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Gemeinderat auf Radrundfahrt durch Kuchen

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). … die Teilnehmer der diesjährigen „Kommunalen Radrundfahrt“ bei der Besichtigung der Schule

Am vergangenen Samstagvormittag starteten etliche Gemeinderäte sowie Mitarbeiter der Verwaltung unter Führung von BM Rößner und natürlich unter Beachtung der Coronavorgaben zur diesjährigen „Kommunalen Radrundfahrt“ durch Kuchen. Besichtigt wurden der neue Naturkindergarten, der Umbaufortschritt des Schulgebäudes und zuletzt das Feuerwehrhaus mit den Räumen des ehemaligen Bauhofs. Am Naturkindergarten begutachteten die Räte die Einrichtung und es wurde ausgeführt, wie die in den kommenden Wochen noch anzubauende Terrasse aussehen wird. In der Schule stellte der Architekt Herr Wittlinger verschiedene Leuchten, Bodenbeläge und Fliesen vor, über die die Gemeinderäte in den kommenden Sitzungen zu entscheiden haben und am Feuerwehrhaus wurde von Gemeinderat Kruschina aufgezeigt, wie ein Vorbau, der aufgrund der neu anzuschaffenden Einsatzfahrzeuge notwendig werden wird, aussehen könnte. Im ehemaligen Bauhofareal erläuterte Herr Rößner wie die Flächen zur Lagerung von Utensilien der Vereine genutzt werden können. „Insgesamt gesehen wieder eine super Sache, denn vor Ort bekomme man einfach einen besseren Eindruck von den Themen über die man zu entscheiden habe“, so das Fazit der Teilnehmer. 

Bürgermeisteramt


Absage gemeindlicher Veranstaltungen

Nach einer eher „ruhigen“ Phase im Sommer macht sich die Corona-Pandemie wieder mehr und mehr in unserem Alltag bemerkbar. Mit zunehmenden Infektionsgeschehen mehren sich auch wieder die vom Land veranlassten Vorgaben und Vorschriften. Man weiß dabei nie, wann was wie lange gilt, Fristen verkürzt oder verlängert werden. Vor diesem Hintergrund fährt die Gemeinde seit Beginn an den Kurs, bei Entscheidungen über gewisse Themen, möglichst lange abzuwarten. Das hat sich bewährt, klappt aber nicht immer. Jetzt standen wieder einige Entscheidungen an, die einen gewissen Vorlauf bei den Beteiligten benötigen. Dies gilt auch für den Kuchener Adventsmarkt. Die mit dem notwendigen Hygienekonzept verbundenen Auflagen (Beschränkung der gleichzeitig anwesenden Besucher auf unter 300,  Umzäunung/Absperrung des Marktbereiches mit Zugangskontrolle, Datenerfassung, Maskenpflicht, Vermeidung von Begegnungsverkehr, Mindestabstand, empfohlener Verzicht auf Glühwein, Security usw.), der enorme Aufwand, deutlich höhere Kosten, Infektionsrisiko für die Besucher und vorprogrammierter Ärger mit Besuchern und Markteilnehmern, lassen die Abhaltung des Marktes wenig sinnvoll erscheinen. In Abstimmung mit dem Arbeitskreis Märkte und dem Gemeinderat wird der diesjährige Adventsmarkt deshalb hiermit offiziell abgesagt. Gleiches gilt auch für den Neujahrsempfang 2021, der auch und gerade davon „lebt“, dass sich ca. 300 geladene Gäste im wahrsten Sinne des Wortes näherkommen und das Gespräch unter- und miteinander suchen.  Da macht auch ein Ausweichen auf die größere  Ankenhalle keinen Sinn. Deshalb gilt auch hier das Motto „ganz oder gar nicht und lieber wieder richtig in 2022“. Anders verhält es sich mit der vom Regierungspräsidium durchgeführten Infoveranstaltung zur B10-neu. Hier besteht auch eine gewisse Notwendigkeit zur Durchführung, um der Kuchener und Geislinger Bevölkerung noch vor Einleitung des offiziellen und mit Fristen verbundenen Planfeststellungsverfahrens für die B10-neu die Möglichkeit zur Info und Diskussion mit dem Regierungspräsidium zu geben. Hier erscheint durch das von der Gemeinde erstellte Hygienekonzept das  Risiko für die Teilnehmer auch leichter einzugrenzen: Maskenpflicht während der kompletten Veranstaltung, fest zugewiesene Sitzplätze, genügend Mindestabstand, Beschränkung der Besucherzahl, Desinfektionsmöglichkeiten usw. sind hier viel leichter umsetzbar, als beispielsweise auf dem Adventsmarkt. Auf den Artikel an anderer Stelle des Mitteilungsblattes zur Anmeldemöglichkeit wird verwiesen. Ebenfalls stattfinden soll die traditionelle, ca. 30-minütige Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag, wo erfahrungsgemäß nur rund 50 Personen teilnehmen. Damit bleibt man unter der maximalen Belegungsmöglichkeit der Aussegnungshalle, wobei ein Teil der Gedenkfeier sowieso im Außenbereich stattfindet. Unter Einhaltung der Corona Vorgaben erscheint die Durchführung dieser Veranstaltung damit ebenfalls vertretbar. 

