Menü

Erweiterte Notbetreuung in den Kuchener Kindergärten

Trotz zunehmender Lockerung ist man in Corona-Zeiten nach wie vor in vielen Bereichen weit weg von einer „Normalität“. Dies gilt insbesondere auch für Schule, Kindergarten, Jugendtreff… wo vieles nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist. Was die Kindertagesstätten betrifft, gilt weiterhin, dass kein geregelter Betrieb zulässig ist. Seit dem 18.05.2020 gelten neue Vorgaben für eine erweiterte Notbetreuung. Die Träger von Kindertagesstätten dürfen nun bis zu 50 % der genehmigten Kindergartenplätze zur „Notbetreuung“ belegen. Obwohl deutlich früher angekündigt, wurden den Kommunen erst am späten Samstagabend des 16. Mai – also 2 Tage vorher – Informationen in Form von „gemeinsamen Orientierungshinweisen“ weitergeleitet, wobei vieles unklar und nur wenig konkret blieb. Das machte die Sache nicht einfacher. Vor diesem Hintergrund trafen sich die Vertreter der Träger und die Leiterinnen der Kuchener Kindergärten zu einer kurzfristig für den 18. Mai anberaumten Besprechung im Rathaus, um eine gemeinsame Linie und konkrete Aufnahmekriterien abzustimmen.

Hierbei einigte man sich darauf, dass neben den Kindern, welche die Notbetreuung bereits in Anspruch nehmen, in einem ersten Schritt den Eltern der Vorschüler das Angebot gemacht wird, dass ihre Kinder wieder in die Einrichtungen kommen „dürfen“, um den Kindern eine gute Vorbereitung auf die Grundschule zu ermöglichen. Sollten dann noch weitere Plätze frei sein werden diese an Kinder

  1.  von berufstätigen Eltern bzw. berufstätigen Alleinerziehenden,
  2.  deren Geschwister die Betreuung bereits in Anspruch nehmen vergeben.

Alles Weitere wird sich ergeben. Hier müssen wir leider auf Sicht fahren und die Vorgaben der Landesregierung abwarten, so eine Formulierung in einem Schreiben von BM Rößner an die Kindergarteneltern. Mittlerweile haben etliche Eltern vom Angebot zur Notbetreuung Gebrauch gemacht, so dass nun wieder deutlich mehr Kinder „ihren“ Kindi besuchen. Insgesamt sind nun 69 Kinder (Stand 26.05.2020) zur Notbetreuung angemeldet. Ein weiteres Ergebnis der Besprechung war, dass alle Kuchener Kindergärten prüfen, ob eine Notbetreuung der angemeldeten Kinder notwendig ist.  Hier zeigten sich alles Einrichtungen bereit, ggfs. auf die geplanten Schließungstage in den Pfingstferien verzichten und mit reduziertem Personal die Notbetreuung aufrechterhalten. Träger und Einrichtungen sahen dies zum Wohle der Kinder aber auch zur Unterstützung der Eltern als wichtig an. Nach Rücksprache mit den Eltern konnten jetzt für alle Einrichtungen Lösungen gefunden werden. Insgesamt gesehen kann von Regelbetrieb also noch keine Rede sein…mehr geht aber durch die Corona-Verordnung derzeit nicht. Hier zeichnet sich nun aber eine Änderung ab. Kurz vor Redaktionsschluss des Mitteilungsblattes kam dann die Mitteilung, dass Ministerpräsident Kretschmann verkündet hatte, dass spätestens Ende Juni wieder alle Kindertagesstätten vollständig öffnen können sollen. Hierzu soll ein Rechtsrahmen erarbeitet werden. Beschlossen ist jedoch noch nichts. Es ist davon auszugehen, dass bis dahin die aktuellen Vorgaben gelten, wobei man hier nie sicher sein kann, zu oft überholt eine Änderung in den unterschiedlichsten Bereichen und vielen Nebenverordnungen die andere – ein Überblick ist kaum noch möglich!
Generell gilt: Das Tempo und die Form möglicher Lockerungen gibt das Land vor… Dies gilt sowohl für Kitas als auch für Schule, Jugendtreff, Bolzplätze, Sportbetrieb, Vereinsaktivitäten, (Groß-) Veranstaltungen… und viele andere Bereiche mehr. Halten wir uns bitte möglichst weiterhin an die Vorgaben der Corona-Verordnung und tragen unseren Teil dazu bei, dass es zu weiteren Lockerungen kommen kann! Und so gilt auch weiterhin: Abstand halten so gut es geht und wo immer dies möglich ist. Bleiben Sie gesund!

Bürgermeisteramt


Neue Bußgelder aufgrund der StVO-Novelle

So sollte es nicht sein

Am 28.04.2020 trat die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft. Dadurch wurden einige Bußgelder wie z.B. das Parken auf dem Geh- oder Radweg deutlich erhöht.

Für die Ortspolizeibehörde Kuchen sind u.a. folgende Tatbestände und Bußgeldänderungen einschlägig:

Bußgeld bis 27.04.2020

Bußgeld seit 28.04.2020

Parken auf dem Gehweg

20,-

55,-

Halten auf dem Gehweg

10,-

20,-

Parken im absoluten Haltverbot

15,-

25,-

Parken im eingeschränkten Halteverbot

15,-

25,-

Parken an enger Stelle

15,-

35,-

Parken ohne Parkscheibe

10,-

20,-

Um Ihnen unnötigen Ärger zu ersparen bittet die Ortspolizeibehörde unbedingt auf die Einhaltung der Verkehrsregeln zu achten.

Bürgermeisteramt


Absage des Pfingstmarktes

Trotz Lockerungen sind wir nach wie von "normalen" Zeiten weit weg, das Corona-Virus bestimmt noch viele Dinge in unserem Alltag bzw. unseren jeweiligen Lebenswelten.

