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Sommerpause in der Ankenhalle

Die Ankenhalle bleibt in der Zeit von Donnerstag, 30.07. – Sonntag, 30.08.2020 - je einschließlich -  für den Sportbetrieb geschlossen.  

Wir danken für Ihr Verständnis!

Bürgermeisteramt


Amtliche Bekanntmachung - Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Bildung eines gemeinsamen Gutachterausschusses bei der Stadt Geislingen - 1. Änderungsvereinbarung

Amtliche Bekanntmachung
Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Bildung eines gemeinsamen Gutachterausschusses bei der Stadt Geislingen
1.   Änderungsvereinbarung

Zwischen
der Stadt Geislingen an der Steige,
vertreten durch Oberbürgermeister Frank Dehmer

-       Beteiligte und zuständige Stelle

und
der Gemeinde
Kuchen, vertreten durch Bürgermeister Bernd Rößner,

-       Beteiligte

Der Gemeinderat der Stadt Geislingen an der Steige hat am 01.07.2020 der 1. Änderungsvereinbarung in der zurzeit geltenden Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zugestimmt. Die Gemeinde Kuchen hat am 20.07.2020 der Änderungsvereinbarung in der zurzeit geltenden Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zugestimmt.

1. Änderungsvereinbarung
Änderung § 5 Gutachterbestellung

1.    Zur Erfüllung der Aufgaben wird bei der Stadt Geislingen an der Steige ein Gutachterausschuss gebildet. Er trägt die Bezeichnung

„Gemeinsamer Gutachterausschuss bei der Stadt Geislingen an der Steige“ –nachstehend „Gemeinsamer Gutachterausschuss“ genannt - .

Der gemeinsame Gutachterausschuss ist Rechtsnachfolger des Gutachterausschusses bei der Kommune und der Rechtsnachfolger des Gutachterausschusses bei der Stadt Geislingen an der Steige.

2.    Jede Gemeinde schlägt in eigener Verantwortung eine nach der Einwohnerzahl gestaffelte Anzahl an Gutachtern für den gemeinsamen Gutachterausschuss vor. Es wird auf § 192 Abs. 3 BauGB hingewiesen, wonach die Gutachter in der Wertermittlung sachkundig und erfahren sein sollen.

3.    Für die Anzahl der Gutachter gilt folgender Verteilerschlüssel:

Die Mindestzahl beträgt 2 Gutachter pro Gemeinde.

Ansonsten ergibt die Einwohnerzahl x 0,0005 die Anzahl der Gutachter pro Gemeinde (mathematisch gerundet). Die folgende Zusammenstellung der Gutachter ergibt sich aus Anlage 4.

Maßgeblich hierfür sind die von Statistischen Landesamt Baden-Württemberg gemäß § 143 GemO ermittelten Einwohnerzahlen zum Stichtag 30.06 des Jahres vor der Bestellung des Gutachterausschusses.

4.    Das Vorschlagsrecht für den als ehrenamtlicher Gutachter zu bestellenden Vertreter des Finanzamtes und dessen Stellvertreters obliegt der zuständigen Finanzbehörde (§ 2 Abs. 2 GuAVO)

5.    Vorsitzender und Stellvertreter

Als Vorsitzender wird für den Zeitraum bis zum 30.06.2024 der bisherige Vorsitzende des Gutachterausschusses der Stadt Geislingen an der Steige bestimmt.

Stellvertreter werden aus den nächstgrößeren teilnehmenden Gemeinden (nach Einwohnerzahl) vorgeschlagen.

6.    Bestellung der Gutachter

Der Vorsitzende, seine Stellvertreter und die ehrenamtlichen weiteren Gutachter des gemeinsamen Gutachterausschusses werden vom Gemeinderat der Stadt Geislingen an der Steige nach den Vorschriften der Gutachterausschussverordnung und des BauGB bestellt. Sie werden von der Geschäftsstelle des gemeinsamen Gutachterausschusses in Abstimmung mit der Verwaltung der Kommune bzw. ggf. mit den Verwaltungen der weiteren beteiligten Gemeinden vorgeschlagen.

