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Neujahrsgruß

Ein Lehrer gab jedem Schüler einen Luftballon, mit der Aufgabe, diesen aufzublasen, mit dem eigenen Namen zu versehen und in den Flur zu werfen. 

Der Lehrer mischte dann alle Ballons durch. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einige Minuten, um ihren eigenen Ballon zu finden. Trotz hektischer Suche schaffte es fast keiner, den richtigen Ballon zu finden. 

Als die Zeit um war, forderte der Lehrer sie auf, den Ballon in ihrer Nähe zu nehmen und ihn der Person zu geben, deren Name darauf stand. In weniger als zwei Minuten hielt jeder seinen eigenen Ballon in den Händen. 

Der Lehrer sagte: „Diese Luftballons sind wie Glück. Wenn man nur sein eigenes Glück sucht, ist es schwer zu finden. Wenn wir uns um das Glück eines anderen kümmern und einander helfen, wird es uns letztlich helfen, unser eigenes Glück zu finden“.

(aus dem Internet)

Liebe Kuchener,

für das neue Jahr 2021 wünsche ich Ihnen viele glückliche Momente! Hoffen und vertrauen wir darauf,
dass wir unsere liebgewonnenen Begegnungen, egal ob in Familie, mit Freunden, in Vereinen, Schule und Kindergarten,
in Kirchen, bei Festen, in Waldheimen oder wo auch immer… bald wieder selbstverständlich wahrnehmen können. Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße und einen guten Start ins neue Jahr.

Ihr Bürgermeister 

Bernd Rößner





  


Beispiele gemeindlicher Investitionen/Maßnahmen des Jahres 2020 in Kuchen im Überblick

Hier können Sie die (PDF-Datei, 840 KB) herunterladen.


Sanierung der Schule geht weiter

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). An der Nordseite werden Brandschutzfenster ein- und ein Aufzug angebaut

Wie berichtet, werden in der Gottfried-von-Spitzenberg-Schule über 4,3 Mio. Euro in die Sanierung des Gebäudes und den Einbau einer 2-gruppigen Kindertagesstätte investiert. Rund eine Million Euro steuert dabei das Land über ein spezielles Förderprogramm bei. Für rund 2,0 Million Euro wurden mittlerweile bereits diverse Arbeiten vergeben. Erfreulicherweise meist an Firmen aus der Region, die hier das jeweils günstigste Angebot abgegeben hatten. Nach der Weihnachtspause wurde jetzt wieder Fahrt aufgenommen. Aktuell werden folgende Bereiche bearbeitet: Elektroinstallation, Heizung- und Sanitärbereich, Trockenbau, Fenster- und Rohbauarbeiten. Weitere Ausschreibungen bzw. die Einholung von Angeboten für nun folgende Gewerke (Bodenbeläge, Fliesen, Parkettarbeiten, Malerarbeiten) sollen bis Ende der Woche auf den Weg gebracht werden. Alles mit dem Ziel im April den ersten Bauabschnitt fertig zu stellen, so die klare Vorgabe von Gemeinderat und Verwaltung. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. Dies ist machbar, wenn man dranbleibt und das Wetter mitmacht. Was die Kosten betrifft, liegt man bisher voll und ganz im "grünen Bereich". Dies soll ebenfalls bis zum Schluss so bleiben, so eine weitere klare Zielsetzung.

Bürgermeisteramt




Absage des Lichtmessmarktes 2021

Nach wie vor sind wir von "normalen" Zeiten weit weg, das Corona-Virus bestimmt noch viele Dinge in unserem Alltag bzw. unseren jeweiligen Lebenswelten.
Dies gilt auch für Feste, Versammlungen, sonstige Veranstaltungen und natürlich auch für Märkte. Laut Corona-Verordnung sind (Groß)Veranstaltungen untersagt – bis zum 31.01.2021 wurde der Lockdown bekanntlich verschärft. Gewisse Dinge, die in die Zeit danach fallen, müssen allerdings jetzt schon geklärt werden. Dies gilt auch für den diesjährigen Lichtmessmarkt - sowohl Händler, als auch Bauhof und Rathaus, benötigen einen Vorlauf. Was ab dem 01.02.21 gilt, weiß heute noch niemand, allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass nicht schlagartig wieder alles erlaubt sein wird.

Vor diesem Hintergrund bleibt der Gemeinde nichts anderes übrig, als den diesjährigen Lichtmessmarkt abzusagen. 

Bürgermeisteramt


Gemeindlicher Winterdienst

Die Aufgabe des Bauhofs ist das Räumen und Streuen von Fahrbahnen und öffentlichen Flächen innerhalb der geschlossenen Ortslage. Für Bundes-, Landes- und Kreisstraßen ist das Straßenbauamt zuständig. Das Räumen und Streuen durch den Bauhof geschieht aufgrund eines genau festgelegten Räum- und Streuplanes. In diesem ist unter anderem die Reihenfolge nach der Dringlichkeit wie geräumt und gestreut werden muss festgelegt.  