Dies gilt auch für Feste, Versammlungen, sonstige Veranstaltungen und natürlich auch für Märkte. Dass Verordnungen sich manchmal über Nacht ändern und fast schon ein Wettstreit unter den Ländern und Politiker entstanden ist - nach dem Motto: "wer lockert mehr und schneller", registrieren wir alle immer deutlicher. Wobei Ankündigungen (der Politik) und Umsetzung (auf örtlicher Ebene) bei minimalen Vorlaufzeiten und sehr späten Detailvorgaben, zweierlei sind, wie sich immer mehr beweist. Das merken neben der Verwaltung gerade auch Geschäfte, Gaststätten…und seit dieser Woche auch die Sportvereine, die sich alle mit den jeweiligen Auflagen zur "Wiederöffnung" beschäftigen "dürfen", sofern die Vorgaben überhaupt schon bekannt sind (für die für nächste Woche angekündigten Lockerungen für Kindergärten liegt zum Beispiel noch nicht vor…). Umso größer dann manchmal die Enttäuschung, dass doch nicht alles so schnell geht, wie es die Politik verkündet. Hier wird Mitte/Ende der Woche angekündigt, am Wochenende von der Landesregierung beschlossen…und ab Montag soll dann alles gelten und umgesetzt sein. Wie soll das funktionieren? Doch zurück zu den Veranstaltungen. Fakt ist aber: Laut Corona-Verordnung sind Großveranstaltungen aktuell immer noch untersagt. Im mittlerweile veröffentlichten Stufenplan des Staatsministeriums heißt es zusätzlich in Stufe 4 "rot" der Corona-Ampel, dass Vereinsfeste, Kirmes, Großveranstaltungen usw. voraussichtlich bis Jahresende nicht möglich sein werden, wobei dies derzeit aber nicht abschätzbar sei. Das Problem dabei ist, dass es seitens des Landes nach wie vor keine konkrete Festlegung gibt, ab wann von einer Großveranstaltung gesprochen werden kann. Diese soll nun bald erfolgen (wobei es dies schon seit Wochen heißt). So lange können wir in Kuchen nicht mehr warten, der Pfingstmarkt findet in ca. 2 Wochen statt...und sowohl Händler, als auch Bauhof, brauchen einen Vorlauf. Aus Sicht der Gemeinde besteht auch die "Gefahr", dass der Pfingstmarkt bei Festlegung der Höchstzahl, durch eine noch vom Land zu erlassenden Verordnung, unter den Begriff "Großveranstaltung" fallen könnte. Außerdem hat man im Rathaus große Bedenken, das Einhalten möglicher Hygienevorschriften, Abstandsregeln, Kontaktverbote usw. seitens der Markthändler und der verantwortlichen Ortspolizeibehörde sicherstellen zu können. Die im Internet von Marktverbänden kursierenden Vorschläge (Besucherzahl begrenzen, Zeitlimit für Rundgang, Alltagsmasken, Adressen und Daten der Besucher erfassen usw.) sind nicht zielführend und wenig praktikabel. Ärger mit Besuchern, Marktbeschickern und letztlich der Gemeinde wären vorprogrammiert. Außerdem wären gesundheitliche Risiken für alle Beteiligten nicht auszuschließen. Dies kann keiner wollen. Vor diesem Hintergrund bleibt der Gemeinde - als verantwortliche Genehmigungsbehörde - nichts anderes übrig, als den diesjährigen Pfingstmarkt abzusagen.

Wir folgen damit auch dem Beispiel anderer Gemeinden, wie z. B. Böhmenkirch und Laichingen. Schade, aber alles andere als eine Absage wäre im Zweifel nicht nur rechtswidrig, sondern vor allem auch unvernünftig und in Zeiten wie diesen -  in denen das Abstandsgebot nach wie vor an erster Stelle steht - nicht zu verantworten.

Bürgermeisteramt


Jahresrechnung der Trinkwasserversorgungsanlage für das Jahr 2018


Führerscheinumtausch: Wann ist es Pflicht?


#SupportYourLocals - Kuchen steht zusammen!

Liebe Kuchenerinnen und Kuchener,

nach wie vor beschränkt uns die Corona-Pandemie im Alltag in unseren jeweiligen Lebenswelten. Trotz zunehmender Lockerungen, wird dies sicher noch eine geraume Zeit so bleiben - immer in der Hoffnung, dass es keine zweite Welle gibt. Wir alle sind aufgerufen, weiterhin vorsichtig zu bleiben, auch wenn dies  zunehmend schwerer fällt. Schritt für Schritt gehen wir nun in eine "neue Normalität".

Unsere Geschäfte dürfen nun wieder für uns da sein und auch die Speisewirtschaften können ab kommender Woche ihre Außen- und Innenbereiche öffnen. Die vergangenen Wochen haben uns deutlich gezeigt, wie wichtig unsere örtlichen Geschäfte und unsere Gaststätten  - und natürlich auch viele andere Bereiche - für das Leben in unserer Gemeinde und auch generell sind. Mein Dank gilt allen Kundinnen und Kunden für ihre Treue zu unseren lokalen Betrieben und Geschäften. Ich bitte Sie alle ganz herzlich, unseren Gaststätten und Geschäften, aber auch den vielen Handwerksbetrieben und Dienstleistern auch weiterhin durch die immer noch schwere Corona-Zeit zu helfen. Eine Gemeinde wie Kuchen wird gerade auch durch die, noch vorhandenen,  Betriebe geprägt… und nicht durch die großen überregionalen und internationalen online-Anbieter. Helfen Sie mit, dass dies auch weiterhin so bleibt!

An dieser Stelle auch ein ganz besonders herzlicher Dank an alle, die in den letzten Wochen "draußen" blieben und für uns in den unterschiedlichsten Bereichen  in irgendeiner Form "da waren".

Bleiben Sie gesund und frohen Mutes.

Herzliche Grüße

Ihr Bürgermeister

Bernd Rößner


Erreichbarkeit des Rathauses

Die neue Corona-Verordnung ist seit wenigen Tagen in Kraft. Manches wird nun gelockert, Manches bleibt weiter so beschränkt, wie dies schon in den letzten Wochen der Fall war. Einiges wird sich erst noch in den nächsten Tagen ergeben. Aber nach wie vor gilt, Abstand halten und persönliche Kontakte minimieren. Vor diesem Hintergrund bleibt der Zugang zum Rathaus – genauso wie in anderen Kommunen auch - beschränkt, wird aber ab dem 27.04.2020 erweitert bzw. gelockert. Im Rathaus ist man guter Dinge, hier die Besuche mit gewissen Vorgaben in verantwortungsvoller Weise lenken zu können. Spuckschutz, Desinfektionsmittelspender, Abstandsmarkierung usw. sind installiert. Die von der Landesregierung nun beschlossene Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz für bestimmte Bereiche wird ab Montag, 27.4. auch für Besucher des Rathauses vorgegeben, zumal man bei der Gemeinde davon ausgeht, dass die für Geschäfte geltenden Regelungen auch hier anzuwenden sind. (Genaueres war bei Redaktionsschluss des Mitteilungsblatt noch nicht bekannt). Grundsätzlich gilt jedoch weiterhin: Bitte bringen Sie Ihre Anliegen möglichst telefonisch (07331-9882-0) oder per E-Mail (bma@kuchen.de) vor. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie ihr Anliegen nach telefonischer Terminvereinbarung dann auch persönlich – und möglichst nur allein – erledigen bzw. mit uns regeln.

