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Corona - Auswirkungen in Kuchen spürbar

Bundes-, landes- und kreisweit steigen die Zahlen der Corona-Infektionen rasant an. Dies gilt leider nun auch verstärkt bei uns in Kuchen, wir sind kreisweit mit an der Spitze. Aktuell (27.10, 16.30 Uhr) gibt es allein in Kuchen 23 bestätigte Infektionsfälle, mehr als 100 (!) Personen befinden sich als "Verdachtsfälle" ebenfalls in Quarantäne - darunter 2 komplette Schulklassen, 2 Sportgruppen…. Tendenz stark steigend. Die Betroffenheit geht "querbeet" durch die Kuchener Bevölkerung: vom 3-jährigen Kind bis zu Mitbürgern in hohem Alter; Sportler, Schüler, Eltern, Rentner…. Wie die notwendigen Kontaktaufnahmen zeigen, sind die Auswirkungen des Coronavirus bei den einzelnen Infizierten sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Dies zeigt, dass wir noch vorsichtiger sein müssen, wo immer es geht. Die Corona-Pandemie ist leider wohl noch lange nicht vorbei. Bisher waren die Kontrollen zur Überprüfung der Hygienekonzepte in Kuchen eher "lasch" und mit einem warnenden Zeigefinger. Über den ein oder anderen Verstoß, der selbst beobachtet oder über Dritte zur Kenntnis gebracht wurde, hat man im Rathaus hinweggesehen. Dies kann angesichts der Entwicklung der Pandemie so jetzt nicht mehr gehandhabt werden. Dazu passt auch, dass von Bund und Land zu schärferen Kontrollen angehalten wird. Dem leisten wir nun Folge und bitten dringend um Einhaltung der Corona-Vorgaben. Ob wirklich jede Corona-Vorgabe Sinn macht, ist sicher diskussionswürdig, sei aber dahingestellt. Diese Frage stellt sich für die Gemeindeverwaltung so auch nicht. Nicht erst seit Erreichen der vom Land ausgerufenen Pandemiestufe 3 ist die Ortspolizeibehörde für die Umsetzung vor Ort mitverantwortlich, ob sie will oder nicht! Wir werden deshalb ab sofort in Kuchen verstärkt kontrollieren und dies nicht nur ankündigen, sondern auch praktizieren. Dies gilt für Gaststätten, Geschäfte, Schule, Vereinsheime…. aber auch für Nutzer unserer kommunalen Einrichtungen. Hierauf weisen wir ausdrücklich hin, um unsere Bürger vor Konsequenzen oder teuren Bußgeldern zu bewahren. Dies wollen wir ausdrücklich vermeiden - es geht vor allem um den Schutz der Mitbürger und die Reduzierung des Ansteckungsrisikos! Ggfs. wird man sich im Rathaus nun aber nicht mehr scheuen, Betretungsverbote für kommunale Einrichtungen auszusprechen oder bei groben Verstößen sogar Anzeige zu erstatten. Dies kann keiner wollen - Sie nicht, wir nicht! Im Übrigen sollten wir alle unseren persönlichen Teil dazu beitragen, dass Corona hoffentlich bald schon wieder Geschichte ist. Je verantwortungsvoller und vorsichtiger wir alle miteinander umgehen, desto eher kann dies hoffentlich der Fall sein. Tragen Sie bitte Ihren Teil dazu bei, seien Sie Vorbild und zeigen Verantwortung! Wir alle leiden unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Vorgaben von "oben" schränken unser Leben in etlichen Bereichen ein. Keiner kann wollen, dass dies so bleibt oder evtl. sogar noch verschärft wird. Wir sollten uns deshalb immer auch fragen, ob alles was (noch) erlaubt ist, auch sein muss… Wir müssen alles daransetzen, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Dieser Artikel soll bitte nicht als "Drohung", sondern als gutgemeinter Warnhinweis verstanden werden, um unliebsame Folgen und Strafen zu vermeiden. BM Bernd Rößner sah dies Anfang der Woche in einer Rundmail an Vereine und andere Institution als seine "bürgermeisterliche" Pflicht an. Es wird nicht immer möglich sein, jede Vorgabe 1:1 umzusetzen. Das muss und kann aus seiner Sicht auch nicht sein, aber wir sollten versuchen, dies so gut wie möglich zu tun…. Abstand halten, Maske aufsetzen und - dort wo vorgeschrieben - vorgegebene Höchstpersonenzahlen einhalten. Dies kann jeder von uns! In diesem Sinne "stay safe und bleiben Sie gesund"!

Bürgermeisteramt


Corona-Warn-App


Erinnerung: Maskenpflicht gilt auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen

 

 

 

Dass in Bus und Bahn ein sog. Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss, dürfte mittlerweile allen bekannt sein. Doch die Maskenpflicht geht darüber hinaus: gem. § 3 Abs. 1 Nr. 1 der CoronaVO muss auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten Sie, im Sinne des Gesundheitsschutzes für sich und Ihre Mitmenschen, sich an diese Pflicht zu halten.

Bürgermeisteramt