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Ende der Freibadsaison 2019

Noch bevor sich langsam das nasskalte Herbstwetter über Kuchen ausbreitet, konnten bis zum Sonntag die letzten Sonnenstrahlen im Kuchener Freibad genossen werden. Seit Montag ist das Kuchener Freibad nun geschlossen.

Auch in dieser Saison veranstaltete das Freibad-Team neben dem Badebetrieb während den üblichen Öffnungszeiten wieder das beliebte Nachtschwimmen, welches mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungskalender ist. Aufgrund des tollen Wetters kamen rund 2.900 Besucher in das Kuchener Freibad, um während der Abendstunden bei stimmungsvoller Beleuchtung zu baden und gemeinsam mit viel Schaum aus einer Schaumkanone das 20-jährige Bestehen des neuen Freibades zu feiern. Livemusik und das ein oder andere Schmankerl des Kiosk-Pächterteams verführten die Besucher dann noch zum gemeinsamen Hock.

Hinsichtlich der Besucherzahlen blickt man auf eine gute Saison 2019 zurück. Bis zur Freibadschließung am Sonntag um 19.00 Uhr haben rund 58.000 Besucher die Lichtschranke des Kuchener Freibads passiert. Damit reiht sich diese Saison in die Besucherzahlen der beiden Vorvorjahren (2017: rd. 54.000 / 2016: rd. 52.000 Besucher). Die hohe Besucherzahl des Vorjahres (rd. 65.000 Besucher) konnte leider nicht erreicht werden, da es im letzten Jahr doch mehr sonnige Tage gab. Trotzdem war die Freibadsaison 2019 sehr zufrieden stellend, so konnten in diesem Jahr gleich zwei neue Besucherrekorde mit über 2.400 Besuchern aufgestellt werden.

An dieser Stelle gilt ein herzlicher Dank an das Team der Fa. Aquafun unter der Leitung von Bademeister Andreas Fink und an Bademeister Frank Däumling als auch an das gesamte Freibadteam für eine tolle Freibadsaison. Besonderer Dank gilt auch wieder den Wachgängern der DLRG-Ortsgruppe, die auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Arbeitsstunden zur Sicherung des Badebetriebs ehrenamtlich erbracht haben. Ein weiterer Dank gilt dem Kioskteam um Thomas Komarek, welches in gewohnter Weise die zahlreichen Besucher bewirtet hat. Nicht zuletzt gilt ein herzliches Dankeschön den Badegästen für Ihren Besuch im Kuchener Freibad – Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Bürgermeisteramt


Neues E-Carsharing-Angebot

Wie bereits berichtet, gibt es für unsere Gemeinde seit einigen Wochen ein neues „Kuchenmobil“. In Kooperation mit Albwerk und der Firma „deer-carsharing“ steht nun ein E-Golf für Fahrten von Gemeindeverwaltung und dem gemeinnützigen Verein „Bürger für ein starkes Kuchen e.V.“ zur Verfügung. Unter dem Motto „Teilen, sparen, Klima schonen“ kann das Fahrzeug aber auch von Bürgern, Vereinen und Firmen angemietet werden.

Im Rathaus ist man weiterhin überzeugt, dass ein Bürgermobil- und carsharing-Modell für Kuchen grundsätzlich Sinn macht. Durch die Ankeranmietung der Gemeinde ist die Abwicklung sehr einfach, wie die ersten Kontakte mit „deer“ zeigen.  Das Prinzip des e-carsharing ist einfach: man „teilt“ sich ein Fahrzeug, anstatt es dauerhaft anzuschaffen. Dabei bezahlt man nur für die genutzte Zeit und muss weder Versicherungs-, Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Der Strom ist inklusive. Der Golf kann wie ein ganz normales Auto mit Automatikgetriebe gefahren werden. Nach dem Öffnen des gebuchten Autos mittels Chip oder Smartphone wird der Autoschlüssel dem Handschuhfach entnommen und dient während der Nutzung zum Starten und Abstellen des Motors.

In drei Schritten zum carsharing-Auto:
- Registrieren
- Buchen
- Losfahren

Was kostet der „Fahrspaß“?
- 6,50 € pro Stunde
- 39,90 € pro Tag (24 h)
- 34,90 € jährliche Grundgebühr

Weitere Infos im Sekretariat des Rathauses oder im Internet unter www.kuchen.de bzw. direkt unter deer-carsharing.de. Das Fahrzeug steht hinter dem Rathaus. Dort kann es zur Fahrt abgeholt werden. Danach stellen Sie den Golf einfach dort ab und hängen in wieder ans Ladekabel…

Bürgermeisteramt


Erweiterung des Gasnetzes in der Goethe- und Eugenstraße

Verlegung einer Gasleitung Friedrichstraße 17-Kreuzung Goethestraße
Verlegung einer Gasleitung Goethestraße
Verlegung einer Gasleitung Eugenstraße

Erweiterung des Gasnetzes in der Goethestraße und Eugenstraße

Die Energieversorgung Filstal EVF erweitert ihr Gasnetz in der Goethestraße und Eugenstraße. Um in der Goethestraße die Häuser anschließen zu können, muss von der Friedrichstraße her (ab Kreuzung Uhlandstraße) die vorhandene Hauptleitung erweitert und dann weiter in die Goethestraße verlegt werden. Die Baumaßnahmen haben diese Woche bereits begonnen. Die Hauptleitung wird abschnittsweise verlegt, so dass Friedrich- und Goethestr. nicht gleichzeitig gesperrt sind. Der Verkehr wird über die umliegenden Straßen umgeleitet. Die Baumaßnahme wird etwa bis Mitte Oktober dauern.

Im Anschluss wird von der Lange Straße her eine Gasleitung in die Eugenstraße verlegt, da dort ebenfalls einige Häuser ans Gasnetz angeschlossen werden sollen. Die Maßnahme dauert von Ende September bis Ende Oktober. Die Eugenstraße ist dann voll gesperrt, bleibt aber für Anlieger frei. Mit kurzfristigen Behinderungen ist zu rechnen. 

Bürgermeisteramt

Urnengemeinschaftsgrabanlage wird erweitert

Auf der Fläche im Hintergrund entsteht die neue Urnengemeinschaftsgrabanlage.

