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Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Am vergangenen Sonntag hatte der Gemeinderat, die Gemeindeverwaltung, die Arbeitsgemeinschaft Kuchener Vereine, der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge VdK und die in Kuchen ansässigen Kirchengemeinden zu einer Gedenkfeier in die Aussegnungshalle des Kuchener Friedhofs eingeladen.

Deutschlandweit denkt man an diesem Tage an die vielen Opfer von Krieg und Gewalt - so auch in Kuchen. In Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts und als Aufruf zum Frieden, wurde der Volkstrauertag vor Jahrzehnten ins Leben gerufen. Dieses Jahr musikalisch feierlich umrahmt vom Posaunenchor Kuchen unter der Leitung von Heike Sannwald.

Nach dem Lied „Largo“ von Nicolas Chedeville begrüßte der 1. stellvertretende Bürgermeister Hans Maier die Anwesenden und stellte die Frage in den Raum, ob dieser Gedenktag in der heutigen Zeit überhaupt noch Sinn mache. Wer kennt die Gefallenen denn überhaupt noch und wer hat die beiden Weltkriege noch miterlebt?
Doch den Volkstrauertag einfach zu streichen wäre doch wohl allzu leichtfertig. Die unvorstellbar schreckliche Zeit, die weite Teile der Welt in die Zerstörung gestürzt hat, darf nie vergessen werden. Allein 14 Mio. Deutsche verloren ihre Heimat im Osten, fast 35 Mio. Kriegsversehrte und über 55 Mio. Tote waren zu beklagen. Allein schon diese Zahlen machen deutlich, dass der Volkstrauertag immer noch eine wahrhaft wichtige Bedeutung hat, so Herr Maier in seiner Rede.
Lange Zeit danach war der Krieg erstmal für uns Deutschen weit weg. Die Zeiten haben sich jedoch geändert – leider. Etliche tausend deutsche Soldaten leisten täglich ihren Einsatz in Friedensmissionen oder als Entwicklungshelfer. Aber die Gewalt rückt immer näher. Sie gibt es nicht nur im Irak, in Afghanisatan oder in Mali.

Der Anschlag vor der Berliner Gedächtniskirche ist uns allen noch sehr gut in Erinnerung. Also ist es mehr als aktuell, sich gegen Gewalt zu stellen – im Großen wie im Kleinen. Gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit, sich für statt gegen das Leben zu entscheiden.
Jeder, der sich den Frieden in dieser Welt wünscht, muss seine Möglichkeit nutzen, um so auch mit kleinen Schritten ein Vorbild zu sein. Ein freundliches Wort, ein Lachen, eine mitfühlende Geste reicht oft schon anderen Menschen wieder Zuversicht zu geben. Der Friede braucht Menschen, die ihn stiften – so Hans Maier abschließend.

Beim Lied „Ich hatt` einen Kameraden“ legte der 2. stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Stegmaier für die Gemeinde und als Vertreter für die Arbeitsgemeinschaft der Kuchener Vereine,  Johannes Bilgery, jeweils einen Kranz zum Gedenken der vielen Gefallenen im Beisein der Anwesenden vor der Aussegnungshalle nieder.

Gemeindevorsteher Bernd Gehring von der Neuapostolischen Kirche schloss die Gedenkfeier mit sehr passenden Worten über die gegenseitige Achtung unter den Menschen, lud die Anwesenden zum gemeinsamen Gebet „Vater unser…“  ein und bedankte sich bei  allen Teilnehmern dieser Gedenkstunde für ihr Kommen.

Bürgermeisteramt