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Bürgermeisteramt Kuchen
Marktplatz 11
73329 Kuchen
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Öffnungszeiten Rathaus

Mo.,Di.,Do. u. Fr.
08.00 - 12.00 Uhr

Mi. 15.00 - 18.00 Uhr
Do. 14.00 - 16.00 Uhr

Zusätzlich Bürgerbüro: Mo. ab 07.00 sowie Montag und Dienstag, 14.00 - 16.00 Uhr

Erste Spuren

Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung auf Kuchener Markung fand man 1906 beim "Rabenloch", einer kleinen unscheinbaren Höhle am Südhang des Hohensteins, wo spätbronzezeitliche Gefäßscherben der sogenannten Urnenfelderzeit (1200 - 800 v. Chr.) gefunden wurden. In den Jahren 1937/1938 stieß man unterhalb der Bahnlinie in der Nähe der Gottfried-von-Spitzenberg-Schule auf ein Gräberfeld, das zu einem alemannischen Reihenfriedhof der späten Völkerwanderungszeit gehörte. Hieraus wird geschlossen, dass auf dem rechten Filsufer eine alemannische Siedlung lag, die entweder durch Kriegswirren zerstört und aufgelassen wurde oder einer Überschwemmung zum Opfer fiel. Ein Zusammenhang zu einer vielleicht schon auf dem linken Filsufer liegenden Siedlung dürfte nicht bestanden haben. Das auf der linken Seite der Fils gelegene eigentliche Dorf Kuchen lag bis vor 70 Jahren ausschließlich auf dieser Seite.

Entstehung des Ortes Kuchen

Die Heimatforscher nehmen heute an, dass der Ort Kuchheim (Kuchen) verhältnismäßig spät auf einer neuen Markung gegründet wurde, die aus Abtretungen der großen Markungen Giselingen und Gingen gebildet wurde. Dafür spricht auch, dass die Kirche oder Kapelle dieser Neugründung bis zum Jahre 1430 eine Filialkirche von Giselingen (Altenstadt) war.
Die Herkunft des Ortsnamens Kuchen erklärt der Geislinger Historiker Studiendirektor Georg Burkhardt mit einer mundartlichen Abschleifung, aus der in alten Urkunden gebräuchlichen Form "Kuochheim", die entweder auf einen ehemaligen Geschlechtsnamen Kuoch, etwa des ältesten Ortsherrn aus der alemannisch-fränkischen Zeit oder auf einen Flurnamen hindeutet. Lutz Reichardt (in Ortsnamensbuch des Landkreises Göppingen) geht davon aus, dass Kuchen ein auf die Siedlung übertragener Flurname ist, der mit der Bezeichnung für eine Erdscholle bzw. einer metaphorischen Bezeichnung des Geländes nach der Form bestimmter Gebäckarten in Verbindung gebracht werden kann. Eine Verbindung zu dem keltischen Cuc (Felsen) besteht zweifelsfrei nicht.

Die Spitzenberger

Gegen Ende des 11. Jahrhunderts erbaute ein hochadeliges Geschlecht auf dem beherrschenden Berggipfel oberhalb Kuchens, dem Spitzenberg, eine Burg. Als erster Herr ist ein Ludwig nachweisbar, der aus dem Hause Sigmaringen stammte und mit Richinza der Tochter des Herzogs von Zähringen, Berthold 1., verheiratet war. Nach den neuesten Forschungen war Spitzenberg und das dazugehörende Gebiet ein Erbgut dieser Richinza.

