Artikelübersicht
- Noch mehr Stau als sonst
- Demonstration pro B10 neu
- Weiterer B10 neu-Abschnitt fertig
- Lärmschutzwand entlang der Bahn steht
- Im Gewerbegebiet Espan wird fleißig gebaut
- Kuchen - eine einzige Baustelle
- Internationales Jahr der Wälder
- Benefizausfahrt für MPS
- Auszeichnung für Feuerwehrkommandant Vetter
- Neuer Mitarbeiter bei der Gemeinde
- 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Kuchen
- Konjunkturpaket komplett abgearbeitet
- Bevölkerungsentwicklung auch in Kuchen rückläufig
- Stabwechsel im Schulsekretariat
- Ehrung von Herrn Hans Jakober für seine 25jährige Gemeinderatstätigkeit
- Polizeiposten Kuchen unter neuer Führung
Noch mehr Stau als sonst
BM Rößner am Steuer eines "langsamen" Unimogs
Fast nichts ging mehr am vergangenen Freitag auf der B10 zwischen Geislingen und Süßen. Die unabhängige Interessengemeinschaft B10-neu hatte zur Teilnahme an einer Demonstration „pro B10-neu“ aufgerufen. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Geislingen, Kuchen, Gingen und Süßen waren dem Aufruf gefolgt und machten mit ihrer Teilnahme deutlich, dass Sie hinter der Forderung „Vergesst Geislingen (und damit auch Kuchen und Gingen) nicht“ stehen. Vom Pferdegespann, über Fahrräder, Rasenmäher, Unimog, Kranwagen, Traktor, Oldtimer bis hin zum Radlader war vieles dabei. Kein Wunder, dass sich schon rasch ein kilometerlanger Stau in beide Richtungen bildete. Ob eine solche Aktion in Stuttgart oder gar dem fernen Berlin einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt, ist natürlich mit einem großen Fragezeichen zu versehen. Aber nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ muss neben allen politischen Aktivitäten auch von Zeit zu Zeit ein deutliches Zeichen durch die Bevölkerung gesetzt werden. Für Bürgermeister Bernd Rößner, der am Steuer eines Unimogs aktiv mitwirkte, seine Amtskollegen Hick (Gingen) und Kersting (Süßen) sowie einige Gemeinderäte war klar, dass hier auch die Gemeinde offiziell Flagge zeigen muss. Viel zu lange schon warten wir in Gingen, Kuchen und Geislingen auf eine Entlastung unserer Ortsdurchfahrten. In der hohen Landes- und Bundespolitik werden derzeit im Zusammenhang mit dem Weiterbau der neuen B10 die Worte „Geislingen“ und „Kuchen“ gar nicht mehr in den Mund genommen. Dies sollte uns zu denken geben. Wer deshalb eine neue B 10 wirklich will, der sollte dies auch zeigen, so die Meinung im Rathaus. Stellungnahmen in Briefen, Zeitungsartikel, lautstarke Forderungen in politischen Gremien, Plakate usw. sind offensichtlich zu wenig. Deshalb heißt es nun auf allen Ebenen dran zu bleiben und auf den unterschiedlichsten Wegen der generellen Forderung zum Weiterbau mehr Nachdruck zu verleihen. Ideen und Vorschläge hierzu sind willkommen. Und wer weiß, vielleicht nehmen bei einer weiteren Veranstaltung ja noch viel mehr teil…
Vielen Dank von dieser Stelle aus an das Organisationsteam der IG B10-neu und vor allem an die Teilnehmer aus Kuchen und Umgebung.