Nach wie vor gilt, dass – wie leider derzeit üblich – alles immer unter dem Vorbehalt steht, dass es keine neuen bzw. schärferen Einschränkungen durch das Land gibt. Mittlerweile haben auch viele Kuchener Vereine und Institutionen ihre größeren Veranstaltungen – wie beispielsweise Weihnachtsfeiern, Sportturniere usw. abgesagt. Schade, aber aus Sicht des Kuchener Ordnungsamtes die richtige Entscheidung. Insgesamt gilt: Nicht alles, was von „oben“ kommt, ist immer nachvollziehbar, aber wir alle sollten nach wie vor unseren ganz persönlichen Teil dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht ungebremst weiterverbreitet. Halten wir uns bitte an die AHA-Regel: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da wo es eng wird bzw. vorgeschrieben ist – eine Alltagsmaske tragen. Gemeinsam gegen Corona! Bleiben Sie vorsichtig und vor allem gesund!

Bürgermeisteramt


Einladung Sitzung Abwasserzweckverband Mittlere Fils, Sitz Salach am 21.10.2020

Abwasserzweckverband Mittlere Fils, Sitz Salach

zu der am

Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 17.00 Uhr in der Kulturhalle in Süßen 

stattfindenden Sitzung der   V e r b a n d s v e r s a m m l u n g    darf ich Sie sehr herzlich einladen.


T A G E S O R D N U N G 

Öffentlich 

  1. Bekanntgaben

  2. Betriebsbericht 2019

  3. Auftragsvergabe für die Abfuhr und Entsorgung von entwässertem Klärschlamm für den
    Zeitraum 01.01.2021 – 31.12.2025

  4. Umrüstung der Außenstationen der Verbandskommunen des AZV „Mittlere Fils“ auf Fernwirktechnik
    - Vergabe der Bauleistung

  5. Jahresrechnung 2019

  6. Haushaltssatzung 2021 mit Haushalts- und Finanzplanung bis 2024

  7. Verschiedenes

 
Julian Stipp
Verbandsvorsitzender


Informationen zum Förderprogramm Wohnungsbau BW 2020/2021

Landratsamt Göppingen, Bauamt, Informationen zum Förderprogramm Wohnungsbau BW 2020/2021 

Göppingen, 06.10.2020
Das Land Baden-Württemberg unterstützt seine Bürger*innen, die in den eigenen vier Wänden wohnen möchten. Ehepaare, Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes, auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaften (Paare) und Alleinerziehende mit mindestens einem haushaltszugehörigen Kind oder schwerbehinderte Menschen mit speziellen Wohnungsbedürfnissen müssen dazu die Einkommensgrenze zum aktuellen Förderprogramm Wohnungsbau BW 2020/2021 einhalten und das geförderte Objekt ausschließlich selbst nutzen. Das zu fördernde Objekt muss familiengerecht sein. Keine Förderung erhält, wer bereits über angemessenes Wohneigentum verfügt. Das gilt auch, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller vermögend genug ist, um sich mit angemessenem Wohnraum zu versorgen. Eine sozial orientierte Förderung ist dann nicht gerechtfertigt.