Priorität 1: Omnibuslinie

Priorität 2:  Steilstrecken Seetalbach und Sommerberg

Priorität 3:  stärker befahrene Haupterschließungsstraßen

Priorität 4: Nebenstraßen 

Wir bitten hierbei um Verständnis, wenn der Räumwagen bei Schneefall nicht an allen Stellen gleichzeitig sein kann. Der Bauhof wird natürlich versuchen, so schnell wie möglich alle wichtigen Straßen freizumachen. Überall gleichzeitig kann er jedoch nicht sein. Stichstraße und kleinere Straßen werden nicht bzw. nur nachrangig geräumt. Auch kann kein Räumdienst „rund um die Uhr“ vorgenommen werden. In den Nachtstunden kann grundsätzlich deshalb nicht geräumt werden.  

Oft ist es dem Bauhof auch nicht möglich, in Wohnstraßen ausreichend zu räumen, da diese durch parkende Fahrzeuge zugestellt sind. Wir bitten deshalb darauf zu achten, dass die Fahrzeuge auf der Straße so abgestellt werden, dass die Räum- und Streufahrzeuge gefahrlos passieren können.  

Auch bitten wir um Verständnis, wenn durch das Räumfahrzeug eventuell von Ihnen bereits freigemachte Parkplatzzufahrten, Zugänge oder Ähnliches wieder zu geräumt werden sollten. Dies ist oft leider nicht anders möglich. Die Mitarbeiter des Bauhofs bemühen sich jedoch, soweit als möglich rücksichtsvoll zu räumen.   

Bürgermeisteramt


Standesamtliche Nachrichten

Geburt: 
20.11.2020 Mailo Aufderheide, Sohn der Marina Aufderheide geb. Trilk und des Michael Aufderheide, Neckarstraße 27, Kuchen 30.11.2020 Elias Heidinger, Sohn der Carolin Heidinger geb. Bührle und des Robert Heidinger, Robert-Koch-Straße 15, Kuchen 07.12.2020 Lena Mony, Tochter der Claudia Specht und des Dominic Mony, Seetalbachstraße 96, Kuchen 

Herzlichen Glückwunsch! 

Eheschließungen:
04.12.2020 Angelina Jasmin Lukas und Adrian Reichart, Friedrichstraße 31, Kuchen
18.12.2020 Berlinda Kqiraj und Sebastian Baur, Färberstraße 27, Kuchen 

Herzlichen Glückwunsch! 

Sterbefälle:
30.11.2020 Margot Nagel geb. Häderle, Auf der Fabrik 1, Kuchen
22.12.2020 Edith Maria Nehr geb. Barauke, Auf der Fabrik 1, Kuchen 

Den Angehörigen gilt unser herzliches Beileid. 

Bürgermeisteramt


Mikrozensus 2021 – Start in Baden-Württemberg

Kontaktlose Teilnahme über das Internet und Telefon möglich
Am 11. Januar startet der Mikrozensus 2021. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg bittet hierfür alle ausgewählten Haushalte um Unterstützung bei der Durchführung der größten jährlichen Haushaltserhebung in Deutschland. Über das ganze Jahr 2021 hinweg werden in mehr als 900 Gemeinden rund 55 000 in einer Stichprobe ausgewählte Haushalte in Baden-Württemberg zu ihren Lebensverhältnissen befragt. Dies sind rund ein % der insgesamt rund 5,3 Millionen Haushalte im Südwesten. Das Statistische Landesamt wird bei der Durchführung des Mikrozensus durch Erhebungsbeauftragte unterstützt.
Die Ergebnisse des Mikrozensus sind eine wichtige Informationsquelle zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen. Dabei geht es beispielsweise um Fragestellungen in welchen Familienkonstellationen Menschen leben, welche Bildungsabschlüsse von der Bevölkerung erworben wurden oder um Belange, welche die Gesundheit der Menschen betreffen.


Was ist der Mikrozensus?

Der Mikrozensus ist eine amtliche Haushaltsbefragung bei jährlich einem % der Haushalte. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen von Bund und Ländern. Sie stehen auch der Wissenschaft, der Presse und interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Über 1 000 Haushalte werden pro Woche befragt. Die Angaben beziehen sich dann jeweils auf eine vorab bestimmte feste Berichtswoche. Die erteilten Auskünfte der Haushalte sind die Grundlage für Meldungen wie »Abhängigkeit der Frauen von den Einkünften der Angehörigen gesunken« und »Die meisten Zuwanderungen nach Baden-Württemberg erfolgen aus EU-28-Staaten«.
Für den Mikrozensus sind dabei die Auskünfte von Menschen im Rentenalter, von Studierenden sowie von Erwerbslosen genauso wichtig wie die Angaben von Angestellten oder Selbstständigen. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, die wirtschaftliche und soziale Veränderungen auslöst, ist der Mikrozensus von Bedeutung. Die Auskünfte der auskunftspflichtigen Haushalte helfen, die aktuelle Lage der Bevölkerung in Baden-Württemberg abzubilden. Durch die Teilnahme am Mikrozensus tragen die Haushalte beispielsweise dazu bei, zu ermitteln, welche Auswirkungen die Pandemie selbst sowie die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung auf die Erwerbstätigkeit sowie das Einkommen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in Baden-Württemberg haben.
Neben dem Grundprogramm zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung sowie den seit 1968 erhobenen Fragen der EU-weit durchgeführten Erhebung zur Arbeitsmarktbeteiligung werden seit 2020 zusätzlich Fragen der ebenfalls EU-weit durchgeführten Befragung zu Einkommen und Lebensbedingungen (englisch: Statistics on Income and Living Conditions, SILC) gestellt. Ab dem Jahr 2021 wird das Frageprogramm des Mikrozensus um die ebenfalls EU-weit durchgeführte Erhebung zur Internetnutzung in privaten Haushalten (IKT) ergänzt.