Ins Rathaus bitte mit Terminanmeldung!

Erreichbarkeit des Rathauses ab 27.04.2020:

Mo., Di., Do., Fr.:            08.00 – 12.00 Uhr

Mi.:                                   15.00 – 18.00 Uhr

Mo., Do.:                          14.00 – 16.00 Uhr

Erreichbarkeit des Standesamtes:

Mo., Di., Do., Fr.:          08.30 – 12.00 Uhr

Mo.:                               14.00 – 16.00 Uhr

Mi.:                                15.00 – 18.00 Uhr

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Ihre Gemeindeverwaltung

 


Sanierung der Bachstraße und Johann-Strauß-Straße steht an

Rund 420.000 Euro kostet die Baumaßnahme in der Bachstraße und Johann-Strauß-Straße.

Im Rahmen des kommunalen Straßeninstandsetzungsprogramms 2020 werden ab 27. Mai die Bachstraße und Johann-Strauß-Straße saniert. Gleichzeitig erneuert die Eislinger Wasserversorgungsgruppe in diesem Bereich die Wasserleitungen. Die EVF wird in den beiden Straßen Gas verlegen. Die Bachstraße war bisher von der Beethoven- und Johann-Strauß-Straße her mit Wasser versorgt und erhält nun eine eigene Hauptleitung. In der Johann-Strauß-Straße wird für die Bauphase eine Notwasserversorgung aufgebaut.

Das AlbWerk verlegt im Gehweg Stromleitungen, da die Gebäude mit Erdkabel versehen werden sollen.

Die Tiefbau-und Straßenbauarbeiten werden von der Firma Georg Eichele GmbH aus Abstgmünd  ausgeführt. Das Ing.-Büro VTG Straub aus Donzdorf wird die Baumaßnahme begleiten. Die Baumaßnahme wird insgesamt rund 420.000 EUR kosten.

Die Arbeiten werden abschnittsweise durchgeführt und beginnen mit der Verlegung von Gas und Wasser in der Bachstraße. Danach werden die Leitungen in der Johann-Strauß-Straße verlegt. Der Straßenausbau erfolgt im Anschluss, wobei bis dahin die Oberfläche provisorisch so hergerichtet wird dass wieder gefahren werden kann. Es ist mit einer Bauzeit bis Ende September zu rechnen.

Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden für die mit der Baustellenabwicklung verbundenen Beeinträchtigungen um Verständnis gebeten. Vielen Dank vorab!

Bürgermeisteramt


Landratsamt Göppingen, Forstamt- Finanzielle Förderung für geschädigte Waldbesitzende

Wichtige Hinweise für Waldbesitzende zur Beseitigung der Folgen von Extremwetterereignissen

Die Landesforstverwaltung bietet Privatwaldbesitzenden Unterstützung in der Form der geförderten Privatwaldbetreuung an, beispielsweise bei der Aufarbeitung von Schäden. Dabei kann zwischen einer fallweisen Betreuung oder einer ständigen Betreuung gewählt werden, abhängig von der individuellen Situation und der jeweiligen Betriebsgröße.

Sofern die Witterung in den nächsten Wochen weiterhin so trocken-warm bleibt, wird 2020 für die Waldbesitzenden und Forstleute das dritte Krisenjahr in Folge. Nur durch lang anhaltende und ergiebige Niederschläge können die Bäume in Ihrer Vitalität gestärkt werden. Um Waldbesitzende in dieser prekären Situation zu unterstützen, können die bereits für das Jahr 2019 eingeführten Aufarbeitungshilfen für Maßnahmen zur Aufarbeitung von Schadholz mit entsprechenden  Nachweisen  bis zum 31.10.2020 rückwirkend beim Forstamt beantragt werden.

Für das Jahr 2020 ist mit einer Fortsetzung der Aufarbeitungshilfen zu rechnen. Hierfür ist geplant, die Fördersumme je angefallenen Kubikmeter Schadholz auf 5 € zu erhöhen, wobei die Bagatellgrenze bei 50 Kubikmetern Schadholz liegt. Außerdem soll der Förderkatalog ausgeweitet werden. So sollen Waldschutzmaßnahmen entlang von Straßen, Siedlungen und Wegen sowie Tätigkeiten im Zuge des Borkenkäfermonitorings zukünftig ebenfalls förderfähig werden. Neben all den Maßnahmen zur Schadensbehebung bzw. -abwendung ist auch die Wiederaufforstung der durch Sturm, Käfer oder Eschentriebsterben betroffenen Bestände förderfähig.

Sollte von Privatwaldbesitzenden bei der Aufarbeitung von Schadholz oder bei der Wiederaufforstung betroffener Flächen Hilfe oder Informationen benötigt werden, können sich diese ans Forstamt oder den jeweiligen Forstrevierleiter wenden. Die Kontaktdaten können auf der Internetseite des Forstamtes entnommen werden.

Ansprechperson
Forstamt
Tobias Traber
Telefon: 07161 202- 2402
Fax: 07161 202-2490
E-Mail: t.traber@lkgp.de
Homepage: http://www.landkreis-goeppingen.de/


Maskenpflicht in Baden-Württemberg

Die seit dem 27.04.2020 geltende Maskenpflicht in ÖPNV und Ladengeschäften in Baden-Württemberg wird auch im Kuchener Gemeindegebiet kontrolliert. Auch in Ihrem eigenen Interesse möchte Sie die Gemeinde Kuchen als Ortspolizeibehörde deshalb dringlichst um die Einhaltung dieser Pflicht bitten. So wird nicht nur die Infektionswahrscheinlichkeit verringert, sondern im Zweifel auch ein Bußgeld vermieden. Das Tragen eins Mund-Nasen-Schutzes sollte, so unangenehm das Tragen manchmal auch sein kann, zur Selbstverständlichkeit werden. Nicht nur, weil es vorgeschrieben ist, sondern auch zum Schutz der Mitbürger. Die Masken werden nicht vom Land und auch nicht von der Gemeinde gestellt – jeder ist selbst dafür verantwortlich, sich eine Maske oder Mund-Nasen-Bedeckung zu beschaffen oder selbst eine herzustellen. Es gibt zahlreiche Angebote für sogenannte Alltagsmasken. Am besten suchen Sie im Netz nach Betrieben in der Umgebung, oder folgen dem Beispiel vieler Menschen, die nun einfach selbst eine Maske nähen – Muster und Vorlagen gibt es vielfach im Internet.