In Ergänzung zu den bisherigen, traditionellen Bestattungsformen werden seit dem Jahr 2015 in Kuchen gärtnerbetreute Urnengemeinschaftsgräber und Baumgräber angeboten. Beide neuen Bestattungsformen werden sehr gut angenommen; die Baumgrabanlage wurde bereits erweitert. Stand heute sind 47 Urnengräber und 36 Baumgräber belegt. Aktuell sind somit noch 13 Urnengräber und 12 Baumgräber frei.

Da der eindeutige Trend dabei unverändert in Richtung "Urnenbestattung" geht, hatte die Verwaltung dem Gemeinderat eine Erweiterung der gärtnerbetreuten Urnengemeinschafts-grabanlage (UGA) empfohlen, um hier nicht in einen Engpass geraten zu können. Dies sah auch der Gemeinderat so und vergab die Arbeiten für rund 49.000 Euro an die Firma Leins Garten- und Landschaftsbau, Donzdorf-Winzingen,

In einer Vorbesprechung wurden in der letzten Woche weitere Details zwischen Auftragnehmer, Planer und Verwaltung besprochen. Die Bauarbeiten werden am kommenden Montag starten. Die Erweiterung der bisherigen UGA-Anlage soll auf der benachbarten, westlich gelegenen Fläche, in spiegelbildlicher Form erfolgen. Vom Büro Ziebandt wurde hierfür eine Planung ausgearbeitet, die im Grunde genommen der bisherigen UGA gleicht. Lediglich der zentrale Gedenkstein und die zentralen Einzelstelen wurden herausgenommen. Materialien, Baumarten usw. orientieren sich an der Erstanlage.

Wie schon im 1. Abschnitt soll die Betreuung der Anlage über die in der Kuchener Friedhofsgärtnergenossenschaft verbundenen Unternehmen erfolgen. Gleiches gilt für die eingebundenen Steinmetzbetriebe. Hier hat sich die Zusammenarbeit mit allen Firmen bewährt.

Bei Beerdigungen werden die Arbeiten auf Weisung der Gemeinde  unterbrochen. Bei der täglichen Baustellenabwicklung werden sich aber kleinere Beeinträchtigungen oder der ein oder andere weniger schöne Anblick - Bagger, Baustellenmaterial usw. -  nicht gänzlich vermeiden lassen. Das haben Baustellen leider so an sich. Der die Baustelle betreuende BM Rößner bittet die Friedhofsbesucher deshalb um Verständnis und steht für Fragen oder weitere Informationen gerne zur Verfügung (9882-10).

Bürgermeisteramt


Land fördert Sanierung der Filsbrücke Bahnhofstraße

Die Filsbrücke Bahnhofstraße wird in 2020 saniert

Mit einem für drei Jahre befristet aufgelegten Sonderfonds fördert das Land erstmalig die Sanierung von kreis- und gemeindeeigenen Brücken. Landesweit stehen allein in diesem Jahr 60 Millionen Euro zur Verfügung.

Laut einer Pressemitteilung von MdL Razavi hat es die Gemeinde Kuchen auch beim zweiten Anlauf erfolgreich in die Förderrunde geschafft. Nach der Bezuschussung der diesjährigen Brückensanierung Fils/Friedrichstraße aus dem Programm 2018, werden nun die Arbeiten an der deutlich älteren Filsbrücke Bahnhofstraße aus dem diesjährigen Topf gefördert. Überaus erfreulich für die Gemeinde und nicht unbedingt zu erwarten, so die Einschätzung im Rathaus. Die berechneten Kosten liegen bei 438.000 Euro, 50 %, d. h. 219.000 Euro werden nun laut Pressemitteilung vom Land finanziert. Jetzt heißt es auf den offiziellen Förderbescheid warten, ehe dann weitere Schritte eingeleitet werden. Konkret heißt dies, die Ausführungsplanung erstellen und die Arbeiten nach vorheriger Ausschreibung zu vergeben. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen dann erst nach dem Winter in 2020 durchgeführt werden, wobei die Brücke sicherlich für einige Wochen für den allgemeinen Straßenverkehr gesperrt werden muss.

Bürgermeisteramt


Bekanntmachung über die Durchführung des Volksbegehrens Artenschutz - "Rettet die Bienen"...

Bekanntmachung über die Durchführung des Volksbegehrens Artenschutz - „Rettet die Bienen“ über das „Gesetz zur Änderung des Naturschutzgesetzes und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes“....können Sie hier herunterladen


Abschlag für Wasserzins- und Abwassergebühren

Zum 30.09. ist der Abschlag für Wasserzins- und Abwassergebühren für das

III. Quartal 2019

zur Zahlung fällig. Wir bitten Sie, die Gebühren fristgerecht an die Gemeindekasse zu überweisen oder am bequemen Lastschriftverfahren teilzunehmen.

Abbuchungsermächtigungen erhalten Sie auf dem Rathaus oder hier.

Bürgermeisteramt


Standesamtliche Nachrichten

Eheschließung:
06.08.2019 Lisa-Marie Kusche und Florian Jähne, Esslingen am Neckar

Herzlichen Glückwunsch!

Sterbefälle:
06.08.2019 Hans-Peter Bühler, Kuchen                    

12.08.2019 Paul Peter Denk, Kuchen

20.08.2019 Nora Wonenberg geb. Pflug, Kuchen

Den Angehörigen gilt unser herzliches Beileid.

Bürgermeisteramt


Filsterrassen und Sanierung Ringstraße

Diese Woche wurden die Restarbeiten am neu angelegten Spielplatz bei den „Filsterrassen“ von den Firmen terra.in (Spielgeräte) und Leins (Landschaftsbau) erledigt.
Außerdem erhält die Ringstraße (Abschnitt Bogenstr.-Staubstr.) einen neuen Fahrbahnbelag und wird um etwa einen halben Meter verbreitert. Die Arbeiten werden von der Firma Astra ausgeführt. Dieser Raum ging für Hecke und Zaun verloren, welche jedoch zur Abgrenzung von Fahrbahn und Spielbereich notwendig sind. Der Abschnitt zwischen  Bogenstr. und Staubstr. ist daher bis Mitte dieser Woche gesperrt und wird voraussichtlich am Donnerstag, 12. September wieder freigegeben.