Wer wird für die Erhebung ausgewählt?
In einem mathematischen Zufallsverfahren werden zunächst Gebäude bzw. Gebäudeteile gezogen. Für die Ermittlung der Namen der Haushalte in den Gebäuden setzt das Statistische Landesamt vor Ort auch Erhebungsbeauftragte ein. Die Erhebungsbeauftragten können sich bei der Namensermittlung mittels eines Ausweises als Beauftragte des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg ausweisen. Für die zufällig ausgewählten Haushalte besteht Auskunftspflicht. Sie werden innerhalb von maximal fünf aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal im Rahmen des Mikrozensus befragt.

Wie läuft die Befragung ab?
Ausgewählte Haushalte finden im Briefkasten ein Anschreiben des Statistischen Landesamtes Baden-Württembergs vor. Darin sind meist die Zugangsdaten für die Meldung über das Internet enthalten. Alternativ wird das Schreiben von einem Erhebungsbeauftragten versandt oder eingeworfen und enthält die Bitte, mit diesem Kontakt für ein Interview am Telefon aufzunehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie können Interviews vor Ort mit den Erhebungsbeauftragten, wie bis 2020 üblich, aktuell nicht stattfinden. Die Auskünfte können für alle Haushaltsmitglieder von einer volljährigen Person erteilt werden.

Die Durchführung der Befragung mit unseren Erhebungsbeauftragten ist für die Haushalte die einfachste und zeitsparendste Form der Auskunftserteilung. Alternativ haben diese auch die Möglichkeit, den Fragebogen via Onlineformular oder in Papierform selbst auszufüllen. Vor allem für Auskunftspflichtige die keinen Zugang zum Internet haben, bietet das Statistische Landesamt auch Telefoninterviews mit Mitarbeitenden des Amtes an.
Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltung und dem Datenschutz und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Nach Eingang und Prüfung der Daten im Statistischen Landesamt werden die Erhebungsmerkmale getrennt von den personenbezogenen Hilfsmerkmalen gespeichert. Im weiteren Verlauf werden die Daten anonymisiert und zu aggregierten Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.


Polizeiposten Kuchen unter neuer Leitung

Ab Januar wird Polizeioberkommissarin Denise Schmid den Polizeiposten Kuchen leiten. Sie ist Nachfolgerin von Polizeihauptkommissar Michael Morlock, der zum Ermittlungsdienst beim Polizeirevier Ulm-Mitte wechselte. 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde Mitte Dezember im Kronleuchtersaal des Polizeipräsidiums Ulm setzte Polizeipräsident Bernhard Weber Polizeioberkommissarin Denise Schmid in das leitende Amt beim Polizeiposten Kuchen ein. Gleichzeitig dankte er dem bisherigen Leiter, Polizeihauptkommissar Michael Morlock, für seine erfolgreiche Arbeit.

Seit Dezember 2016 leitete Michael Morlock den Polizeiposten. Unter seiner Leitung konnten sich die etwa 10.000 Menschen in Kuchen sicher fühlen. Der Polizeipräsident verwies vor allem auf die Bedeutung der bürgernahen Sicherheitsarbeit vor Ort und damit verbunden die des Leiters eines Polizeipostens: „Sie repräsentieren die Polizei in der Fläche, sind erste Ansprechpartner für sämtliche polizeirelevanten Belange der Bevölkerung und leisten damit einen sehr wichtigen Beitrag zur Stärkung des Sicherheitsgefühls.“

„Mit Frau Schmid erhält der Polizeiposten nun eine erfahrene Beamtin mit Führungsstärke aber auch Fingerspitzengefühl. Mit ihrem breitgefächertem Fachwissen wird sie die Arbeit des Polizeipostens bereichern“, so Bernhard Weber.

Der neuen Leiterin des Polizeipostens Kuchen, Frau Polizeioberkommissarin Denise Schmid, wünscht Bernhard Weber viel Glück und Erfolg.

Michael Morlock (46) wurde 1999 bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Nach zwei Jahren in der Einsatzhundertschaft Göppingen, erhielt Herr Morlock die Zulassung für das Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen. Als Kommissar verrichtete er wenige Jahre Dienst bei den Verkehrspolizeien Göppingen und Stuttgart, bevor er 2007 in den Streifendienst beim Polizeirevier Geislingen wechselte.

Sechs Jahre später ging er in den Ermittlungsdienst und übernahm schließlich 2016 die Leitung des Polizeipostens Kuchen.

Seit dem 1. Oktober ist der 46-Jährige im Ermittlungsdienst beim Polizeirevier Ulm-Mitte tätig.

Denise Schmid (39) wurde im März 2000 als Polizeimeisteranwärterin eingestellt. Nach zwei Jahren in der Einsatzhundertschaft in Göppingen, wechselte sie in den Streifendienst beim Polizeirevier Esslingen. Nachdem Frau Schmid von 2010 bis 2013 ihr Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst erfolgreich absolviert hatte, wurde sie im April zum Streifendienst des Polizeireviers Geislingen versetzt. Ab Mitte 2014 verrichtete Frau Schmid ihren Dienst beim Polizeiposten Deggingen.