Weiterer B10 neu-Abschnitt fertig
Am Montag wurde im Beisein von Staatssekretär Dr. Scheuer, Verkehrsminister Hermann, Regierungspräsident Schmalzl, diverser Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker, Bürgermeister und vielen Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis ein weiterer Teilabschnitt der B 10 neu für den Verkehr frei gegeben. Um kurz nach 12 Uhr wurde das symbolische Band durchschnitten und damit das nun fertig gestellte Teilstück der „B 10 neu“ zwischen Schlater Straße und der alten B 10 zwischen Süßen und Gingen feierlich für den Verkehr frei gegeben. Nach einer gut dreijährigen Bauphase wurde nun der zweite Bauabschnitt, d.h. 4,5 km Bundesstraße sowie 12 teilweise große Brückenbauwerke fertig gestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 48 Mio. Euro, wobei allein 20,2 Mio. Euro auf die Brückenbauwerke entfallen. In den Ansprachen hoben alle Redner die Bedeutung der Bundesstraße B 10 als überregionale Verkehrs- und Entwicklungsachse hervor. Allerdings konnten oder wollten weder Staatssekretär Dr. Scheuer noch Verkehrsminister Hermann konkrete Aussagen zum Weiterbau der B 10 neu bis Gingen-Ost bzw. der B 466 bis Donzdorf machen. Von einer Kuchener Ortsumfahrung sprachen beide nicht…. Anders Regierungspräsident Schmalzl und Landrat Wolff, die beide den Weiterbau bzw. die Überplanung der „B 10 neu“ über Gingen-Kuchen bis hinter Geislingen einforderten. Während die Mehrzahl der Anwesenden noch zu einem Imbiss im Festzelt verweilte, trafen sich bereits um 13 Uhr Verkehrsminister Hermann, Regierungspräsident Schmalzl, Landrat Wolff, Abgeordnete aus Bund und Land gemeinsam mit den Bürgermeistern der betroffenen B 10 Anliegergemeinden zu einem Meinungsaustausch.
Insbesondere die anwesenden Bürgermeister nutzten die Gelegenheit, für einen Weiterbau der B 10 neu zu werben. Kuchens Bürgermeister Bernd Rößner brachte seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass derzeit von den politischen Entscheidungsträgern im Zusammenhang mit der „B 10 neu“ meist nur noch von den Abschnitten 3 und 4 – also Gingen-Ost und Donzdorf – gesprochen werde. Dies sei aus Kuchener und Geislinger Sicht nicht zu tolerieren. Ein Bau in Teilabschnitten sei verständlich, allerdings müsse die Planung in einem Guss erfolgen und die Planfeststellung nun auch endlich für den Bereich Kuchen-Geislingen eingeleitet werden. Seit 1955 warte man in Kuchen auf eine neue B 10. Sollte die neue B 10 vor den Toren Kuchens enden, würde dies angesichts der Trichterwirkung zu einem Zusammenbrechen des Verkehrs führen. Gegenüber heute würde sich der Verkehr auf 24 Stunden bezogen im so genannten „Null-Fall-Plus“ (B 10 neu bis Gingen, Möbelhaus Wannenwetsch) um über 50 Prozent erhöhen. Damit werde deutlich, dass eine B 10 nicht in Süßen, nicht in Gingen, nicht in Kuchen und auch nicht in Geislingen, sondern erst auf der Albhochfläche enden dürfe. Eine zügige Weiterplanung und die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt Kuchen-Geislingen sowie ein zügiger Weiterbau in Abschnitten sei deshalb unabdingbar, so die abschließende Forderung des Kuchener Bürgermeisters.

In ähnlicher Weise unterstrich dies OB Wolfgang Amann für Geislingen. Verkehrsminister Hermann machte deutlich, dass rein formal die Abschnitte 3 und 4 (bis Gingen/Donzdorf) im fünfjährigen Investitionsrahmenplan enthalten wären, dieser allerdings insgesamt unterfinanziert sei. Herr Hermann unterstrich, dass der Bundesverkehrswegeplan nicht nach Bedarf, sondern nach Länderquoten abgewickelt werde. Er sehe es als seine Aufgabe an, nun seitens des Landes transparente und nachvollziehbare Kriterien für die Festlegung von Prioritäten auszuarbeiten. Erst im Anschluss könne dann auch tatsächlich entschieden werden, welche Maßnahme zu welchem Zeitpunkt abgewickelt werde. Insgesamt sei festzustellen, dass zu wenig Geld für die begonnenen bzw. noch zu bauenden Verkehrsmaßnahmen vorhanden sei. Regierungspräsident Schmalzl unterstrich, dass das RP alles tue, dass die Planfeststellung für den Bereich Kuchen/Gingen so zügig wie möglich eingeleitet werde. Abschließend unterstrichen alle Abgeordneten des Kreises nochmals die Bedeutung und Dringlichkeit der „B 10 neu“ und forderten den Verkehrsminister auf, für den Weiterbau einer der Hauptachsen Baden-Württembergs einzutreten.
Man darf gespannt sein, wie es nun in der unendlichen Geschichte „B 10 neu“ weiter geht. Wer eine „B 10 – neu“ für unseren Abschnitt will, sollte dies auch kundtun. Eine gute Gelegenheit hierzu wäre z.B. die Teilnahme an der von der Interessengemeinschaft IG B 10-neu für den 30. September geplanten Demonstration von Geislingen nach Süßen. Klar ist, dass die betroffenen Kommunen Süßen, Dondorf, Gingen, Kuchen und Geislingen am Ball bleiben müssen.
