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  • Landschaftsbild: Kuchen von oben

Corona: Landkreis Göppingen ab 31. Juli 2021 in Inzidenzstufe 2

Landratsamt Göppingen, Gesundheitsamt

Göppingen, 29.07.2021 – Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen lag am Mittwoch, den 28.07.2021, am fünften Tag in Folge über dem Wert von 10 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Maßgeblich hierfür ist der vom Landesgesundheitsamt veröffentlichte Inzidenzwert. Diese Zahlen werden dem Gesundheitsamt immer am frühen Abend übermittelt. Die Bekanntmachung erfolgt in diesem Fall ortsüblich gem. § 1 Absatz 1 Nummer 2 und § 1 Absatz 1 Satz 2 DVO LKrO in Verbindung mit § 1 Absatz 1 der Satzung des Landkreises Göppingen über öffentliche Bekanntmachungen durch Einrücken in eine bestimmte, regelmäßig erscheinende Zeitung. Dies erscheint insbesondere deshalb verhältnismäßig, da mit dem Eintritt in Inzidenzstufe 2 weitergehende Beschränkungen und nicht etwa Begünstigungen einhergehen. Dadurch ist es dem durch die Beschränkungen betroffenen Personenkreis möglich, sich auf die strengeren Vorgaben einzustellen und dahingehende Vorkehrungen zu treffen.

Damit gelten im Landkreis Göppingen ab dem Tag nach der ortsüblichen, öffentlichen Bekanntmachung, also ab Samstag, den 31.07.2021, die Regelungen der Inzidenzstufe 2 der CoronaVO des Landes Baden-Württemberg. Strengere Vorgaben im Vergleich zu den bisher geltenden Regelungen der Inzidenzstufe 1 gibt es insbesondere im Bereich der privaten Zusammenkünfte und der Veranstaltungen. Dabei verringert sich in erster Linie die Obergrenze der jeweils zugelassenen Personenanzahl. So sind öffentliche Veranstaltungen im Freien nicht mehr mit bis zu 1.500 Personen und innerhalb geschlossener Räume mit bis zu 500 Personen, sondern mit lediglich 750 bzw. 250 Personen zulässig. Private Veranstaltungen können im Freien nicht mehr wie bisher mit bis zu 300 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 300 getesteten, genensenen oder geimpften Personen durchgeführt werden, sondern nur noch mit jeweils 200 Personen. Auch im Hinblick auf die allgemeinen Kontaktbeschränkungen ergeben sich Einschränkungen. So sind in Inzidenzstufe 2 Treffen von maximal 15 Personen aus höchstens 4 Haushalten möglich, wobei geimpfte und genesene Personen hierbei nicht mitzählen und auch bei den Haushalten unberücksichtigt bleiben. 

Eine Übersicht über die derzeit geltenden Regelungen ist unter https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210723_Auf_einen_Blick_DE.PDF

verfügbar. 

In dieser sind auch bereits die durch die Änderungsverordnung vom 23.07.2021 beschlossenen und ab 27.07.2021 geltenden Neuerungen eingearbeitet. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Klarstellungen und Präzisierungen zu bereits bestehenden Regelungen. Ferner werden Floh- und Jahrmärkte aufgrund ihrer Erscheinungsform nun nicht mehr den Veranstaltungen in § 8 Absatz 1 CoronaVO, sondern den Märkten in § 14 Absatz 1 CoronaVO zugeordnet. Volksfeste werden in einem neu eingefügten § 11 a CoronaVO geregelt.

Mit Blick auf die wieder steigende Inzidenz weist das Gesundheitsamt erneut darauf hin, dass die Bürgerinnen und Bürger mit Blick auf das immer noch präsente infektiologische Risiko den Infektionsschutz und die AHA+L-Regeln weiterhin beachten müssen, um ein weiteres Ansteigen der Fallzahlen möglichst zu verhindern. Zudem müssen auf dem Weg zu einer dringend notwendigen Herdenimmunität weiterhin alle Anstrengungen unternommen und noch mehr Menschen von der Wichtigkeit der Corona-Schutzimpfung überzeugt werden.

Ansprechpartner
Holger Bäuerle, Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation
Pressestelle, E-Mail: pressestelle@lkgp.de
Homepage: www.landkreis-goeppingen.de


Corona-Maßnahmen in Inzidenzstufen ab 26.07.2021

Hier können Sie die Corona-Maßnahmen in vier Inzidenstufen ab 26.07.2021 (PDF, 3.693 KB).


Regelungen des Bundes für Beerdigungen und Trauerfeiern

 

Aufgrund der letzten Änderung gilt im Landkreis Göppingen derzeit für Beerdigungen und Trauerfeiern folgendes:

Im Außenbereich entfällt die maximale Personenzahl, es  muss aber der Mindestabstand  von 1,50 m eingehalten werden.
Maximal 50 Personen dürfen sich gleichzeitig in der Aussegnungshalle aufhalten.

Weiterhin gilt auch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Bürgermeisteramt


Logo: Corona-Warn-App


Aktuelle Corona-Regelungen in 20 Sprachen, Stand: 23.04.2021

Die aktuellen Regelungen und Informationen zu Corona zum Stand 23.04.2021 in 20 Sprachen finden Sie im Internet unter:

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/corona

Bürgermeisteramt


Corona - Mein Test ist positiv - Was muss ich jetzt tun?