Die Mitglieder des derzeitigen Gutachterausschusses bei der Stadt Geislingen an der Steige wurden in der Sitzung am 25.09.2019 vom Gemeinderat der Stadt Geislingen bestellt (Anlage 1). Ihre Amtszeit begann am 01.10.2019 und endet am 30.06.2020.

Die Mitglieder des derzeitigen Gutachterausschusses bei der Kommune wurden in der Sitzung am 19.09.2016 vom Gemeinderat der Kommune bestellt. Ihre Amtszeit begann am 19.09.2016 und endet am 30.06.2020.

Da die Kommune mit dem Inkrafttreten dieser Vereinbarung die Aufgaben nach §§ 192 – 197 BauGB auf die Stadt Geislingen an der Steige überträgt, entfällt die Notwendigkeit eines eigenen Gutachterausschusses. Die Kommune verpflichtet sich daher, ihre derzeit bestellten Gutachter der Amtsperiode vom 19.09.2016 bis 19.09.2020 mit Wirkung zum 30.06.2020 abzuberufen (§ 4 Abs. 2 Ziff. 3 GuAVO).

Ab dem 01.07.2020 setzt sich der (erste) gemeinsame Gutachterausschuss aus den vom Gemeinderat der Stadt Geislingen

·         regulär bestellten Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden und Gutachtern sowie den

·         stellvertretenden Vorsitzenden und neuen Gutachtern der einzelnen Gemeinden zusammen.

Den Vorsitz führt der derzeitige Vorsitzende des Gutachterausschusses der Stadt Geislingen an der Steige.

Die Amtszeit dieses (ersten) gemeinsamen Gutachterausschusses endet am 30.06.2024.

7.    Besetzung des Gutachterausschusses im Einzelfall

Nach §§ 5, 7 der Gutachterausschussverordnung entscheidet der Vorsitzende über die Zusammensetzung des Gutachterausschusses im Einzelfall.

Die Beratung und der Beschluss der Bodenrichtwerte und der weiteren für die Wertermittlung erforderlichen Daten sollen mit den jeweiligen örtlichen Gutachtern – gegebenenfalls (nach Entscheidung durch den Vorsitzenden) auch in einer Sitzung des gesamten Gutachterausschusses – erfolgen.

Zur Bodenrichtwertermittlung findet eine Vorberatung mit den Vertretern der einzelnen Gemeinden statt. Es wird eine Beschlussempfehlung der Richtpreise ausgesprochen. Die Entscheidung wird in der gemeinsamen Richtwertsitzung gefällt.

Die Erstellung der Gutachten soll grundsätzlich mit mindestens einem örtlichen Gutachter durchgeführt werden.

Im Einvernehmen mit der betreffenden Gemeinde kann ausnahmsweise auch auf einen örtlichen Gutachter verzichtet werden, um hier eine vollkommene Unabhängigkeit im Gutachten zu gewährleisten.

Um den überörtlichen Charakter des Gutachterausschusses zu dokumentieren, soll möglichst auch jeweils 1 Gutachter aus einer anderen (das jeweilige Gutachten nicht betreffenden) Gemeinde teilnehmen. Diese Regelung gilt erst ab einer Teilnahme von insgesamt 4 Gemeinden am gemeinsamen Gutachterausschuss.

Im Regelfall nehmen an den Sitzungen des Gutachterausschusses 3, maximal jedoch 4 Gutachter teil (Ausnahme „Richtwertsitzung“).

Geislingen an der Steige, den 01.07.2020
für die Stadt Geislingen an der Steige
gez. Oberbürgermeister Frank Dehmer

Diese Vereinbarung tritt am Tage nach der öffentlichen Bekanntgabe in Kraft. 


Satzung zur Aufhebung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Erstattung von Gutachten...

Hier können Sie die Satzung zur Aufhebung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Erstattung von Gutachten durch den Gutachterausschuss (Gutachterausschussgebührensatzung) vom 17.08.1992, zuletzt geändert mit Gemeinderatsbeschluss vom 26.01.2004 herunterladen.