Bürgermeisteramt
Lärmschutzwand entlang der Bahn steht
Der Großteil der Lärmschutzwand steht mittlerweile
Der ein oder andere hat es sicher schon bemerkt – die neue, von der Bahn in Auftrag gegebene Lärmschutzwand steht in großen Teilen. Bis Ende der Woche müssten die Mitarbeiter der beauftragten Firma Bilfinger bereits abgezogen sein und die Bauarbeiten damit ein vorläufiges Ende gefunden haben. Vorläufig deshalb, da noch die durchsichtigen Elemente auf der alten Bahnunterführung fehlen und der ganze Bereich entlang des Bahnsteiges. Während die Brückenelemente noch vor Herbst eingebaut werden sollen, dauert es entlang des Bahnsteigs länger. Durch die leider – von Gemeinderat und Verwaltung heftig kritisierte – erneute Verschiebung der Bahnsteigsanierung ins Jahr 2012 kann dieser Bereich erst später fertig gestellt werden, da die Lärmschutzwand hier auf den Bahnsteig aufgelegt wird. Erst im nächsten Jahr wird also die neue „grüne Wand“ Kuchens von der neuen Bahnunterführung bis ans Ende des neuen Bahnsteigs in voller Länge zu sehen sein – wobei „sehen“ zumindest aus Talsicht relativ ist, da hier zumeist Bäume und Sträucher vorgelagert sind. Die Lärmschutzwand wird daher im Moment noch nicht ihre volle Wirkung erzielen können. Was die Wirkung betrifft, sind die Relationen unterschiedlich. Während die Einen darüber berichten, dass es deutlich leiser ist, haben andere noch keine Veränderung bemerkt… wie immer, wenn objektiv (Lärmberechnung) und subjektiv (persönliche Wahrnehmung) aufeinandertreffen. Warten wir es ab, bis die Lärmschutzwand endgültig fertig ist. Bürgermeister Rößner zeigte sich Anfang der Woche in einem Gespräch mit der Firma sehr zufrieden mit dem optischen Erscheinungsbild der Lärmschutzwand und der zügigen und problemlosen Baustellenabwicklung durch die Spezialfirma. Die Mitarbeiter hatten hier meist in Nachtarbeit – zwischen 21.00 und 5.00 Uhr den Großteil der Arbeiten abgewickelt. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Bahn nunmehr zu ihren Versprechen steht und die Lärmschutzwand sowie die seit über 10 Jahren geplante und von der Gemeinde mitfinanzierte Bahnsteigsanierung zu einem guten Ergebnis bringt. Die lärmgeplagten und geduldigen Bürger Kuchens hätten es verdient, so die Meinung des Rathauschefs.
Im Gewerbegebiet Espan wird fleißig gebaut
Der ein oder andere Anlieferer des Grüngutplatzes bzw. Spaziergänger hat es schon bemerkt: im Kuchener Gewerbegebiet Espan geht es seit einigen Wochen rund und es wird kräftig gebaut. Wie bereits mehrfach berichtet, konnten schon etliche Flächen verkauft werden. Die ersten Firmenge-bäude stehen schon länger, weitere folgen derzeit. So wird im Moment auf einer Fläche von annähernd 12.000 m² eine größere Baustoffhandlung errichtet, wobei hier ein Verkaufs- und Ausstellungsgebäude, eine Lagerhalle und ein Freilager entstehen sollen. Auf dem Grundstück gegenüber wird eine KFZ-Werkstatt mit Büro und Stellplätzen gebaut. Beide Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Auch von anderer Stelle gibt es Erfreuliches zu berichten: am Mittwoch wurde ein Kaufvertrag über weitere 2.200 m² abgeschlossen. Eine bereits angesiedelte Firma will expandieren und ihr Areal erweitern. Alles in allem können Gemeinderat und Verwaltung mit den Entwicklungen im ESPAN damit mehr als zufrieden sein, so die Einschätzung von BM Bernd Rößner zur aktuellen Situation im neuen Kuchener Gewerbegebiet. Während andere Flächen – z. b. Türkheim leider ihr (unbebautes) Dasein fristen, brummt es in Kuchen. Die Erschließungsmaßnahmen sind bereits refinanziert.
Kuchen - eine einzige Baustelle
Beim Einbau der Tragdeckschicht in der Straße „Am Sommerberg“
So oder ähnlich wird mancher vielleicht denken, wenn er derzeit
durch Kuchen geht oder fährt. Tatsächlich werden gegenwärtig
etliche Baustellen abgewickelt.