Das Land fördert folgende Maßnahmen:

  • Neubau oder Erwerb neuen Wohnraums, wenn  das Vorhaben mindestens die Voraussetzung des Energieeffizienzstandards KfW 55 erfüllt. 
  • Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums einschließlich notwendiger Begleitmaßnahmen, wenn die Anforderungen der förderfähigen Einzelmaßnahmen entsprechend der Programmatik der KfW eingehalten werden.
  • Erwerb bestehenden Wohnraums 

und finanziert diese mit einem zinslosen Darlehen. Die Zinsbindung beträgt 15 Jahre, der Tilgungssatz 2,25 Prozent. Die Zuschüsse der KfW im Neubau für einen Energiestandard ab KfW-Effizienzhaus 55 werden ebenfalls gewährt.
Das Förderdarlehen für einen Haushalt mit einem minderjährigen Kind beträgt bis zu 200.000 Euro und erhöht sich mit steigender Zahl haushaltszugehöriger minderjähriger Kinder. Der Zuschuss für ein KfW-Effizienzhaus 55 beträgt bis zu 18.000 Euro.
Antragsteller*innen können die Basisförderung jeweils mit Zusatzförderungen verbinden. Ergänzend zum Tilgungszuschuss der KfW können sie ab KfW-Effizienzhausstandard 40 einen weiteren Tilgungszuschuss bis zu einer Höhe von 3.500 EUR erhalten.
Empfänger*innen eines Förderdarlehens, aber auch kinderlose Paare und Alleinstehende, die ein Familienzuwachsdarlehen der L-Bank in die Finanzierung einbeziehen, können eine Ergänzungsförderung für Kinder erhalten. Dies gilt für Kinder, die innerhalb von zehn Jahren zu dem Haushalt hinzukommen. Die Ergänzungsförderung besteht nach den derzeitigen Förderrichtlinien in einem weiteren Tilgungszuschuss. 

Weitere Informationen und Antragstellung
Interessierte können Fragen zur Finanzierung direkt an die L-Bank richten: Telefonnummer 0800 150-3030 (kostenlos aus dem deutschem Festnetz oder mit deutschem Mobilfunknetz und -provider; Mo. – Fr., 8–16.30 Uhr).
Daneben bietet die L-Bank die Möglichkeit an, über ihren Finanzierungsrechner die Förderfähigkeit eines Vorhabens zu ermitteln. (https://finanzierungsrechner.l-bank.de/)
Das Förderdarlehen wird direkt bei Ihrer Wohnraumförderstelle beantragt: Ansprechpartner ist das Landratsamt Göppingen, Tel.07161 202-2122, Montag, Dienstag ganztätig, Freitag in ungeraden Wochen.

Ansprechpartner:
Bauamt, Ansprechpartnerin: Frau Rotter, Telefon 07161 202-2122, Telefax 07161 202-2190
E-Mail bauamt@lkgp.de, www.landkreis-goeppingen.de


Allgemeinverfügung des LRA GP zur Verschiebung von Beginn und Ende des Verbotszeitraums betr. Düngemittel

Hier können Sie sich o. g. Allgemeinverfügung herunterladen. 


Widerspruchsrecht gegen Übermittlung von Meldedaten an die Bundeswehr

Die Meldebehörde der Gemeinde Kuchen übermittelt nach § 58 c, Abs. 1, Satz 1 des Soldatengesetzes (SG)  an das Bundesamt für Wehrverwaltung jährlich bis zum 31. März folgende  Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im darauf folgenden Jahr volljährig werden (Geburtsjahr 2003): 

1. Familienname
2. Vornamen
3. gegenwärtige Anschrift. 

Nach § 58 c, Abs. 1,  Satz 2 SG werden die Daten nicht übermittelt, wenn der Betroffene nach § 36 Abs. 2 Bundesmeldegesetz (BMG) der Datenübermittlung widersprochen hat. Die Betroffenen, die eine Übermittlung ihrer Daten an das Bundesamt für Wehrverwaltung nicht wünschen, werden gebeten, dies der Gemeinde Kuchen (Bürgerbüro, Rathaus Zi. 5) schriftlich oder im Rahmen einer persönlichen Vorsprache mitzuteilen.