Nach einer kurzen Zeit beim Polizeiposten Kuchen und drei weiteren Jahren im Streifen- und Ermittlungsdienst beim Polizeirevier Geislingen übernimmt Polizeioberkommissarin Denise Schmid ab Januar 2021 die Leitung des Polizeiposten Kuchen.

Polizeipräsidium Ulm


Kuchener Wochenmarkt

Unser letzter Wochenmarkt in diesem Jahr ist am Freitag, 18. Dezember 2020. 

Der nächste Wochenmarkt findet wieder wie gewohnt in der Zeit von 13 bis 16 Uhr am Freitag, 15. Januar 2021 statt.

Die Marktbeschicker wünschen Ihren Kunden ein schönes Weihnachtsfest!

Bürgermeisteramt

 


Schulentwicklung in Geislingen – Kuchen bereit zur Unterstützung

Bekanntlich endete die von der Stadt Geislingen zu verantwortende Generalsanierung des Michelberggymnasiums zum Leidwesen aller Beteiligten in einem baulichen und finanziellen Fiasko. Die Zukunft des MiGy ist nach wie vor ungeklärt. Die Frage ist, wo können die Schüler künftig unterrichtet werden? Dort oder wo sonst?  Kuchen sieht sich hier nun in der Verantwortung die Stadt Geislingen zu unterstützen und (s)einen aktiven Beitrag zur Lösung der entstandenen Probleme zu leisten, so das  Ergebnis einer Beratung im Gemeinderat am Montag. 

Mittlerweile gibt es ein von Geislingen und den Umlandkommunen beauftragtes Gutachten des Büros „biregio“, das im Rahmen einer Schulentwicklungsplanung nicht nur die Gymnasien, sondern auch die anderen Schularten berücksichtigt. Das komplette Ergebnis ist den Umlandkommunen noch nicht bekannt. Deutlich wurde aber, dass nun ein „Fass aufgemacht“ wurde, in dem sich fast alle Geislinger Schulen befinden und betroffen sein könnten. Das in die Diskussion eingebrachte neue „Tälesgymnasium“ hat sich hingegen „erledigt“, so viel ist schon sicher. Wie hier nun alles andere zeitlich, baulich, vertragsmäßig und finanziell zu lösen ist, bleibt die spannende und wohl nur schwer zu lösende Frage. Eine riesige Herausforderung jedenfalls, so die Einschätzung im Kuchener Rathaus. Als verantwortlicher Schulträger ist zunächst Geislingen gefordert. So sieht man es in Geislingen und auch im Umland. Positionieren muss sich aber auch das Umland. Aus Kuchener Sicht ist es verständlich, dass die Stadt – trotz vieler noch zu klärenden Fragen - nun die Umlandkommunen um ein Signal bat, ob man sich eine Beteiligung „dem Grunde nach“ vorstellen kann. Um mehr geht es im Moment nicht und kann es im jetzigen Stadium auch nicht gehen! Bei allen Fragezeichen sollte man aber berücksichtigen, dass es Geislingen allein nicht schaffen kann und die Situation nicht mehr mit der vor der fehlgeschlagenen Sanierung zu vergleichen ist. Den Schülern und Lehrern würde im wahrsten Sinne des Wortes „ein Dach über dem Kopf“ fehlen, zumal das MiGy im jetzigen Zustand und der gravierenden Baumängel (insbesondere Brandschutz- und Statikprobleme) wohl nicht mehr all zulange genutzt werden kann.  

Die Bitte der Stadt Geislingen um ein positives Signal wurde nun mit folgendem einstimmig gefassten Beschluss bejaht:  

Nach wie vor ist strittig, ob es eine gesetzliche Mitfinanzierungspflicht bei einer Sanierung von Schulen mit hohem auswärtigen Anteil gibt. Jetzt geht es aber um mehr, als nur um rechtliche Fragen und Zahlen (Gelder)! Es geht um eine gute Schullandschaft von Geislingen und Umgebung und vor allem um die Zukunftschancen von Schülerinnen und Schülern aus dieser Region. Geislingen ist als verantwortlicher Schulträger gefordert, kann das Problem der misslungenen MiGy-Sanierung und alle in der Konsequenz entstandenen Probleme allein aber nicht lösen. Ohne Umland und Unterstützung des Landes können die enormen Herausforderungen nicht gestemmt werden. Kuchen kann, will und wird seinen aktiven Beitrag leisten! Dies wurde mehrfach öffentlich kommuniziert. Vor diesem Hintergrund erklärt sich die Gemeinde Kuchen - unabhängig von noch vielen zu klärenden Fragen - dem Grunde nach bereit, (s)einen finanziellen Beitrag zu leisten. Nur mitzahlen ist der Gemeinde Kuchen allerdings zu wenig – wer mitzahlen soll und will, muss dann auch entsprechend frühzeitig und umfassend eingebunden werden! Es liegt an der Stadt Geislingen dies zu tun. 

 Bürgermeisteramt



Hinweis auf die Räum- und Streupflichtsatzung der Gemeinde Kuchen

Winterdienst - Wer macht was?
Bei Eis und Schnee sind der Bauhof und die Anlieger gefordert. Schnee muss geräumt und bei Eis muss gestreut werden. Nachfolgend weisen wir nochmals in Kürze auf die wichtigsten Dinge hin, die beim Winterdienst zu beachten sind und wer was tun muss. 

