beurteilung der Lärmbeeinträchtigung über die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) erfolgen. Außerdem sind u. a. die Vorgaben der DIN 61 400-11 zu beachten. Dabei sind alle Geräusche der Windenergieanlage (Rotorblätter, Kühlung, Getriebe, Azimut Antrieb) zu erfassen. Bereits im Frühjahr 2018 war bei einem Treffen zwischen Landratsamt, Betreiber und Gemeinde vereinbart worden, dass ein Sachverständigenbüro zusätzlich zu den üblichen Lärmberechnungen sowohl Emissionsmessungen (an den Windrädern) als auch plausibilisierende Immissionsmessungen (unten in Kuchen) durchführen soll. Bei einem weiteren Gespräch im Juli wurden von Landratsamt und Gemeinde gemeinsam einige repräsentative Messpunkte innerhalb Kuchens festgelegt und die Beauftragung eines unabhängigen Gutachterbüros veranlasst. Mangels geeigneter Windverhältnisse tat sich allerdings zunächst leider nichts, obwohl die Gemeinde, Landratsamt und auch die neu gegründete Bürgerinitiative mehrfach nachhakten.

Ende September 2018 konnten dann endlich die in der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vom Landratsamt - mit einer Frist von max. 18 Monaten - zur Auflage gemachten Messungen an den Windrädern durchgeführt werden. Im Tal unten, das heißt in Kuchen selbst, fand Anfang April 2019 eine erste Messung statt, wobei die Wetter- und Windverhältnisse nicht „optimal“ waren. Schon damals hatte BM Rößner vor Ort deutlich gemacht, dass die Messung aufgrund des immer mehr nachlassenden – und damit zu schwachen - Windes von der Gemeinde nicht als repräsentativ anerkannt werde und wiederholt werden müsse.

Vor diesem Hintergrund wurden Mitte Mai nun vom beauftragten Büro „rw Bauhysik“ im Beisein der Vertreter aus Landratsamt, Betreibergesellschaft, Gemeinderat, Bürgerinitiative und der Verwaltung die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchungen bekannt gegeben und mit den Beteiligten diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die von vielen Annahmen, mathematischen Formeln und physikalischen Gegebenheiten beeinflussten Verfahren sehr komplex und für Nichtfachleute nur schwer, oder teilweise auch gar nicht nachvollziehbar sind. Dies macht die Sache nicht leichter und kann aus Sicht der Gemeinde auch nicht befriedigen.

Im Genehmigungsbescheid hatte das Landratsamt einen maximalen Schallleistungspegel der Windenergieanlage von 106,1 dB(A) ab einer Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe von 5,3 m/s bzw. in Nabenhöhe (139 m) von 8 m/s vorgegeben. In Bezug auf die messtechnische Schalleistungsbestimmung wurde nun ein immissionsrelevanter Schalleistungspegel der auf dem Tegelberg errichteten Windenergieanlage 1 von 105,1 db(A) bekannt gegeben. Die an die Messung anschließende Ausbreitungsberechnung hat ergeben dass die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete (tagsüber 55 dB (A) / nachts 40 dB(A)) eingehalten werden.

Anschließend wurden die Ergebnisse der zur Plausibilisierung dienenden Schallausbreitungsberechnung nach dem modifizierten Interimsverfahren erläutert. Im dritten Teil wurde das für Kuchen eigentlich viel wichtigere Thema „was kommt unten an?“ beleuchtet. Das Gutachterbüro kommt auch nach der Messung vom 05.04.19 zum Ergebnis, dass auch hier die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete eingehalten werden. Eine Überschreitung des zulässigen Immissionsrichtwerts wird als äußerst unwahrscheinlich eingestuft. Dies ist keine Überraschung da der Wind zum Messzeitpunkt nicht die für ein aussagekräftiges Ergebnis erforderliche Geschwindigkeit hatte.

Vor diesem Hintergrund äußerten die Vertreter der Genehmigungsbehörde, dass nach aktuellem Stand damit vom Betreiber der Nachweis zur Einhaltung der Richtwerte erbracht wurde. Die Anlagen können daher wie bisher betrieben werden. Weitere Messungen im Ortsbereich von Kuchen sind aus Sicht des Landratsamtes nicht erforderlich (Anmerkung: in der Genehmigung waren diese auch gar nicht zur Auflage gemacht worden). Wie der Betreiber auf Nachfrage der Bürgerinitiative ausführte, sehe man keine Veranlassung nun Änderungen an den Anlagen – z. B. freiwillige Drosselung – vornehmen.