Coronavirus bestimmt nach wie vor unseren Alltag

Seit über einem Jahr wird unser aller Leben sehr stark durch die Coronapandemie und die hiermit verbundenen Einschränkungen geprägt. Dies ist eine Zumutung für unsere persönliche Freiheit  und   eine immer größere Belastung für uns alle. Wir alle sind des Lockdowns müde und sehnen uns immer stärker nach Normalität. Solange die Impfmöglichkeiten leider noch so beschränkt sind und es keine wirksamen Medikamente zur Linderung einer Covid-19-Erkrankung gibt, ist der einzige wirksame Schutz unser persönliches Verhalten. Kontakte so gering wie möglich zu halten, Abstand zu halten, sich und andere durch eine Maske zu schützen und Hygieneregeln einzuhalten, sind die wirksamsten und derzeit leider auch weitgehend die einzigen Mittel gegen das Virus. Wir alle können unseren ganz persönlichen Anteil zur Verringerung der Inzidenzrate erbringen, in dem wir so verhalten, wie wir es von unseren Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunden zu Recht erwarten: konsequent alle Regeln einhaltend und immer daran denkend, dass  Fehlverhalten Gesundheit, Leben, Bildungschancen und Arbeitsplätze konkret gefährdet und folglich nicht hinnehmbar ist. Abstand halten, wo immer es geht, ist und bleibt vorerst das Gebot der Stunde. 

Im Januar sind die Impfungen für alle, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, gestartet. Leider sehr holprig und mit viel Unmut verbunden, man benötigt vor allem sehr viel Geduld, wie sich zeigte. Trotzdem möchte ich für die Teilnahme an der Impfaktion werben. In Baden-Württemberg müssen alle Bürgerinnen und Bürger selbst einen Termin zur Impfung vereinbaren. Diese Terminvereinbarung erfolgt ausschließlich über den Bund bzw. das Land Baden-Württemberg. Sie kann auf zwei Wegen erfolgen: 1. über die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117 (ohne Vorwahl) oder 2. online über das Internet und die zentrale Anmeldeplattform mit der Adresse www.impfterminservice.de. Die Möglichkeit der Impfung ist ein erster Schritt für die Rückkehr zum gewohnten Leben. Nehmen Sie dieses Angebot wahr und "krempeln die Ärmel hoch". Auch aus Kuchen haben schon etliche Menschen das Impfangebot angenommen, so zum Beispiel fast alle Bewohner und etliche Pflegekräfte der Seniorenresidenz am SBI-Park. Die Abläufe waren reibungslos, es gab keinerlei Komplikationen, so die erfreuliche Mitteilung der Geschäftsführung. Etliche weitere ältere Mitbürger waren zudem schon in einem Impfzentrum. Wer kann, und laut Priorisierung darf, sollte dieses Angebot wahrnehmen. Es gibt keinen Impfzwang und jeder kann und muss dies für sich selbst entscheiden, aber es gibt gute Gründe , die "Ärmel hoch zu krempeln". "Mit jeder Impfung wird das Virus weniger gut zirkulieren können, weil es auf immer mehr immune Menschen trifft. Deshalb müssen sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen", so der Appell der Landesregierung. 

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Ihr Bürgermeister
Bernd Rößner


Kontaktierung der Corona-Kontaktpersonen 1 durch das Ordnungsamt Kuchen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ab 14.12.2020 müssen die Corona-Kontaktpersonen der Kategorie 1 nicht mehr durch das Gesundheitsamt, sondern durch die Gemeinde Kuchen über die bestehende Quarantänepflicht informiert werden. Dies bedeutet, dass die Kontaktpersonen zu den bestätigten Corona-Fällen aus Kuchen im Regelfall nun Montag – Sonntag von 08:00 Uhr - 19:00 Uhr, durch die Gemeindeverwaltung Kuchen kontaktiert werden, um die betroffenen Personen über die Pflicht zur häuslichen Quarantäne zu informieren.

ACHTUNG: Die Kontaktierung findet per Handy statt. Wir bitten Sie, die Anrufe entgegen zu nehmen.

Bürgermeisteramt


Entsorgung mit Corona-Viren kontaminierter Abfälle

Zur Eindämmung des dynamischen Infektionsgeschehens gelten für Haushalte, in denen Personen leben, die positiv auf Corona-Viren getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen bei der Abfallentsorgung. Das Umweltministerium Baden-Württemberg weist darauf hin, dass Abfälle aus Quarantäne-Haushalten über die Restmülltonne zu entsorgen sind. Darunter fallen nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Schutzkleidung, Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen, Einwegwäsche oder Wischlappen, sondern auch Altpapier, Verpackungen und häusliche Bio- und Küchenabfälle. Für vergleichbare Anfallstellen wie Arztpraxen gilt dies nur für Abfälle, die im Rahmen der humanmedizinischen Versorgung anfallen.

 

Die kontaminierten Abfälle sind zudem in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach Befüllung fest zu verschließen sind. Diese sind direkt in die Abfalltonnen oder Container zu geben und dürfen nicht daneben gestellt werden. Sind Abfalltonnen oder Container bereits voll, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen (z.B. Keller).

 

Altglas und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden. Diese Abfälle sollen bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufbewahrt werden.

 

Alle übrigen Haushalte entsorgen ihre Abfälle weiter getrennt wie bisher, um die Entsorgungskapazitäten in der Müllverbrennungsanlage nicht unnötig zu belasten. Konkrete Fragen zur Entsorgung dieser Abfälle beantwortet der AWB unter 07161 202-8888 oder info@awb-gp.de.


Erinnerung: Maskenpflicht gilt auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen

 

 

 

Dass in Bus und Bahn eine med. Maske oder FFP2 Maske getragen werden muss, dürfte mittlerweile allen bekannt sein. Doch die Maskenpflicht geht darüber hinaus: gem. § 3 Abs. 1 Nr. 1 der CoronaVO muss auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen eine med. Maske/FFP2-Maske getragen werden. Wir bitten Sie, im Sinne des Gesundheitsschutzes für sich und Ihre Mitmenschen, sich an diese Pflicht zu halten.

Bürgermeisteramt