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Bürgermeisteramt Kuchen
Marktplatz 11
73329 Kuchen
Tel.: 07331-9882 0
Fax: 07331-9882 13
e-mail: bma@kuchen.de

Öffnungszeiten Rathaus

Mo.,Di.,Do. u. Fr.
08.00 - 12.00 Uhr
(Standesamt ab 8.30 Uhr)

Mo., Di., Do.,
14.00 - 16.00 Uhr

Mi. vormittags geschlossen
15.00 - 18.00 Uhr

Baustelle B 10 OD Kuchen Fahrbahnsanierung Vollsperrung v. 30.07. - 30.08.18

Fahrbahnsanierung Ortsdurchfahrt geht weiter

„Verbotsschilder? Hab ich keine gesehen. Ich muss da durch.“

So oder so ähnlich heißt es immer wieder, wenn ein unberechtigt einfahrender LKW kontrolliert wird. Bei so vielen Verbotsschildern und Hinweisen auf dieSperrung bzw. Sanierung der Ortsdurchfahrt,  ist dies natürlich nur eine Ausrede, die nicht vor einer Strafanzeige schützt. Deutlich abgenommen hat die Zahl des Schwerlastverkehrs mit deutschen Kennzeichen;  hier haben sich die Polizeikontrollen und die Präventivaktionen der Gemeinde – der Vollzugsdienst fotografiert LKWs und bringt sie beim Landratsamt zur Anzeige – wohl rumgesprochen. Anders verhält es sich bei ausländischen, überwiegend aus den osteuropäischen Staaten kommenden, Fahrzeuglenkern. Wahrscheinlich in Kenntnis, dass ihnen eine Strafe nur droht, wenn sie von der Polizei direkt abgegriffen werden, riskieren es viele Fahrer und fahren einfach weiter. Sehr zum Leidwesen von Anwohnern.  Aber auch zum Ärger von Verkehrsteilnehmern, wenn mal wieder ein Sattelzug mit Schrittgeschwindigkeit um die engen Kurven im innerörtlichen Umleitungsbereich – der faktisch nur für PKW geeignet ist - rangieren muss. Auch manche Autofahrer scheren sich um nichts: da wird auf den beiden Feldwegen entgegen der Einbahnstraße gefahren, Tempo 30 missachtet, durch die Baustelle und frisch eingebauten Asphaltbelag gefahren.
Trotz der  nachgebesserten Umleitungsbeschilderung werden mit und ohne Navis „Alternativrouten“ gesucht… Zudem werden immer wieder Schilder umgestellt und sogar geklaut. Man kann bei allem nur ungläubig den Kopf schütteln. Fakt ist: Die vom Landratsamt angeordneten Hinweis- und Verbotsschilder allein reichen nicht und sicher ist auch nicht alles optimal gelöst. Nur mit persönlicher Präsenz können die LKWs abgehalten werden. Wie das Polizeirevier Geislingen mehrfach kommunizierte, ist dies aus Kapazitätsgründen allerdings nicht dauerhaft möglich. Vor diesem Hintergrund fand auf Anregung von der Gemeinde und dem Kuchener Polizeiposten – beide Stellen waren mit der Verkehrsentwicklung nicht zufrieden -  am Montag ein kurzfristiges Koordinierungsgespräch mit Vertretern von Polizeipräsidium Ulm, Landratsamt, Regierungspräsidium statt. Dabei wurde u. a. beschlossen aus Richtung Geislingen auf Höhe des Abzweiges „Autohaus Burger-Schloz“ eine Fahrbahnverschwenkung mit Halbschranke und Warnbarken sowie entsprechender Beschilderung (LKW-Verbot, letzte Wendemöglichkeit) anzubringen. Ebenso wurde dies aus Richtung Süßen beim Möbelhaus Wannenwetsch angeordnet. Damit sollte die etliche Male vorangekündigte Sperrung noch deutlicher vor Augen geführt werden. Seitens der Gemeinde wird seither zur Unterstützung der Polizeiarbeit zusätzlich der Vollzugsbedienstete stundenweise eingesetzt. Anhalterechte stehen ihm dabei allerdings explizit nicht zu. Fahrzeuge die nicht auf seinen Hinweis reagieren, darf er nicht hindern, weiter zu fahren. Er darf lediglich Hinweise auf die Wendemöglichkeit geben. Dadurch wird eine erhöhte Akzeptanz zu den Streckenverboten erhofft. LKW-Fahrer, die trotzdem durchfahren, werden fotografiert und beim Landratsamt zur Anzeige gebracht. Nachdem sich die Situation am Montag zuspitzte, wurde zusätzlich vom LRA angeordnet, dass entgegen der bisherigen Regelung (7,5 t) nun überhaupt kein LKW mehr einfahren darf – Ausnahme: Kuchener Anlieferverkehr und die Baustellenfahrzeuge.  Außerdem griff die Polizei mittags sehr massiv zu, was innerhalb kürzester Zeit zu einem Nachlassen führte – wohl weil, es sich rumsprach. Was den überörtlichen PKW-Verkehr betrifft, muss man aber der Realität Rechnung tragen: Dank „intelligenter“ und von Behörden/Polizei nicht zu beeinflussender Navi-Führungen, Verkehrs-Apps, sozialen Medien und Mund-zu-Mund-Propaganda lassen sich hier immer weniger auf die großräumigen Umleitungsstrecken lenken.
Man muss hier auch ehrlich sein: so mancher von uns würde es vielleicht ähnlich machen, oder hat es an anderer Stelle schon praktiziert, wenn dadurch Fahrzeit eingespart werden kann.  An die leidgeplagten Anlieger, Fußgänger, Radfahrer und Einwohner insgesamt, wird da leider oft nicht gedacht…