Besonders erfreulich sind dabei die Entwicklungen im Kuchener
Gewerbegebiet ESPAN. Hier wird derzeit fleißig an der Errichtung
einer großen Baustoffhandlung sowie einer Kfz-Werkstatt gearbeitet.
Eine weitere Firma, die im Bereich der Bronze-verarbeitung tätig
ist, wartet noch auf den notwendigen „Roten Punkt“ um dann sofort
mit der Errichtung einer Werkhalle zu beginnen. Weitere
Baumaßnahmen anderer Firmen sollen schon bald folgen.
Wer in den beiden letzten Wochen auf der B 10 fuhr, musste im einen
oder anderen Fall längere Zeit im Stau stehen. Obwohl noch gar
nicht so lange her, mussten ein weiteres Mal etliche Kanaldeckel
erneuert werden. Die Schachtbauwerke sind dem starken Verkehr
einfach nicht auf Dauer gewachsen. Und wie es manchmal so im Leben
spielt – die Einen fahren drüber und machen’s kaputt, die Anderen
(in dem Fall die Gemeinde Kuchen) darf die Schäden auf eigene
Rechnung beheben.
Anders im Einmündungsbereich der Richard-Wagner-Straße. Hier werden
keine Schäden behoben, sondern u. a. die Stromversorgung für das
Baugebiet „In der Gärtnerei“ sichergestellt. Vom Gebiet Wasserstall
ausgehend sind die Mitarbeiter des Albwerks bzw. einer Baufirma
dabei, hier nun unter der B 10 hindurch, dann im Gehweg
Richard-Wagner-Straße bis hin zur Hölderlinstraße neue Stromkabel
zu verlegen.
Ebenfalls gegraben wurde in der letzte Woche im Bereich des nach
Geislingen / Tennisplätze führenden Fahrradweges Ebersteinach. Hier
hatte die Gemeinde vor einigen Jahren für teures Geld eine
Wegesanierung vornehmen lassen. Leider wurde damals jedoch nicht
fachmännisch gearbeitet, so dass schon relativ früh die alten
Schäden wieder auftraten. Nachdem die damals tätige Baufirma und
das Ingenieur-büro zwischenzeitlich in Insolvenz gingen, ist hier
jedoch nichts mehr zu holen. Die immer wieder notwendigen
Reparaturen gehen auch hier voll und ganz zu Lasten der Gemeinde.
Vom Bauhof wurde nun ein weiteres Mal eine Teilsanierung
vorgenom-men. Dies wird nicht zum letzten Mal sein, da die unter
dem Weg eingebauten Gabionen „arbeiten“ und es so immer wieder zu
Spaltbildungen kommt.
Fast fertig ist mittlerweile die vorgenommene Sanierung der Straße
„Am Sommerberg“. Die Mitarbeiter der Firma Rossaro haben in der
letzten Woche den Untergrund „ausgekoffert“ und anschließend einen
ersten, groben Asphaltbelag eingebaut. Noch vor der Sommerpause der
Arbeitskolonne soll der abschließende Feinbelag aufgebracht werden,
um so die mit Kosten in einer Größenordnung von rund 163.000 €
verbundene Maßnahme zu einem guten Abschluss zu bringen.
Schon bald soll es in der Nachbarschaft mit der Sanierung der
Hohensteinstraße weitergehen. Die Aufträge zur Erneuerung der
Straße und der Wasserleitung werden in den nächsten Tagen an die
Firmen vergeben.
Und noch eine Baustelle: Wie bereits angekündigt, laufen derzeit
die Maßnahmen der Deutschen Bundesbahn zur Erstellung einer
talseitigen Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie. Schon bald wird
man erste Fundamente und anschließend die Pfostenkonstruktionen für
die später einzuhängenden Lärmschutzwände sehen.
Die ebenfalls von der Bahn (allerdings von einer anderen Abteilung)
geplante Sanierung der Kuchener Haltestation wird wohl nicht mehr
im Jahr 2011 erfolgen. Wie zu hören war, soll die geplante und von
der Gemeinde mitfinanzierte Sanierungsmaßnahme wohl erst im Jahr
2012 erfolgen. Genaueres wollte die Bahn hier den Vertretern der
Gemeinde bei einem Termin Mitte der Woche verkünden.
Was die Baumaßnahmen der Gemeinde betrifft bitten wir um Verständnis, wenn im einen oder anderen Fall mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist. Dies lässt sich leider nicht immer gänzlich vermeiden. Bei Problemen oder bei Nachfragen – einfach ans Rathaus wenden, wir helfen Ihnen gerne weiter (Tel.: 98 82 – 0).
