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  • Landschaftsbild: Kuchen von oben

#SupportYourLocals – Kuchen steht zusammen!
z. B. mit “Click & Collect” , “Call & Collect”, Kauf von Gutscheinen, Abhol- und Lieferservices nutzen...


Nun steht es fest: auch in Kuchen wird am Montag geimpft

Nachdem auch das vereinbarte Kuchener Pop-up-Impfzentrum zu Beginn der Woche noch zu scheitern drohte, ist nun sicher, dass die Aktion stattfinden kann. „Erst abgesagt, dann gewackelt, aber nicht geplatzt und jetzt gesichert“, so könnte man das Auf und Ab der letzten Tage beschreiben. Über 1100 schriftliche Aufrufe zur Teilnahme, über 600 Telefonate, weitere über 200 schriftliche Terminbestätigungen – alles wäre umsonst gewesen. Neben vielen enttäuschten Bürgern – die  teilweise an anderer Stelle Impftermine zurückgegeben hatten – viel Arbeit und vierstelligen Kosten wäre der Ärger und der Frust bei allen Beteiligten enorm gewesen, so eine sichtlich erleichterte Ordnungsamtsleiterin Corinna Funk. Auch Bürgermeister Bernd Rößner zeigte sich sehr erfreut, dass es die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit anderen betroffenen Kommunen und dem Mobilen Impfteams aus Ulm geschafft hat, dass der Kuchener Termin und andere bereits vollständig organisierte Impftermine im Landkreis beibehalten werden können. Auch die Landtagsabgeordneten hatten sich eingeschaltet. Anders als bisher geplant wird in Kuchen nun aber statt „Moderna“ der Vektorimpfstoff „Johnson & Johnson“ verimpft. Der Vorteil hierbei ist, dass nur ein Impftermin notwendig ist, da für einen vollständigen Impfschutz nur eine Dosis notwendig ist – so das RKI. Nach der am 6.5 erfolgten Bestätigung wurden kurzfristig über 250 neue Serienbriefe zur Information der angemeldeten Interessenten erstellt, in Kuchen verteilt und an Auswärtige verschickt. Bereits angemeldete Personen, die das geänderte Impfangebot nicht mehr annehmen wollen, können sich am 07.05.2021 zwischen 8 und 10 Uhr im Rathaus der Gemeinde abmelden. Alle anderen brauchen nichts zu veranlassen. Eine Bestätigung der Terminwahrnehmung ist nicht notwendig.

Wir freuen uns, die angemeldeten Impfwillige am Montag in der Bahnhofturnhalle in Kuchen begrüßen zu dürfen!

Bürgermeister Rößner mit Team


Coronavirus, Öffnungszeiten Rathaus

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Fallzahlen und des daraus resultierenden Lockdowns, möchten wir Sie darüber informieren, dass die Gemeindeverwaltung bis auf Weiteres den Dienstbetrieb eingeschränkt fortführt.

Dringende persönliche Termine können bei zwingend notwendigen und unaufschiebbaren Anliegen telefonisch oder per E-Mail zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses vereinbart werden.

ACHTUNG: Ohne vorherige Terminvereinbarung bei den Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung ist leider kein Zutritt zum Rathaus möglich. Aufgrund der wieder steigenden Corona-Infektionszahlen ist die Koordination der Termine zwingend notwendig. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Bürgermeister
Bernd Rößner



Rathaus am Brückentag, Freitag, 14.05.2021 nicht besetzt.

Am Freitag, 14.05.2021 sind das Rathaus und alle Dienststellen geschlossen.

Wir bitten um Beachtung und Verständnis.

Ihr Bürgermeisteramt

 


Baustelle Filsstraße läuft gut

Bald schon zu - die Wasserleitungsgräben

Wie bereits berichtet, wird seit Anfang April die Filsstraße im Abschnitt Hohenstaufen- bis Eybsstraße im Rahmen des kommunalen Straßeninstandsetzungsprogrammes saniert. Rund 230.000 Euro werden in die Erneuerung von Wasserleitungen und Straßenaufbau investiert. Ein Großteil der neuen Hauptwasserleitung und der Hausanschlüsse sind bereits verlegt. Schon bald geht es mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten weiter. Die Arbeiten liegen insgesamt voll im Zeitplan und verlaufen zur absoluten Zufriedenheit der Gemeinde. Auch von den Anwohnern hört man immer wieder Lob über die Baustellenabwicklung der Fa. Eckle und der Eislinger Wasserversorgung. So kann's weiter gehen.