                             Vollzugsbediensteter Oesterle beim Warten auf den nächsten LKW.

Zur Baustelle selbst. Letzte Woche Donnerstag bzw. Freitag wurden die asphalthaltigen ca. 10 cm starke Tragschicht und die ca. 8 cm Binderschicht eingebaut. Am letzten Samstag wurde der Flüsterbelag „SMA 8 LA“ mit einer Stärke von 2,5 cm aufgebracht und der vorgezogene Kreuzungsbereich vor der KSK asphaltiert. Hier fehlen allerdings noch Markierung und Ampelkontaktschleifen. Am Sonntag sollte dann der Belag aushärten und ab Montagmorgen der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden.

Zur erneuten Überraschung aller – und so auch nicht angeordnet – hatte der von der Baufirma beauftragte Subunternehmer bereits am Sonntagmittag eigenmächtig die Änderung der Baustellenabschrankungen und der Umleitung vorgenommen. Da man dabei nur halbherzig vorging, teilweise falsch, zu spät oder gar nicht beschilderte, sorgte man so für reichlich Verwirrung und Unmut. Die mit der Umstellung der Ampelanlagen beauftragte Firma kam hingegen zu spät. Auch im Rathaus zeigte man sich hier insgesamt sehr verärgert. Gemeinsam mit stark vertretener Polizei und Bauhof wurde am Montagmorgen das ein oder andere ausgebügelt. Obwohl eigentlich nicht zuständig, zeigt sich die Gemeinde bei dieser Baumaßnahme des Bundes auch sonst sehr präsent, unterstützt  und regelt Dinge wo sie nur kann. Obwohl dafür keine Kosten ersetzt werden, sieht man dies im Rathaus und im Interesse des Bürgers als selbstverständlich an. Rechtliche Befugnisse zur Verkehrslenkung bzw. Verkehrskontrollen hat sie allerdings nicht!

Am Montag begann die  Memminger Firma Kutter plangemäß mit dem Freisetzen der Schächte. Am Dienstag und Mittwoch erfolgte das Abfräsen des Belags. Mit Erscheinen des Mitteilungsblattes ist die dritte Woche fast geschafft.

An dieser Stelle erneut ein herzliches Dankeschön für manch konstruktiven Hinweis und Verbesserungsvorschlag aus der Bürgerschaft. Einiges konnten wir umsetzen. Und natürlich auch Danke an Anlieger und Verkehrsteilnehmer, die nun die Lasten und den Ärger für einige Wochen ertragen müssen.  Bleibt die Hoffnung, dass die Bauarbeiten zügig vorangehen, das Wetter weiterhin mitspielt…und am Ende dann auch das Ergebnis stimmt. Obwohl der Verkehr auf der wieder freigegebenen B10 noch nicht die sonstigen Zahlen erreicht und die Zeit noch zu kurz ist, um die Wirksamkeit des lärmmindernden Belags nachhaltig beurteilen zu können, stimmen erste positive Rückmeldungen zuversichtlich – etliche B10-Anwohner berichten schon jetzt von einer deutlichen Lärmreduzierung durch Flüsterbelag, gerichtete Straßeneinläufe sowie den neuen, „schwimmend verlegten“, Schachtdeckeln.

                                             Beim Einbau des Flüsterbelags am Samstag.

 

 

 

Vollsperrung auf der B10

Wie bereits mehrfach berichtet, wird vom 30.07. bis 30.08. die Kuchener Ortsdurchfahrt B 10 saniert. In diesem Zusammenhang wird ein lärmoptimierter Asphalt („Flüsterbelag“) aufgebracht. Bauherr ist das Regierungspräsidium Stuttgart, Außenstelle Göppingen. Ausführendes Unternehmen ist die Firma KUTTER GmbH & Co. KG Fahrbahnsanierung aus Memmingen.

Für den Bauzeitraum wird die Kuchener Ortsdurchfahrt komplett gesperrt. Der Fernverkehr bzw. Außerortsverkehr in Richtung Stuttgart bzw. Ulm soll mit entsprechender Beschilderung großräumig umgeleitet werden

Bürgermeisteramt

 

B10 Kuchen, 30.07. - 30.08.18 gesperrt.


Seit Mitte Juli stehen die von der Gemeinde in Eigenregie erstellten Hinweisschilder
„Sperrung B10“ in mehreren Gemeinden. Weitere Hinweisschilder des Regierungspräsidiums folgen.

Verlegung von Bushaltestellen bei Vollsperrung der B 10

Im Zuge der Vollsperrung der B 10 muss der Linienbusverkehr teilweise eine andere Strecke als üblich fahren. Einzelne Bushaltestellen müssen daher verlegt werden oder entfallen.
Für den Zeitraum 30.07. bis 12.08. gelten unten aufgeführte Bushalte. Die Änderungen ab 13.08. werden noch im Mitteilungsblatt bekanntgegeben.

Hier können Sie den Busverkehrsplan herunterladen vom 13.08.-25.08.2018.

Bürgermeisteramt

Erfreuliche Zwischenbilanz im Freibad - so kann es weitergehen

Auf eine bislang besucherreiche Freibadsaison blickt das Freibad-Team zurück. Bereits in der ersten Juni-Woche konnte der 10.000 Besucher im familienfreundlichen Freibad begrüßt werden. Da der Sommer sich dieses Jahr nur wenige „Auszeiten“ nimmt, liegt man mit bislang rd. 55.000 Besuchern bereits jetzt über den Gesamtbesucherzahlen der Vorjahre (2017: rd. 54.000 / 2016: rd. 52.000 Besucher). Allein in der letzten Juli / ersten August-Woche passierten 17.000 Besucher die Lichtschranke – mit mehr als durchschnittlich 1.200 Besuchern / Tag ein rekordverdächtiges Ergebnis. Wobei auch festzuhalten ist, dass man an die Ergebnisse des Rekordsommers 2003 mit über 90.000 Besuchern wohl auch in diesem klasse Sommer bei weitem nicht herankommen wird.


Da die Wetteraussichten noch weitere schöne Sommertage versprechen, nutzen auch Sie die Gelegenheit eines Freibadbesuchs bei warmen Wassertemperaturen von 27 °C im Schwimmer-/Spaßbecken und 30 °C im Kinderplanschbecken – wir wünschen Ihnen gute Erholung und viel Spaß!

Bürgermeisteramt

Kuchen hat wieder eine Postfiliale

Der unbefriedigende Zustand, dass Kuchen nun über zwei Monate ohne Postfiliale war, ist seit Donnerstag letzter Woche beendet. Die Gemeindeverwaltung wurde nur wenige Tage vor der Öffnung darüber informiert, dass nach intensiver Suche in der Bahnhofstr. 9 (Volksbank) ab 09.08.2018 geeignete Räume gefunden wurden, um dort weiterhin Postdienstleistungen anzubieten.

Folgende Öffnungszeiten sind nun vorgesehen:

Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag             9.00 Uhr – 12.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag                                 14.30 Uhr – 17.30 Uhr