Die Herren von Spitzenberg waren treue Gefolgsleute des staufischen Kaiserhauses und bekleideten hohe politische und militärische Ämter. Der berühmteste Spitzenberger war Gottfried von Spitzenberg, der Theologie und Rechtswissenschaft studiert hatte und um 1170 dem Würzburger Domkapitel angehörte. Im Jahre 1172 wurde Gottfried Kanzler am Hofe Kaiser Friedrichs Barbarossa und war wohl die meiste Zeit in der Begleitung des Kaisers, der ihn immer wieder mit der Lösung schwieriger politischer Aufgaben betraute. So war Gottfried maßgeblich an den Friedensschlüssen von Venedig (1177) und Konstanz (1183) mit der Kurie und den oberitalienischen Städten beteiligt. Im Jahre 1186 wurde er Bischof von Würzburg. Gemeinsam mit dem Kaiser nahm er am 3. Kreuzzug (1189/90) teil, von dem er, wie sein Kaiser, nicht mehr zurückkehrte. Durch die Heirat seines Bruders Ludwig mit der Erbtochter des Hauses Heifenstein wurden die Besitzungen der Spitzenberger und der Helfensteiner vereinigt. Die Linie der Spitzenberger starb 1226 im Mannesstamme aus und die Burg wurde von König Adolf von Nassau in Reichspfandschaft genommen. Während des Reichskrieges in den Jahren 1311/1312 wurde die Burg auf dem Spitzenberg zerstört und bis heute nie wieder aufgebaut. Heute zeugen nur noch kümmerliche Ruinenreste von dem Sitz des einst mächtigen Grafengeschlechts.

Lebenslauf Gottfried von Spitzenberg

Erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Kuchen

Im Jahre 1978 konnte die Gemeinde Kuchen die 750jährige Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung feiern. 1228 verzichtete Graf Eberhard von Helfenstein-Spitzenberg gegenüber dem Stift in Wiesensteig auf Zinsrecht, Hauptrecht und sonstige von ihm unrechtmäßigerweise beanspruchten Bezüge und legte dies in einer Urkunde fest. Als Zeuge dieses Verzichts ist ein Ritter Eberhardus de Cuchin, ein Angehöriger des von 1228 - 1405 nachweisbaren örtlichen Adelsgeschlechts, urkundlich erwähnt.

Von der Stadt zum Marktflecken

In den Jahren 1304 und 1315 ist Kuchen als Stadt mit Zoll- und Marktrecht sowie Gerichtsbarkeit bezeugt. Durch das Aussterben der Spitzenberger und die anschließende Reichspfandschaft dürfte die Stadterhebung seitens des Grafen von Helfenstein aus verständlichen Gründen nicht mehr die nötige Förderung erfahren haben. Die Helfensteiner hatten sicher kein Interesse, zwei Städte zu unterhalten. So sank Kuchen wieder auf den Stand eines Marktfleckens herab, dem aber die Zollstätte und die Gerichtsbarkeit verblieb. Im weiteren Verlauf der Geschichte teilte der Ort die Geschicke der Herrschaft Helfenstein und wurde mit ihr 1396 ulmisch, 1802 dann bayerisch und 1810 schließlich württembergisch. 1938 wurde Kuchen dem Landkreis Göppingen zugeteilt.

Die Jakobuskirche

Die Jakobuskirche, eine Chorturmkirche, die teilweise noch aus dem 13. Jahrhundert stammt, wurde um 1430 im gotischen Stil umgebaut. Ein prägnantes, aber auch originelles Beispiel des 13. Jahrhunderts ist das spitzbogige Portal an der Nordseite mit den frühgotischen Blattkapitellen an den Säulen und den Pfeilern, die in bärtigen Köpfen enden.

Der Hauptschmuck der Kirche aber ist die aus 72 Feldern bestehende Holzdecke des Langhauses, die 1588/89 von Gabriel Bockstorffer aus Konstanz geschaffen und von den Malerbrüdern Hennenberger aus Geislingen reich ornamentiert wurde. Neben religiösen Motiven sind es vor allem die zahlreichen Wappen - unter anderem von Patriziern der Reichsstadt Ulm - die diese Decke besonders interessant und wertvoll machen.