Bürgermeisteramt


Absage des Pfingstmarktes

Leider muss der Kuchener Pfingstmarkt auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Ein „normaler“ Markt unter Pandemiebedingungen wäre nur bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen/ 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen möglich. Von diesem Wert sind wir derzeit aber noch weit entfernt (Stand 02.05.2021: 257,2). Und da sowohl Händler und auch Bauhof entsprechenden Vorlauf benötigen, sieht die Gemeindeverwaltung keine andere Möglichkeit, als den Markt nun abzusagen.

Bürgermeisteramt


                  # stay@home


Verschmutzung durch Hundekot

Derzeit gehen bei der Gemeindeverwaltung wieder vermehrt Beschwerden über die Verschmutzung von privaten Grundstücken, Kinderspielplätzen, öffentlichen Grünanlagen und auch Gehwegen durch Hundekot ein. Neuerdings nimmt offensichtlich die Unsitte zu, volle Hundekotbeutel nicht mit nach Hause oder in die zahlreich von der Gemeinde aufgestellten Behälter zu werfen, sondern diese an Ort und Stelle – auch sehr oft in private Grundstücke oder Äcker und Felder zu werfen.

Im Interesse der Gesundheit unserer Bevölkerung und der Sauberkeit der Gemeinde ergeht an alle Hundehalter die eindringliche Bitte, die öffentlichen Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen nicht als Hundeklo zu benutzen. 

Gemäß der Polizeiverordnung der Gemeinde Kuchen sind Hundehalter verpflichtet, abgelegten Kot ihres Hundes mitzunehmen und ordnungsgemäß in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen. Wer dies nicht tut, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Wir bitten die Hundehalter dringend, dies zu beachten.

Bürgermeisteramt 


Abschlag für Grund- und Gewerbesteuer

Zum 15.05.2021 ist der 2. Abschlag für die Grund- und Gewerbesteuer zur Zahlung fällig. Wir bitten Sie, die Steuern fristgerecht an die Gemeindekasse zu überweisen oder am bequemen Lastschriftverfahren teilzunehmen.

SEPA-Lastschriftmandate (PDF, 340 kB) erhalten Sie auch  auf dem Rathaus. 

Bürgermeisteramt


Standesamtliche Nachrichten

Geburten:
23.03.2021 Elisa Huger, Tochter der Anna Elena Huger geb. Keller und des Johannes Andreas Huger, Kirchweg 2, Kuchen

16.04.2021 Sena Tunc, Tochter der Derya Tunc geb. Karabacakoglu und des Enes Tunc, Lonestraße 9, Kuchen

Herzlichen Glückwunsch!


Eheschließungen:
​23.04.2021 Janina Machulla und Michael De Stefano, Langwiesenstr. 23, Kuchen

30.04.2021 Nico Kralisch und Saskia Brigitte Veith, Siemensstraße 6, Korb

Herzlichen Glückwunsch!

Bürgermeisteramt


Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude integriert bisherige KfW-Förderprogramme

Die KfW-Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie das neue KfW-Förderprogramm zum Heizungstausch werden ab dem 1. Juli 2021 in die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) integriert.

Ab 01.07.2021 wird nun auch die KfW Kredit-Förderung für Neubauten, Sanierungsvorhaben und Einzelmaßnahmen in die BEG überführt. Somit lässt sich künftig bei allen förderfähigen Maßnahmen zwischen einem Zuschuss und einem Kreditprogramm wählen. Bereits seit 1. Januar 2021 bündelt die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die attraktiven Zuschuss-Förderangebote für energetische Einzelmaßnahmen von Sanierungsvorhaben.