Internationales Jahr der Wälder
Bürgermeister Rößner und Bauhofleiter Mann beim Probesitzen
Der ein oder andere Besucher des Rathauses bzw. Passant des
Marktplatzes wird sich schon gefragt haben, was für ein „Holzklotz“
da neben dem Gottfried-von-Spitzenberg-Brunnen abgestellt wurde.
Dabei handelt es sich nicht um einen normalen Holzklotz, sondern um
eine 5 m lange Vollholz-Ruhebank, die aus einer Weißtanne
hergestellt wurde. Beschriftet ist die Holzbank u.a. mit einem
Wälderlogo und der Aufschrift „Soviel Holz wächst in 2 Sekunden in
unseren Wäldern“. Die Gemeinde Kuchen nimmt damit auf Initiative
von Bürgermeister Bernd Rößner und Revierförster Wolfgang Stegmaier
an einer landesweiten Aktion im Rahmen des „Internationales Jahr der
Wälder 2011“ teil. Weltweit soll im Jahr 2011 auf die Bedeutung
nachhaltiger Waldbewirtschaftung hingewiesen und die Aufmerksamkeit
der Bevölkerung auf den Wald sowie das Produkt „Holz“ gelenkt
werden.
Im Laufe des Jahres soll außerdem eine kleine Wanderausstellung
sowie eine Fotoausstellung zum Thema „Waldkultur“ in Kuchen Station
machen.
Benefizausfahrt für MPS
OB Amann (auf dem Roller) und BM Rößner (auf dem Quad) beim Start in Geislingen
Bereits zum dritten Mal organisierten die Kuchener Familie
Wachter und die Geislinger Motorrad-freunde eine Benefizausfahrt,
mit der sie auf die bisher noch unheilbare Stoffwechselkrankheit
Mukopolysaccharidose (MPS) und das Schicksal der Betroffenen
aufmerksam machen wollten. Damit verbunden wurden Spenden für die
MPS-Forschung gesammelt. Standen in den beiden ersten Ausfahrten
die betroffenen Kinder im Vordergrund, sollte dieses Mal die
Aufmerksamkeit auch auf die betroffenen Erwachsenen gelenkt
werden.
Am letzten Wochenende fand nun die gut vorbereitete, 3-tägige
Motorradausfahrt statt. Ziel der in Geislingen startenden
Tour war Aschaffenburg, wo die MPS-Gesellschaft ihren Sitz hat.
Über 50 Motorradfahrer waren am Freitagmorgen beim Start am
Geislinger Rathaus anwesend. Mit dabei auch Geislingens OB Wolfgang
Amann und Kuchens BM Bernd Rößner, die die erste Etappe bis
Schwäbisch Gmünd mitfuhren. OB Amann würdigte in seiner
Ansprache das Engagement der Biker für einen guten Zweck. BM Rößner
unterstrich wie wichtig es ist, den betroffenen MPS’ler im Alltag
aber auch mit solchen Aktionen zu signalisieren, dass sie „dazu
gehören“ und nicht allein gelassen werden. Beide übergaben
Organisator Peter Wachter einen Scheck zur Unterstützung der guten
Sache, ehe dann der Startschuss fiel.
Mittlerweile sind die Biker wohlbehalten von ihrer Tour zurück. MPS
gibt es aber weiterhin. Wer mehr über diese Krankheit wissen oder
sich engagieren will, oder für die Erforschung der Krankheit, oder
Unterstützung Betroffener spenden will, kann sich gerne an den
Kuchener Peter Wachter oder das Rathaus wenden.
Von dieser Stelle aus ein herzliches Dankeschön an die Familie
Schlotterer, die dem Kuchener Schultes kurzfristig ein
„Dienstfahrzeug“ zur Verfügung stellten.
BMA
Auszeichnung für Feuerwehrkommandant Vetter
Am vergangenen Sonntag fand der diesjährige Kreisfeuerwehrtag in
Bad Ditzenbach statt. Traditionell nahmen dabei auch die Kameraden
der Kuchener Wehr teil. Unter den Klängen des Fanfarenzugs und mit
großer Mannschaft gaben die Kuchener dabei ein gutes Bild ab.