Bürgermeisteramt


Windenergie - Befragung zum Windpark Tegelberg

Im Zusammenhang mit dem Windpark Tegelberg kommt es in Kuchen immer wieder zu Diskussionen, insbesondere was das Problem des Schalls betrifft. Aus diesem Grund wird ab Mitte Juli bis Mitte September 2020 von der Medical School Hamburg GmbH, Hamburg, eine Befragung zum Windpark Tegelberg durchgeführt. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Nach diesem Schreiben werden Sie von den Studierenden angerufen um gegebenenfalls einen Termin für ein telefonisches Interview zu vereinbaren. Die Gemeinde Kuchen unterstützt die Befragung.

Windenergie –einzigartige Anwohnerbegleitforschung auf der Schwäbischen Alb
Befragungen zum Windpark Tegelberg starten, Teilnehmer willkommen
Ein interdisziplinäres Forschungsteam ist Geräuschen von Windenergieanlagen auf der Spur, die manche Anwohnerinnen und Anwohner belasten, bei anderen aber nicht auftreten. Ziel des Forschungsprojekts Inter-Wind (kurz für: Interdisziplinäre Analyse und Minderungsansätze – Anwohnererleben akustischer und seismischer Windenergieanlagen-Emissionen) ist es daher, besser als bisher zu verstehen, welche Faktoren bei der Belästigung durch Anlagengeräusche zusammenspielen – und aus diesem Wissen Verbesserungsansätze abzuleiten.

Untersucht wird, wie Meteorologie und geologischer Untergrund bei der Schall- und Bodenbewegungsausbreitung zusammenwirken, wie Geräusche von Windenergieanlagen von den Menschen wahrgenommen und beurteilt werden, welche Faktoren die Wahrnehmung beeinflussen und welche Maßnahmen bei bestimmten Wetterlagen als entlastend empfunden werden. Aufbauend auf den Erfahrungen eines Vorgängerprojektes TremAc (https://www.windfors.de/de/projekte/tremac/) werden Befragungen und Messungen meteorologischer, akustischer sowie seismischer Größen durchgeführt. Eine komplexe Herausforderung, die das erprobte Forschungsteam angeht:

-  Umwelt- und Sozialpsychologie der MSH Medical School Hamburg und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
-  Geophysikalisches Institut am Karlsruher Institut für Technologie (KIT-GPI),
-  Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie am Institut für Flugzeugbau (SWE),
-  Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten auch mit der Gemeinde und der Bürgerinitiative Windkraftanlagen Kuchen sowie den Betreibern der Windparks Tegelberg und Lauterstein zusammen. Involviert in das Forschungsvorhaben ist auch das gerade genehmigte und im Aufbau befindliche Windenergie-Forschungstestfeld WINSENT bei Stötten, welches zentral zu den genannten Windparks liegt. Mithilfe der bereits errichteten Messmasten sollen Windgeschwindigkeit und -richtung, atmosphärische Schichtung, Bewölkung und Niederschlag erfasst und zusätzlich die jeweilige Ausbreitung von Schallwellen in der Luft (Akustik) und die elastischen Wellen im Boden (Seismologie) gemessen werden. Vor und nach der Errichtung der zwei für das Testfeld geplanten Forschungswindenergieanlagen finden Befragungen der Anwohnerinnen und Anwohner statt. Um übertragbare Ansätze zu finden, gehen die Messungen jedoch über das Testfeld hinaus: In den nahe gelegenen Windparks Tegelberg und Lauterstein werden weitere Messungen der Windparameter, des Schalls und der Bodenbewegungen sowie Befragungen von Anwohner/innen durchgeführt.

Zusätzlich zu den Datenanalysen wird eine gezielte Erprobung von Minderungsmaßnahen zunächst auf dem Testfeld stattfinden: Die Windparkbetreiber haben sich bereit erklärt, gemeinsam veränderte Betriebsführungen auch in den kommerziell betriebenen Parks zu erproben, sollte die Analyse dazu Anregungen ergeben.

Die ersten Befragungen zum Windpark Tegelberg starten Mitte Juli 2020. Wer Post aus Hamburg von der MSH bekommt, wurde zufällig als Teilnehmer ausgewählt. Wer Interesse hat und im Umfeld von bis zu 5 km zum Windpark Tegelberg wohnt, kann sich aber auch direkt an das Forschungsteam wenden. Ansprechpartner ist Florian Müller (Montag – Freitag, von 09 Uhr bis 16 Uhr unter 040 361 2264 9396 oder per Email: florian.mueller@medicalschool-hamburg.de).