Windenergie - Befragung zum Windpark Tegelberg

Im Zusammenhang mit dem Windpark Tegelberg kommt es in Kuchen immer wieder zu Diskussionen, insbesondere was das Problem des Schalls betrifft. Aus diesem Grund wird ab Mitte Juli bis Mitte September 2020 von der Medical School Hamburg GmbH, Hamburg, eine Befragung zum Windpark Tegelberg durchgeführt. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Nach diesem Schreiben werden Sie von den Studierenden angerufen um gegebenenfalls einen Termin für ein telefonisches Interview zu vereinbaren. Die Gemeinde Kuchen unterstützt die Befragung.

Windenergie –einzigartige Anwohnerbegleitforschung auf der Schwäbischen Alb
Befragungen zum Windpark Tegelberg starten, Teilnehmer willkommen
Ein interdisziplinäres Forschungsteam ist Geräuschen von Windenergieanlagen auf der Spur, die manche Anwohnerinnen und Anwohner belasten, bei anderen aber nicht auftreten. Ziel des Forschungsprojekts Inter-Wind (kurz für: Interdisziplinäre Analyse und Minderungsansätze – Anwohnererleben akustischer und seismischer Windenergieanlagen-Emissionen) ist es daher, besser als bisher zu verstehen, welche Faktoren bei der Belästigung durch Anlagengeräusche zusammenspielen – und aus diesem Wissen Verbesserungsansätze abzuleiten.

Untersucht wird, wie Meteorologie und geologischer Untergrund bei der Schall- und Bodenbewegungsausbreitung zusammenwirken, wie Geräusche von Windenergieanlagen von den Menschen wahrgenommen und beurteilt werden, welche Faktoren die Wahrnehmung beeinflussen und welche Maßnahmen bei bestimmten Wetterlagen als entlastend empfunden werden. Aufbauend auf den Erfahrungen eines Vorgängerprojektes TremAc (https://www.windfors.de/de/projekte/tremac/) werden Befragungen und Messungen meteorologischer, akustischer sowie seismischer Größen durchgeführt. Eine komplexe Herausforderung, die das erprobte Forschungsteam angeht:

-  Umwelt- und Sozialpsychologie der MSH Medical School Hamburg und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
-  Geophysikalisches Institut am Karlsruher Institut für Technologie (KIT-GPI),
-  Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie am Institut für Flugzeugbau (SWE),
-  Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten auch mit der Gemeinde und der Bürgerinitiative Windkraftanlagen Kuchen sowie den Betreibern der Windparks Tegelberg und Lauterstein zusammen. Involviert in das Forschungsvorhaben ist auch das gerade genehmigte und im Aufbau befindliche Windenergie-Forschungstestfeld WINSENT bei Stötten, welches zentral zu den genannten Windparks liegt. Mithilfe der bereits errichteten Messmasten sollen Windgeschwindigkeit und -richtung, atmosphärische Schichtung, Bewölkung und Niederschlag erfasst und zusätzlich die jeweilige Ausbreitung von Schallwellen in der Luft (Akustik) und die elastischen Wellen im Boden (Seismologie) gemessen werden. Vor und nach der Errichtung der zwei für das Testfeld geplanten Forschungswindenergieanlagen finden Befragungen der Anwohnerinnen und Anwohner statt. Um übertragbare Ansätze zu finden, gehen die Messungen jedoch über das Testfeld hinaus: In den nahe gelegenen Windparks Tegelberg und Lauterstein werden weitere Messungen der Windparameter, des Schalls und der Bodenbewegungen sowie Befragungen von Anwohner/innen durchgeführt.

Zusätzlich zu den Datenanalysen wird eine gezielte Erprobung von Minderungsmaßnahen zunächst auf dem Testfeld stattfinden: Die Windparkbetreiber haben sich bereit erklärt, gemeinsam veränderte Betriebsführungen auch in den kommerziell betriebenen Parks zu erproben, sollte die Analyse dazu Anregungen ergeben.

Die ersten Befragungen zum Windpark Tegelberg starten Mitte Juli 2020. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Wer Interesse hat und im Umfeld von bis zu 5 km zum Windpark Tegelberg wohnt, kann sich aber auch direkt an das Forschungsteam wenden. Ansprechpartner ist Florian Müller (Montag – Freitag, von 09 Uhr bis 16 Uhr unter 040 361 2264 9396 oder per Email: florian.mueller@medicalschool-hamburg.de).