Keine Überraschung, dass sich die aus Kuchen stammenden Teilnehmer mit diesem Ergebnis nicht zufrieden zeigten, immer auch verbunden mit dem Hinweis, dass der Eindruck im Ort oftmals ein anderer sei. Auch wenn die vorherrschenden Windverhältnisse scheinbar nur selten den idealen Messbedingungen entsprechen, sollten nach Auffassung von Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative weitere Plausibilisierungsmessungen vorgenommen werden. Im Vorfeld hatten das Landratsamt und auch das Gutachterbüro immer wieder betont, dass die Messvorgänge sehr komplex sind und insbesondere davon abhängen, dass richtlinienkonforme Windverhältnisse vorherrschen. Nur dann wäre nach Einschätzung des Landratsamtes gewährleistet, dass die Messungen später auch verwertbar und notfalls auch gerichtsfest sind. BM Rößner äußerte deshalb für Gemeinde und Bürgerinitiative sein Unverständnis, dass man nun seitens der Genehmigungsbehörde  – obwohl die zuvor scheinbar so wichtigen Rahmenbedingungen bei der Messung am 5. April nicht eingehalten wurden – vom bisherigen gemeinsamen Weg: „Messungen an 4 verschiedenen Standpunkten unten“ abrücke. Dies sei nicht nachvollziehbar. Mit Zustimmung der Fraktionsvertreter kündigte er deshalb an, dass die Gemeinde nun in Eigenregie weitere Messungen in Kuchen veranlassen werde, sobald hier regelkonforme Bedingungen vorliegen. Gemeinderat und Verwaltung werden sich nun weitere Schritte überlegen. Ähnliches gilt für die Bürgerinitiative, die sich hier sehr engagiert zeigt.


Homepage der Gemeinde Kuchen

Hier erfahren Sie immer das Neueste aus der Gemeinde Kuchen.
In unserer Homepage wurde für die Gemeinde ein Ratsinformationssystem (RIS) eingeführt. Mit Hilfe dieses Redaktionssystems können die Gemeinderäte nun Ihre Sitzungsunterlagen digital erhalten und auch bearbeiten. Für die Bevölkerung bietet das RIS ebenfalls die Möglichkeit Sitzungsunterlagen aus dem öffentlichen Bereich einzusehen und bei Bedarf auch herunterzuladen und auszudrucken. So ist es nicht mehr notwendig falls man sich für bestimmte Themen interessiert extra das Rathaus aufzusuchen und die Unterlagen abzuholen- aber selbstverständlich immer noch möglich.
Sie finden unser RIS auf der Homepage unter der Rubrik „Gemeinderat“. Das Handling ist ganz einfach.

Viel Spaß beim Stöbern und Surfen!

Bürgermeisteramt


Übersicht über die Standorte der Defibrillatoren

Defibrillatoren können Lebensletter sein und sind sehr leicht zu bedienen. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Kuchen daher nach und nach in den öffentlichen Gebäuden diese wirklich nützlichen Geräte angeschafft.

Hier eine Übersicht über die Standorte in Kuchen:

Gebäude

Adresse

Standort-Defi im Gebäude

Ankenhalle

Jahnstraße 30

Technikraum

Aussegnungshalle

Friedhof

Eingangstür zum Feierraum

Bahnhofturnhalle

Bahnhofstr. 76

Sporthalle 

Bürgerhaus

Hafengasse 20

EG rechts

Freibad

Jahnstr. 25

Schwimmeisterraum

Grund- und Hauptschule

Staubstr. 14

Lehrerzimmer und Hausmeister

Rathaus

Marktplatz 11

EG vor Zimmer 3

Schwimmbad-Turnhalle  Jahnstr. 23  Sporthalle

Scheuen Sie sich nicht im Notfall einen Defi einzusetzen. Es ist wirklich kinderleicht – einfach die vordere Klappe am Gerät öffnen und der sprachlichen Anweisung des Gerätes folgen.

Bürgermeisteramt


Imagefilm der Gemeinde