Bürgermeisteramt


hat begonnen

Schulwegeplan

Empfehlungen für Schulanfänger

Liebe Eltern der einzuschulenden Kinder,
mit dieser Information möchten wir Ihnen Hinweise geben für ein aktives Verkehrstraining mit Ihrem Kind. Verkehrserziehung ist in allererster Linie Aufgabe der Eltern. Ergänzend hierzu ist Verkehrserziehung auch Aufgabe von Kindergarten und Schule. Aber niemand kennt ein Kind und seine Umwelt besser als die Eltern und von niemand wird das Kind Hinweise besser annehmen, als von den Eltern, die mit ihm den Schulweg in Form eines Verkehrstrainings begehen. Dieses Verkehrstraining ist absolut notwendig, damit auch in Zukunft die Zahl der Schulwegunfälle in Kuchen so gering wie möglich bleibt. Kinder wollen und sollen ihren Schulweg alleine meistern, denn dies ist ein ganz wichtiger Schritt. Er hilft den Kindern selbständig zu werden und Verantwortung zu übernehmen aber dazu brauchen Sie auch Vorbilder im Straßenverkehr – die Eltern!!!

Die auffälligsten Unfallursachen lassen sich nach 3 Gesichtspunkten zusammenfassen:
- Falsches Verhalten beim Überqueren bzw. unachtsames Betreten der Fahrbahn.
- Plötzliches Hervortreten hinter Sichthindernissen
- Falsches Verhalten an Fußgängerüberwegen und -furten.                        

Verhaltensweisen von Kindern im Verkehr sind oft nur auf den ersten Blick unverständlich. Nähere Betrachtungen zeigen jedoch, dies haben Untersuchungen ergeben, Kinder sehen, hören und bewegen sich anders als Erwachsene. Dies müssen vor allem Eltern wissen und darauf ihr Verkehrstraining abstellen.

Die 10 wichtigsten Merkmale, die die Verkehrssicherheit der Kinder beeinträchtigen sind:
  1. Kinder haben ungünstige Sichtbedingungen wegen ihrer geringen Größe,
  2. Kinder haben einen kleineren Sichtwinkel als Erwachsene,
  3. Kinder können Geschwindigkeiten und Entfernungen sehr schlecht abschätzen,
  4. Kinder rechnen beim Anhalten des Autos nicht mit dessen Bremsweg,
  5. Kinder unterbrechen ihren Bewegungsablauf nicht,
  6. Kinder können sich nicht auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren,
  7. Kinder bis zu 8 Jahren haben noch kaum ein Gefahrenbewusstsein,
  8. Kinder hören gut, aber noch nicht richtungsbezogen,
  9. Kinder reagieren spontan,
10. Kinder werden durch Dinge abgelenkt, die für den Erwachsenen nicht wichtig sind und die er deswegen häufig übersieht.

In Arbeitsgruppen von Eltern, Lehrern, Gemeindeverwaltung und Gemeinderäten wurden Empfehlungen erarbeitet, die Ihnen eine Hilfeleistung sein können. Aus beiliegendem Plan entnehmen Sie, dass jeweils ein Ausgangspunkt in jedem Ortsteil für einen Schulweg gekennzeichnet wurde.

Es wird Ihnen im Plan für Ihr Verkehrstraining mit dem Kind ein Schulweg empfohlen, der nach unserer Meinung aus diesem Gebiet der vermutlich günstigste sein kann. Bis zum Ausgangspunkt sollten Sie als Eltern mit Ihrem Kind den aus Ihrer Sicht besten Weg wählen. Ab dem Ausgangspunkt sollte im Verkehrstraining gezielt dem Kind gesagt werden, auf welcher Seite es entlang der Straße gehen soll und wo es die Straße überqueren sollte.

Erläuterungen zu den einzelnen Schulwegen:

Zu Ausgangspunkt 1 (Herrenwiesen):
Für Schüler, die im Gebiet Herrenwiesen wohnen, wird ein Schulweg über die Freiheitstraße und Adlerstraße empfohlen. Danach wird durch Überqueren des Zebrastreifens entlang der Bahnhofstraße in Richtung Staubstraße der Schulweg fortgesetzt. Alternativ wird der Schulweg über die Jahnstraße, Filssteg, Schillerstraße, Bahnhofstraße empfohlen. Die Querung der Bahnhofstraße erfolgt beim Fußgängerüberweg an der Kreuzung Bahnhofstraße/Friedrichstraße.

Zu Ausgangspunkt 2 (Lange Straße):
Für Kinder aus dem Gebiet der östlichen Lange Straße wird ein Schulweg über die Bismarckstraße und die signalgesteuerte Fußgängerfurt über die B 10 ( bei Netto ) empfohlen. Weiter führt der Schulweg über die Silcherstraße und den Fuß- und Radweg bei zur Adlerstraße.
Üben Sie bitte mit Ihren Kindern das Bedienen der Signalanlage.

Zu Ausgangspunkt 3 (Seetal/ Marktplatz):
Aus den Gebieten Seetal/Marktplatz sollten die im Plan eingezeichneten Gehwege benutzt werden; sie führen zur Signalanlage im Kreuzungsbereich Bundesstraße 10/Bahnhofstraße/Pfarrgasse. Das Überqueren der Bundesstraße 10 erfolgt über eine Fußgängerfurt, die durch eine druckknopfgesteuerte Ampel gesichert ist. Üben Sie bitte mit Ihren Kindern das Bedienen dieser Signalanlage.

Zu Ausgangspunkt 4 (Eulengasse):
Für Kinder, die in der Eulengasse und westlich davon wohnen, bietet sich ein Schulweg über die Fußgängerampel im Kreuzungsbereich Bundesstraße 10/Richard-Wagner-Straße an. Auch hier ist unbedingt das Bedienen dieser Signalanlage zu üben.