Was haben die Anlieger zu tun?
Die Straßenanlieger haben die Gehwege vor ihren Grundstücken zu räumen und zu streuen. Dies muss so geschehen, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Fußgängerverkehrs gewährleistet ist. Falls nicht der gesamte Gehweg geräumt werden kann, ist er auf einer Breite von mindestens 1,00 m zu räumen. Wenn keine Gehwege vorhanden sind, gelten als solche die Flächen am Rande der Fahrbahn auf eine Breite von 2,00 m. Falls an einer Fahrbahn nur auf einer Seite ein Gehweg vorhanden ist, besteht nur für diese Seite die Räum- und Streupflicht.  

Als Straßenanlieger in diesem Sinne gelten auch Eigentümer und Besitzer von Grundstücken, welche nicht direkt an der Straße liegen, sondern von der Straße durch eine im Eigentum der Gemeinde oder des Trägers der Straßenbaulast stehende, unbebaute Fläche getrennt sind, wenn der Abstand zwischen der Grundstücksgrenze und Straße nicht mehr als 10 m beträgt.   

Der geräumte Schnee und das auftauende Eis ist auf dem restlichen Teil des Gehwegs oder, wenn dieser Platz dafür nicht ausreicht, am Rande der Fahrbahn anzuhäufen. Straßenrinnen und Straßeneinläufe sind freizumachen. Auf keinen Fall darf der Schnee auf die Fahrbahn geworfen werden. Dies kann zu Unfällen führen und ist verboten. Außerdem drückt das Räumfahrzeug des Fuhrparks den Schnee auf den Gehweg oder in Ihre Einfahrt zurück. Auch ist natürlich zu beachten, dass der Schnee nicht bei sich selbst geräumt und dafür auf das Grundstück des Nachbarn geschoben wird. 

Die Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr geräumt und gestreut sein. Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schnee bzw. Eisglätte auftritt, ist unverzüglich, bei Bedarf auch wiederholt zu räumen und zu streuen. Die Pflicht endet um 21.00 Uhr.  

Grundsätzlich sollte Schnee und Eis zunächst mechanisch geräumt und danach mit abstumpfendem Material wie Sand, Splitt und Asche gestreut werden. 

Was macht der Fuhrpark des Bauhofs?
Die Aufgabe des Bauhofs ist das Räumen und Streuen von Fahrbahnen und öffentlichen Flächen innerhalb der geschlossenen Ortslage. Für Bundes-, Landes- und Kreisstraßen ist das Straßenbauamt zuständig. Das Räumen und Streuen durch den Bauhof geschieht aufgrund eines genau festgelegten Räum- und Streuplanes. In diesem ist unter anderem die Reihenfolge der zu räumenden Straßen nach der Dringlichkeit, wie geräumt und gestreut werden muss festgelegt. 

Wir bitten hierbei um Verständnis, wenn der Räumwagen bei Schneefall nicht an allen Stellen gleichzeitig sein kann. Der Bauhof wird natürlich versuchen, so schnell wie möglich alle wichtigen Straßen freizumachen. Überall gleichzeitig kann er jedoch nicht sein. Stichstraße und kleinere Straßen werden nicht bzw. nur nachrangig geräumt. Auch kann kein Räumdienst „rund um die Uhr“ vorgenommen werden. In den Nachtstunden kann grundsätzlich deshalb nicht geräumt werden. 

Oft ist es dem Bauhof auch nicht möglich, in Wohnstraßen ausreichend zu räumen, da diese durch parkende Fahrzeuge zugestellt sind. Wir bitten deshalb darauf zu achten, dass die Fahrzeuge auf der Straße so abgestellt werden, dass die Räum- und Streufahrzeuge gefahrlos passieren können.  
Auch bitten wir um Verständnis, wenn durch das Räumfahrzeug eventuell von Ihnen bereits freigemachte Parkplatzzufahrten, Zugänge oder Ähnliches wieder zu geräumt werden sollten. Dies ist oft leider nicht anders möglich. Die Mitarbeiter des Bauhofs bemühen sich jedoch, soweit als möglich rücksichtsvoll zu räumen.  

Bürgermeisteramt



Windenergie - Befragung zum Windpark Tegelberg

Im Zusammenhang mit dem Windpark Tegelberg kommt es in Kuchen immer wieder zu Diskussionen, insbesondere was das Problem des Schalls betrifft. Aus diesem Grund wird ab Mitte Juli bis Mitte September 2020 von der Medical School Hamburg GmbH, Hamburg, eine Befragung zum Windpark Tegelberg durchgeführt. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Nach diesem Schreiben werden Sie von den Studierenden angerufen um gegebenenfalls einen Termin für ein telefonisches Interview zu vereinbaren. Die Gemeinde Kuchen unterstützt die Befragung.

Windenergie –einzigartige Anwohnerbegleitforschung auf der Schwäbischen Alb
Befragungen zum Windpark Tegelberg starten, Teilnehmer willkommen
Ein interdisziplinäres Forschungsteam ist Geräuschen von Windenergieanlagen auf der Spur, die manche Anwohnerinnen und Anwohner belasten, bei anderen aber nicht auftreten. Ziel des Forschungsprojekts Inter-Wind (kurz für: Interdisziplinäre Analyse und Minderungsansätze – Anwohnererleben akustischer und seismischer Windenergieanlagen-Emissionen) ist es daher, besser als bisher zu verstehen, welche Faktoren bei der Belästigung durch Anlagengeräusche zusammenspielen – und aus diesem Wissen Verbesserungsansätze abzuleiten.