Die Reformation

Die Reformation hatte hier schon sehr früh Anhänger. Bereits im Dezember 1526 richteten 39 Bürger von Geislingen und 7 Bürger von Kuchen an den Ulmer Rat die Bitte, die Reformation einzufahren. In diesem Zusammenhang ist ein großer Befürworter der reformatorischen Bestrebungen im Ulmer Gebiet, der in Ulm ansässige Humanist und Arzt Dr. Wolfgang Rychart zu erwähnen, der aus Kuchen stammt und dessen Eltern die
Wirtschaft "Zum weißen Roß" betrieben. Die Reichsstadt Ulm führte in ihrem Territorium an Pfingsten 1531 die Reformation ein. Es dauerte jedoch noch längere Zeit bis der neue Glaube sich beständig durchsetzen konnte. Zusammen mit der Durchführung der Reformation verfügte der Ulmer Rat auch die Einführung der Schule.

Wie die Kuchener zu ihrem Spitznamen "Gsälzhäfa" gekommen sind?

In der näheren und auch etwas weiteren Umgebung von Kuchen dürfte allgemein bekannt sein, dass man die Bewohner von Kuchen spöttischerweise auch "Gsälzhäfa" und den Ort auch "Gsälzhafhausen" nennt. (Für die Nichteinheimischen: Gsälz entspricht dem Begriff Marmelade).

Woher kommt nun dieser Name?

Allzu schnellen Erklärungsversuchen, dass die Kuchener besonders "Süße" seien, oder dass dies mit dem Ortsnamen in Verbindung stehe, fehlt die ernsthafte Begründung. Unserem heutigen Ortsnamen Kuchen liegt die urkundlich belegbare Ortsbezeichnung Kuochheim zugrunde, die im Laufe der Zeit durch Abschleifung zu Kuchen wurde.
Eine Verbindung wird zu einem alten Kuchener Gewerbe zu sehen sein, dem Häfner oder Hafner. In Kuchen gibt es eine Hafengasse, die sich in ihrem unteren Teil stark erweitert, so dass auch vom Hafenplatz gesprochen wird. In dieser Hafengasse wohnten und übten die "Häfner" ihr Gewerbe aus.
Diese Handwerker müssen in Kuchen einmal stärker vertreten gewesen sein als in anderen Gemeinden der Umgebung, denn in der Oberamtsbeschreibung Geislingen vom Jahre 1842, wird in Kuchen eine Tongrube von 3 5/8 Morgen, das sind immerhin ca. 10000 qm, aufgeführt. Die Kuchener Hafner haben sicherlich ihre Waren auf den Märkten und im Hausierhandel feilgeboten und sicherlich waren unter den irdenen Geschirrwaren auch Töpfe für die Aufbewahrung von "Gsälz". Und warum also nicht dieser Spitzname? Er wird von den Kuchenern ohne Groll angenommen.

(Nach Hugo Heinkel von Hermann Mall)

Das Kuchener Wappen

In geteiltem Schild oben in Rot auf goldenem Vierberg ein stehender silberner Elefant, unten in Silber eine fünfblättrige rote Rose.
Flaggenfarbe: Weiß-Rot.
 

Zur Geschichte des Wappens:
Das Schultheißenamt gebrauchte im Jahre 1837 ein Siegel (Durchm.:23 x 21mm) mit dem Buchstaben K im Wappenschild. Das jetzige Wappen beruht auf einem Vorschlag der Archivdirektion vom Jahre 1917, scheint aber erst nach 1930 im Dienstsiegel geführt worden zu sein.
Das helfensteinische Wappen in der oberen Schildhälfte erinnert an die frühere Zugehörigkeit des Ortes zum Besitz der Grafen von Helfenstein. Von diesen kam der Ort, zusammen mit der Stadt Geislingen, an die Reichsstadt Ulm und schließlich 1810 an Württemberg.
Die untere Schildhälfte mit der Rose aus dem Geislinger Stadtwappen weist auf die Beziehungen zu Geislingen und insbesondere auf die Zugehörigkeit des Ortes zum Oberamt Geislingen bis zu dessen Aufhebung hin.

Die Flagge ist am 16.Februar 1959 vom Innenministerium verliehen worden (Nr.IV 31/16 Kuchen/1).