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Bürgermeisteramt


Räumliche Kapazitäten der Gemeindeeinrichtungen auf Grundlage der CoronaVO (Stand: 07.07.2020)

Die häufigen Änderungen der Corona-Beschränkungen haben dazu geführt, dass häufig nicht mehr ganz klar ist, was denn aktuell überhaupt noch gilt. Abstand halten ist und bleibt aber trotzdem noch die Devise. Gem. § 4 Abs. 1 der CoronaVO haben die Verantwortlichen die Personenzahlen in deren Einrichtungen so zu begrenzen, dass die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern ermöglicht bleibt. Aus diesem Grund hat die Gemeindeverwaltung für alle öffentlichen Einrichtungen folgende Personenzahlen festgelegt:

Einrichtung

Max. Personenzahl

Ankenhalle (pro Drittel und Trainingsgruppe)

20

Sportplätze (pro Trainingsgruppe)

20

Trauhäusle

4 (+ Brautpaar)

Trauzimmer

6 (+ Brautpaar)

Trauungen im Bürgersaal

38 (+ Brautpaar)

Aussegnungshalle

55

Bestattungen im Freien

Keine Begrenzung, der Mindestabstand ist einzuhalten

Bürgerhaus (ab 01.08.2020)

-    Bürgersaal

-    Gewölbekeller


40

20

Freibad

-    Insgesamt

-    Schwimmerbecken

-    Nichtschwimmerbecken

-    Planschbecken


280

30

30

8

Jugendtreff

20

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Zahlen aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen (Stand: 07.07.2020) festgelegt wurden, d.h. diese können sich nach Maßgabe weiterer Lockerungen oder evtl. Verschärfungen im Laufe der Zeit ändern.

Bürgermeisteramt

 


Neues Programm zur Erstellung des Kuchener Mitteilungsblattes

Wichtige Mitteilung an die Autoren von Kirchen/Vereinen/Organisationen,
die Beiträge im Mitteilungsblatt der Gemeinde Kuchen veröffentlichen:

Durch die Nutzung des Redaktionssystems Nussbaum-Online-Senden (NOS) haben Sie seither schon einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Produktion des Mitteilungsblattes effizienter zu gestalten. Aufgrund weiterer technischer Entwicklungen hat sich der Verlag jedoch entschlossen, ein neues Redaktionssystem namens „artikelstar“ einzusetzen.

Dadurch werden sich für die Presseverantwortlichen der Kirchen, Vereine und Organisationen ab KW 32 einige Neuerungen, aber auch Vorteile ergeben. Alle Beiträge müssen künftig direkt in das neue über das Internet basierende Redaktionssystem „artikelstar“ eingepflegt werden. 

Dabei wurde besonderer Wert auf die Nutzerfreundlichkeit gelegt. Das Redaktionssystem ist so einfach zu bedienen, dass hierfür keine Schulungen nötig sind. Dies hat sich auch bei den schon erfolgten Umstellungen in etlichen anderen Gemeinden so gezeigt.

Im Zuge dieser Umstellung erhält jeder Autor einen neuen Zugang!

Daher ist es erforderlich, dass sich sämtliche Autoren, unter Angabe Ihrer Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail-Adresse) sowie der dazugehörigen Rubrik (Kirche/Verein/sonstige Organisation) an Frau Benz/Frau Vossler wenden.

Bitte beachten Sie, dass für einen reibungslosen Ablauf eine Rückmeldung bis zum 30.06.2020 dringend erforderlich ist.

Ihre Benutzerdaten werden Ihnen dann daraufhin direkt vom Nussbau-Verlag von der E-Mail-Adresse noreply@artikelstar.de übersandt. Bitte kontrollieren Sie auch, ob diese E-Mail eventuell in Ihren Spam-Ordner verschoben wurde.

Wir bitten Sie darauf zu achten, dass Dauertexte, die bereits im Redaktionssystem Nussbaum-Online-Senden eingestellt sind, in das neue Redaktionssystem Artikelstar von Ihnen umkopiert werden müssen.