Im Rahmen einer neutralen virtuellen Informationsveranstaltung berichtet die Energieagentur Landkreis Göppingen über die wesentlichen Neuregelungen, die sich durch die neue BEG für Hauseigentümer*innen und Hauskäufer*innen ab dem 01.07.2021 ergeben. Zudem wird ein kurzer Überblick zu den Änderungen gegeben, die bereits ab dem 01.01.2021 gelten. Somit erfahren Sie, als Hauseigentümer*in und Hauskäufer*in, von welchen Förderungen Sie profitieren können und weshalb es sich lohnen kann, mit einer Antragstellung bis zum 1. Juli zu warten.

Die neue BEG integriert dabei die vielfältigen Programme der Fördermittelgeber KfW und BAFA und macht damit die Förderlandschaft übersichtlicher. Sowohl für Einzelmaßnahmen, als auch für Komplettsanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard, werden die Förderungen für besonders nachhaltige oder energieeffiziente Gebäude bzw. Technologien erhöht. In diesem Zusammenhang ist auch von EE-Klassen und NH-Klassifizierung die Rede. „Es lohnt sich daher, sich über die guten Bedingungen und Möglichkeiten der Förderangebote rechtzeitig zu informieren“, betont Timm Engelhardt, Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen.

 Die kostenfreie Veranstaltung „Integration KfW-Förderprogramme in die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude“ findet am 17.05.2021, von 19.00 – 20.00 Uhr für interessierte Bürger*innen des Landkreises Göppingen statt. Die Veranstaltung erfolgt auf virtuelle Weise über Microsoft Teams. Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 14.05.2021 per Mail bei der Energieagentur Landkreis Göppingen: E-Mail: energieagentur@lkgp.de. Rückfragen unter Tel.: 07161 65165-00.

Nach der Anmeldung werden weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung sowie die Zugangsdaten, über die die Einwahl erfolgt, zugesandt. Ein PC/ Laptop oder ein mobiles Endgerät ist für die Teilnahme an der Veranstaltung ausreichend, es bedarf keiner Installation von Programmen.


Freibad bleibt vorerst zu

bis auf weiteres… gähnende Leere im Freibad

Bald sind wir im Mai, wann macht das Freibad auf, so wird mancher denken. Gute Frage, die leider derzeit nicht zu beantworten ist. Gemäß den Vorgaben der „Bundesnotbremse“ sind Schwimmbäder ab einer Corona-Inzidenz von 100 geschlossen.  Im Landkreis lag die Inzidenz Anfang dieser Woche bei 262 und damit weit darüber. Die Corona-Verordnung des Landes geht noch weiter und sieht unabhängig von der Inzidenzzahl aktuell keine Öffnungsmöglichkeit vor. Insofern ist derzeit – unabhängig vom Wetter – kein Badevergnügen in Sichtweite. Sollten es die Vorgaben wieder zulassen, plädiert man im Rathaus grundsätzlich dafür, dann auch in Kuchen die Freibadpforten zu öffnen. Erste Vorbereitungen laufen bereits. Bei der Gemeindeverwaltung geht man allerdings davon aus, dass dann, ähnlich wie im letzten Jahr, nur ein eingeschränkter Badebetrieb stattfinden kann – aber auch dies ist nur reine Spekulation. Also bleibt nur eins: abwarten….

Bürgermeisteramt





Schulkindergarten – Anmeldung ab sofort möglich

Anmeldung für den neuen Schulkindergarten ab sofort möglich

Wie bereits bekannt, wird derzeit die Schule saniert. Die Baumaßnahmen beinhalten auch den Umbau des Erdgeschosses in einen neuen Kindergarten. Obwohl im Moment noch Baustelle, ist man im Rathaus überzeugt, dass die Räumlichkeiten rechtzeitig fertig werden. Ab September können hier 50 neue Kindergartenplätze zur Verfügung gestellt werden. Am vergangenen Montag wurde vom Gemeinderat festgelegt, dass zwei altersgemischte Gruppen für 2-6-jährige Kinder eingerichtet werden. Die Stellenausschreibung für das dafür benötigte Personal wurde schon auf den Weg gebracht. Der Antrag zur Erteilung der notwendigen Betriebserlaubnis beim Kommunalverband für Jugend und Soziales wird nun ebenfalls gestellt. In der Hoffnung, dass alles wie geplant klappt, ist nun auch der Zeitpunkt gekommen, dass ab sofort Anmeldungen für die neu entstehende Einrichtung entgegengenommen werden können. Zusammen mit dem im letzten Juni in Betrieb genommenen Naturkindergarten (hier sind noch 10 Plätze frei) werden von der Gemeinde damit innerhalb von 15 Monaten 70 neue Kindergartenplätze geschaffen. Dem Bedarf – der insbesondere durch viele Zuzüge anstieg aber auch Änderungen in der Betreuungsform erfährt – wird damit weitest gehend Rechnung getragen. Es werden auch weiterhin nicht alle Kinder einen Platz im „Wunschkindergarten“ oder für bestimmte Betreuungsangebote erhalten können – teilweise ist die Nachfrage in einzelnen Einrichtung höher als das spezifische Platz- und Betreuungsangebot. Durch die neu geschaffenen, und vorhandene freie, Plätze kann dann wenigstens auf andere Einrichtungen ausgewichen werden, zumal in allen Kuchener Kindergärten sehr gute Arbeit geleistet wird und die Kinder überall gut „aufgehoben“ sind. Da mittlerweile zudem relativ sicher feststeht, wie viele Plätze durch Vorschulkinder frei werden, können jetzt auch die ab September freien Plätze Zug um Zug für die einzelnen Kindergärten vergeben werden.

Bürgermeisteramt


Bauarbeiten in der Filsstraße mit Plan für den Busverkehr

Im Rahmen des kommunalen Straßensanierungsprogramms 2021 wird die Filsstraße zwischen Hohenstaufenstraße und Eybstraße saniert. Die Arbeiten werden von der Firma Eckle GmbH aus Langenau und der Eislinger Wasserversorgungsgruppe ausgeführt. Planung und Bauleitung übernimmt das Ing.-Büro VTG Straub aus Donzdorf. Die Arbeiten beginnen Stand heute am 29. März mit Aufbau der Notwasserversorgung. Im Anschluss wird die Hauptwasserleitung in einem kleinen Teilbereich ausgetauscht bzw. im überwiegenden Teil als neue Trasse verlegt. Danach werden die Hausanschlussleitungen erneuert. Abschließend wird die Straße einschließlich Unterbau auf ganzer Breite wieder hergestellt. Ob die EVF in diesem Zusammenhang auch Gas mitverlegt steht bis jetzt noch nicht fest. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Mai. Die Gemeinde investiert rund 250.000 EUR in die Straßensanierung einschl. Erneuerung der Wasserleitungen. 

Vom 29. März bis Ende Mai ist der Bauabschnitt für den Fahrzeugverkehr (einschl. Bus) voll gesperrt. Der Busverkehr wird über die Richard-Wagner-Str./Langwiesenstr. fahren. 

Für den Busverkehr in Richtung Gingen ergeben sich folgende Änderungen:

Die Haltestelle Bahnhofstr./ Filsbrunnen entfällt, die Haltestelle Filsstr./ kathol. Gemeindezentrum wird in die Langwiesenstr. gegenüber Feuerwache verlegt, die Haltestelle Filsstr. 30 wird um wenige Meter hinter die Einmündung Langwiesenstr. verschoben. Siehe auch Plan „Busverkehr“.

Hier können Sie den Plan für den Busverkehr (PDF, 1.546 KB)  in Richtung Gingen herunterladen. 

Bürgermeisteramt 



Windenergie - Befragung zum Windpark Tegelberg

Im Zusammenhang mit dem Windpark Tegelberg kommt es in Kuchen immer wieder zu Diskussionen, insbesondere was das Problem des Schalls betrifft. Aus diesem Grund wird ab Mitte Juli bis Mitte September 2020 von der Medical School Hamburg GmbH, Hamburg, eine Befragung zum Windpark Tegelberg durchgeführt. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Nach diesem Schreiben werden Sie von den Studierenden angerufen um gegebenenfalls einen Termin für ein telefonisches Interview zu vereinbaren. Die Gemeinde Kuchen unterstützt die Befragung.