Untersucht wird, wie Meteorologie und geologischer Untergrund bei der Schall- und Bodenbewegungsausbreitung zusammenwirken, wie Geräusche von Windenergieanlagen von den Menschen wahrgenommen und beurteilt werden, welche Faktoren die Wahrnehmung beeinflussen und welche Maßnahmen bei bestimmten Wetterlagen als entlastend empfunden werden. Aufbauend auf den Erfahrungen eines Vorgängerprojektes TremAc (https://www.windfors.de/de/projekte/tremac/) werden Befragungen und Messungen meteorologischer, akustischer sowie seismischer Größen durchgeführt. Eine komplexe Herausforderung, die das erprobte Forschungsteam angeht:

-  Umwelt- und Sozialpsychologie der MSH Medical School Hamburg und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
-  Geophysikalisches Institut am Karlsruher Institut für Technologie (KIT-GPI),
-  Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie am Institut für Flugzeugbau (SWE),
-  Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten auch mit der Gemeinde und der Bürgerinitiative Windkraftanlagen Kuchen sowie den Betreibern der Windparks Tegelberg und Lauterstein zusammen. Involviert in das Forschungsvorhaben ist auch das gerade genehmigte und im Aufbau befindliche Windenergie-Forschungstestfeld WINSENT bei Stötten, welches zentral zu den genannten Windparks liegt. Mithilfe der bereits errichteten Messmasten sollen Windgeschwindigkeit und -richtung, atmosphärische Schichtung, Bewölkung und Niederschlag erfasst und zusätzlich die jeweilige Ausbreitung von Schallwellen in der Luft (Akustik) und die elastischen Wellen im Boden (Seismologie) gemessen werden. Vor und nach der Errichtung der zwei für das Testfeld geplanten Forschungswindenergieanlagen finden Befragungen der Anwohnerinnen und Anwohner statt. Um übertragbare Ansätze zu finden, gehen die Messungen jedoch über das Testfeld hinaus: In den nahe gelegenen Windparks Tegelberg und Lauterstein werden weitere Messungen der Windparameter, des Schalls und der Bodenbewegungen sowie Befragungen von Anwohner/innen durchgeführt.

Zusätzlich zu den Datenanalysen wird eine gezielte Erprobung von Minderungsmaßnahen zunächst auf dem Testfeld stattfinden: Die Windparkbetreiber haben sich bereit erklärt, gemeinsam veränderte Betriebsführungen auch in den kommerziell betriebenen Parks zu erproben, sollte die Analyse dazu Anregungen ergeben.

Die ersten Befragungen zum Windpark Tegelberg starten Mitte Juli 2020. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Wer Interesse hat und im Umfeld von bis zu 5 km zum Windpark Tegelberg wohnt, kann sich aber auch direkt an das Forschungsteam wenden. Ansprechpartner ist Florian Müller (Montag – Freitag, von 09 Uhr bis 16 Uhr unter 040 361 2264 9396 oder per Email: florian.mueller@medicalschool-hamburg.de).

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Bürgermeisteramt


Die Standesbeamten stellen sich vor

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Barbara Baumhauer, Bernd Rößner, Andreas Sapper und Katrin Hofmann (v.l.n.r.)

Die Statistiken belegen es - immer mehr Paare trauen sich wieder. Ob im Grünen in unserem inzwischen bewährten „Trauhäusle“ im SBI-Park oder ganz traditionell, im Standesamt des Rathauses – diese vier Standesbeamten geleiten Sie gerne in Ihren neuen Familienstand.

Bürgermeisteramt


E-carsharing-Angebot

Wie bereits mehrfach berichtet, gibt es für unsere Gemeinde ein „Kuchenmobil“. In Kooperation mit Albwerk und deer-carsharing steht ein E-Golf für Fahrten von Gemeindeverwaltung und dem gemeinnützigen Verein „Bürger für ein starkes Kuchen e.V.“ zur Verfügung. Unter dem Motto „Teilen, sparen, Klima schonen“ kann das Fahrzeug aber auch von Bürgern, Vereinen und Firmen angemietet werden.

Nachdem sich die bisherige Handhabung des ersten Kuchenmobils als nicht „alltagstauglich“ erwies und die Nutzerzahlen nicht befriedigen konnten, war der Vertrag mit dem alten Bieter aufgelöst worden. Im Rathaus ist man jedoch überzeugt, dass ein Bürgermobil- und carsharing-Modell für Kuchen grundsätzlich Sinn macht. Durch die Ankeranmietung der Gemeinde ist nun auch die Abwicklung leichter, wie die ersten Kontakte mit „deer“ zeigen.  Das Prinzip des e-carsharing ist einfach: man „teilt“ sich ein Fahrzeug, anstatt es dauerhaft anzuschaffen. Dabei bezahlt man nur für die genutzte Zeit und muss weder Versicherungs-, Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Der Strom ist inklusive. Der Golf kann wie ein ganz normales Auto mit Automatikgetriebe gefahren werden. Nach dem Öffnen des gebuchten Autos mittels Chip oder Smartphone wird der Autoschlüssel dem Handschuhfach entnommen und dient während der Nutzung zum Starten und Abstellen des Motors.