Für Fragen steht Ihnen das CMS-Team unter Telefon 07033/525345 sowie unter der

E-Mail-Adresse cms@nussbaum-medien.de zur Verfügung.


Bebauungsplan „Wasserstall 1. Änderung“ und Örtliche Bauvorschriften, im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB, frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange nach § 3 Abs. 1 u. § 4 Abs. 1 BauGB

Aufstellung des Bebauungsplans „Wasserstall 1. Änderung“ im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB und örtliche Bauvorschriften nach § 74 LBO

-   Öffentliche Bekanntmachung gem. § 13 a BauGB
-   Frühzeitige Beteiligung gem. § 13 a BauGB in Verb. m. § 3 Abs. 1 BauGB

Der Gemeinderat von Kuchen hat am 18.11.2019 in öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan „Wasserstall 1. Änderung“ im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB sowie Örtliche Bauvorschriften nach § 74 LBO für diesen Bereich aufzustellen. Der Gemeinderat hat in gleicher Sitzung beschlossen, die Öffentlichkeit frühzeitig nach § 13 a BauGB  in Verbindung mit § 3 Abs. 1 BauGB zu beteiligen. 
Für den räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplans und der Örtlichen Bauvorschriften ist der Lageplan vom 11.11.2019, gefertigt vom Büro VTG Straub, Donzdorf, maßgebend.
Das Plangebiet liegt im Süden von Kuchen an der B 10 und umfasst die Flurstücke Nr. 1067, 1065 und 1064/2. Das Plangebiet wird folgendermaßen begrenzt: im Norden durch die Hauptstraße (B10 sowie Stichstraße ins Gewerbegebiet Wasserstall), im Osten durch Wohnbebauung an der Hauptstraße und Wasserstallstraße, im Süden durch Böschungsflächen, im Westen durch Böschungsflächen und gemischte Nutzung.

Auf den nachstehenden Kartenausschnitt wird verwiesen.

Ziele und Zwecke der Planung
Mit der Aufstellung des Bebauungsplans sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines Einzelhandelbetriebs der Lebensmittelbranche mit einer Verkaufsfläche von ca. 1.500 m² geschaffen werden. Auf dem Areal befand sich früher eine Baustoffhandlung. Mittlerweile wird das Gelände von kleinteiligen unterschiedlichen Gewerbebetrieben genutzt. Mit dem Lebensmittelmarkt soll die zentrennahe Grundversorgung der Bevölkerung sichergestellt werden und das Areal vor einer drohenden Brache bewahrt und wiederbelebt werden. Im aktuell dort geltenden  Bebauungsplan „Wasserstall“ von 1975 ist ein Gewerbegebiet festgesetzt, weshalb großflächiger Einzelhandel nicht möglich ist. Mit dem künftigen Bebauungsplan „Wasserstall 1. Änderung“ soll ein Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel festgesetzt werden.

Der Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften werden im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Das Areal befindet sich im beplanten und bebauten innerörtlichen Bereich und hat eine Fläche von ca. 7.200 m². Es wird das zweistufige Verfahren mit frühzeitiger Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der berührten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange durchgeführt.

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit
Zur allgemeinen Darstellung der Ziele und Zwecke der Planung liegen der Bebauungsplanvorentwurf und die örtlichen Bauvorschriften mit Begründung in der Zeit
vom 10.02.2020 bis einschließlich 10.03.2020
im Rathaus Kuchen, Marktplatz 11, 73329 Kuchen
während der Öffnungszeiten aus. Dabei wird Gelegenheit zur Äußerung und zur Erörterung der Planung gegeben.

Dienststunden:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag und Donnerstag: von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Mittwoch: von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich im Internet unter der Adresse https://www.kuchen.de/aktuelle-oeffentlichkeitsbeteiligung.html  eingestellt.

Kuchen, den 27.01.2020
Bürgermeisteramt

gez. Rößner
Bürgermeister


Die Standesbeamten stellen sich vor

Barbara Baumhauer, Bernd Rößner, Andreas Sapper und Katrin Hofmann (v.l.n.r.)