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Bürgermeisteramt


Die Standesbeamten stellen sich vor

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Barbara Baumhauer, Bernd Rößner, Andreas Sapper und Katrin Hofmann (v.l.n.r.)

Die Statistiken belegen es - immer mehr Paare trauen sich wieder. Ob im Grünen in unserem inzwischen bewährten „Trauhäusle“ im SBI-Park oder ganz traditionell, im Standesamt des Rathauses – diese vier Standesbeamten geleiten Sie gerne in Ihren neuen Familienstand.

Bürgermeisteramt


E-carsharing-Angebot

Wie bereits mehrfach berichtet, gibt es für unsere Gemeinde ein „Kuchenmobil“. In Kooperation mit Albwerk und deer-carsharing steht ein E-Golf für Fahrten von Gemeindeverwaltung und dem gemeinnützigen Verein „Bürger für ein starkes Kuchen e.V.“ zur Verfügung. Unter dem Motto „Teilen, sparen, Klima schonen“ kann das Fahrzeug aber auch von Bürgern, Vereinen und Firmen angemietet werden.

Nachdem sich die bisherige Handhabung des ersten Kuchenmobils als nicht „alltagstauglich“ erwies und die Nutzerzahlen nicht befriedigen konnten, war der Vertrag mit dem alten Bieter aufgelöst worden. Im Rathaus ist man jedoch überzeugt, dass ein Bürgermobil- und carsharing-Modell für Kuchen grundsätzlich Sinn macht. Durch die Ankeranmietung der Gemeinde ist nun auch die Abwicklung leichter, wie die ersten Kontakte mit „deer“ zeigen.  Das Prinzip des e-carsharing ist einfach: man „teilt“ sich ein Fahrzeug, anstatt es dauerhaft anzuschaffen. Dabei bezahlt man nur für die genutzte Zeit und muss weder Versicherungs-, Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Der Strom ist inklusive. Der Golf kann wie ein ganz normales Auto mit Automatikgetriebe gefahren werden. Nach dem Öffnen des gebuchten Autos mittels Chip oder Smartphone wird der Autoschlüssel dem Handschuhfach entnommen und dient während der Nutzung zum Starten und Abstellen des Motors.

In drei Schritten zum carsharing-Auto:
„Registrieren – Buchen – Losfahren“.

  • Registrieren
    - Online-Antrag ausfüllen
    - Führerscheinvorlage (Sekretariat Bürgermeisteramt)
    - Systemaufnahme

  • Buchen
    - online
    - App

  • Losfahren
    - Autoentsperrung per App oder Chip
    - CO² frei losfahren

Was kostet der „Fahrspaß“?
-            6,50 € pro Stunde
-          39,90 € pro Tag (24 h)
-          34,90 € jährliche Grundgebühr

Weitere Infos im Sekretariat des Rathauses oder im Internet unter deer-carsharing.de.

Das Fahrzeug steht hinter dem Rathaus. Dort kann es zur Fahrt abgeholt werden. Danach stellen Sie den Golf einfach dort ab und hängen in wieder ans Ladekabel…

Bürgermeisteramt



 


Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). BM Rößner bezweifelt die Repräsentivität der am 05. April für den Winkpark gemessenen Lärmwerte am Sommerberg.

Windpark Tegelberg - erste Messergebnisse liegen vor

Vor rund eineinhalb Jahren wurde der auf Donzdorfer Markung stehende Windpark Tegelberg in Betrieb genommen. Seither kommt es immer wieder zu Beschwerden aus der Bürgerschaft, insbesondere was u. a. das Problem des Schalls (flugzeugähnlicher Lärm der Kühlaggregate bzw. das Schlaggeräusch der Rotoren) betrifft.