Bürgermeisteramt


Veranstaltungen in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor vieles in unserem Alltag. Viele Bestimmungen die gestern noch galten, sind heute schon überholt. Längerfristige Voraussagen sind schwierig und oftmals auch noch nicht möglich. Seitens Bund und Land wird hier meist auf Sicht gefahren…. und auf aktuelle Entwicklungen reagiert.

Immer wieder tauchen auf örtlicher Ebene auch Fragen zu (Vereins-)Veranstaltungen, Festen, Übungs- und Punktespielbetrieb, Singstunden, Musikständchen, VHS-Kursen, Schülerferienprogramm usw. auf. Wann ist was wieder erlaubt? Was gibt es ggfs. dann für Auflagen? Welche Größenbeschränkungen sind zu erwarten? Welche Hygienebestimmungen sind einzuhalten? Welche….???

Fragen über Fragen, die vielleicht auch unsere Leser beschäftigen. Leider können wir  hierzu keine belastbare Antwort geben. Auch im Rathaus wartet man auf neue Infos. Sicher ist aber, dass vom Alltag – im bisherigen Sinne - noch lange keine Rede sein wird. Der jetzt zu hörende Begriff  von „der neuen Normalität“ könnte zum Unwort des Jahres werden…

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, zeigen uns solidarisch, stehen zusammen, verlieren nicht den Mut…und leisten unseren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise – jeder mit seinen persönlichen Möglichkeiten und jeder an seinem Platz und so gut es geht! So der Appell von BM Rößner in einer Rundmail Anfang dieser Woche an die Kuchener Vereine und Institutionen.

Da man im Rathaus gute Erfahrungen damit gemacht hat, sich zunächst an den Vorgaben des Landes zu orientieren, will man im Rathaus nicht so weit gehen, jetzt schon sämtliche (größeren und kleineren) Festivitäten der Gemeinde (und Vereine) der nächsten Wochen/Monate abzusagen bzw. gänzlich in Frage zu stellen – wenngleich der Glaube daran schwer fällt und bei realistischer Betrachtung mit mehr als nur einem Fragezeichen zu versehen ist.  Hier werden wir sicher schon bald Vorgaben von „oben“ bekommen…. Und das ist auch gut so. Nur so können alle Kommunen einheitlich agieren! Der jetzt unter den Ländern entstandene Wettstreit der letzten Tage, wer wie was wann verschärft, oder lockert, zeigt ja, dass dies nur zu Verunsicherung und Kopfschütteln führt.

Aktueller Stand ist: In Baden-Württemberg bleiben Veranstaltungen zunächst bis zum 3. Mai 2020 grundsätzlich untersagt. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gelten unverändert. Was nach dem 3. Mai gilt, ist noch unklar. Allerdings sollen Großveranstaltungen nach dem Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich bis mindestens 31. August nicht möglich sein. Hier gibt es noch keine präzise Festlegung. Wobei im Internet auf der Homepage des Landes BW zu lesen ist, dass „ganz sicher ist, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern darunter fallen“ (Stand 21.4.)

Eines ist jetzt schon jetzt klar: es wird am 16. Mai kein Kinderfest in Kuchen stattfinden!

Vor dem Hintergrund dass Großveranstaltungen – und das Kinderfest zählt aus Sicht der Gemeinde auf jeden Fall dazu - bis 31.8. verboten bleiben sollen und dem Schreiben von Kultusministerin Eisenmann(20.04.2020), dass außerunterrichtliche Veranstaltungen und die Mitwirkung außerunterrichtlicher Partner am Schulbetrieb bis zum Schuljahresende ausgeschlossen sind, wird das Kinderfest nun auch seitens der Gemeinde offiziell abgesagt.

Schade, und nicht zu ändern… aber unabhängig von Verordnungen von „oben“, wäre dies aktuell auch in keinster Weise zu verantworten. Einen Ersatztermin gibt es naturgemäß noch nicht… Das wird sich dann weisen.

Bürgermeisteramt


Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung (Stand 23.05.2020)


Verstöße gegen die Corona-Verordnung

Seitens der Landesregierung wurde nun der Rahmen für Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung gesteckt. Nachfolgend einige - verkürzt dargestellte - Beispiele:

- Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als zugelassener Personenzahl: 100 - 1.000 Euro/ je Beteiligter (§ 3 VO: Aufenthalt ist nur alleine mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet; Mindestabstand 1,5 m)
- Teilnahme an einer Ansammlung / Veranstaltung außerhalb des öffentlichen Raums mit mehr als 5 Personen: 250 - 1.000 Euro / Person
- Betrieb einer untersagten Einrichtung bzw. Nichteinhaltung einer Auflage für den Betrieb einer
Einrichtung: 2.500 - 5.000 Euro (z. B. Fitnessstudio, Kino, Schwimmbäder, Jugendhäuser..)
- Verstoß gegen die Mischsortimentsregelung: 200 - 4.000 Euro

Es ist zu berücksichtigen, ob ein Erstverstoß oder ein Folgeverstoß vorliegt. Im Wiederholungsfalle kann nach § 17 OWiG, § 73 Abs. 2 IfSG eine Geldbuße von bis zu 25.000 Euro verhängt werden.
Wird durch eine Handlung gegen mehrere Tatbestände verstoßen, so ist das Bußgeld angemessen zu erhöhen.

Im eigenen Interesse - zur Vermeidung von Bußgeldern, insbesondere aber auch zum Schutz von anderen und sich selbst - bittet die Gemeindeverwaltung dringend um Einhaltung der aktuell gültigen Vorschriften. Motto: "Zeig Anstand, halt Abstand".

Bürgermeisteramt


Mitfahren in Fahrzeugen

Zu der Frage, ob Fahrten in einem Fahrzeug (Auto) als Aufenthalt im öffentlichen Raum anzusehen sind, haben die Ordnungsämter nun folgenden Auslegungshinweis vom Sozialministerium sowie dem Regierungspräsidium erhalten:

Ein Fahrzeug, also ein Auto, dass sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, ist als kein in sich abgeschlossener Raum zu werten und zählt damit gemäß § 3 abs. 1 CoronaVO zum Aufenthalt im öffentlichen Raum.

Somit dürfen im Fahrzeug nur grundsätzlich 2 Personen unterwegs sein. Mehr als 2 Personen dürfen es nur dann sein, wenn dies alles Personen sind, die zu einem Haushalt gehören. Es darf als eine Person nicht mit zwei weiteren Personen unterwegs sein, auch wenn diese weiteren Personen alle zu einem Haushalt gehören. Denn die eine Person gehört nicht zum Haushalt der weiteren Personen und aus Sicht dieser Person ist sie dann mit mehr als einer Person im öffentlichen Raum zusammen. Beispiel: Person A trifft sich mit dem Ehepaar M+F im öffentlichen Raum (auch Autofahrt). Dann hält sich Person A mit zwei weiteren Personen im öffentlichen Raum…

Bürgermeisteramt


Sperrung der Filsbrücke Bahnhofstraße April bis Juli

Die Filsbrücke Bahnhofstraße wird saniert und voll gesperrt.

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, wird die Filsbrücke in der Bahnhofstraße saniert. Die Baustelle beginnt nächste Woche am 14. April. Die Brücke ist für den Fahrzeugverkehr ab 14. April bis Anfang Juli voll gesperrt. Autofahrer werden gebeten die Einfahrt Filsstraße beim Gewerbepark zu nutzen, um in die Wohngebiete nördlich der Filsbrücke zu gelangen (Sommerberg, Schillerstraße, östliche Friedrichstraße, Christofstraße und Nebenstraßen). Fußgänger sind nicht beeinträchtigt, für diese ist eine Behelfsbrücke eingerichtet. Mit der Baumaßnahme werden der Brückenbogen, die Brückenkappen und der Oberbaus mit Fahrbahn und Geländer grundlegend erneuert. Die Sanierung wird von der Firma Awus-Bau, Aalen, ausgeführt und vom Ing.-Büro VTG Straub, Donzdorf, begleitet. Veranschlagt sind Baukosten in Höhe von rund 400.000 EUR (gefördert durch das Land mit ca. 200.000 EUR) und eine Bauzeit von etwa 4 Monaten.

Der Busverkehr wird umgeleitet, Ersatzhaltestellen werden eingerichtet. Die Haltestellen Bahnhofstraße Fischbrunnen und  Filsstraße kathol. Gemeindezentrum in Richtung Gingen werden nicht angefahren, gegenüber der Feuerwache Langwiesenstraße ist eine Ersatzhaltestelle (für kathol. Gemeindezentrum) eingerichtet. Die Haltestelle Filsstr. 30 wird um wenige Meter hinter die Kreuzung  verschoben. Siehe auch Plan. Um Beachtung wird gebeten.

 

 

 

 

 


Coronavirus: Maßnahmen der Gemeindeverwaltung Kuchen, Stand: 18.03.2020

Kuchen, 18.03.2020

Aufgrund der weiter dynamisch fortschreitenden Infektionsrate mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis Göppingen hat die Gemeindeverwaltung Maßnahmen ergriffen. Diese sollen das Risiko einer Ansteckung innerhalb der Bevölkerung minimieren.

Es wurde ein Krisenstab eingerichtet, der regelmäßig tagt und Maßnahmen bespricht.

Veranstaltungen und Sitzungen
Bereits in der vergangenen Woche hat die Verwaltung mit den Vereinen und Institutionen Kontakt aufgenommen. Die Absage von Veranstaltungen wurde empfohlen. Gemeindliche Veranstaltungen wie z.B. der Seniorennachmittag, die VHS-Kurse, der Jugendtreff, usw. finden nicht statt.

Geburtstags- und Jubiläumsbesuche des Bürgermeisters werden bis auf Weiteres nicht durchgeführt.

Am 17.03.2020 hat die Landesregierung eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen     die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung) veröffentlicht. Diese kann unter
https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/200317_StM_VO_IfSG_Corona.pdf eingesehen werden.

Gemäß § 3 der Corona-Verordnung sind Versammlungen und sonstige Veranstaltungen untersagt. Dies gilt unabhängig von der Personenzahl.


Maßnahmen innerhalb der Gemeindeverwaltung

Seit Montag, den 16. März 2020 schränkt die Gemeindeverwaltung ihren Publikumsverkehr auf das Unaufschiebbare ein.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auch zum eigenen Schutz, das Rathaus und seine Einrichtungen nur in unbedingt notwendigen Fällen persönlich aufzusuchen. Bevorzugt sollten die Anliegen nach Möglichkeit telefonisch oder per E-Mail an die zuständigen Mitarbeiter herangetragen werden.

Unaufschiebbare Besuche bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten möglich. Wir öffnen auf Klingeln.

Schulen, Kinderbetreuungs- und weitere Einrichtungen geschlossen

Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sind ab Dienstag, den 17. März 2020, bis zum Ende der Osterferien geschlossen. In Notfällen kann eine Betreuung von Kindergartenkindern eingerichtet werden. Diese richten sich ausschließlich an Kinder, deren Eltern beide in Bereichen kritischer Infrastruktur arbeiten (Gesundheitsversorgung, Sicherheit und Ordnung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur, usw.). Gleiches gilt für Kinder von Alleinerziehenden.

In der Schule sind Sekretariat und Schulleitung von 7.30 – 11.30 Uhr telefonisch unter 07331/8421 erreichbar. Die Anmeldung für neue Erstklässler findet am 26.3.2020 um 14.00 Uhr statt.

Das Sportzentrum Anken, das Bürgerhaus, das Lehrschwimmbad, die Bahnhofsturnhalle und die Schwimmbadturnhalle sowie der Jugendtreff bleiben ebenfalls bis auf weiteres geschlossen.

Gaststätten
Gemäß § 5 der Corona-Verordnung ist der Betrieb für Gaststätten grundsätzlich untersagt. Für Speisegaststätten gelten Ausnahmen, welche auch in der Verordnung geregelt sind.

Allgemeine Empfehlungen:

  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  • Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene).
  • Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen (Husten- und Niesetiquette).
  • Vermeiden Sie Hand- und Gesichtskontakt.
  • Halten Sie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter).

Der Krisenstab tritt regelmäßig zusammen, um das Vorgehen hinsichtlich einer Ausbreitung des Coronavirus weiter zu beobachten und geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung zu treffen.

Für Fragen stehen Ihnen Frau Funk (07331/9882-21; cfunk@kuchen.de), Frau Baumhauer (07331/9882-20; bbaumhauer@kuchen.de) und Herr Rößner (07331/9882-10; broessner@kuchen.de) zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Bürgermeister

Bernd Rößner


Aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus der Bundesregierung


Infos zum Coronavirus

Der Coronavirus ist weiter auf den Vormarsch. Jeden Tag tauchen mehrfach neue Meldungen in den Medien auf. Seitens des Landratsamtes / Gesundheitsamtes wurde auf der Homepage eine separate Rubrik eingerichtet. Wer sich informieren will, findet unter anderem hier Infos:

- http://www.landkreis-goeppingen.de/

- http://www.infektionsschutz.de/

Bei weiteren Fragen wurden für Bürgerinnen und Bürger zum Thema Corona folgende Telefon-Hotlines eingerichtet:

  •  Gesundheitsamt Göppingen: Tel. 07161 202-5380
  •  Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg: Tel. 0711 904-39555
     (werktags zwischen 09:00 bis 16:00 Uhr)
  •  Bundesministerium für Gesundheit: Tel. 030 346 465 100 
     (Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr)

Generell empfiehlt das Gesundheitsamt Göppingen die Einhaltung folgender

Verhaltensregeln

  • Waschen Sie regelmäßig und gründlich ihre Hände mit Wasser und Seife. Die Erreger können auch an Türklinken, Haltegriffen, Treppengeländern oder ähnlichen Gegenständen haften und von dort über die Hände weiter gereicht werden.
  • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein.
  • Niesen oder husten Sie dazu in ihre Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie sofort entsorgen.
  • Enge Kontakte, vor allem mit kranken Personen meiden. Dabei 1 bis 2 Meter Abstand halten.
  • In der Infektzeit auf Händeschütteln, Umarmungen und Küsschen zur Begrüßung verzichten.
  • Wenn Sie selbst krank werden und Erkältungssymptome und Fieber entwickeln, bleiben Sie zuhause, damit Sie niemanden anstecken.

Diese Maßnahmen schützen allgemein vor der Ansteckung an Erkältungskrankheiten, Influenza (saisonale Grippe) wie auch dem neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Bürgermeisteramt


Bebauungsplan „Wasserstall 1. Änderung“ und Örtliche Bauvorschriften, im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB, frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange nach § 3 Abs. 1 u. § 4 Abs. 1 BauGB

Aufstellung des Bebauungsplans „Wasserstall 1. Änderung“ im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB und örtliche Bauvorschriften nach § 74 LBO

-   Öffentliche Bekanntmachung gem. § 13 a BauGB
-   Frühzeitige Beteiligung gem. § 13 a BauGB in Verb. m. § 3 Abs. 1 BauGB

Der Gemeinderat von Kuchen hat am 18.11.2019 in öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan „Wasserstall 1. Änderung“ im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB sowie Örtliche Bauvorschriften nach § 74 LBO für diesen Bereich aufzustellen. Der Gemeinderat hat in gleicher Sitzung beschlossen, die Öffentlichkeit frühzeitig nach § 13 a BauGB  in Verbindung mit § 3 Abs. 1 BauGB zu beteiligen. 
Für den räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplans und der Örtlichen Bauvorschriften ist der Lageplan vom 11.11.2019, gefertigt vom Büro VTG Straub, Donzdorf, maßgebend.
Das Plangebiet liegt im Süden von Kuchen an der B 10 und umfasst die Flurstücke Nr. 1067, 1065 und 1064/2. Das Plangebiet wird folgendermaßen begrenzt: im Norden durch die Hauptstraße (B10 sowie Stichstraße ins Gewerbegebiet Wasserstall), im Osten durch Wohnbebauung an der Hauptstraße und Wasserstallstraße, im Süden durch Böschungsflächen, im Westen durch Böschungsflächen und gemischte Nutzung.

Auf den nachstehenden Kartenausschnitt wird verwiesen.

Ziele und Zwecke der Planung
Mit der Aufstellung des Bebauungsplans sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines Einzelhandelbetriebs der Lebensmittelbranche mit einer Verkaufsfläche von ca. 1.500 m² geschaffen werden. Auf dem Areal befand sich früher eine Baustoffhandlung. Mittlerweile wird das Gelände von kleinteiligen unterschiedlichen Gewerbebetrieben genutzt. Mit dem Lebensmittelmarkt soll die zentrennahe Grundversorgung der Bevölkerung sichergestellt werden und das Areal vor einer drohenden Brache bewahrt und wiederbelebt werden. Im aktuell dort geltenden  Bebauungsplan „Wasserstall“ von 1975 ist ein Gewerbegebiet festgesetzt, weshalb großflächiger Einzelhandel nicht möglich ist. Mit dem künftigen Bebauungsplan „Wasserstall 1. Änderung“ soll ein Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel festgesetzt werden.

Der Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften werden im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Das Areal befindet sich im beplanten und bebauten innerörtlichen Bereich und hat eine Fläche von ca. 7.200 m². Es wird das zweistufige Verfahren mit frühzeitiger Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der berührten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange durchgeführt.

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit
Zur allgemeinen Darstellung der Ziele und Zwecke der Planung liegen der Bebauungsplanvorentwurf und die örtlichen Bauvorschriften mit Begründung in der Zeit
vom 10.02.2020 bis einschließlich 10.03.2020
im Rathaus Kuchen, Marktplatz 11, 73329 Kuchen
während der Öffnungszeiten aus. Dabei wird Gelegenheit zur Äußerung und zur Erörterung der Planung gegeben.

Dienststunden:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Montag und Donnerstag: von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Mittwoch: von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich im Internet unter der Adresse https://www.kuchen.de/aktuelle-oeffentlichkeitsbeteiligung.html  eingestellt.

Kuchen, den 27.01.2020
Bürgermeisteramt

gez. Rößner
Bürgermeister


Die Standesbeamten stellen sich vor

Barbara Baumhauer, Bernd Rößner, Andreas Sapper und Katrin Hofmann (v.l.n.r.)

Die Statistiken belegen es - immer mehr Paare trauen sich wieder. Ob im Grünen in unserem inzwischen bewährten „Trauhäusle“ im SBI-Park oder ganz traditionell, im Standesamt des Rathauses – diese vier Standesbeamten geleiten Sie gerne in Ihren neuen Familienstand.

Bürgermeisteramt


E-carsharing-Angebot

Wie bereits kurz berichtet, gibt es für unsere Gemeinde ein neues „Kuchenmobil“. In Kooperation mit Albwerk und deer-carsharing steht nun ein E-Golf für Fahrten von Gemeindeverwaltung und dem gemeinnützigen Verein „Bürger für ein starkes Kuchen e.V.“ zur Verfügung. Unter dem Motto „Teilen, sparen, Klima schonen“ kann das Fahrzeug aber auch von Bürgern, Vereinen und Firmen angemietet werden.

Nachdem sich die bisherige Handhabung des ersten Kuchenmobils als nicht „alltagstauglich“ erwies und die Nutzerzahlen nicht befriedigen konnten, war der Vertrag mit dem alten Bieter aufgelöst worden. Im Rathaus ist man jedoch überzeugt, dass ein Bürgermobil- und carsharing-Modell für Kuchen grundsätzlich Sinn macht. Durch die Ankeranmietung der Gemeinde ist nun auch die Abwicklung leichter, wie die ersten Kontakte mit „deer“ zeigen.  Das Prinzip des e-carsharing ist einfach: man „teilt“ sich ein Fahrzeug, anstatt es dauerhaft anzuschaffen. Dabei bezahlt man nur für die genutzte Zeit und muss weder Versicherungs-, Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Der Strom ist inklusive. Der Golf kann wie ein ganz normales Auto mit Automatikgetriebe gefahren werden. Nach dem Öffnen des gebuchten Autos mittels Chip oder Smartphone wird der Autoschlüssel dem Handschuhfach entnommen und dient während der Nutzung zum Starten und Abstellen des Motors.

In drei Schritten zum carsharing-Auto:
„Registrieren – Buchen – Losfahren“.

  • Registrieren
    - Online-Antrag ausfüllen
    - Führerscheinvorlage (Sekretariat Bürgermeisteramt)
    - Systemaufnahme

  • Buchen
    - online
    - App

  • Losfahren
    - Autoentsperrung per App oder Chip
    - CO² frei losfahren

Was kostet der „Fahrspaß“?
-            6,50 € pro Stunde
-          39,90 € pro Tag (24 h)
-          34,90 € jährliche Grundgebühr

Weitere Infos im Sekretariat des Rathauses oder im Internet unter deer-carsharing.de.

Das Fahrzeug steht hinter dem Rathaus. Dort kann es zur Fahrt abgeholt werden. Danach stellen Sie den Golf einfach dort ab und hängen in wieder ans Ladekabel…

Bürgermeisteramt



 


BM Rößner bezweifelt die Repräsentivität der am 05. April für den Winkpark gemessenen Lärmwerte am Sommerberg.

Windpark Tegelberg - erste Messergebnisse liegen vor

Vor rund eineinhalb Jahren wurde der auf Donzdorfer Markung stehende Windpark Tegelberg in Betrieb genommen. Seither kommt es immer wieder zu Beschwerden aus der Bürgerschaft, insbesondere was u. a. das Problem des Schalls (flugzeugähnlicher Lärm der Kühlaggregate bzw. das Schlaggeräusch der Rotoren) betrifft.

Schon früh hatte die Gemeinde deshalb Kontakt mit dem zuständigen Landratsamt aufgenommen, die konstante Einhaltung der zulässigen Lärmgrenzwerte bezweifelt und die Erfüllung der mit der Genehmigung verbundenen Auflagen zur Überprüfung des Lärms bei laufendem Betrieb eingefordert. Auch einige Bürger hatten sich diesbezüglich an die zuständige Kreisbehörde gewandt. Für eine Überprüfung muss eine objektivierte Beurteilung der Lärmbeeinträchtigung über die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) erfolgen. Außerdem sind u. a. die Vorgaben der DIN 61 400-11 zu beachten. Dabei sind alle Geräusche der Windenergieanlage (Rotorblätter, Kühlung, Getriebe, Azimut Antrieb) zu erfassen. Bereits im Frühjahr 2018 war bei einem Treffen zwischen Landratsamt, Betreiber und Gemeinde vereinbart worden, dass ein Sachverständigenbüro zusätzlich zu den üblichen Lärmberechnungen sowohl Emissionsmessungen (an den Windrädern) als auch plausibilisierende Immissionsmessungen (unten in Kuchen) durchführen soll. Bei einem weiteren Gespräch im Juli wurden von Landratsamt und Gemeinde gemeinsam einige repräsentative Messpunkte innerhalb Kuchens festgelegt und die Beauftragung eines unabhängigen Gutachterbüros veranlasst. Mangels geeigneter Windverhältnisse tat sich allerdings zunächst leider nichts, obwohl die Gemeinde, Landratsamt und auch die neu gegründete Bürgerinitiative mehrfach nachhakten.

Ende September 2018 konnten dann endlich die in der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vom Landratsamt - mit einer Frist von max. 18 Monaten - zur Auflage gemachten Messungen an den Windrädern durchgeführt werden. Im Tal unten, das heißt in Kuchen selbst, fand Anfang April 2019 eine erste Messung statt, wobei die Wetter- und Windverhältnisse nicht „optimal“ waren. Schon damals hatte BM Rößner vor Ort deutlich gemacht, dass die Messung aufgrund des immer mehr nachlassenden – und damit zu schwachen - Windes von der Gemeinde nicht als repräsentativ anerkannt werde und wiederholt werden müsse.

Vor diesem Hintergrund wurden Mitte Mai nun vom beauftragten Büro „rw Bauhysik“ im Beisein der Vertreter aus Landratsamt, Betreibergesellschaft, Gemeinderat, Bürgerinitiative und der Verwaltung die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchungen bekannt gegeben und mit den Beteiligten diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die von vielen Annahmen, mathematischen Formeln und physikalischen Gegebenheiten beeinflussten Verfahren sehr komplex und für Nichtfachleute nur schwer, oder teilweise auch gar nicht nachvollziehbar sind. Dies macht die Sache nicht leichter und kann aus Sicht der Gemeinde auch nicht befriedigen.

Im Genehmigungsbescheid hatte das Landratsamt einen maximalen Schallleistungspegel der Windenergieanlage von 106,1 dB(A) ab einer Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe von 5,3 m/s bzw. in Nabenhöhe (139 m) von 8 m/s vorgegeben. In Bezug auf die messtechnische Schalleistungsbestimmung wurde nun ein immissionsrelevanter Schalleistungspegel der auf dem Tegelberg errichteten Windenergieanlage 1 von 105,1 db(A) bekannt gegeben. Die an die Messung anschließende Ausbreitungsberechnung hat ergeben dass die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete (tagsüber 55 dB (A) / nachts 40 dB(A)) eingehalten werden.

Anschließend wurden die Ergebnisse der zur Plausibilisierung dienenden Schallausbreitungsberechnung nach dem modifizierten Interimsverfahren erläutert. Im dritten Teil wurde das für Kuchen eigentlich viel wichtigere Thema „was kommt unten an?“ beleuchtet. Das Gutachterbüro kommt auch nach der Messung vom 05.04.19 zum Ergebnis, dass auch hier die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete eingehalten werden. Eine Überschreitung des zulässigen Immissionsrichtwerts wird als äußerst unwahrscheinlich eingestuft. Dies ist keine Überraschung da der Wind zum Messzeitpunkt nicht die für ein aussagekräftiges Ergebnis erforderliche Geschwindigkeit hatte.

