Gemeinde KUCHEN online
Archiv
http://www.kuchen.de/archiv.html

© 2012 Gemeinde Kuchen

Kontakt

Bürgermeisteramt Kuchen
Marktplatz 11
73329 Kuchen
Tel.: 07331-9882 0
Fax: 07331-9882 13
e-mail: bma@kuchen.de

Öffnungszeiten Rathaus

Mo.,Di.,Do. u. Fr.
08.00 - 12.00 Uhr

Mi. 15.00 - 18.00 Uhr
Do. 14.00 - 16.00 Uhr

Zusätzlich Bürgerbüro: Mo. ab 07.00 sowie Montag und Dienstag, 14.00 - 16.00 Uhr

Noch mehr Stau als sonst

BM Rößner am Steuer eines "langsamen" Unimogs

Fast nichts ging mehr am vergangenen Freitag auf der B10 zwischen Geislingen und Süßen. Die unabhängige Interessengemeinschaft B10-neu hatte zur Teilnahme an einer Demonstration „pro B10-neu“ aufgerufen. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Geislingen, Kuchen, Gingen und Süßen waren dem Aufruf gefolgt und machten mit ihrer Teilnahme deutlich, dass Sie hinter der Forderung „Vergesst Geislingen (und damit auch Kuchen und Gingen) nicht“ stehen. Vom Pferdegespann, über Fahrräder, Rasenmäher, Unimog, Kranwagen, Traktor, Oldtimer bis hin zum Radlader war vieles dabei. Kein Wunder, dass sich schon rasch ein kilometerlanger Stau in beide Richtungen bildete. Ob eine solche Aktion in Stuttgart oder gar dem fernen Berlin einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt, ist natürlich mit einem großen Fragezeichen zu versehen. Aber nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“  muss neben allen politischen Aktivitäten auch von Zeit zu Zeit ein deutliches Zeichen durch die Bevölkerung gesetzt werden. Für Bürgermeister Bernd Rößner, der am Steuer eines Unimogs aktiv mitwirkte, seine Amtskollegen Hick (Gingen) und Kersting (Süßen) sowie einige Gemeinderäte war klar, dass hier auch die Gemeinde offiziell Flagge zeigen muss. Viel zu lange schon warten wir in Gingen, Kuchen und Geislingen auf eine Entlastung unserer Ortsdurchfahrten. In der hohen Landes- und Bundespolitik werden derzeit im Zusammenhang mit dem Weiterbau der neuen B10 die Worte „Geislingen“ und „Kuchen“ gar nicht mehr in den Mund genommen. Dies sollte uns zu denken geben. Wer deshalb eine neue B 10 wirklich will, der sollte dies auch zeigen, so die Meinung im Rathaus. Stellungnahmen in Briefen, Zeitungsartikel, lautstarke Forderungen in politischen Gremien, Plakate usw. sind offensichtlich zu wenig. Deshalb heißt es nun auf allen Ebenen dran zu bleiben und auf den unterschiedlichsten Wegen der generellen Forderung zum Weiterbau mehr Nachdruck zu verleihen. Ideen und Vorschläge hierzu sind willkommen. Und wer weiß, vielleicht nehmen bei einer weiteren Veranstaltung ja noch viel mehr teil…

Vielen Dank von dieser Stelle aus an das Organisationsteam der IG B10-neu und vor allem an die Teilnehmer aus Kuchen und Umgebung.

Demonstration pro B10 neu

Weiterer B10 neu-Abschnitt fertig

Am Montag wurde im Beisein von Staatssekretär Dr. Scheuer, Verkehrsminister Hermann, Regierungspräsident Schmalzl, diverser Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker, Bürgermeister und vielen Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis ein weiterer Teilabschnitt der B 10 neu für den Verkehr frei gegeben. Um kurz nach 12 Uhr wurde das symbolische Band durchschnitten und damit das nun fertig gestellte Teilstück der „B 10 neu“ zwischen Schlater Straße und der alten B 10 zwischen Süßen und Gingen feierlich für den Verkehr frei gegeben. Nach einer gut dreijährigen Bauphase wurde nun der zweite Bauabschnitt, d.h. 4,5 km Bundesstraße sowie 12 teilweise große Brückenbauwerke fertig gestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 48 Mio. Euro, wobei allein 20,2 Mio. Euro auf die Brückenbauwerke entfallen. In den Ansprachen hoben alle Redner die Bedeutung der Bundesstraße B 10 als überregionale Verkehrs- und Entwicklungsachse hervor. Allerdings konnten oder wollten weder Staatssekretär Dr. Scheuer noch Verkehrsminister Hermann konkrete Aussagen zum Weiterbau der B 10 neu bis Gingen-Ost bzw. der B 466 bis Donzdorf machen. Von einer Kuchener Ortsumfahrung sprachen beide nicht…. Anders Regierungspräsident Schmalzl und Landrat Wolff, die beide den Weiterbau bzw. die Überplanung der „B 10 neu“ über Gingen-Kuchen bis hinter Geislingen einforderten. Während die Mehrzahl der Anwesenden noch zu einem Imbiss im Festzelt verweilte, trafen sich bereits um 13 Uhr Verkehrsminister Hermann, Regierungspräsident Schmalzl, Landrat Wolff, Abgeordnete aus Bund und Land gemeinsam mit den Bürgermeistern der betroffenen B 10 Anliegergemeinden zu einem Meinungsaustausch.

Insbesondere die anwesenden Bürgermeister nutzten die Gelegenheit, für einen Weiterbau der B 10 neu zu werben. