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Impfung gegen das Coronavirus

Wie allgemein bekannt, haben in Deutschland die freiwilligen Impfungen gegen das Corona-Virus begonnen. Auch im Kreis Göppingen wird derzeit ein Impfzentrum eingerichtet. Dort soll es demnächst losgehen. Mitte der Woche wurden nun in Kuchen - wie in anderen Kommunen auch - die Mitbürger, die bereits das 80. Lebensjahr vollendet haben mit folgendem Brief von Landrat Edgar Wolff und Bürgermeister Bernd Rößner angeschrieben:  

Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

mit diesem Schreiben möchten wir Ihnen wichtige Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus durch das Land zukommen lassen. 

Sie haben das 80. Lebensjahr vollendet und somit die Möglichkeit, sich voraussichtlich ab dem 22. Januar 2021 im Kreisimpfzentrum Göppingen gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das Kreisimpfzentrum befindet sich in der Werfthalle im Göppinger Stauferpark, Manfred-Wörner-Straße 104, 73037 Göppingen. Die Impfung ist selbstverständlich freiwillig. 

Die Terminvergaben sollen ab dem 19. Januar 2021 möglich sein. 

Wie funktioniert die Terminvergabe? 

In Baden-Württemberg müssen alle Bürgerinnen und Bürger selbst einen Termin zur Impfung vereinbaren. Diese Terminvereinbarung erfolgt ausschließlich über den Bund bzw. das Land Baden-Württemberg. Sie kann auf zwei Wegen erfolgen: 

1. über die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117 (ohne Vorwahl) 

Oder 

2. online über das Internet und die zentrale Anmeldeplattform mit der Adresse www.impfterminservice.de.  

Wichtig: Wenn Sie sich über das Internet anmelden wollen, ist eine eigene  E-Mail-Adresse und die Möglichkeit, eine SMS auf dem Handy zu empfangen, Voraussetzung!

Bei der Terminvereinbarung bekommen Sie bereits die Termine für die Erst- und Zweitimpfung mitgeteilt. So kann sichergestellt werden, dass notwendige Zeiträume bis zur zweiten Impfung eingehalten werden.  

Eine Terminvergabe über die Hausarztpraxis ist nicht möglich. 

Bitte beachten Sie auch, dass eine Impfung im Göppinger Kreisimpfzentrum ohne vorherige Terminvergabe nicht möglich ist. Wie Sie den Medien entnehmen konnten und können, steht aktuell leider noch vergleichsweise wenig Impfstoff im Land zur Verfügung. Es können also nur so viele Termine vergeben werden, wie Impfdosen zur Verfügung stehen. 

Stellen Sie sich deshalb bitte darauf ein, dass es einige Zeit dauern kann, bis Sie geimpft werden. 

Nach den derzeitigen Informationen des Landes kann im Laufe der nächsten ein bis zwei Monaten mehr Impfstoff produziert und geliefert werden.

Was machen nicht mobile und/oder pflegebedürftige Personen? 

Sollten Sie das Impfzentrum mangels persönlicher Mobilität nicht aufsuchen können, erfolgt die Impfung zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich im Rahmen der Regelversorgung durch die Hausarztpraxis.  

Menschen, die in einem stationären Alten- und Pflegeheim wohnen, werden dort durch mobile Impfteams geimpft.  

Die Möglichkeit der Impfung ist ein erster Schritt für die Rückkehr zum gewohnten Leben. Nehmen Sie dieses Angebot wahr.  

Bitte haben Sie Geduld, wenn es vielleicht mit der Terminvereinbarung länger dauert als gedacht. 

Vor allem aber bleiben Sie gesund! 

Scheuen Sie sich bei Fragen nicht, bei uns im Rathaus anzurufen.

Freundliche Grüße


gez.gez.
Bernd RößnerEdgar Wolff
BürgermeisterLandrat



Regelungen für den Lockdown in BW vom 11. - 31.01.2021

Hier können Sie die (pdf, 1,45 MB) herunterladen.


Kontaktierung der Corona-Kontaktpersonen 1 durch das Ordnungsamt Kuchen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ab 14.12.2020 müssen die Corona-Kontaktpersonen der Kategorie 1 nicht mehr durch das Gesundheitsamt, sondern durch die Gemeinde Kuchen über die bestehende Quarantänepflicht informiert werden. Dies bedeutet, dass die Kontaktpersonen zu den bestätigten Corona-Fällen aus Kuchen im Regelfall nun Montag – Sonntag von 08:00 Uhr - 19:00 Uhr, durch die Gemeindeverwaltung Kuchen kontaktiert werden, um die betroffenen Personen über die Pflicht zur häuslichen Quarantäne zu informieren.

ACHTUNG: Die Kontaktierung findet per Handy statt. Wir bitten Sie, die Anrufe entgegen zu nehmen.

Bürgermeisteramt


Entsorgung mit Corona-Viren kontaminierter Abfälle

Zur Eindämmung des dynamischen Infektionsgeschehens gelten für Haushalte, in denen Personen leben, die positiv auf Corona-Viren getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen bei der Abfallentsorgung. Das Umweltministerium Baden-Württemberg weist darauf hin, dass Abfälle aus Quarantäne-Haushalten über die Restmülltonne zu entsorgen sind. Darunter fallen nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Schutzkleidung, Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen, Einwegwäsche oder Wischlappen, sondern auch Altpapier, Verpackungen und häusliche Bio- und Küchenabfälle. Für vergleichbare Anfallstellen wie Arztpraxen gilt dies nur für Abfälle, die im Rahmen der humanmedizinischen Versorgung anfallen.