Schon früh hatte die Gemeinde deshalb Kontakt mit dem zuständigen Landratsamt aufgenommen, die konstante Einhaltung der zulässigen Lärmgrenzwerte bezweifelt und die Erfüllung der mit der Genehmigung verbundenen Auflagen zur Überprüfung des Lärms bei laufendem Betrieb eingefordert. Auch einige Bürger hatten sich diesbezüglich an die zuständige Kreisbehörde gewandt. Für eine Überprüfung muss eine objektivierte Beurteilung der Lärmbeeinträchtigung über die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) erfolgen. Außerdem sind u. a. die Vorgaben der DIN 61 400-11 zu beachten. Dabei sind alle Geräusche der Windenergieanlage (Rotorblätter, Kühlung, Getriebe, Azimut Antrieb) zu erfassen. Bereits im Frühjahr 2018 war bei einem Treffen zwischen Landratsamt, Betreiber und Gemeinde vereinbart worden, dass ein Sachverständigenbüro zusätzlich zu den üblichen Lärmberechnungen sowohl Emissionsmessungen (an den Windrädern) als auch plausibilisierende Immissionsmessungen (unten in Kuchen) durchführen soll. Bei einem weiteren Gespräch im Juli wurden von Landratsamt und Gemeinde gemeinsam einige repräsentative Messpunkte innerhalb Kuchens festgelegt und die Beauftragung eines unabhängigen Gutachterbüros veranlasst. Mangels geeigneter Windverhältnisse tat sich allerdings zunächst leider nichts, obwohl die Gemeinde, Landratsamt und auch die neu gegründete Bürgerinitiative mehrfach nachhakten.

Ende September 2018 konnten dann endlich die in der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vom Landratsamt - mit einer Frist von max. 18 Monaten - zur Auflage gemachten Messungen an den Windrädern durchgeführt werden. Im Tal unten, das heißt in Kuchen selbst, fand Anfang April 2019 eine erste Messung statt, wobei die Wetter- und Windverhältnisse nicht „optimal“ waren. Schon damals hatte BM Rößner vor Ort deutlich gemacht, dass die Messung aufgrund des immer mehr nachlassenden – und damit zu schwachen - Windes von der Gemeinde nicht als repräsentativ anerkannt werde und wiederholt werden müsse.

Vor diesem Hintergrund wurden Mitte Mai nun vom beauftragten Büro „rw Bauhysik“ im Beisein der Vertreter aus Landratsamt, Betreibergesellschaft, Gemeinderat, Bürgerinitiative und der Verwaltung die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchungen bekannt gegeben und mit den Beteiligten diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die von vielen Annahmen, mathematischen Formeln und physikalischen Gegebenheiten beeinflussten Verfahren sehr komplex und für Nichtfachleute nur schwer, oder teilweise auch gar nicht nachvollziehbar sind. Dies macht die Sache nicht leichter und kann aus Sicht der Gemeinde auch nicht befriedigen.

Im Genehmigungsbescheid hatte das Landratsamt einen maximalen Schallleistungspegel der Windenergieanlage von 106,1 dB(A) ab einer Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe von 5,3 m/s bzw. in Nabenhöhe (139 m) von 8 m/s vorgegeben. In Bezug auf die messtechnische Schalleistungsbestimmung wurde nun ein immissionsrelevanter Schalleistungspegel der auf dem Tegelberg errichteten Windenergieanlage 1 von 105,1 db(A) bekannt gegeben. Die an die Messung anschließende Ausbreitungsberechnung hat ergeben dass die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete (tagsüber 55 dB (A) / nachts 40 dB(A)) eingehalten werden.

Anschließend wurden die Ergebnisse der zur Plausibilisierung dienenden Schallausbreitungsberechnung nach dem modifizierten Interimsverfahren erläutert. Im dritten Teil wurde das für Kuchen eigentlich viel wichtigere Thema „was kommt unten an?“ beleuchtet. Das Gutachterbüro kommt auch nach der Messung vom 05.04.19 zum Ergebnis, dass auch hier die zulässigen Richtwerte für allgemeine Wohngebiete eingehalten werden. Eine Überschreitung des zulässigen Immissionsrichtwerts wird als äußerst unwahrscheinlich eingestuft. Dies ist keine Überraschung da der Wind zum Messzeitpunkt nicht die für ein aussagekräftiges Ergebnis erforderliche Geschwindigkeit hatte.

Vor diesem Hintergrund äußerten die Vertreter der Genehmigungsbehörde, dass nach aktuellem Stand damit vom Betreiber der Nachweis zur Einhaltung der Richtwerte erbracht wurde. Die Anlagen können daher wie bisher betrieben werden. Weitere Messungen im Ortsbereich von Kuchen sind aus Sicht des Landratsamtes nicht erforderlich (Anmerkung: in der Genehmigung waren diese auch gar nicht zur Auflage gemacht worden). Wie der Betreiber auf Nachfrage der Bürgerinitiative ausführte, sehe man keine Veranlassung nun Änderungen an den Anlagen – z. B. freiwillige Drosselung – vornehmen.