Die Statistiken belegen es - immer mehr Paare trauen sich wieder. Ob im Grünen in unserem inzwischen bewährten „Trauhäusle“ im SBI-Park oder ganz traditionell, im Standesamt des Rathauses – diese vier Standesbeamten geleiten Sie gerne in Ihren neuen Familienstand.

Bürgermeisteramt


E-carsharing-Angebot

Wie bereits kurz berichtet, gibt es für unsere Gemeinde ein neues „Kuchenmobil“. In Kooperation mit Albwerk und deer-carsharing steht nun ein E-Golf für Fahrten von Gemeindeverwaltung und dem gemeinnützigen Verein „Bürger für ein starkes Kuchen e.V.“ zur Verfügung. Unter dem Motto „Teilen, sparen, Klima schonen“ kann das Fahrzeug aber auch von Bürgern, Vereinen und Firmen angemietet werden.

Nachdem sich die bisherige Handhabung des ersten Kuchenmobils als nicht „alltagstauglich“ erwies und die Nutzerzahlen nicht befriedigen konnten, war der Vertrag mit dem alten Bieter aufgelöst worden. Im Rathaus ist man jedoch überzeugt, dass ein Bürgermobil- und carsharing-Modell für Kuchen grundsätzlich Sinn macht. Durch die Ankeranmietung der Gemeinde ist nun auch die Abwicklung leichter, wie die ersten Kontakte mit „deer“ zeigen.  Das Prinzip des e-carsharing ist einfach: man „teilt“ sich ein Fahrzeug, anstatt es dauerhaft anzuschaffen. Dabei bezahlt man nur für die genutzte Zeit und muss weder Versicherungs-, Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Der Strom ist inklusive. Der Golf kann wie ein ganz normales Auto mit Automatikgetriebe gefahren werden. Nach dem Öffnen des gebuchten Autos mittels Chip oder Smartphone wird der Autoschlüssel dem Handschuhfach entnommen und dient während der Nutzung zum Starten und Abstellen des Motors.

In drei Schritten zum carsharing-Auto:
„Registrieren – Buchen – Losfahren“.

  • Registrieren
    - Online-Antrag ausfüllen
    - Führerscheinvorlage (Sekretariat Bürgermeisteramt)
    - Systemaufnahme

  • Buchen
    - online
    - App

  • Losfahren
    - Autoentsperrung per App oder Chip
    - CO² frei losfahren

Was kostet der „Fahrspaß“?
-            6,50 € pro Stunde
-          39,90 € pro Tag (24 h)
-          34,90 € jährliche Grundgebühr

Weitere Infos im Sekretariat des Rathauses oder im Internet unter deer-carsharing.de.

Das Fahrzeug steht hinter dem Rathaus. Dort kann es zur Fahrt abgeholt werden. Danach stellen Sie den Golf einfach dort ab und hängen in wieder ans Ladekabel…

Bürgermeisteramt



 


BM Rößner bezweifelt die Repräsentivität der am 05. April für den Winkpark gemessenen Lärmwerte am Sommerberg.

Windpark Tegelberg - erste Messergebnisse liegen vor

Vor rund eineinhalb Jahren wurde der auf Donzdorfer Markung stehende Windpark Tegelberg in Betrieb genommen. Seither kommt es immer wieder zu Beschwerden aus der Bürgerschaft, insbesondere was u. a. das Problem des Schalls (flugzeugähnlicher Lärm der Kühlaggregate bzw. das Schlaggeräusch der Rotoren) betrifft.