Quelle:Wappenbuch des Landkreises Göppingen, herausgegeben vom Landkreis Göppingen und der
Archivdirektion Stuttgart, 1966
 

Handwerk und die beginnende Industriealisierung

Da Kuchen an einer seit Jahrhunderten wichtigen Handels- und Durchgangsstraße liegt, haben in früherer Zeit viele Bewohner als Fuhrleute sowie als Handwerker, besonders Huf- und Kettenschmiede, ihre Auskommen gefunden. Im Jahre 1846 wurde im Zuge des Ausbaus des württembergischen Eisenbahnnetzes auch in unserem Gebiet mit dem Bahnbau begonnen.

Viele Kuchener Bürger, die bei den Frachtfuhren Vorspanndienste leisteten, wollten in ihrer Kurzsichtigkeit diesen Bahnbau verhindern. Sie glaubten, dass ihnen durch die Eisenbahn der Nutzen, den der Durchgangsverkehr tagtäglich abwarf, verloren gehe. Nur widerwillig, aber zu höchsten Preisen, verkauften sie die für den Bahnbau benötigten Grundstücke. So kam es, dass der Bahnhof in Gingen angelegt wurde und Kuchen erst im Jahre 1895 eine Haltestelle erhielt.

Jahrhundertelang war die Leinenweberei ein wichtiger Broterwerb der Kuchener Einwohner. Fast in jedem Haus gab es eine sogenannte "Dunk" mit Webstuhl. Das Vorhandensein dieser Facharbeiter und die günstig gelegene Wasserkraft der Fils gaben den Ausschlag, daß der Schweizer Unternehmer Arnold Staub im Jahre 1857 die Süddeutsche Baumwollindustrie gründete.

Zusammen mit seinem Betrieb schuf er auch eine für die damalige Zeit vorbildliche Arbeitersiedlung mit zahlreichen sozialen Einrichtungen, wie Badeanstalt, Pensionskasse, Kinderschule, Bibliothek u.a.m. Im Jahre 1867 hatte Staub bei der Weltausstellung in Paris eine Beschreibung seiner sozialen Einrichtungen vorgelegt und erhielt den höchst dotierten Preis von 10.000 Franken für seine Verdienste um die geistige und sittliche Hebung und Bildung des Arbeiterstandes, eine Goldmedaille und das Ritterkreuz der Ehrenlegion, persönlich überreicht von Kaiser Napoleon III. 

Wirtschaftliche Schwierigkeiten, Hochwasserschäden und Brände führten zu einem Niedergang der Fabrik und bewirkten schließlich 1881 den Zusammenschluss mit einer Spinnerei in Waltenhofen und einer Weberei in Günzburg zur Süddeutschen Baumwollindustrie AG. Südlich vom Ort wurde im Jahr 1857 von dem damaligen Königlich-Württembergischen Bergamt eine Erzgrube angelegt, die bis zum Jahre 1885 in Betrieb war. Es wurde sogar die Erstellung einer Verhüttungsanlage geplant, die aber glücklicherweise nicht zur Ausführung kam.

Kuchens Bürgermeister

Die Gemeinde Kuchen hatte in den vergangenen 100 Jahren nur relativ wenige Bürgermeister. Hier eine Übersichtstabelle:

Amtszeit Name
1882 - 1926 Schultheiß Jakob Schall
1926 - 1960 Bürgermeister Emil Trostel *
1945 - 1947 Bürgermeister Georg Albrecht **
1960 - 1993 Bürgermeister Wolfgang Hellstern
1993 - heute Bürgermeister Bernd Rößner

* Emil Trostel war während des 2.Weltkriegs längere Zeit an der Front. Nach dem Krieg wurde er durch die Militärregierung abgesetzt. Bereits am 20.April 1948 wurde er von der Bevölkerung erneut zum Bürgermeister gewählt.