Bürgermeisteramt

Windpark Tegelberg-Warten auf die Lärmmessungen

Im Winter wurde der auf Donzdorfer Markung stehende Windpark Tegelberg in Betrieb genommen. Immer wieder tauchen diverse Fragen auf, die wir an dieser Stelle kurz beantworten wollen: Eigentümer ist die Solar Invest AG aus Schwäbisch Hall (57 % der Anteile sind im Besitz der dortigen Stadtwerke, der Rest im Streubesitz). Die Gesamtinvestition liegt bei 16,5 Mio. Euro.
Der von den drei 199 m hohen Windrädern erzeugte Strom wird entsprechend den Regelungen des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes vom Geislinger Albwerk, das als örtlicher Netzbetreiber dazu verpflichtet ist, an den Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW weitergewälzt und von diesem oder einem Direktvermarkter an der Strombörse vermarktet. Das Albwerk erhält von der Transnet BW monatlich die Einspeisevergütungen für sämtliche regenerative Anlagen in seinem Netzgebiet und muss diese wiederum an die einzelnen Anlagenbetreiber weiterleiten und verteilen. Der damit verbundene Arbeitsaufwand und entstehende Kosten verbleiben beim AEW. Nach Angaben der Solar Invest AG sollen jährlich etwa 21,7 Mio. kWh Strom erzeugt werden, wodurch sich Stromerlöse von 1,65 Mio. Euro/Jahr ergeben würden. Der Kapitalrückfluss soll nach 16,3 Jahren erreicht werden. Die erzielten Gewinne des Windparks verbleiben bei der Solar Invest AG, die Gewerbesteuer landet in Donzdorf und die Pacht beim Eigentümer der Flächen. Die jährliche CO²-einsparung beträgt 11.690 t. Die Einschaltgeschwindigkeit der Rotoren liegt bei 3 m/s (10,8 km/h), die Abschaltgeschwindigkeit bei 25 m/s (90 km/h). Solar Invest rechnet mit durchschnittlich über 2.600 Volllaststunden pro Jahr.

 

Nabenhöhe 139 m, Gesamthöhe 199 m

Mittlerweile sind die Anlagen seit über einem halben Jahr in Betrieb. Aus bestimmten Bereichen Kuchens kommt es immer wieder zu Beschwerden, was das Problem des Schalls (flugzeugähnlicher Lärm der Kühlaggregate bzw. das Schlaggeräusch der Rotoren) betrifft. 9 Kuchener Bürger haben sich deshalb auch offiziell an das zuständige Landratsamt gewandt. Auch die Gemeinde ist hier nicht untätig. Wie berichtet, ist die Verwaltung hier immer wieder in Kontakt mit der Genehmigungsbehörde.
In der vorletzten Woche fand im Kuchener Rathaus ein weiteres Gespräch mit dem Landratsamt statt. Bürgermeister Bernd Rößner machte dabei nochmals deutlich, dass man die Windräder, je nach Windrichtung und Wetterlage, unterschiedlich laut und oftmals störend in diversen Bereichen Kuchens höre. Umso wichtiger wäre deshalb nun die Erfüllung der mit der Genehmigung verbundenen Auflage zur Überprüfung des Lärms bei laufender Anlage. Wie der stv. Landrat Jochen Heinz ausführte, muss hierzu eine objektivierte Beurteilung der Lärmbeeinträchtigung über die Richtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) erfolgen. Nur wenn diese überschritten sind, kann der Betreiber des Windparks von der Genehmigungsbehörde (Landratsamt) zu weiteren Lärmschutzmaßnahmen verpflichtet werden. Für die konkrete Abnahmemessung sind außerdem die Vorgaben der DIN 61 400-11 zu beachten: insbesondere müssen ausreichend hohe Windgeschwindigkeiten herrschen, die Windrichtung muss passen, die Messung muss über einen längeren Zeitraum (2-4 Stunden) erfolgen und alle Geräusche der Windenergieanlage (Rotorblätter, Kühlung, Getriebe, Azimut Antrieb) müssen erfasst werden.
Vom Betreiber des Windparks wurde bereits vor längerem bestätigt, dass ein Schallgutachten bei einem Sachverständigenbüro beauftragt wurde. Über die in der Genehmigung vorgesehene Überprüfung hinausgehend, werden – so die Absprache – zusätzlich an verschiedenen repräsentativen Stellen in Kuchen auf Kosten des Betreibers, sowie der Gemeinde Kuchen und des Landrastsamtes Göppingen orientierende Lärmplausibilitätsmessungen stattfinden. Dies war insbesondere BM Rößner, der an den Messungen teilnehmen wird, sehr wichtig. Gleiches gilt für das Landratsamt. Die Messungen sind sehr komplex und hängen insbesondere davon ab, dass richtlinienkonforme Windverhältnisse vorherrschen. Nur dann ist nach Einschätzung des Landratsamtes gewährleistet, dass die Messungen später auch verwertbar und notfalls auch gerichtsfest sind. Ein erster geplanter Termin musste schon abgesagt werden. Auch derzeit stimmen die Rahmenbedingungen nicht und so heißt es leider weiter abzuwarten. Die Gemeindeverwaltung bleibt aber dran am Thema und legt Wert auf Transparenz. Mit dem Landratsamt wurde deshalb vereinbart, dass die Ergebnisse des Überwachungsverfahrens in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung in Kuchen vorgestellt werden.

Bürgermeisteramt 

Sommerpause in der Ankenhalle

Die Ankenhalle bleibt in der Zeit von Do., 26.07. – So., 26.08.2017 - je einschließlich -  für den Sportbetrieb geschlossen. In dieser Zeit erfolgen u. a. Reinigungs- und Wartungsarbeiten.

- Bürgermeisteramt -

LRA Göppinge, Amt für Vermessung und Flurneuordnung, Öffentliche Bekanntmachung

L a n d r a t s a m t    G ö p p i n g e n
A m t   f ü r   V e r m e s s u n g   u n d   F l u r n e u o r d n u n g
- u n t e r e   F l u r b e r e i n i g u n g s b e h ö r d e -
Gartenstraße 13, 73312 Geislingen an der Steige, Tel. 07331/304-270, Fax -281

Öffentliche Bekanntmachung vom 23.07.2018
über das Nichtbestehen der UVP-Pflicht Flurbereinigung
Donzdorf (Nordumfahrung), Landkreis Göppingen

Das Landratsamt Göppingen -untere Flurbereinigungsbehörde- hat die einfache Änderung Nr. 2 des Plans über die gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen in der Flurbereinigung Donzdorf (Nordumfahrung) für zulässig erklärt.
Es handelt sich um Neueinführung, Lageänderung und Fortfall unbefestigter Wege. Neuausweisung und Fortfall öffentlicher Wege. Änderung einer befestigten Zufahrt und Einbau von Wassergraben-Querungen. Flächengleiche Änderung einer Ausgleichsfläche.
Die Vorprüfung nach § 9 in Verbindung mit § 7 des Gesetzes über die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) hat ergeben, dass die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung hier nicht erforderlich ist.
Bei den Änderungen der unbefestigten Grünwege und Umwidmung von Wegen erfolgen nur Vermessungsarbeiten und keine baulichen Eingriffe.
Der Bau der Asphaltzufahrt ersetzt eine Asphaltwegverbreiterung und einen Schotterweg und vermeidet einen Eingriff in eine Böschung mit Baumbestand. Entfallende Obstbäume werden durch Neupflanzungen ersetzt. Die Wassergraben-Querungen werden durch Öffnung einer Verdolung und Anlegen eines Wassergrabens ausgeglichen.
Die Öffentlichkeit wird hiervon gemäß § 5 Absatz 2 UVPG unterrichtet. Diese Feststellung ist nicht selbständig anfechtbar.
Diese Bekanntmachung kann auch auf der Internetseite des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung im o.g. Verfahren (www.lgl-bw.de/2905) eingesehen werden.
Hierzu liegen die Unterlagen über die einfache Änderung einen Monat lang im Rathaus in Donzdorf, Schloss 1-4, 1. OG, Flur vor Zimmer 120/121 während der üblichen Öffnungszeiten zur Einsicht aus.
Die Auslegung beginnt mit dem ersten Tag dieser öffentlichen Bekanntmachung.

gez. Cohausz

 

Gestattungen (Schankerlaubnis) rechtzeitig beantragen

Die Zeit der Sommer- und Vereinsfeste steht bevor !Werden bei solchen Veranstaltungen alkoholische Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben, so ist hierfür eine vorübergehende Gaststättenerlaubnis nach § 12 Gaststättengesetz erforderlich.

Bitte beantragen Sie diese rechtzeitig, d. h. mindestens 2 Wochen vor der Veranstaltung, schriftlich bei der Gemeindeverwaltung, bei Frau Nagel, Rathaus Zimmer 4 im EG.

Hier können Sie sich den entsprechenden Vordruck herunterladen.

Kindergartenanmeldungen

Die Vertreter der kirchlichen Kindergärten und der Gemeinde haben sich aus organisatorischen Gründen bereits vor längerem für die Beibehaltung eines gemeinsamen Anmeldeverfahrens für alle Kuchener Kindergärten ausgesprochen. Danach müssen alle Kinder, die

-          ab dem 2. Lebensjahr den Kindergarten besuchen sollen bzw.
-          für einen Krippenplatz angemeldet werden sollen

bei der Gemeindeverwaltung mind. 6 Monate vor dem gewünschten Aufnahmetag schriftlich angemeldet werden. Anmeldeformulare sind bei der Gemeindeverwaltung (Bürgerbüro) erhältlich. Außerdem kann das Anmeldungformular auch online hier heruntergeladen werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Hofmann (Tel. 9882 26) oder an Frau Baumhauer (Tel.9882 20).

Bürgermeisteramt

Ist Ihr Reisepass/Personalausweis noch gültig?

Urlaubszeit – Reisezeit
Ist Ihr Reisepass/Personalausweis noch gültig?

Die Bearbeitungszeit der Bundesdruckerei für die Ausstellung der Dokumente beträgt derzeit bei Reisepässen 4 Wochen und bei Personalausweisen 2 - 3 Wochen. Bitte beachten Sie, dass in manchen Reiseländern der Reisepass bei der Einreise eine Mindestgültigkeit von 6 Monaten aufweisen muss. Beantragen Sie Ihre Reisedokumente deshalb in Ihrem eigenen Interesse rechtzeitig. Weitere Auskünfte hierzu erhalten Sie unter Tel.: 07331 9882-0. Der Antrag muss persönlich gestellt werden. Bitte bringen Sie dazu den bisherigen Ausweis/Pass mit, ein biometrisches Passbild und die Gebühr in Höhe von 28,80 bzw. 60.- Euro mit.

Ihre Passbehörde

Freie Sicht nach allen Seiten: Bäume und Hecken zurückschneiden!

Anpflanzungen beleben und verschönern das Ortsbild und tragen zur Verbesserung der Lebensräume für Mensch und Tier bei. Leider können durch Anpflanzungen aber auch Gefahrensituationen hervorgerufen werden. Beim Bürgermeisteramt eingehende Hinweise und Beschwerden sowie selbst durchgeführte Ortsbesichtigungen zeigen uns, dass an Kreuzungen, Einmündungen sowie Fuß- und Radwegen immer wieder Behinderungen durch über­hängende Äste und zu breit und zu hoch wachsende Hecken bestehen.
Dann kann es nur heißen: „Bitte zurückschneiden!“

Bitte prüfen Sie auch, ob Straßenlampen an der Grundstücksgrenze oder Schilder zugewach­sen sind und deren Freischneiden erforderlich ist. Bedenken Sie: Durch das Zuwachsen von Straßenlampen oder Schildern (z.B. Straßenbezeichnungen, Omnibus­haltestellen usw.) wird die Verkehrssicherheit beeinträchtigt und die Orientierung von ortsfremden Personen erschwert.
Nach § 28 Abs. 2 des Straßengesetzes für Baden-Württemberg dürfen Anpflanzungen aller Art sowie Zäune, Stapel, Haufen und andere mit einem Grundstück nicht fest verbundene Ein­richtungen nicht angelegt werden, wenn sie die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs be­einträchtigen können. Sind solche Anpflanzungen bzw. Hindernisse bereits vorhanden, haben die Eigentümer und Besitzer deren Beseitigung zu veranlassen.
Bei Gefahr im Verzug kann die zuständige Straßenbaubehörde (bei Gemeindestraßen, Wegen, Gehwegen und Parkplätzen ist dies die Gemeindeverwaltung) die Anpflanzungen bzw. Hindernisse sofort beseitigen oder zurückschneiden. Die Kosten für das Ausführen dieser Maßnahmen werden den Verpflichteten in Rechnung gestellt.
Besonders gefährdet sind Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Fahrrad den Gehweg benutzen müssen. Werden sie durch über­hängende Äste zum Ausweichen auf die Straße verleitet, besteht erhöhte Unfallgefahr für sie. Neben der möglichen Verletzung des Kindes drohen den Grundstückseigentümern erhebliche Schadensersatzfor­derungen.

Im Kreuzungsbereich von Straßen sind sog. „Sichtdreiecke“ grundsätzlich von jeder Bebauung freizuhalten. Das Sichtdreieck beschreibt ein Sichtfeld, das ein Verkehrsteilnehmer zur Verfü­gung hat, wenn er von einer untergeordneten in eine übergeordnete Straße einbiegen will. Wenn nun dieses Sichtdreieck durch Bebauung (Gartenzaun, Hecke, Baum o.ä.) nicht mehr überschaubar ist, wird das Einbiegen in die bevorrechtigte Straße zum gefährlichen Glücksspiel.

Um Gefahrensituationen von vornherein zu vermeiden und allen Beteiligten zusätzlichen Aufwand zu ersparen, bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:

1. Beachten Sie schon vor dem Pflanzen, welches Ausmaß Sträucher, Bäume und Hecken schon nach wenigen Jahren annehmen können. Entscheiden Sie sich für schwach wachsende Pflanzen oder halten Sie ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze. Parkbäume, so schön sie auch sein mögen, haben in Hausgärten nichts zu suchen.

2. Schneiden Sie Hecken, Sträucher und Bäume an Straßen, Wegen und Gehwegen rechtzeitig so weit zurück, dass Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer den ihnen zugedachten Verkehrsraum auch ohne Gefahren nutzen können.

Beachten Sie auch das sog. „Lichtraumprofil“, das von allen Grundstückseigentümern einzuhalten ist, deren Grundstücke an öffentliche Straßen sowie Geh- und Radwege angrenzen: Der Pflanzenwuchs sollte bis zu einer Höhe von 2,30 Metern nicht über den Gehweg ragen (bei Radwegen ist eine Höhe von 2,50 Metern einzuhalten). Grenzt das Grundstück direkt an eine öffentliche Straße, dürfen die Pflanzen bis zu einer Höhe von 4 Metern nicht in die Straße hineinragen. Über die gesamte Fahrbahn muss ein Lichtraum von 4,5 Metern frei bleiben.

3. Schneiden Sie Hecken, Sträucher und Bäume in Bereichen von Straßeneinmündungen und Kreuzungen so weit zurück, dass Sichtbehinderungen und Verkehrsgefährdungen ausgeschlossen sind. Achten Sie darauf, dass die Anpflanzungen nicht über die Grundstücksgrenze hinausragen.

4. Schneiden Sie auch Hecken, Sträucher und Bäume im Bereich von Straßenlampen und Schildern so weit zurück, dass die Lampen ihre Beleuchtungsfunktion erfüllen und die Schilder mühelos gelesen werden können. Besonders die Straßenlampen sind ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit. Deren einwandfreie Funktion soll auch Sie in der Dunkelheit vor möglichen Gefahren schützen.

5. Als Eigentümer bzw. Besitzer eines Grundstücks, das im Kreuzungsbereich von Straßen liegt, achten Sie bitte darauf, dass das Sichtdreieck frei gehalten wird. 

Nehmen Sie auf Ihre Mitmenschen Rücksicht und beachten Sie diese Hinweise. Als Verkehrsteilnehmer erwarten Sie, dass andere Grundstückseigentümer bzw. -besitzer alles unternehmen, um Sie selbst und Ihre Angehörigen vor Gefahren zu schützen. Legen Sie diesen Maßstab auch an Ihr eigenes Verhalten an. Beachten Sie bitte auch, dass Sie als Grundstückseigentümer bzw. -besitzer verkehrssicherungspflichtig sind und im Schadensfall mit erheblichen Schadensersatzansprüchen konfrontiert werden können.

Bürgermeisteramt

Schülerferienprogramm 2018

Hier ist das Schülerferienprogramm hinterlegt zum herunterladen.

Floristische Kartierungen

In unserer Gemeinde werden 2018 floristische Kartierungen durchgeführt. Die ausschließlich im Außenbereich stattfindenden Kartierungen werden ab Mitte April bis Ende August 2018 stattfinden.
Eine Zuordnung von Ergebnissen zu Grundstückseigentümern oder Bewirtschaftern findet bei der Erfassung und Auswertung der Kartierungen nicht statt. Es werden auch keine dauerhaften Markierungen auf der Fläche vorgenommen. Die Untersuchungen erfolgen im Auftrag der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg.
Im Rahmen dieser Erhebungen ist es den Kartierern als Beauftragte der LUBW grundsätzlich erlaubt, Grundstücke ohne vorherige Anmeldung zu betreten
(§ 52 NatSchG).

Bürgermeisteramt

Regierungspräsidium Stuttgart, Natura 2000

Erstellung des Managementplans für das FFH-Gebiet 7324-341 „Eybtal bei Geislingen“

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.5.1992; FFH-Richtlinie) sieht vor, dass die Mitgliedstaaten für die ausgewiesenen Natura 2000-Schutzgebiete die Maßnahmen festlegen, die zur Erhaltung der dort vorkommenden Arten und Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse erforderlich sind. Hierfür ist die Erstellung von Managementplänen eine wichtige Grundlage, da in diesen die Vorkommen der Lebensraumtypen und der Lebensstätten der Arten erfasst und die Erhaltungs- sowie wünschenswerte Entwicklungsmaßnahmen dargestellt werden.
Mit der Erstellung des Managementplans für das FFH-Gebiet „Eybtal bei Geislingen“ hat das Regierungspräsidium Stuttgart ein Fachbüro beauftragt. Im Rahmen der Erarbeitung des Plans ist zur Information der Bürger das öffentliche Auslegen des Planwerks mit begleitender Öffentlichkeitsarbeit und der Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen vorgesehen.