Schon früh hatte die Gemeinde deshalb Kontakt mit dem zuständigen Landratsamt aufgenommen, die konstante Einhaltung der zulässigen Lärmgrenzwerte bezweifelt und die Erfüllung der mit der Genehmigung verbundenen Auflagen zur Überprüfung des Lärms bei laufendem Betrieb eingefordert. Auch einige Bürger hatten sich diesbezüglich an die zuständige Kreisbehörde gewandt. Für eine Überprüfung muss eine objektivierte Beurteilung der Lärmbeeinträchtigung über die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) erfolgen. Außerdem sind u. a. die Vorgaben der DIN 61 400-11 zu beachten. Dabei sind alle Geräusche der Windenergieanlage (Rotorblätter, Kühlung, Getriebe, Azimut Antrieb) zu erfassen. Bereits im Frühjahr 2018 war bei einem Treffen zwischen Landratsamt, Betreiber und Gemeinde vereinbart worden, dass ein Sachverständigenbüro zusätzlich zu den üblichen Lärmberechnungen sowohl Emissionsmessungen (an den Windrädern) als auch plausibilisierende Immissionsmessungen (unten in Kuchen) durchführen soll. Bei einem weiteren Gespräch im Juli wurden von Landratsamt und Gemeinde gemeinsam einige repräsentative Messpunkte innerhalb Kuchens festgelegt und die Beauftragung eines unabhängigen Gutachterbüros veranlasst. Mangels geeigneter Windverhältnisse tat sich allerdings zunächst leider nichts, obwohl die Gemeinde, Landratsamt und auch die neu gegründete Bürgerinitiative mehrfach nachhakten.

Ende September 2018 konnten dann endlich die in der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vom Landratsamt - mit einer Frist von max. 18 Monaten - zur Auflage gemachten Messungen an den Windrädern durchgeführt werden. Im Tal unten, das heißt in Kuchen selbst, fand Anfang April 2019 eine erste Messung statt, wobei die Wetter- und Windverhältnisse nicht „optimal“ waren. Schon damals hatte BM Rößner vor Ort deutlich gemacht, dass die Messung aufgrund des immer mehr nachlassenden – und damit zu schwachen - Windes von der Gemeinde nicht als repräsentativ anerkannt werde und wiederholt werden müsse.

Vor diesem Hintergrund wurden Mitte Mai nun vom beauftragten Büro „rw Bauhysik“ im Beisein der Vertreter aus Landratsamt, Betreibergesellschaft, Gemeinderat, Bürgerinitiative und der Verwaltung die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchungen bekannt gegeben und mit den Beteiligten diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die von vielen Annahmen, mathematischen Formeln und physikalischen Gegebenheiten beeinflussten Verfahren sehr komplex und für Nichtfachleute nur schwer, oder teilweise auch gar nicht nachvollziehbar sind. Dies macht die Sache nicht leichter und kann aus Sicht der Gemeinde auch nicht befriedigen.

Im Genehmigungsbescheid hatte das Landratsamt einen maximalen Schallleistungspegel der Windenergieanlage von 106,1 dB(A) ab einer Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe von 5,3 m/s bzw. in Nabenhöhe (139 m) von 8 m/s vorgegeben. In Bezug auf die messtechnische Schalleistungsbestimmung wurde nun ein immissionsrelevanter Schalleistungspegel der auf dem Tegelberg errichteten Windenergieanlage 1 von 105,1 db(A) bekannt gegeben. Die an die Messung anschließende Ausbreitungsberechnung hat ergeben dass die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete (tagsüber 55 dB (A) / nachts 40 dB(A)) eingehalten werden.

Anschließend wurden die Ergebnisse der zur Plausibilisierung dienenden Schallausbreitungsberechnung nach dem modifizierten Interimsverfahren erläutert. Im dritten Teil wurde das für Kuchen eigentlich viel wichtigere Thema „was kommt unten an?“ beleuchtet. Das Gutachterbüro kommt auch nach der Messung vom 05.04.19 zum Ergebnis, dass auch hier die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete eingehalten werden. Eine Überschreitung des zulässigen Immissionsrichtwerts wird als äußerst unwahrscheinlich eingestuft. Dies ist keine Überraschung da der Wind zum Messzeitpunkt nicht die für ein aussagekräftiges Ergebnis erforderliche Geschwindigkeit hatte.

Vor diesem Hintergrund äußerten die Vertreter der Genehmigungsbehörde, dass nach aktuellem Stand damit vom Betreiber der Nachweis zur Einhaltung der Richtwerte erbracht wurde. Die Anlagen können daher wie bisher betrieben werden. Weitere Messungen im Ortsbereich von Kuchen sind aus Sicht des Landratsamtes nicht erforderlich (Anmerkung: in der Genehmigung waren diese auch gar nicht zur Auflage gemacht worden). Wie der Betreiber auf Nachfrage der Bürgerinitiative ausführte, sehe man keine Veranlassung nun Änderungen an den Anlagen – z. B. freiwillige Drosselung – vornehmen.