Keine Überraschung, dass sich die aus Kuchen stammenden Teilnehmer mit diesem Ergebnis nicht zufrieden zeigten, immer auch verbunden mit dem Hinweis, dass der Eindruck im Ort oftmals ein anderer sei. Auch wenn die vorherrschenden Windverhältnisse scheinbar nur selten den idealen Messbedingungen entsprechen, sollten nach Auffassung von Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative weitere Plausibilisierungsmessungen vorgenommen werden. Im Vorfeld hatten das Landratsamt und auch das Gutachterbüro immer wieder betont, dass die Messvorgänge sehr komplex sind und insbesondere davon abhängen, dass richtlinienkonforme Windverhältnisse vorherrschen. Nur dann wäre nach Einschätzung des Landratsamtes gewährleistet, dass die Messungen später auch verwertbar und notfalls auch gerichtsfest sind. BM Rößner äußerte deshalb für Gemeinde und Bürgerinitiative sein Unverständnis, dass man nun seitens der Genehmigungsbehörde  – obwohl die zuvor scheinbar so wichtigen Rahmenbedingungen bei der Messung am 5. April nicht eingehalten wurden – vom bisherigen gemeinsamen Weg: „Messungen an 4 verschiedenen Standpunkten unten“ abrücke. Dies sei nicht nachvollziehbar. Mit Zustimmung der Fraktionsvertreter kündigte er deshalb an, dass die Gemeinde nun in Eigenregie weitere Messungen in Kuchen veranlassen werde, sobald hier regelkonforme Bedingungen vorliegen. Gemeinderat und Verwaltung werden sich nun weitere Schritte überlegen. Ähnliches gilt für die Bürgerinitiative, die sich hier sehr engagiert zeigt.


Homepage der Gemeinde Kuchen

Hier erfahren Sie immer das Neueste aus der Gemeinde Kuchen.
In unserer Homepage wurde für die Gemeinde ein Ratsinformationssystem (RIS) eingeführt. Mit Hilfe dieses Redaktionssystems können die Gemeinderäte nun Ihre Sitzungsunterlagen digital erhalten und auch bearbeiten. Für die Bevölkerung bietet das RIS ebenfalls die Möglichkeit Sitzungsunterlagen aus dem öffentlichen Bereich einzusehen und bei Bedarf auch herunterzuladen und auszudrucken. So ist es nicht mehr notwendig falls man sich für bestimmte Themen interessiert extra das Rathaus aufzusuchen und die Unterlagen abzuholen- aber selbstverständlich immer noch möglich.
Sie finden unser RIS auf der Homepage unter der Rubrik „Gemeinderat“. Das Handling ist ganz einfach.

Viel Spaß beim Stöbern und Surfen!

Bürgermeisteramt


Übersicht über die Standorte der Defibrillatoren

Defibrillatoren können Lebensletter sein und sind sehr leicht zu bedienen. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Kuchen daher nach und nach in den öffentlichen Gebäuden diese wirklich nützlichen Geräte angeschafft.

Hier eine Übersicht über die Standorte in Kuchen:

Gebäude

Adresse

Standort-Defi im Gebäude

Ankenhalle

Jahnstraße 30

Technikraum

Aussegnungshalle

Friedhof

Eingangstür zum Feierraum

Bahnhofturnhalle

Bahnhofstr. 76

Sporthalle 

Bürgerhaus

Hafengasse 20

EG rechts

Freibad

Jahnstr. 25

Schwimmeisterraum

Grund- und Hauptschule

Staubstr. 14

Lehrerzimmer und Hausmeister

Rathaus

Marktplatz 11

EG vor Zimmer 3

Schwimmbad-Turnhalle  Jahnstr. 23  Sporthalle

Scheuen Sie sich nicht im Notfall einen Defi einzusetzen. Es ist wirklich kinderleicht – einfach die vordere Klappe am Gerät öffnen und der sprachlichen Anweisung des Gerätes folgen.

Bürgermeisteramt


Imagefilm der Gemeinde