Zu Ausgangspunkt 5 (Krapfenbach):
Für Schüler, die in der Straße Am Krapfenbach, Beethovenstraße, Brahmsstraße und Bachstraße wohnen, wird grundsätzlich der Schulweg über die Robert-Koch-Straße und Hohenstaufenstraße empfohlen.
Alternativ besteht die Möglichkeit des Schulweges über die Richard-Wagner-Straße. Hierbei sollte die Beethovenstraße benutzt werden, da von dieser Straße aus ein Überqueren der Richard-Wagner-Straße gefahrloser erfolgen kann als im Bereich der Johann-Strauß-Straße.

Zu Ausgangspunkt 6 ( Seewiesen südlich der Filsstraße):
Aus dem Gebiet "Seewiesen" südl. der Filsstraße kommende Schüler sollten angewiesen werden, die Filsstraße erst im Bereich des Fußgängerüberweges (Zebrastreifen zwischen Neckarstraße und Kath. Gemeindezentrum) zu überqueren.

Zu Ausgangspunkt 7 (Seewiesen nördlich der Filsstraße und Auf der Fabrik):
Hier wird den Schülern empfohlen, den nördlichen Gehweg der Neckarstraße und den Steg über die Fils zur Staubstraße - Schulhaus - zu begehen.

Zu Ausgangspunkt 8 (Sommerberg):
Der kritische Bereich dieses Schulweges stellt die Benutzung der Bahnunterführung im Zuge der Bahnhofstraße dar. Die Fahrbahn sollte erst im Bereich zwischen der Bahnunterführung und der Bahnhofturnhalle überquert werden. Danach ist der Zugang über den nördlichen Gehweg der Schallstraße zu wählen.

Sie sollten sich als Eltern auch nach diesen Erläuterungen bewusst sein, dass solche Empfehlungen noch nicht zur Erhöhung der Sicherheit beitragen. Mehr Sicherheit wird nur durch bewusstes Verkehrsverhalten und durch bewusstes Wählen des Schulweges erreicht.

Verzichten Sie auf das Auto, gehen Sie mit Ihren Erstklässlern am Anfang des Schuljahres wiederholt, zu Fuß zur Schule und zurück! Nehmen Sie dabei alleingehende Kinder mit! Bedenken Sie nochmals, dass diese Verkehrstrainingshinweise den Eltern die Verantwortung für das Kind nicht abnehmen können.
Tragen Sie Ihre Aufgabe der Verkehrserziehung für und mit Ihren Kindern engagiert mit und werben Sie für ein besseres Verkehrsverhalten von Kindern und Erwachsenen auch bei Freunden und Nachbarn.

Bedenken Sie bitte auch, dass viel zu viele Kinder auch als Mitfahrer in Kraftfahrzeugen verletzt oder gar getötet werden. Der Grund ist leider oft, mangelnde Beachtung der Gurtpflicht und mangelhafte oder falsche Kinderrückhaltesysteme. Nach einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen sind ein Drittel aller mitfahrenden Kinder nicht altersgerecht gesichert. Wir weisen darauf hin, dass die Polizei alljährlich zu Schuljahresbeginn hier besondere Schwerpunktkontrollen durchführt.

Bürgermeisteramt


3. Oktober 2019 – TransAlb – Nordic Walking in Amstetten

Das Nordic-Walking-Event der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf findet dieses Jahr zum 15. Mal statt. Diesjähriger Gastgeber ist die Gemeinde Amstetten. Wie gewohnt, stehen je nach persönlicher Fitness, drei reizvolle Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Auswahl.
Anmeldungen und weitere Infos unter  http://www.mein-albtrauf.de/.


Gesetzliches Halteverbot: Was heißt das?

Parken am dem Gehweg gegenüber Apotheke ist NICHT erlaubt!
Parken auf dem Gehweg gegenüber Volksbank ist NICHT erlaubt!

Gesetzliches Halteverbot:  Was heißt das ?

Wir erhalten von Bürgerinnen und Bürgern in letzter Zeit öfters die Anregung an bestimmten Stellen ein Halteverbot anzubringen.
Ein Halteverbot ist nur dann erforderlich, wenn das gesetzliche Halteverbot nicht wirksam ist.

Zur Information unser Bürgerinnen und Bürger hier die wichtigsten Regeln des Haltens und Parkens (Auszug aus § 12 StVO):

Halten:

Das Halten ist unzulässig:

- an engen und unübersichtlichen Straßenstellen
- im Bereich von scharfen Kurven
- auf Fußgängerüberwegen und bis zu 5 m davor
- vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten
- an durch Verkehrszeichen gekennzeichneten Stellen

Parken:

(wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als 3 Minuten hält, der parkt)

Das Parken ist unzulässig:

- vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der
  Fahrbahnkanten
- vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber
- über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen
- vor Bordsteinabsenkungen

- auf Gehwegen

Es ist platzsparend zu halten und zu parken!!!

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Durchfahrtsbreite von mindestens 3,05 m gewährleistet sein muss.
Ebenso muss so geparkt werden, dass Rettungsfahrzeuge und Entsorgungsfahrzeuge an den parkenden Autos vorbeikommen.
Bei einem Brand, Unfall oder Krankheitsfall könnten Personen, die sich in diesem Bereich aufhalten, beschwerlich, zu spät oder gar nicht gerettet werden.

Diese Auflistung ist nicht abschließend. Hier sollen nur die wichtigsten Regeln wieder ins Gedächtnis gerufen werden.


Denken Sie bitte an Ihre Mitmenschen und nehmen Sie Rücksicht!

Bürgermeisteramt


Förderung für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Die Gemeinde Kuchen beteiligt sich am vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojekt „Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Reduktion der NOx-Belastungen in Baden-Württemberg (LINOx BW)“.
Im Rahmen dieses Projektes können Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder sonstige juristische Personen bis zum 31. Oktober 2019 Förderung für den kurzfristigen Aufbau von Ladeinfrastruktur im halb-öffentlichen, öffentlich nicht zugänglichen und privaten Raum beantragen. Bei Interesse fordern Sie bitte die Antragsunterlagen und Hinweise zur Antragstellung beim Verband Region Stuttgart an: per Mail (linox-bw@region-stuttgart.org) oder telefonisch (0711 22759-54). Die Frist ist keine Ausschlussfrist, solange Fördermittel vorhanden sind, werden später gestellte Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangsdatums geprüft.
LINOx BW war beim Förderaufruf „Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im engen Zusammenhang mit dem Abbau bestehender Netzhemmnisse sowie dem Aufbau von Low Cost-Infrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten“ im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020“ erfolgreich.

Bürgermeisteramt


Öffentliche Bekanntmachung-Flurbereinigung Eislingen/Süßen (B10/B466)

Landratsamt Göppingen-untere Flurbereinigungsbehörde-

Den Änderungsbeschluss Nr. 4 vom 12.08.2019 können Sie hier herunterladen.


Die Standesbeamten stellen sich vor

Barbara Baumhauer, Bernd Rößner, Andreas Sapper und Katrin Hofmann (v.l.n.r.)

Die Statistiken belegen es - immer mehr Paare trauen sich wieder. Ob im Grünen in unserem inzwischen bewährten „Trauhäusle“ im SBI-Park oder ganz traditionell, im Standesamt des Rathauses – diese vier Standesbeamten geleiten Sie gerne in Ihren neuen Familienstand.

Bürgermeisteramt


Rückbau der alten B10 zwischen Süßen und Gingen

Rückbau der alten B10 zwischen Süßen und Gingen an der Fils, Umbau der Einmündung Brückenstraße zu Kreisverkehr (Landkreis Göppingen) Fertigstellung erster Bauabschnitt Ende Juli 2019
Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass ab Freitag, den 2. August 2019 die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt des Rückbaues der alten B10 zwischen Süßen und Gingen und zum Umbau der Einmündung Brückenstraße zu einem Kreisverkehr fertiggestellt sind. Der neue Kreisverkehr kann dann dem Verkehr übergeben werden.

Die Verkehrsfreigabe des ersten Bauabschnittes wird infolge optimierter Bauabläufe vier Wochen früher als geplant erfolgen. Für die Bauarbeiten der Gesamtmaßnahme „Rückbau alte B10“ zwischen Süßen und Gingen werden jeweils geänderte Verkehrsführungen zwischen den beiden Gemeinden eingerichtet.

Der Linien- und Schulbusverkehr der Linie 7680 kann ab Freitag 02.08.2019 wieder über die Haltestellen Brückenstraße, Brunnenstraße und evangelischer Kindergarten erfolgen. Die Maßnahme ist in drei Bauabschnitte eingeteilt.

Bauabschnitt 1:
In der ersten Bauphase vom Mitte April bis Ende Juli 2019 wurden umfangreiche Straßenbau-, Gasleitungs- und Gewässerbauarbeiten durchgeführt. Der Einmündungsbereich Brückenstraße wurde zum Kreisverkehr mit Verkehrsinseln und Überwegen für Radfahrer und Fußgänger umgebaut. Für die neue hochwassersichere Führung des Barbarabaches wurden zwei große Bachdurchlass- Bauwerke installiert.

Bauabschnitt 2:
In der zweiten Bauphase von August bis September 2019 werden Straßenbauarbeiten sowie Arbeiten am Gewässerlauf des Barbarabaches, zur Dükerung einer Gashochdruckleitung der EVF, Leitungsumlegungen der Telekom und Unitymedia sowie zur Erstellung eines neuen Bachdurchlass- Bauwerkes zwischen Gingen und dem neuen Kreisverkehr durchgeführt. Dazu muss die alte B10 zwischen Gingen und Kreisverkehr Brückenstraße voll gesperrt werden. Die Ortsverbindung zwischen Süßen und Gingen für den Kfz-Verkehr wird in dieser Zeit über den neuen Kreisverkehr in die Brückenstraße und weiter durch das Industriegebiet aufrechterhalten. Der Radverkehr wird über die Nordroute umgeleitet. Für den landwirtschaftlichen Verkehr ist weiterhin die Umleitung über den südseitigen Wirtschaftsweg eingerichtet.

Bauabschnitt 3:
In der dritten Bauphase bis Oktober 2019 erfolgen die Straßenbau- Arbeiten am Asphaltoberbau und die Installation der Straßen- Verkehrs- Ausstattungen im Bereich zwischen dem Knotenpunkt B10(alt)/B466 OU Süßen und dem neuen Kreisverkehr Brückenstraße . In dieser Zeit ist eine Vollsperrung der alten B10 zwischen dem Knotenpunkt B10(alt)/B 466 OU Süßen und dem Kreisverkehr Brückenstraße unumgänglich. Der PKW- Verkehr wird über ein Provisorium umgeleitet, der übrige Umleitungsverkehr sowie die Busse der Linie 7680 werden über die neue B10 geführt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

Regierungspräsidium Stuttgart


Neues e-carsharing-Angebot

Wie bereits kurz berichtet, gibt es für unsere Gemeinde seit einigen Wochen ein neues „Kuchenmobil“. In Kooperation mit Albwerk und deer-carsharing steht nun ein E-Golf für Fahrten von Gemeindeverwaltung und dem gemeinnützigen Verein „Bürger für ein starkes Kuchen e.V.“ zur Verfügung. Unter dem Motto „Teilen, sparen, Klima schonen“ kann das Fahrzeug aber auch von Bürgern, Vereinen und Firmen angemietet werden.

Nachdem sich die bisherige Handhabung des ersten Kuchenmobils als nicht „alltagstauglich“ erwies und die Nutzerzahlen nicht befriedigen konnten, war der Vertrag mit dem alten Bieter aufgelöst worden. Im Rathaus ist man jedoch überzeugt, dass ein Bürgermobil- und carsharing-Modell für Kuchen grundsätzlich Sinn macht. Durch die Ankeranmietung der Gemeinde ist nun auch die Abwicklung leichter, wie die ersten Kontakte mit „deer“ zeigen.  Das Prinzip des e-carsharing ist einfach: man „teilt“ sich ein Fahrzeug, anstatt es dauerhaft anzuschaffen. Dabei bezahlt man nur für die genutzte Zeit und muss weder Versicherungs-, Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Der Strom ist inklusive. Der Golf kann wie ein ganz normales Auto mit Automatikgetriebe gefahren werden. Nach dem Öffnen des gebuchten Autos mittels Chip oder Smartphone wird der Autoschlüssel dem Handschuhfach entnommen und dient während der Nutzung zum Starten und Abstellen des Motors.