In drei Schritten zum carsharing-Auto:
„Registrieren – Buchen – Losfahren“.

  • Registrieren
    - Online-Antrag ausfüllen
    - Führerscheinvorlage (Sekretariat Bürgermeisteramt)
    - Systemaufnahme

  • Buchen
    - online
    - App

  • Losfahren
    - Autoentsperrung per App oder Chip
    - CO² frei losfahren

Was kostet der „Fahrspaß“?

  • 6,50 € pro Stunde
  • 39,90 € pro Tag (24 h)
  • 34,90 € jährliche Grundgebühr


Weitere Infos im Sekretariat des Rathauses oder im Internet unter deer-carsharing.de.


Das Fahrzeug steht hinter dem Rathaus. Dort kann es zur Fahrt abgeholt werden. Danach stellen Sie den Golf einfach dort ab und hängen in wieder ans Ladekabel…

Bürgermeisteramt



 


Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). BM Rößner bezweifelt die Repräsentivität der am 05. April für den Winkpark gemessenen Lärmwerte am Sommerberg.

Windpark Tegelberg - erste Messergebnisse liegen vor

Vor rund eineinhalb Jahren wurde der auf Donzdorfer Markung stehende Windpark Tegelberg in Betrieb genommen. Seither kommt es immer wieder zu Beschwerden aus der Bürgerschaft, insbesondere was u. a. das Problem des Schalls (flugzeugähnlicher Lärm der Kühlaggregate bzw. das Schlaggeräusch der Rotoren) betrifft.

Schon früh hatte die Gemeinde deshalb Kontakt mit dem zuständigen Landratsamt aufgenommen, die konstante Einhaltung der zulässigen Lärmgrenzwerte bezweifelt und die Erfüllung der mit der Genehmigung verbundenen Auflagen zur Überprüfung des Lärms bei laufendem Betrieb eingefordert. Auch einige Bürger hatten sich diesbezüglich an die zuständige Kreisbehörde gewandt. Für eine Überprüfung muss eine objektivierte Beurteilung der Lärmbeeinträchtigung über die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) erfolgen. Außerdem sind u. a. die Vorgaben der DIN 61 400-11 zu beachten. Dabei sind alle Geräusche der Windenergieanlage (Rotorblätter, Kühlung, Getriebe, Azimut Antrieb) zu erfassen. Bereits im Frühjahr 2018 war bei einem Treffen zwischen Landratsamt, Betreiber und Gemeinde vereinbart worden, dass ein Sachverständigenbüro zusätzlich zu den üblichen Lärmberechnungen sowohl Emissionsmessungen (an den Windrädern) als auch plausibilisierende Immissionsmessungen (unten in Kuchen) durchführen soll. Bei einem weiteren Gespräch im Juli wurden von Landratsamt und Gemeinde gemeinsam einige repräsentative Messpunkte innerhalb Kuchens festgelegt und die Beauftragung eines unabhängigen Gutachterbüros veranlasst. Mangels geeigneter Windverhältnisse tat sich allerdings zunächst leider nichts, obwohl die Gemeinde, Landratsamt und auch die neu gegründete Bürgerinitiative mehrfach nachhakten.

Ende September 2018 konnten dann endlich die in der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vom Landratsamt - mit einer Frist von max. 18 Monaten - zur Auflage gemachten Messungen an den Windrädern durchgeführt werden. Im Tal unten, das heißt in Kuchen selbst, fand Anfang April 2019 eine erste Messung statt, wobei die Wetter- und Windverhältnisse nicht „optimal“ waren. Schon damals hatte BM Rößner vor Ort deutlich gemacht, dass die Messung aufgrund des immer mehr nachlassenden – und damit zu schwachen - Windes von der Gemeinde nicht als repräsentativ anerkannt werde und wiederholt werden müsse.

Vor diesem Hintergrund wurden Mitte Mai nun vom beauftragten Büro „rw Bauhysik“ im Beisein der Vertreter aus Landratsamt, Betreibergesellschaft, Gemeinderat, Bürgerinitiative und der Verwaltung die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchungen bekannt gegeben und mit den Beteiligten diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die von vielen Annahmen, mathematischen Formeln und physikalischen Gegebenheiten beeinflussten Verfahren sehr komplex und für Nichtfachleute nur schwer, oder teilweise auch gar nicht nachvollziehbar sind. Dies macht die Sache nicht leichter und kann aus Sicht der Gemeinde auch nicht befriedigen.

Im Genehmigungsbescheid hatte das Landratsamt einen maximalen Schallleistungspegel der Windenergieanlage von 106,1 dB(A) ab einer Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe von 5,3 m/s bzw. in Nabenhöhe (139 m) von 8 m/s vorgegeben. In Bezug auf die messtechnische Schalleistungsbestimmung wurde nun ein immissionsrelevanter Schalleistungspegel der auf dem Tegelberg errichteten Windenergieanlage 1 von 105,1 db(A) bekannt gegeben. Die an die Messung anschließende Ausbreitungsberechnung hat ergeben dass die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete (tagsüber 55 dB (A) / nachts 40 dB(A)) eingehalten werden.