Windenergie –einzigartige Anwohnerbegleitforschung auf der Schwäbischen Alb
Befragungen zum Windpark Tegelberg starten, Teilnehmer willkommen
Ein interdisziplinäres Forschungsteam ist Geräuschen von Windenergieanlagen auf der Spur, die manche Anwohnerinnen und Anwohner belasten, bei anderen aber nicht auftreten. Ziel des Forschungsprojekts Inter-Wind (kurz für: Interdisziplinäre Analyse und Minderungsansätze – Anwohnererleben akustischer und seismischer Windenergieanlagen-Emissionen) ist es daher, besser als bisher zu verstehen, welche Faktoren bei der Belästigung durch Anlagengeräusche zusammenspielen – und aus diesem Wissen Verbesserungsansätze abzuleiten.

Untersucht wird, wie Meteorologie und geologischer Untergrund bei der Schall- und Bodenbewegungsausbreitung zusammenwirken, wie Geräusche von Windenergieanlagen von den Menschen wahrgenommen und beurteilt werden, welche Faktoren die Wahrnehmung beeinflussen und welche Maßnahmen bei bestimmten Wetterlagen als entlastend empfunden werden. Aufbauend auf den Erfahrungen eines Vorgängerprojektes TremAc (https://www.windfors.de/de/projekte/tremac/) werden Befragungen und Messungen meteorologischer, akustischer sowie seismischer Größen durchgeführt. Eine komplexe Herausforderung, die das erprobte Forschungsteam angeht:

-  Umwelt- und Sozialpsychologie der MSH Medical School Hamburg und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
-  Geophysikalisches Institut am Karlsruher Institut für Technologie (KIT-GPI),
-  Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie am Institut für Flugzeugbau (SWE),
-  Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten auch mit der Gemeinde und der Bürgerinitiative Windkraftanlagen Kuchen sowie den Betreibern der Windparks Tegelberg und Lauterstein zusammen. Involviert in das Forschungsvorhaben ist auch das gerade genehmigte und im Aufbau befindliche Windenergie-Forschungstestfeld WINSENT bei Stötten, welches zentral zu den genannten Windparks liegt. Mithilfe der bereits errichteten Messmasten sollen Windgeschwindigkeit und -richtung, atmosphärische Schichtung, Bewölkung und Niederschlag erfasst und zusätzlich die jeweilige Ausbreitung von Schallwellen in der Luft (Akustik) und die elastischen Wellen im Boden (Seismologie) gemessen werden. Vor und nach der Errichtung der zwei für das Testfeld geplanten Forschungswindenergieanlagen finden Befragungen der Anwohnerinnen und Anwohner statt. Um übertragbare Ansätze zu finden, gehen die Messungen jedoch über das Testfeld hinaus: In den nahe gelegenen Windparks Tegelberg und Lauterstein werden weitere Messungen der Windparameter, des Schalls und der Bodenbewegungen sowie Befragungen von Anwohner/innen durchgeführt.

Zusätzlich zu den Datenanalysen wird eine gezielte Erprobung von Minderungsmaßnahen zunächst auf dem Testfeld stattfinden: Die Windparkbetreiber haben sich bereit erklärt, gemeinsam veränderte Betriebsführungen auch in den kommerziell betriebenen Parks zu erproben, sollte die Analyse dazu Anregungen ergeben.

Die ersten Befragungen zum Windpark Tegelberg starten Mitte Juli 2020. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Wer Interesse hat und im Umfeld von bis zu 5 km zum Windpark Tegelberg wohnt, kann sich aber auch direkt an das Forschungsteam wenden. Ansprechpartner ist Florian Müller (Montag – Freitag, von 09 Uhr bis 16 Uhr unter 040 361 2264 9396 oder per Email: florian.mueller@medicalschool-hamburg.de).

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Bürgermeisteramt


Die Standesbeamten stellen sich vor

Barbara Baumhauer, Bernd Rößner, Andreas Sapper und Katrin Hofmann (v.l.n.r.)