In drei Schritten zum carsharing-Auto:
„Registrieren – Buchen – Losfahren“.

  • Registrieren
    - Online-Antrag ausfüllen
    - Führerscheinvorlage (Sekretariat Bürgermeisteramt)
    - Systemaufnahme

  • Buchen
    - online
    - App

  • Losfahren
    - Autoentsperrung per App oder Chip
    - CO² frei losfahren

Was kostet der „Fahrspaß“?
-            6,50 € pro Stunde
-          39,90 € pro Tag (24 h)
-          34,90 € jährliche Grundgebühr

Weitere Infos im Sekretariat des Rathauses oder im Internet unter deer-carsharing.de.

Das Fahrzeug steht hinter dem Rathaus. Dort kann es zur Fahrt abgeholt werden. Danach stellen Sie den Golf einfach dort ab und hängen in wieder ans Ladekabel…

Bürgermeisteramt



 


Bäume und Hecken zurückschneiden

Anpflanzungen beleben und verschönern das Ortsbild und tragen zur Verbesserung der Lebensräume für Mensch und Tier bei. Leider können durch Anpflanzungen aber auch Gefahrensituationen hervorgerufen werden. Beim Bürgermeisteramt eingehende Hinweise und Beschwerden sowie selbst durchgeführte Ortsbesichtigungen zeigen uns, dass an Kreuzungen, Einmündungen sowie Fuß- und Radwegen immer wieder Behinderungen durch über­hängende Äste und zu breit und zu hoch wachsende Hecken bestehen.

Dann kann es nur heißen: „Bitte zurückschneiden!“

Bitte prüfen Sie auch, ob Straßenlampen an der Grundstücksgrenze oder Schilder zugewach­sen sind und deren Freischneiden erforderlich ist. Bedenken Sie: Durch das Zuwachsen von Straßenlampen oder Schildern (z.B. Straßenbezeichnungen, Omnibus­haltestellen usw.) wird die Verkehrssicherheit beeinträchtigt und die Orientierung von ortsfremden Personen erschwert.

Nach § 28 Abs. 2 des Straßengesetzes für Baden-Württemberg dürfen Anpflanzungen aller Art sowie Zäune, Stapel, Haufen und andere mit einem Grundstück nicht fest verbundene Ein­richtungen nicht angelegt werden, wenn sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs be­einträchtigen können. Sind solche Anpflanzungen bzw. Hindernisse bereits vorhanden, haben die Eigentümer und Besitzer deren Beseitigung zu veranlassen.

Bei Gefahr im Verzug kann die zuständige Straßenbaubehörde (bei Gemeindestraßen, Wegen, Gehwegen und Parkplätzen ist dies die Gemeindeverwaltung) die Anpflanzungen bzw. Hindernisse sofort beseitigen oder zurückschneiden. Die Kosten für das Ausführen dieser Maßnahmen werden den Verpflichteten in Rechnung gestellt.

Besonders gefährdet sind Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Fahrrad den Gehweg benutzen müssen. Werden sie durch über­hängende Äste zum Ausweichen auf die Straße verleitet, besteht erhöhte Unfallgefahr für sie. Neben der möglichen Verletzung des Kindes drohen den Grundstückseigentümern erhebliche Schadensersatzfor­derungen.

Im Kreuzungsbereich von Straßen sind sog. „Sichtdreiecke“ grundsätzlich von jeder Bebauung freizuhalten. Das Sichtdreieck beschreibt ein Sichtfeld, das ein Verkehrsteilnehmer zur Verfü­gung hat, wenn er von einer untergeordneten in eine übergeordnete Straße einbiegen will. Wenn nun dieses Sichtdreieck durch Bebauung (Gartenzaun, Hecke, Baum o.ä.) nicht mehr überschaubar ist, wird das Einbiegen in die bevorrechtigte Straße zum gefährlichen Glücksspiel.

Um Gefahrensituationen von vornherein zu vermeiden und allen Beteiligten zusätzlichen Aufwand zu ersparen, bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:

1.  Beachten Sie schon vor dem Pflanzen, welches Ausmaß Sträucher, Bäume und Hecken schon nach wenigen Jahren annehmen können. Entscheiden Sie sich für schwach wachsende Pflanzen oder halten Sie ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze. Parkbäume, so schön sie auch sein mögen, haben in Hausgärten nichts zu suchen.

2.  Schneiden Sie Hecken, Sträucher und Bäume an Straßen, Wegen und Gehwegen rechtzeitig so weit zurück, dass Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer den ihnen zugedachten Verkehrsraum auch ohne Gefahren nutzen können.
Beachten Sie auch das sog. „Lichtraumprofil“, das von allen Grundstückseigentümern einzuhalten ist, deren Grundstücke an öffentliche Straßen sowie Geh- und Radwege angrenzen: Der Pflanzenwuchs sollte bis zu einer Höhe von 2,30 Metern nicht über den Gehweg ragen (bei Radwegen ist eine Höhe von 2,50 Metern einzuhalten). Grenzt das Grundstück direkt an eine öffentliche Straße, dürfen die Pflanzen bis zu einer Höhe von 4 Metern nicht in die Straße hineinragen. Über die gesamte Fahrbahn muss ein Lichtraum von 4,5 Metern frei bleiben.

3.  Schneiden Sie Hecken, Sträucher und Bäume in Bereichen von Straßeneinmündungen und Kreuzungen so weit zurück, dass Sichtbehinderungen und Verkehrsgefährdungen ausgeschlossen sind. Achten Sie darauf, dass die Anpflanzungen nicht über die Grundstücksgrenze hinausragen.

4.  Schneiden Sie auch Hecken, Sträucher und Bäume im Bereich von Straßenlampen und Schildern so weit zurück, dass die Lampen ihre Beleuchtungsfunktion erfüllen und die Schilder mühelos gelesen werden können. Besonders die Straßenlampen sind ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit. Deren einwandfreie Funktion soll auch Sie in der Dunkelheit vor möglichen Gefahren schützen.