Anschließend wurden die Ergebnisse der zur Plausibilisierung dienenden Schallausbreitungsberechnung nach dem modifizierten Interimsverfahren erläutert. Im dritten Teil wurde das für Kuchen eigentlich viel wichtigere Thema „was kommt unten an?“ beleuchtet. Das Gutachterbüro kommt auch nach der Messung vom 05.04.19 zum Ergebnis, dass auch hier die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete eingehalten werden. Eine Überschreitung des zulässigen Immissionsrichtwerts wird als äußerst unwahrscheinlich eingestuft. Dies ist keine Überraschung da der Wind zum Messzeitpunkt nicht die für ein aussagekräftiges Ergebnis erforderliche Geschwindigkeit hatte.

Vor diesem Hintergrund äußerten die Vertreter der Genehmigungsbehörde, dass nach aktuellem Stand damit vom Betreiber der Nachweis zur Einhaltung der Richtwerte erbracht wurde. Die Anlagen können daher wie bisher betrieben werden. Weitere Messungen im Ortsbereich von Kuchen sind aus Sicht des Landratsamtes nicht erforderlich (Anmerkung: in der Genehmigung waren diese auch gar nicht zur Auflage gemacht worden). Wie der Betreiber auf Nachfrage der Bürgerinitiative ausführte, sehe man keine Veranlassung nun Änderungen an den Anlagen – z. B. freiwillige Drosselung – vornehmen.

Keine Überraschung, dass sich die aus Kuchen stammenden Teilnehmer mit diesem Ergebnis nicht zufrieden zeigten, immer auch verbunden mit dem Hinweis, dass der Eindruck im Ort oftmals ein anderer sei. Auch wenn die vorherrschenden Windverhältnisse scheinbar nur selten den idealen Messbedingungen entsprechen, sollten nach Auffassung von Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative weitere Plausibilisierungsmessungen vorgenommen werden. Im Vorfeld hatten das Landratsamt und auch das Gutachterbüro immer wieder betont, dass die Messvorgänge sehr komplex sind und insbesondere davon abhängen, dass richtlinienkonforme Windverhältnisse vorherrschen. Nur dann wäre nach Einschätzung des Landratsamtes gewährleistet, dass die Messungen später auch verwertbar und notfalls auch gerichtsfest sind. BM Rößner äußerte deshalb für Gemeinde und Bürgerinitiative sein Unverständnis, dass man nun seitens der Genehmigungsbehörde  – obwohl die zuvor scheinbar so wichtigen Rahmenbedingungen bei der Messung am 5. April nicht eingehalten wurden – vom bisherigen gemeinsamen Weg: „Messungen an 4 verschiedenen Standpunkten unten“ abrücke. Dies sei nicht nachvollziehbar. Mit Zustimmung der Fraktionsvertreter kündigte er deshalb an, dass die Gemeinde nun in Eigenregie weitere Messungen in Kuchen veranlassen werde, sobald hier regelkonforme Bedingungen vorliegen. Gemeinderat und Verwaltung werden sich nun weitere Schritte überlegen. Ähnliches gilt für die Bürgerinitiative, die sich hier sehr engagiert zeigt.


Homepage der Gemeinde Kuchen

Hier erfahren Sie immer das Neueste aus der Gemeinde Kuchen.
In unserer Homepage wurde für die Gemeinde ein Ratsinformationssystem (RIS) eingeführt. Mit Hilfe dieses Redaktionssystems können die Gemeinderäte nun Ihre Sitzungsunterlagen digital erhalten und auch bearbeiten. Für die Bevölkerung bietet das RIS ebenfalls die Möglichkeit Sitzungsunterlagen aus dem öffentlichen Bereich einzusehen und bei Bedarf auch herunterzuladen und auszudrucken. So ist es nicht mehr notwendig falls man sich für bestimmte Themen interessiert extra das Rathaus aufzusuchen und die Unterlagen abzuholen- aber selbstverständlich immer noch möglich.
Sie finden unser RIS auf der Homepage unter der Rubrik „Gemeinderat“. Das Handling ist ganz einfach.

Viel Spaß beim Stöbern und Surfen!

Bürgermeisteramt


Übersicht über die Standorte der Defibrillatoren

Defibrillatoren können Lebensletter sein und sind sehr leicht zu bedienen. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Kuchen daher nach und nach in den öffentlichen Gebäuden diese wirklich nützlichen Geräte angeschafft.

Hier eine Übersicht über die Standorte in Kuchen:

Gebäude

Adresse

Standort-Defi im Gebäude

Ankenhalle

Jahnstraße 30

Technikraum

Aussegnungshalle

Friedhof

Eingangstür zum Feierraum

Bahnhofturnhalle

Bahnhofstr. 76

Sporthalle 

Bürgerhaus

Hafengasse 20

EG rechts

Freibad

Jahnstr. 25

Schwimmeisterraum

Grund- und Hauptschule

Staubstr. 14

Lehrerzimmer und Hausmeister

Rathaus

Marktplatz 11

EG vor Zimmer 3

Schwimmbad-Turnhalle  Jahnstr. 23  Sporthalle

Scheuen Sie sich nicht im Notfall einen Defi einzusetzen. Es ist wirklich kinderleicht – einfach die vordere Klappe am Gerät öffnen und der sprachlichen Anweisung des Gerätes folgen.

Bürgermeisteramt


Imagefilm der Gemeinde