Bereits morgens um 8 Uhr fand mit der Delegiertenversammlung der
förmliche Teil statt. Kommandant Uli Vetter, seine beiden
Stellvertreter Uwe Hofer und Dieter Goll, vertraten dabei gemeinsam
mit Bürgermeister Bernd Rößner die hiesige Feuerwehr. Eine ganz
besondere Ehre kam im Verlaufe der Versammlung Kommandant Uli
Vetter zuteil. Für seine in 30 Jahren sehr engagiert und
vorbildlich ausgeübte Feuerwehrtätigkeit, insbesondere die
umsichtige und kompetente Führung der Kuchener Wehr, wurde ihm vom
Deutschen Feuerwehrverband in Würdigung seiner Verdienste das
Feuerwehrehrenkreuz in Silber verliehen.
BM Rößner gratulierte Kommandant Vetter namens des Gemeinderats und
der Kuchener Einwohnerschaft zu dieser hohen Auszeichnung und
verband dies mit den besten Wünschen für die weitere Tätigkeit an
der Spitze der Kuchener Feuerwehr.
Welch hohes Ansehen Uli Vetter in seiner „Mannschaft“ genießt,
zeigte sich dann auch am vergangenen Montag: Mit einem einstimmigen
Votum wurde er für weitere 5 Jahre als Kommandant bestätigt. Auch
hierzu herzlichen Glückwunsch!
Neuer Mitarbeiter bei der Gemeinde
Am 01.06.2011 konnte die Gemeindeverwaltung einen neuen Mitarbeiter begrüßen.
Herr Jochen Oesterle wird sich als neuer Gemeindevollzugsbediensteter ab sofort um die Kontrolle des ruhenden Verkehrs in der Gemeinde Kuchen kümmern. Herr Österle ist ehemaliger Bundesbahnbeamter im Ruhestand und stammt aus Geislingen-Stötten.
Wir wünschen ihm für seine nicht einfache Aufgabe Glück und Erfolg und immer ein „gutes Händchen“.
Bürgermeisteramt
40-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Kuchen
Auf eine 40-jährige Dienstzeit bei der Gemeinde Kuchen konnte
kürzlich die Verwaltungsangestellte Marianne Horwath zurückblicken.
Bei einer kleinen Feierstunde im Kreise der Kollegen würdigte BM
Bernd Rößner diese langjährige Treue zur Gemeinde.
Nach einer Lehre zum Industriekaufmann bei der damaligen ESBI
begann Marianne Horwath am 04.01.1971 als Sachbearbeiterin im
Standesamt. Mittlerweile ist sie dienstälteste Mitarbeiterin bei
der Gemeinde und, wie der Bürgermeister feststellte, mit Sicherheit
die erfahrenste Standesamtsmitarbeiterin im Kreis Göppingen. In
seiner launigen Laudatio ließ Bürgermeister Rößner die letzten 40
Jahre Revue passieren. Er machte deutlich, dass Marianne Horwath
mit ihrer überdurchschnittlichen Leistung, ihrer Loyalität und
ihrer Hilfsbereitschaft ein Glücksfall für die Gemeinde sei. „Sie
sind eine wahre Meisterin Ihres Faches“, so der Bürgermeister in
seiner Zusammenfassung. Mit einem Blumenstrauß und einer
Dankesurkunde dankte er der Jubilarin im Namen der Einwohnerschaft
und des Gemeinderats.
Im Namen der Belegschaft bedankte sich die Personalratsvorsitzende
Ellen Vossler gleichfalls bei der allseits beliebten Kollegin und
gratulierte mit einem Geschenk. Die Jubilarin revanchierte sich für
Glückwünsche und Dankesworte mit einem schmackhaften kalten
Buffet.
Konjunkturpaket komplett abgearbeitet
Die neue Türanlage in der Schule
Wie bereits mehrfach berichtet, nahm auch die Gemeinde Kuchen in
dem seit Anfang 2009 laufenden Konjunkturpaket II teil. Die
Gemeinde hatte insgesamt 7 Maßnahmen zur Bezuschussung
energetischer Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen. Alle Maßnahmen
sind inzwischen auch umgesetzt.
Im Einzelnen waren dies:
Gottfried-von-Spitzenberg Schule (Fenster, Türen, Fassadendämmung); Kindergarten Kirchgasse (Fenster, Heizungserneuerung inkl. Nahwärmeanschluss ans Rathaus); SBI-Kindergarten (Heizungserneuerung); Bahnhofturnhalle (neue Fenster, Flachdachsanierung Anbau Ost); Freibad (Erweiterung Solarduschen); Schwimmbadturnhalle (Fenster, neuer Boden) und Bauhof (Dachsanierung).