5. Als Eigentümer bzw. Besitzer eines Grundstücks, das im Kreuzungsbereich von Straßen liegt, achten Sie bitte darauf, dass das Sichtdreieck frei gehalten wird. 

Nehmen Sie auf Ihre Mitmenschen Rücksicht und beachten Sie diese Hinweise. Als Verkehrsteilnehmer erwarten Sie, dass andere Grundstückseigentümer bzw. -besitzer alles unternehmen, um Sie selbst und Ihre Angehörigen vor Gefahren zu schützen. Legen Sie diesen Maßstab auch an Ihr eigenes Verhalten an. Beachten Sie bitte auch, dass Sie als Grundstückseigentümer bzw. -besitzer verkehrssicherungspflichtig sind und im Schadensfall mit erheblichen Schadensersatzansprüchen konfrontiert werden können.

 


BM Rößner bezweifelt die Repräsentivität der am 05. April für den Winkpark gemessenen Lärmwerte am Sommerberg.

Windpark Tegelberg - erste Messergebnisse liegen vor

Vor rund eineinhalb Jahren wurde der auf Donzdorfer Markung stehende Windpark Tegelberg in Betrieb genommen. Seither kommt es immer wieder zu Beschwerden aus der Bürgerschaft, insbesondere was u. a. das Problem des Schalls (flugzeugähnlicher Lärm der Kühlaggregate bzw. das Schlaggeräusch der Rotoren) betrifft.

Schon früh hatte die Gemeinde deshalb Kontakt mit dem zuständigen Landratsamt aufgenommen, die konstante Einhaltung der zulässigen Lärmgrenzwerte bezweifelt und die Erfüllung der mit der Genehmigung verbundenen Auflagen zur Überprüfung des Lärms bei laufendem Betrieb eingefordert. Auch einige Bürger hatten sich diesbezüglich an die zuständige Kreisbehörde gewandt. Für eine Überprüfung muss eine objektivierte Beurteilung der Lärmbeeinträchtigung über die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) erfolgen. Außerdem sind u. a. die Vorgaben der DIN 61 400-11 zu beachten. Dabei sind alle Geräusche der Windenergieanlage (Rotorblätter, Kühlung, Getriebe, Azimut Antrieb) zu erfassen. Bereits im Frühjahr 2018 war bei einem Treffen zwischen Landratsamt, Betreiber und Gemeinde vereinbart worden, dass ein Sachverständigenbüro zusätzlich zu den üblichen Lärmberechnungen sowohl Emissionsmessungen (an den Windrädern) als auch plausibilisierende Immissionsmessungen (unten in Kuchen) durchführen soll. Bei einem weiteren Gespräch im Juli wurden von Landratsamt und Gemeinde gemeinsam einige repräsentative Messpunkte innerhalb Kuchens festgelegt und die Beauftragung eines unabhängigen Gutachterbüros veranlasst. Mangels geeigneter Windverhältnisse tat sich allerdings zunächst leider nichts, obwohl die Gemeinde, Landratsamt und auch die neu gegründete Bürgerinitiative mehrfach nachhakten.

Ende September 2018 konnten dann endlich die in der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vom Landratsamt - mit einer Frist von max. 18 Monaten - zur Auflage gemachten Messungen an den Windrädern durchgeführt werden. Im Tal unten, das heißt in Kuchen selbst, fand Anfang April 2019 eine erste Messung statt, wobei die Wetter- und Windverhältnisse nicht „optimal“ waren. Schon damals hatte BM Rößner vor Ort deutlich gemacht, dass die Messung aufgrund des immer mehr nachlassenden – und damit zu schwachen - Windes von der Gemeinde nicht als repräsentativ anerkannt werde und wiederholt werden müsse.

Vor diesem Hintergrund wurden Mitte Mai nun vom beauftragten Büro „rw Bauhysik“ im Beisein der Vertreter aus Landratsamt, Betreibergesellschaft, Gemeinderat, Bürgerinitiative und der Verwaltung die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchungen bekannt gegeben und mit den Beteiligten diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die von vielen Annahmen, mathematischen Formeln und physikalischen Gegebenheiten beeinflussten Verfahren sehr komplex und für Nichtfachleute nur schwer, oder teilweise auch gar nicht nachvollziehbar sind. Dies macht die Sache nicht leichter und kann aus Sicht der Gemeinde auch nicht befriedigen.

Im Genehmigungsbescheid hatte das Landratsamt einen maximalen Schallleistungspegel der Windenergieanlage von 106,1 dB(A) ab einer Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe von 5,3 m/s bzw. in Nabenhöhe (139 m) von 8 m/s vorgegeben. In Bezug auf die messtechnische Schalleistungsbestimmung wurde nun ein immissionsrelevanter Schalleistungspegel der auf dem Tegelberg errichteten Windenergieanlage 1 von 105,1 db(A) bekannt gegeben. Die an die Messung anschließende Ausbreitungsberechnung hat ergeben dass die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete (tagsüber 55 dB (A) / nachts 40 dB(A)) eingehalten werden.

Anschließend wurden die Ergebnisse der zur Plausibilisierung dienenden Schallausbreitungsberechnung nach dem modifizierten Interimsverfahren erläutert. Im dritten Teil wurde das für Kuchen eigentlich viel wichtigere Thema „was kommt unten an?“ beleuchtet. Das Gutachterbüro kommt auch nach der Messung vom 05.04.19 zum Ergebnis, dass auch hier die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete eingehalten werden. Eine Überschreitung des zulässigen Immissionsrichtwerts wird als äußerst unwahrscheinlich eingestuft. Dies ist keine Überraschung da der Wind zum Messzeitpunkt nicht die für ein aussagekräftiges Ergebnis erforderliche Geschwindigkeit hatte.

Vor diesem Hintergrund äußerten die Vertreter der Genehmigungsbehörde, dass nach aktuellem Stand damit vom Betreiber der Nachweis zur Einhaltung der Richtwerte erbracht wurde. Die Anlagen können daher wie bisher betrieben werden. Weitere Messungen im Ortsbereich von Kuchen sind aus Sicht des Landratsamtes nicht erforderlich (Anmerkung: in der Genehmigung waren diese auch gar nicht zur Auflage gemacht worden). Wie der Betreiber auf Nachfrage der Bürgerinitiative ausführte, sehe man keine Veranlassung nun Änderungen an den Anlagen – z. B. freiwillige Drosselung – vornehmen.