** Georg Albrecht wurde im April 1945 von einer Bürgerkommission zum kommissarischen Bürgermeister ernannt und am 29.3.1946 vom Gemeinderat gewählt.
(Quelle: Die Marktgemeinde Kuchen, 1978)

 

Kuchen im 20. Jahrhundert

Durch den verstärkten Zuzug von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Gemeinde von ca. 2.500 Einwohnern 1939 auf über 5.797 zum Stand vom 1. Januar 1999. Wohnraumbeschaffung, Erschließung von Bauland, Sicherung der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung waren vordringliche Aufgaben, die einer Lösung bedurften. Es galt neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Bevölkerung in die Gemeinde zu integrieren.

Weitere Wohnbauerschließung in den 60er und 70er Jahren ließ die Einwohnerzahl auf nunmehr 5.800 Einwohner anwachsen.

1971 bis 1973 kämpfte die Gemeinde erfolgreich um die Erhaltung der Selbstständigkeit, nachdem im Zuge der Verwaltungsreform die Landesregierung und die Stadt Geislingen ursprünglich auf eine Eingemeindung Kuchens nach Geislingen bestanden.

In den 80er Jahren war die größte Sorge der Gemeinde der Verlust von mehreren hundert Arbeitsplätzen durch den Konkurs des bedeutendsten Arbeitgebers. Durch den gleichzeitigen Ausfall von Gewerbesteuer hat sich die finanzielle Situation der Gemeinde nachteilig verändert.

Durch gewaltige Anstrengungen ist es der Gemeinde in den letzten Jahren gelungen, das ehemalige Betriebsgelände der Esbi zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Ansiedlung attraktiver Einkaufsmöglichkeiten zu veräußern. Die Sanierung der kulturhistorisch wertvollen Staub'schen Arbeiterwohnsiedlung im Rahmen des Landessanierungsprogramms mit einem Kostenvolumen von 20 Millionen DM ist weitgehend abgeschlossen. Der historische Festplatz mit den umliegenden Gebäuden Neckarstraße 64, 66, 68, 71, Bleicherstraße 19 und Weberallee 3 ist zu einem Kleinod der Gemeinde geworden.

In den Jahren 1990/1991 entstand im Sportzentrum "Anken" ein modernes Sportstadion mit Rasenspielfeld und leichtathletischen Anlagen mit einem Investitionsaufwand von rund 7 Millionen DM. In einem letzten Bauabschnitt wurde noch ein Normalspielfeld für Trainingszwecke verwirklicht.

1998/1999 wurde das 1932 vom FTSV Kuchen erbaute und 1963 von der Gemeinde übernommene Freibad mit einem Kostenaufwand von rund 4,2 Millionen DM grundlegend saniert und zu einem kinder- und familienfreundlichen Bad umgestaltet.

Kuchen im 21.Jahrhundert

Die Gemeinde Kuchen wird sich den Aufgaben des 21.Jahrhunderts stellen. Wichtige Zukunftsaufgaben der Gemeinde liegen in der Bereitstellung von bedarfsgerechten Wohn- und Gewerbeflächen. In diesem Zusammenhang ist auch der Umbau der Ortsdurchfahrt der B10 eine vordringliche Aufgabe.

Mit Nachdruck setzt sich die Gemeinde für den Weiterbau der B10 neu bis auf die Albhochfläche ein.

Folgende weitere wichtige Aufgaben, die in den nächsten Jahren auf dem Programm stehen:

  • Gezielte, nachfrageabhänige Ausweisung von Baugebieten
  • Schaffung von Arbeitsplätzen durch Ausweisung von Gewerbeflächen im "Espan" unter gleichzeitigem Erhalt der Kuchener Trinkwasserfassung
  • Unterstützung von Natur- und Umweltschutz (z.B. Einsatz umweltfreundlicher Energieträger, Biotoppflege)
  • Hochwasserschutz  
  • Weiterer Ausbau der Senioren- und Jugendarbeit
  • Förderung des gemeindlichen Miteinanders und bürgerschaftlichen Engagements