Die Statistiken belegen es - immer mehr Paare trauen sich wieder. Ob im Grünen in unserem inzwischen bewährten „Trauhäusle“ im SBI-Park oder ganz traditionell, im Standesamt des Rathauses – diese vier Standesbeamten geleiten Sie gerne in Ihren neuen Familienstand.

Bürgermeisteramt


E-carsharing-Angebot

Wie bereits mehrfach berichtet, gibt es für unsere Gemeinde ein „Kuchenmobil“. In Kooperation mit Albwerk und deer-carsharing steht ein E-Golf für Fahrten von Gemeindeverwaltung und dem gemeinnützigen Verein „Bürger für ein starkes Kuchen e.V.“ zur Verfügung. Unter dem Motto „Teilen, sparen, Klima schonen“ kann das Fahrzeug aber auch von Bürgern, Vereinen und Firmen angemietet werden.

Nachdem sich die bisherige Handhabung des ersten Kuchenmobils als nicht „alltagstauglich“ erwies und die Nutzerzahlen nicht befriedigen konnten, war der Vertrag mit dem alten Bieter aufgelöst worden. Im Rathaus ist man jedoch überzeugt, dass ein Bürgermobil- und carsharing-Modell für Kuchen grundsätzlich Sinn macht. Durch die Ankeranmietung der Gemeinde ist nun auch die Abwicklung leichter, wie die ersten Kontakte mit „deer“ zeigen. Das Prinzip des e-carsharing ist einfach: man „teilt“ sich ein Fahrzeug, anstatt es dauerhaft anzuschaffen. Dabei bezahlt man nur für die genutzte Zeit und muss weder Versicherungs-, Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Der Strom ist inklusive. Der Golf kann wie ein ganz normales Auto mit Automatikgetriebe gefahren werden. Nach dem Öffnen des gebuchten Autos mittels Chip oder Smartphone wird der Autoschlüssel dem Handschuhfach entnommen und dient während der Nutzung zum Starten und Abstellen des Motors.

In drei Schritten zum carsharing-Auto:
„Registrieren – Buchen – Losfahren“.

- Registrieren
- Online-Antrag ausfüllen
- Führerscheinvorlage (Sekretariat Bürgermeisteramt)
- Systemaufnahme

Buchen
- online
- App

Losfahren
- Autoentsperrung per App oder Chip
- CO² frei  losfahren

Was kostet der „Fahrspaß“?
6,50 € pro Stunde
39,90 € pro Tag (24 h)

Weitere Infos im Sekretariat des Rathauses oder im Internet unter deer-carsharing.de.

Das Fahrzeug steht hinter dem Rathaus. Dort kann es zur Fahrt abgeholt werden. Danach stellen Sie den Golf einfach dort ab und hängen in wieder ans Ladekabel…

Bürgermeisteramt 


BM Rößner bezweifelt die Repräsentivität der am 05. April für den Winkpark gemessenen Lärmwerte am Sommerberg.

Windpark Tegelberg - erste Messergebnisse liegen vor

Vor rund eineinhalb Jahren wurde der auf Donzdorfer Markung stehende Windpark Tegelberg in Betrieb genommen. Seither kommt es immer wieder zu Beschwerden aus der Bürgerschaft, insbesondere was u. a. das Problem des Schalls (flugzeugähnlicher Lärm der Kühlaggregate bzw. das Schlaggeräusch der Rotoren) betrifft.