Keine Überraschung, dass sich die aus Kuchen stammenden Teilnehmer mit diesem Ergebnis nicht zufrieden zeigten, immer auch verbunden mit dem Hinweis, dass der Eindruck im Ort oftmals ein anderer sei. Auch wenn die vorherrschenden Windverhältnisse scheinbar nur selten den idealen Messbedingungen entsprechen, sollten nach Auffassung von Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative weitere Plausibilisierungsmessungen vorgenommen werden. Im Vorfeld hatten das Landratsamt und auch das Gutachterbüro immer wieder betont, dass die Messvorgänge sehr komplex sind und insbesondere davon abhängen, dass richtlinienkonforme Windverhältnisse vorherrschen. Nur dann wäre nach Einschätzung des Landratsamtes gewährleistet, dass die Messungen später auch verwertbar und notfalls auch gerichtsfest sind. BM Rößner äußerte deshalb für Gemeinde und Bürgerinitiative sein Unverständnis, dass man nun seitens der Genehmigungsbehörde  – obwohl die zuvor scheinbar so wichtigen Rahmenbedingungen bei der Messung am 5. April nicht eingehalten wurden – vom bisherigen gemeinsamen Weg: „Messungen an 4 verschiedenen Standpunkten unten“ abrücke. Dies sei nicht nachvollziehbar. Mit Zustimmung der Fraktionsvertreter kündigte er deshalb an, dass die Gemeinde nun in Eigenregie weitere Messungen in Kuchen veranlassen werde, sobald hier regelkonforme Bedingungen vorliegen. Gemeinderat und Verwaltung werden sich nun weitere Schritte überlegen. Ähnliches gilt für die Bürgerinitiative, die sich hier sehr engagiert zeigt.


Homepage der Gemeinde Kuchen

Hier erfahren Sie immer das Neueste aus der Gemeinde Kuchen.
In unserer Homepage wurde für die Gemeinde ein Ratsinformationssystem (RIS) eingeführt. Mit Hilfe dieses Redaktionssystems können die Gemeinderäte nun Ihre Sitzungsunterlagen digital erhalten und auch bearbeiten. Für die Bevölkerung bietet das RIS ebenfalls die Möglichkeit Sitzungsunterlagen aus dem öffentlichen Bereich einzusehen und bei Bedarf auch herunterzuladen und auszudrucken. So ist es nicht mehr notwendig falls man sich für bestimmte Themen interessiert extra das Rathaus aufzusuchen und die Unterlagen abzuholen- aber selbstverständlich immer noch möglich.
Sie finden unser RIS auf der Homepage unter der Rubrik „Gemeinderat“. Das Handling ist ganz einfach.

Viel Spaß beim Stöbern und Surfen!

Bürgermeisteramt


Übersicht über die Standorte der Defibrillatoren

Defibrillatoren können Lebensletter sein und sind sehr leicht zu bedienen. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Kuchen daher nach und nach in den öffentlichen Gebäuden diese wirklich nützlichen Geräte angeschafft.

Hier eine Übersicht über die Standorte in Kuchen:

Gebäude

Adresse

Standort-Defi im Gebäude

Ankenhalle

Jahnstraße 30

Technikraum

Aussegnungshalle

Friedhof

Eingangstür zum Feierraum

Bahnhofturnhalle

Bahnhofstr. 76

Sporthalle 

Bürgerhaus

Hafengasse 20

EG rechts

Freibad

Jahnstr. 25

Schwimmeisterraum

Grund- und Hauptschule

Staubstr. 14

Lehrerzimmer und Hausmeister

Rathaus

Marktplatz 11

EG vor Zimmer 3

Schwimmbad-Turnhalle  Jahnstr. 23  Sporthalle

Scheuen Sie sich nicht im Notfall einen Defi einzusetzen. Es ist wirklich kinderleicht – einfach die vordere Klappe am Gerät öffnen und der sprachlichen Anweisung des Gerätes folgen.

Bürgermeisteramt


Imagefilm der Gemeinde