Die Gesamtkosten hierfür beliefen sich auf über 300.000 Euro. In der vergangenen Woche wurde nun der letzte Teilbetrag vom Land ausbezahlt, so dass nun alle beantragten, maximal möglichen Mittel in Höhe von 184.201 Euro in der Gemeindekasse eingingen. Das Konjunkturpaket II ist damit aus Sicht der Gemeinde abgearbeitet und somit auch abgeschlossen. Bürgermeister Bernd Rößner, der die Umsetzung des Konjunkturpakets II federführend abgewickelt hatte, zeigte sich so nun auch mehr als zufrieden: „Ohne Vorplanung, d.h. von Null auf Hundert durchgestartet, konnten etliche Maßnahmen, die in den nächsten Jahren sowieso gekommen wären, nun vorgezogen werden. Neben der unerwarteten Mitfinanzierung von Bund und Land, den ökologischen Vorteilen durch die daraus resultierenden Energieeinsparungen konnte so auch ein antizyklischer Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung geleistet werden, schließlich blieb ein Großteil aller Aufträge in Kuchen und Umgebung.“
Bevölkerungsentwicklung auch in Kuchen rückläufig
Wie in den meisten Städten und Gemeinden des Landes ist auch in Kuchen die Bevölkerungsentwicklung in den kommenden 20 Jahren rückläufig. Deutlich wird dies anhand eines Vergleichs der Bevölkerungspyramiden der Vergleichsjahre.
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Stabwechsel im Schulsekretariat
Marianne Senft (rechts) mit ihrer Nachfolgerin Brigitte Kruschina
Gleichzeitig mit dem Jahreswechsel vollzog sich im Sekretariat
der Gottfried-v.-Spitzenberg-Schule ein Wechsel.
Nach einer 28-jährigen Tätigkeit ging die beliebte Schulsekretärin
Marianne Senft in den wohlverdienten Ruhestand. Im Beisein von
Bürgermeister Bernd Rößner, Hauptamtsleiter Gerhard Rieker und der
Personalratsvorsitzenden Ellen Vossler verabschiedeten Schülerinnen
und Schüler der Grundschule die Schulsekretärin kurz vor
Weihnachten mit einem bunten Strauß fröhlicher Weihnachtslieder.
Schulleiter Rainer Hagmeyer und Bürgermeister Bernd Rößner
würdigten in kurzen Ansprachen die langjährige Arbeit von Frau
Senft und dankten für die treuen Dienste.
Nachfolgerin von Frau Senft im Schulsekretariat wird ab
01.Januar 2010 Frau Brigitte Kruschina, die sich bisher schon
ehrenamtlich als langjährige Elternbeiratsvorsitzende und
Vorsitzende des Fördervereins der Gottfried-v.-Spitzenberg-Schule
um die Belange von Schülerinnen und Schülern gekümmert hat.
Wir wünschen Frau Kruschina einen guten Start an ihrer neuen
Arbeitsstelle.
Bürgermeisteramt
Ehrung von Herrn Hans Jakober für seine 25jährige Gemeinderatstätigkeit
Bürgermeister Rößner dankte Herrn Jakober für seine langjährige
Arbeit und sein großes Engagement im Gemeinderat. Diese Tätigkeit
sei nicht selbstverständlich. Gerade in den heutigen schweren
Zeiten benötige man glaubwürdige, Optimismus verbreitende und vor
allem visionäre Politiker, die den Glauben vermitteln, dass es bald
wieder aufwärts gehe. Dies gelte auch auf kommunaler Ebene und
Gemeinderat Jakober habe dies seit Jahren beispielhaft vorgelebt.
Durch seinen Idealismus, seine Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit,
Glaubwürdigkeit, sein pragmatisches Handel und seine Verbundenheit
zu unserer Heimat.
Herr Jakober habe sein Gemeinderatmandat stets als Mitverantwortung
an der gemeindlichen Entwicklung verstanden und mit eigenen Ideen
aktiv mitgelenkt und Probleme von Mitbürgern lösen geholfen.
Konstruktive Begleitung der Gemeindepolitik, aufrechtes Vertreten
der Ziele und Maßnahmen, notwendige Kritik stets in Fairness und
persönlicher Begegnung vorgetragen, dies zeichne Herrn Jakober
aus.
Mit seiner hervorragenden Ortskenntnis und seiner fachlichen und
sozialen Kompetenz habe er einen unverzichtbaren Beitrag
geleistet.