Zu Beginn der Planung sind im FFH-Gebiet die relevanten Lebensraumtypen und die  Lebensstätten der Arten nach Anhang I und II der FFH-Richtlinie zu erfassen. Hierzu wird das beauftragte Fachbüro Geländebegehungen durchführen. Diese Begehungen beginnen im Februar und werden voraussichtlich bis November dieses Jahres dauern. Eine Übersichtskarte, aus der die grobe Gebietsabgrenzung ersichtlich ist, kann im Internet im Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/) eingesehen werden.

Wir weisen insbesondere darauf hin, dass es im Rahmen der Bestandsaufnahme und Bewertung erforderlich sein kann, die betroffenen Grundstücke zu betreten. Die Ermächtigung zum Betreten der Grundstücke bildet hierbei § 52 Naturschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg.
Ansprechpartner beim Referat Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungs-präsidiums Stuttgart (Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart) ist Frau Dagmar Mödinger (Tel.: 0711 / 904-15607, E-Mail: dagmar.moedinger@rps.bwl.de).

City-App der Gemeinde Kuchen

Ab sofort können Sie kostenfrei die neue Bürger-App der Gemeinde Kuchen nutzen. Mit dieser App können Sie schnell und einfach alle wichtigen Informationen der Gemeinde auf Ihrem Smartphone abrufen. Egal ob Sie hier wohnen oder bei uns als Gast sind. So sind Neuigkeiten über Kuchen, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Abfalltermine, Notfalldienst der Apotheken und vieles mehr abzufragen. Auch Schadensmeldungen wie z. B. eine defekte Straßenlaterne können mit einem Foto und Text per Knopfdruck direkt an das Rathaus geschickt werden. Einige Kuchener Vereine, die kath. Kirche sowie die Fraktion der FWV haben bereits ihre Infos eingestellt. Weitere Institutionen wollen folgen…

Und so funktioniert es:

  1. Suchen Sie nach der App „CityHub DE“ im Play-Store bzw. App-Store.
  2. Downloaden und installieren Sie die App.
  3. Entscheiden Sie sich beim Start ob Sie sich anonym anmelden oder als Benutzer registrieren. (Wenn Sie sich registrieren können Sie Push-Nachrichten abonnieren und erhalten so immer automatisch die neuesten Nachrichten.)

Die Startseite der Gemeinde Kuchen enthält folgende Funktionen für Sie:
- Schadensmeldung
- Durch die „Glocke“ können Sie „Push-Nachrichten“ in den gewünschten Rubriken abonnieren. (Eine kurze Anweisung dazu finden Sie unter der Rubrik „Hilfe und Einstellungen“, „Push-Nachrichten abonnieren“.)
- Über das MENÜ oben links erhalten Sie Infos über die Gemeinde und Vereine.

Die App läuft unter dem Betriebssystem iOS (IPhone) sowie unter Android (ab Version 4.3.2) und ist auch in anderen teilnehmenden Städten und Gemeinden verfügbar. Diese Auswahl können Sie über das Menü oben links und dann das Zahnrad links oben vornehmen.

Schauen Sie doch einfach mal rein!

Bürgermeisteramt

Übersicht über alle Standorte von Defibrillatoren in der Gemeinde Kuchen

Defibrillatoren können Lebensletter sein und sind sehr leicht zu bedienen. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Kuchen daher nach und nach in den öffentlichen Gebäuden diese wirklich nützlichen Geräte angeschafft.

Hier eine Übersicht über die Standorte in Kuchen:

Gebäude

Adresse

Standort-Defi im Gebäude

Ankenhalle

Jahnstraße 30

Technikraum

Aussegnungshalle

Friedhof

Eingangstür zum Feierraum

Bahnhofturnhalle

Bahnhofstr. 78

Sporthalle vor Eingang Gaststätte

Bürgerhaus

Hafengasse 20

EG rechts

Freibad

Jahnstr. 25

Schwimmeisterraum

Grund- und Hauptschule

Staubstr. 14

Lehrerzimmer und Hausmeister

Rathaus

Marktplatz 11

EG vor Zimmer 3

Scheuen Sie sich nicht im Notfall einen Defi einzusetzen. Es ist wirklich kinderleicht – einfach die vordere Klappe am Gerät öffnen und der sprachlichen Anweisung des Gerätes folgen.

Bürgermeisteramt

Übersichtsplan Standorte der Hundetoiletten

Den Übersichtsplan finden Sie   hier