Keine Überraschung, dass sich die aus Kuchen stammenden Teilnehmer mit diesem Ergebnis nicht zufrieden zeigten, immer auch verbunden mit dem Hinweis, dass der Eindruck im Ort oftmals ein anderer sei. Auch wenn die vorherrschenden Windverhältnisse scheinbar nur selten den idealen Messbedingungen entsprechen, sollten nach Auffassung von Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative weitere Plausibilisierungsmessungen vorgenommen werden. Im Vorfeld hatten das Landratsamt und auch das Gutachterbüro immer wieder betont, dass die Messvorgänge sehr komplex sind und insbesondere davon abhängen, dass richtlinienkonforme Windverhältnisse vorherrschen. Nur dann wäre nach Einschätzung des Landratsamtes gewährleistet, dass die Messungen später auch verwertbar und notfalls auch gerichtsfest sind. BM Rößner äußerte deshalb für Gemeinde und Bürgerinitiative sein Unverständnis, dass man nun seitens der Genehmigungsbehörde  – obwohl die zuvor scheinbar so wichtigen Rahmenbedingungen bei der Messung am 5. April nicht eingehalten wurden – vom bisherigen gemeinsamen Weg: „Messungen an 4 verschiedenen Standpunkten unten“ abrücke. Dies sei nicht nachvollziehbar. Mit Zustimmung der Fraktionsvertreter kündigte er deshalb an, dass die Gemeinde nun in Eigenregie weitere Messungen in Kuchen veranlassen werde, sobald hier regelkonforme Bedingungen vorliegen. Gemeinderat und Verwaltung werden sich nun weitere Schritte überlegen. Ähnliches gilt für die Bürgerinitiative, die sich hier sehr engagiert zeigt.


Förderprogramm für Schallschutzfenster und Schalldämmlüfter an der B 10

Als Teil der Maßnahmen aus der 2017 durchgeführten Lärmaktionsplanung legten das Regierungspräsidium und die Gemeinde letztes Jahr ein Förderprogramm für passive Schallschutzmaßnahmen an der B 10 auf. 
Der Bund, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, bezuschusst den Einbau von Schallschutzfenstern an der B 10. Allerdings kann über das Bundesprogramm nur der Austausch von Fenstern gefördert werden, die vor dem 01.04.1974 eingebaut wurden. Bei neueren Fenstern bzw. Gebäuden ist eine Förderung ausgeschlossen. Ebenfalls ausgeschlossen ist eine Förderung, wenn der Austausch von Fenstern bei dem 1979/80 vom Bund aufgelegten Schallschutzfensterprogramm bereits bezuschusst wurde.
Die Förderquote beträgt  bis zu 75 % der förderfähigen Kosten, höchstens 600 EUR/m² Fensterfläche. Unabhängig vom Gebäudebaujahr kann der Einbau von Schalldämmlüftern mit max. 550 EUR je Raum bezuschusst werden.
Falls eine Förderung über das Bundesprogramm nicht möglich ist (z.B. bei Fenstern ab dem 01.04.1974), kann das gemeinde-eigene Förderprogramm in Frage kommen. Hierüber kann der Austausch von Fenstern gefördert werden, die vor dem 01.01.1998 eingebaut wurden. Die Förderquote beträgt  hier höchstens 150 EUR/m² Fensterfläche.
Das Programm wurde verlängert bis 31.12.2019. Förderbestimmungen, Hinweise, Antragsunterlagen und  weitere Auskünfte sind im Rathaus, Zimmer 14, erhältlich. Gern können Sie sich auch telefonisch oder per mail an Herrn Potschkay wenden, Tel. 9882-15, hpotschkay@kuchen.de.

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Homepage der Gemeinde Kuchen

Hier erfahren Sie immer das Neueste aus der Gemeinde Kuchen.
In unserer Homepage wurde für die Gemeinde ein Ratsinformationssystem (RIS) eingeführt. Mit Hilfe dieses Redaktionssystems können die Gemeinderäte nun Ihre Sitzungsunterlagen digital erhalten und auch bearbeiten. Für die Bevölkerung bietet das RIS ebenfalls die Möglichkeit Sitzungsunterlagen aus dem öffentlichen Bereich einzusehen und bei Bedarf auch herunterzuladen und auszudrucken. So ist es nicht mehr notwendig falls man sich für bestimmte Themen interessiert extra das Rathaus aufzusuchen und die Unterlagen abzuholen- aber selbstverständlich immer noch möglich.
Sie finden unser RIS auf der Homepage unter der Rubrik „Gemeinderat“. Das Handling ist ganz einfach.

Viel Spaß beim Stöbern und Surfen!

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Übersicht über die Standorte der Defibrillatoren

Defibrillatoren können Lebensletter sein und sind sehr leicht zu bedienen. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Kuchen daher nach und nach in den öffentlichen Gebäuden diese wirklich nützlichen Geräte angeschafft.

Hier eine Übersicht über die Standorte in Kuchen:

Gebäude

Adresse

Standort-Defi im Gebäude

Ankenhalle

Jahnstraße 30

Technikraum

Aussegnungshalle

Friedhof

Eingangstür zum Feierraum

Bahnhofturnhalle

Bahnhofstr. 76

Sporthalle 

Bürgerhaus

Hafengasse 20

EG rechts

Freibad

Jahnstr. 25

Schwimmeisterraum

Grund- und Hauptschule

Staubstr. 14

Lehrerzimmer und Hausmeister

Rathaus

Marktplatz 11

EG vor Zimmer 3

Schwimmbad-Turnhalle  Jahnstr. 23  Sporthalle

Scheuen Sie sich nicht im Notfall einen Defi einzusetzen. Es ist wirklich kinderleicht – einfach die vordere Klappe am Gerät öffnen und der sprachlichen Anweisung des Gerätes folgen.

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Imagefilm der Gemeinde