Schon früh hatte die Gemeinde deshalb Kontakt mit dem zuständigen Landratsamt aufgenommen, die konstante Einhaltung der zulässigen Lärmgrenzwerte bezweifelt und die Erfüllung der mit der Genehmigung verbundenen Auflagen zur Überprüfung des Lärms bei laufendem Betrieb eingefordert. Auch einige Bürger hatten sich diesbezüglich an die zuständige Kreisbehörde gewandt. Für eine Überprüfung muss eine objektivierte Beurteilung der Lärmbeeinträchtigung über die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) erfolgen. Außerdem sind u. a. die Vorgaben der DIN 61 400-11 zu beachten. Dabei sind alle Geräusche der Windenergieanlage (Rotorblätter, Kühlung, Getriebe, Azimut Antrieb) zu erfassen. Bereits im Frühjahr 2018 war bei einem Treffen zwischen Landratsamt, Betreiber und Gemeinde vereinbart worden, dass ein Sachverständigenbüro zusätzlich zu den üblichen Lärmberechnungen sowohl Emissionsmessungen (an den Windrädern) als auch plausibilisierende Immissionsmessungen (unten in Kuchen) durchführen soll. Bei einem weiteren Gespräch im Juli wurden von Landratsamt und Gemeinde gemeinsam einige repräsentative Messpunkte innerhalb Kuchens festgelegt und die Beauftragung eines unabhängigen Gutachterbüros veranlasst. Mangels geeigneter Windverhältnisse tat sich allerdings zunächst leider nichts, obwohl die Gemeinde, Landratsamt und auch die neu gegründete Bürgerinitiative mehrfach nachhakten.

Ende September 2018 konnten dann endlich die in der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vom Landratsamt - mit einer Frist von max. 18 Monaten - zur Auflage gemachten Messungen an den Windrädern durchgeführt werden. Im Tal unten, das heißt in Kuchen selbst, fand Anfang April 2019 eine erste Messung statt, wobei die Wetter- und Windverhältnisse nicht „optimal“ waren. Schon damals hatte BM Rößner vor Ort deutlich gemacht, dass die Messung aufgrund des immer mehr nachlassenden – und damit zu schwachen - Windes von der Gemeinde nicht als repräsentativ anerkannt werde und wiederholt werden müsse.

Vor diesem Hintergrund wurden Mitte Mai nun vom beauftragten Büro „rw Bauhysik“ im Beisein der Vertreter aus Landratsamt, Betreibergesellschaft, Gemeinderat, Bürgerinitiative und der Verwaltung die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchungen bekannt gegeben und mit den Beteiligten diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die von vielen Annahmen, mathematischen Formeln und physikalischen Gegebenheiten beeinflussten Verfahren sehr komplex und für Nichtfachleute nur schwer, oder teilweise auch gar nicht nachvollziehbar sind. Dies macht die Sache nicht leichter und kann aus Sicht der Gemeinde auch nicht befriedigen.

Im Genehmigungsbescheid hatte das Landratsamt einen maximalen Schallleistungspegel der Windenergieanlage von 106,1 dB(A) ab einer Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe von 5,3 m/s bzw. in Nabenhöhe (139 m) von 8 m/s vorgegeben. In Bezug auf die messtechnische Schalleistungsbestimmung wurde nun ein immissionsrelevanter Schalleistungspegel der auf dem Tegelberg errichteten Windenergieanlage 1 von 105,1 db(A) bekannt gegeben. Die an die Messung anschließende Ausbreitungsberechnung hat ergeben dass die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete (tagsüber 55 dB (A) / nachts 40 dB(A)) eingehalten werden.

Anschließend wurden die Ergebnisse der zur Plausibilisierung dienenden Schallausbreitungsberechnung nach dem modifizierten Interimsverfahren erläutert. Im dritten Teil wurde das für Kuchen eigentlich viel wichtigere Thema „was kommt unten an?“ beleuchtet. Das Gutachterbüro kommt auch nach der Messung vom 05.04.19 zum Ergebnis, dass auch hier die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete eingehalten werden. Eine Überschreitung des zulässigen Immissionsrichtwerts wird als äußerst unwahrscheinlich eingestuft. Dies ist keine Überraschung da der Wind zum Messzeitpunkt nicht die für ein aussagekräftiges Ergebnis erforderliche Geschwindigkeit hatte.

Vor diesem Hintergrund äußerten die Vertreter der Genehmigungsbehörde, dass nach aktuellem Stand damit vom Betreiber der Nachweis zur Einhaltung der Richtwerte erbracht wurde. Die Anlagen können daher wie bisher betrieben werden. Weitere Messungen im Ortsbereich von Kuchen sind aus Sicht des Landratsamtes nicht erforderlich (Anmerkung: in der Genehmigung waren diese auch gar nicht zur Auflage gemacht worden). Wie der Betreiber auf Nachfrage der Bürgerinitiative ausführte, sehe man keine Veranlassung nun Änderungen an den Anlagen – z. B. freiwillige Drosselung – vornehmen.