Bei den 6 Gemeinderatswahlen seit 1984 habe er stets gut
Ergebnisse bekommen, da er auch für eine Politik, die dem einzelnen
Bürger diene, gesorgt habe. Gemeinderat Jakober habe stets zu
seiner Meinung gestanden. Herr Jakober gelte im Gremium als
kollegial und sehr kompetent und er habe die Gemeinde zusammen mit
den Ratskollegen in vielerlei Hinsicht weit vorangebracht. In den
25 Jahren wurde viel geleistet, beispielhaft die Ortskernsanierung,
der Bau des Freibades, des Bürgerhauses, der Umbau von Feuerwache
und Rathaus. In all den Jahren lagen ihm vor allem die sozialen
Dinge und alles was mit der Natur und dem Umweltschutz zu tun hat
am Herzen. Gemeinderat Jakober sei stets mir gutem Beispiel voran
gegangen – wie am Samstag, wo er trotz diesjähriger Herz-OP bei der
Biotoppflege kräftig mit Hand anlegte. Bürgermeister Rößner dankte
auch der Familie Jakober, die seine ehrenamtliche Tätigkeit
stets mitgetragen und mit begleitet habe und Verständnis und
Unterstützung zeigte. Herr Rößner wünschte Herrn Jakober viel
Erfolg, Gesundheit, Zeit und Muße für die wichtigen Dinge des
Lebens. Zudem weiterhin viel Freude bei der Gemeinderats-,
Kreistags- und parteipolitischen Arbeit.
Bürgermeister Rößner überreichte Herrn Jakober eine Ehrenurkunde
und Ehrennadel, einen Essensgutschein, ein Buch und einen
Blumenstrauß.
Auch Gemeinderat Stegmaier bedankte sich im Namen der FWV bei Herrn Jakober für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeinderat. Er stellte fest, dass solch ein Engagement keinen falls selbstverständlich sei. Gemeinderat Jakober habe schon vor ca. 35 Jahren beim Stammtisch kontrovers über politische Themen diskutiert. Gemeinderat Stegmaier führte an, dass Herr Jakober sich nicht nur als Gemeinderat sondern auch als Kreistag im Landkreis Göppingen engagiere. Dort sei er für die FDP im Umwelt- und Verkehrsausschuss und Stellvertreter im Verwaltungsausschuss. Seit langem sei er auch schon Vorsitzender der Vereinigung der freien Wähler, für die er ohne Populismus und sachlich die Vorstellungen und Meinungen vortrage. Trotz seiner Herz- OP zeige er immer großen Einsatz. Gemeinderat Stegmaier hoffe, dass Herr Jakober noch viele Jahre so weiter machen werde.
Gemeinderat Jakober bedankte sich für die Reden und das Lob. Er meinte, dass er gut mit seiner Fraktion und den anderen Fraktionen zusammengearbeitet habe und hoffe, dass man auch weiterhin gemeinsam Kuchen voranbringen könne. Zum Schluss dankte er seiner Frau und den anderen Anwesenden für die bisherige Unterstützung seiner Arbeit.
Polizeiposten Kuchen unter neuer Führung
Polizeichef Manfred Malchow und der neue Postenführer Kuchens, Paul Gürtler, beim Antrittsbesuch bei BM Rößner
Wie berichtet ging Postenführer Wolfgang Stier Ende August in
den wohlverdienten Ruhestand. In den letzten Wochen war der
Polizeiposten Kuchen daher nur mit zwei Beamten besetzt. Nun ist
zum 01.12. die Personalentscheidung auf den bereits seit 5 Jahren
in Kuchen arbeitenden und daher bestens bekannten 53-jährigen POK
Paul Gürtler gefallen. Von 1989 bis 2004 war er bereits als
Postenführer des damaligen Einmannpostens in Gingen eingesetzt.
Nach der Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Biberach versah
Herr Gürtler seinen Dienst von 1975 – 1979 in Stuttgart, eher er
zum Streifendienst nach Geislingen versetzt wurde. Dort sammelte er
10 Jahre lang die Erfahrungen, die ihn für seinen späteren Dienst
qualifizierten.
Wir freuen uns mit ihm und gratulieren von dieser Stelle aus
nochmals ganz herzlich. Wir Kuchener kennen ihn als einen
ortskundigen und verständnisvollen, aber auch sehr korrekten und
durchsetzungsstarken Polizisten. Hoffen wir nun, dass Herr Gürtler
und Herr Liebscher schnell noch die/den dritte/n Frau/Mann zur
Vervollständigung des Teams an ihre Seite bekommen. Auf jeden Fall
wünschen wir Herrn Gürtler alles Gute in seiner neuen Funktion!