 

Die kontaminierten Abfälle sind zudem in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach Befüllung fest zu verschließen sind. Diese sind direkt in die Abfalltonnen oder Container zu geben und dürfen nicht daneben gestellt werden. Sind Abfalltonnen oder Container bereits voll, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen (z.B. Keller).

 

Altglas und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden. Diese Abfälle sollen bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufbewahrt werden.

 

Alle übrigen Haushalte entsorgen ihre Abfälle weiter getrennt wie bisher, um die Entsorgungskapazitäten in der Müllverbrennungsanlage nicht unnötig zu belasten. Konkrete Fragen zur Entsorgung dieser Abfälle beantwortet der AWB unter 07161 202-8888 oder info@awb-gp.de.


Corona - Auswirkungen in Kuchen spürbar

Bundes-, landes- und kreisweit steigen die Zahlen der Corona-Infektionen rasant an. Dies gilt leider nun auch verstärkt bei uns in Kuchen, wir sind kreisweit mit an der Spitze. Aktuell (27.10, 16.30 Uhr) gibt es allein in Kuchen 23 bestätigte Infektionsfälle, mehr als 100 (!) Personen befinden sich als "Verdachtsfälle" ebenfalls in Quarantäne - darunter 2 komplette Schulklassen, 2 Sportgruppen…. Tendenz stark steigend. Die Betroffenheit geht "querbeet" durch die Kuchener Bevölkerung: vom 3-jährigen Kind bis zu Mitbürgern in hohem Alter; Sportler, Schüler, Eltern, Rentner…. Wie die notwendigen Kontaktaufnahmen zeigen, sind die Auswirkungen des Coronavirus bei den einzelnen Infizierten sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Dies zeigt, dass wir noch vorsichtiger sein müssen, wo immer es geht. Die Corona-Pandemie ist leider wohl noch lange nicht vorbei. Bisher waren die Kontrollen zur Überprüfung der Hygienekonzepte in Kuchen eher "lasch" und mit einem warnenden Zeigefinger. Über den ein oder anderen Verstoß, der selbst beobachtet oder über Dritte zur Kenntnis gebracht wurde, hat man im Rathaus hinweggesehen. Dies kann angesichts der Entwicklung der Pandemie so jetzt nicht mehr gehandhabt werden. Dazu passt auch, dass von Bund und Land zu schärferen Kontrollen angehalten wird. Dem leisten wir nun Folge und bitten dringend um Einhaltung der Corona-Vorgaben. Ob wirklich jede Corona-Vorgabe Sinn macht, ist sicher diskussionswürdig, sei aber dahingestellt. Diese Frage stellt sich für die Gemeindeverwaltung so auch nicht. Nicht erst seit Erreichen der vom Land ausgerufenen Pandemiestufe 3 ist die Ortspolizeibehörde für die Umsetzung vor Ort mitverantwortlich, ob sie will oder nicht! Wir werden deshalb ab sofort in Kuchen verstärkt kontrollieren und dies nicht nur ankündigen, sondern auch praktizieren. Dies gilt für Gaststätten, Geschäfte, Schule, Vereinsheime…. aber auch für Nutzer unserer kommunalen Einrichtungen. Hierauf weisen wir ausdrücklich hin, um unsere Bürger vor Konsequenzen oder teuren Bußgeldern zu bewahren. Dies wollen wir ausdrücklich vermeiden - es geht vor allem um den Schutz der Mitbürger und die Reduzierung des Ansteckungsrisikos! Ggfs. wird man sich im Rathaus nun aber nicht mehr scheuen, Betretungsverbote für kommunale Einrichtungen auszusprechen oder bei groben Verstößen sogar Anzeige zu erstatten. Dies kann keiner wollen - Sie nicht, wir nicht! Im Übrigen sollten wir alle unseren persönlichen Teil dazu beitragen, dass Corona hoffentlich bald schon wieder Geschichte ist. Je verantwortungsvoller und vorsichtiger wir alle miteinander umgehen, desto eher kann dies hoffentlich der Fall sein. Tragen Sie bitte Ihren Teil dazu bei, seien Sie Vorbild und zeigen Verantwortung! Wir alle leiden unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Vorgaben von "oben" schränken unser Leben in etlichen Bereichen ein. Keiner kann wollen, dass dies so bleibt oder evtl. sogar noch verschärft wird. Wir sollten uns deshalb immer auch fragen, ob alles was (noch) erlaubt ist, auch sein muss… Wir müssen alles daransetzen, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Dieser Artikel soll bitte nicht als "Drohung", sondern als gutgemeinter Warnhinweis verstanden werden, um unliebsame Folgen und Strafen zu vermeiden. BM Bernd Rößner sah dies Anfang der Woche in einer Rundmail an Vereine und andere Institution als seine "bürgermeisterliche" Pflicht an. Es wird nicht immer möglich sein, jede Vorgabe 1:1 umzusetzen. Das muss und kann aus seiner Sicht auch nicht sein, aber wir sollten versuchen, dies so gut wie möglich zu tun…. Abstand halten, Maske aufsetzen und - dort wo vorgeschrieben - vorgegebene Höchstpersonenzahlen einhalten. Dies kann jeder von uns! In diesem Sinne "stay safe und bleiben Sie gesund"!

Bürgermeisteramt



Corona-Warn-App


Erinnerung: Maskenpflicht gilt auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen

 

 

 

Dass in Bus und Bahn ein sog. Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss, dürfte mittlerweile allen bekannt sein. Doch die Maskenpflicht geht darüber hinaus: gem. § 3 Abs. 1 Nr. 1 der CoronaVO muss auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wir bitten Sie, im Sinne des Gesundheitsschutzes für sich und Ihre Mitmenschen, sich an diese Pflicht zu halten.

Bürgermeisteramt