Keine Überraschung, dass sich die aus Kuchen stammenden Teilnehmer mit diesem Ergebnis nicht zufrieden zeigten, immer auch verbunden mit dem Hinweis, dass der Eindruck im Ort oftmals ein anderer sei. Auch wenn die vorherrschenden Windverhältnisse scheinbar nur selten den idealen Messbedingungen entsprechen, sollten nach Auffassung von Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative weitere Plausibilisierungsmessungen vorgenommen werden. Im Vorfeld hatten das Landratsamt und auch das Gutachterbüro immer wieder betont, dass die Messvorgänge sehr komplex sind und insbesondere davon abhängen, dass richtlinienkonforme Windverhältnisse vorherrschen. Nur dann wäre nach Einschätzung des Landratsamtes gewährleistet, dass die Messungen später auch verwertbar und notfalls auch gerichtsfest sind. BM Rößner äußerte deshalb für Gemeinde und Bürgerinitiative sein Unverständnis, dass man nun seitens der Genehmigungsbehörde  – obwohl die zuvor scheinbar so wichtigen Rahmenbedingungen bei der Messung am 5. April nicht eingehalten wurden – vom bisherigen gemeinsamen Weg: „Messungen an 4 verschiedenen Standpunkten unten“ abrücke. Dies sei nicht nachvollziehbar. Mit Zustimmung der Fraktionsvertreter kündigte er deshalb an, dass die Gemeinde nun in Eigenregie weitere Messungen in Kuchen veranlassen werde, sobald hier regelkonforme Bedingungen vorliegen. Gemeinderat und Verwaltung werden sich nun weitere Schritte überlegen. Ähnliches gilt für die Bürgerinitiative, die sich hier sehr engagiert zeigt.


Homepage der Gemeinde Kuchen

Hier erfahren Sie immer das Neueste aus der Gemeinde Kuchen.
In unserer Homepage wurde für die Gemeinde ein Ratsinformationssystem (RIS) eingeführt. Mit Hilfe dieses Redaktionssystems können die Gemeinderäte nun Ihre Sitzungsunterlagen digital erhalten und auch bearbeiten. Für die Bevölkerung bietet das RIS ebenfalls die Möglichkeit Sitzungsunterlagen aus dem öffentlichen Bereich einzusehen und bei Bedarf auch herunterzuladen und auszudrucken. So ist es nicht mehr notwendig falls man sich für bestimmte Themen interessiert extra das Rathaus aufzusuchen und die Unterlagen abzuholen- aber selbstverständlich immer noch möglich.
Sie finden unser RIS auf der Homepage unter der Rubrik „Gemeinderat“. Das Handling ist ganz einfach.

Viel Spaß beim Stöbern und Surfen!

Bürgermeisteramt


Übersicht über die Standorte der Defibrillatoren

Defibrillatoren können Lebensletter sein und sind sehr leicht zu bedienen. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Kuchen daher nach und nach in den öffentlichen Gebäuden diese wirklich nützlichen Geräte angeschafft.

Hier eine Übersicht über die Standorte in Kuchen:

Gebäude

Adresse

Standort-Defi im Gebäude

Ankenhalle

Jahnstraße 30

Technikraum

Aussegnungshalle

Friedhof

Eingangstür zum Feierraum

Bahnhofturnhalle

Bahnhofstr. 76

Sporthalle 

Bürgerhaus

Hafengasse 20

EG rechts

Freibad

Jahnstr. 25

Schwimmeisterraum

Grund- und Hauptschule

Staubstr. 14

Lehrerzimmer und Hausmeister

Rathaus

Marktplatz 11

EG vor Zimmer 3

Schwimmbad-Turnhalle  Jahnstr. 23  Sporthalle

Scheuen Sie sich nicht im Notfall einen Defi einzusetzen. Es ist wirklich kinderleicht – einfach die vordere Klappe am Gerät öffnen und der sprachlichen Anweisung des Gerätes folgen.

Bürgermeisteramt


Imagefilm der Gemeinde