Vor diesem Hintergrund äußerten die Vertreter der Genehmigungsbehörde, dass nach aktuellem Stand damit vom Betreiber der Nachweis zur Einhaltung der Richtwerte erbracht wurde. Die Anlagen können daher wie bisher betrieben werden. Weitere Messungen im Ortsbereich von Kuchen sind aus Sicht des Landratsamtes nicht erforderlich (Anmerkung: in der Genehmigung waren diese auch gar nicht zur Auflage gemacht worden). Wie der Betreiber auf Nachfrage der Bürgerinitiative ausführte, sehe man keine Veranlassung nun Änderungen an den Anlagen – z. B. freiwillige Drosselung – vornehmen.

Keine Überraschung, dass sich die aus Kuchen stammenden Teilnehmer mit diesem Ergebnis nicht zufrieden zeigten, immer auch verbunden mit dem Hinweis, dass der Eindruck im Ort oftmals ein anderer sei. Auch wenn die vorherrschenden Windverhältnisse scheinbar nur selten den idealen Messbedingungen entsprechen, sollten nach Auffassung von Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative weitere Plausibilisierungsmessungen vorgenommen werden. Im Vorfeld hatten das Landratsamt und auch das Gutachterbüro immer wieder betont, dass die Messvorgänge sehr komplex sind und insbesondere davon abhängen, dass richtlinienkonforme Windverhältnisse vorherrschen. Nur dann wäre nach Einschätzung des Landratsamtes gewährleistet, dass die Messungen später auch verwertbar und notfalls auch gerichtsfest sind. BM Rößner äußerte deshalb für Gemeinde und Bürgerinitiative sein Unverständnis, dass man nun seitens der Genehmigungsbehörde  – obwohl die zuvor scheinbar so wichtigen Rahmenbedingungen bei der Messung am 5. April nicht eingehalten wurden – vom bisherigen gemeinsamen Weg: „Messungen an 4 verschiedenen Standpunkten unten“ abrücke. Dies sei nicht nachvollziehbar. Mit Zustimmung der Fraktionsvertreter kündigte er deshalb an, dass die Gemeinde nun in Eigenregie weitere Messungen in Kuchen veranlassen werde, sobald hier regelkonforme Bedingungen vorliegen. Gemeinderat und Verwaltung werden sich nun weitere Schritte überlegen. Ähnliches gilt für die Bürgerinitiative, die sich hier sehr engagiert zeigt.


Förderprogramm für Schallschutzfenster und Schalldämmlüfter an der B 10

Als Teil der Maßnahmen aus der 2017 durchgeführten Lärmaktionsplanung legten das Regierungspräsidium und die Gemeinde letztes Jahr ein Förderprogramm für passive Schallschutzmaßnahmen an der B 10 auf. 
Der Bund, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, bezuschusst den Einbau von Schallschutzfenstern an der B 10. Allerdings kann über das Bundesprogramm nur der Austausch von Fenstern gefördert werden, die vor dem 01.04.1974 eingebaut wurden. Bei neueren Fenstern bzw. Gebäuden ist eine Förderung ausgeschlossen. Ebenfalls ausgeschlossen ist eine Förderung, wenn der Austausch von Fenstern bei dem 1979/80 vom Bund aufgelegten Schallschutzfensterprogramm bereits bezuschusst wurde.
Die Förderquote beträgt  bis zu 75 % der förderfähigen Kosten, höchstens 600 EUR/m² Fensterfläche. Unabhängig vom Gebäudebaujahr kann der Einbau von Schalldämmlüftern mit max. 550 EUR je Raum bezuschusst werden.
Falls eine Förderung über das Bundesprogramm nicht möglich ist (z.B. bei Fenstern ab dem 01.04.1974), kann das gemeinde-eigene Förderprogramm in Frage kommen. Hierüber kann der Austausch von Fenstern gefördert werden, die vor dem 01.01.1998 eingebaut wurden. Die Förderquote beträgt  hier höchstens 150 EUR/m² Fensterfläche.
Das Programm wurde verlängert bis 31.12.2019. Förderbestimmungen, Hinweise, Antragsunterlagen und  weitere Auskünfte sind im Rathaus, Zimmer 14, erhältlich. Gern können Sie sich auch telefonisch oder per mail an Herrn Potschkay wenden, Tel. 9882-15, hpotschkay@kuchen.de.

Bürgermeisteramt


Homepage der Gemeinde Kuchen

Hier erfahren Sie immer das Neueste aus der Gemeinde Kuchen.
In unserer Homepage wurde für die Gemeinde ein Ratsinformationssystem (RIS) eingeführt. Mit Hilfe dieses Redaktionssystems können die Gemeinderäte nun Ihre Sitzungsunterlagen digital erhalten und auch bearbeiten. Für die Bevölkerung bietet das RIS ebenfalls die Möglichkeit Sitzungsunterlagen aus dem öffentlichen Bereich einzusehen und bei Bedarf auch herunterzuladen und auszudrucken. So ist es nicht mehr notwendig falls man sich für bestimmte Themen interessiert extra das Rathaus aufzusuchen und die Unterlagen abzuholen- aber selbstverständlich immer noch möglich.
Sie finden unser RIS auf der Homepage unter der Rubrik „Gemeinderat“. Das Handling ist ganz einfach.

Viel Spaß beim Stöbern und Surfen!

Bürgermeisteramt


Übersicht über die Standorte der Defibrillatoren

Defibrillatoren können Lebensletter sein und sind sehr leicht zu bedienen. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Kuchen daher nach und nach in den öffentlichen Gebäuden diese wirklich nützlichen Geräte angeschafft.

Hier eine Übersicht über die Standorte in Kuchen:

Gebäude

Adresse

Standort-Defi im Gebäude

Ankenhalle

Jahnstraße 30

Technikraum

Aussegnungshalle

Friedhof

Eingangstür zum Feierraum

Bahnhofturnhalle

Bahnhofstr. 76

Sporthalle 

Bürgerhaus

Hafengasse 20

EG rechts

Freibad

Jahnstr. 25

Schwimmeisterraum

Grund- und Hauptschule

Staubstr. 14

Lehrerzimmer und Hausmeister

Rathaus

Marktplatz 11

EG vor Zimmer 3

Schwimmbad-Turnhalle  Jahnstr. 23  Sporthalle

Scheuen Sie sich nicht im Notfall einen Defi einzusetzen. Es ist wirklich kinderleicht – einfach die vordere Klappe am Gerät öffnen und der sprachlichen Anweisung des Gerätes folgen.

Bürgermeisteramt


Imagefilm der Gemeinde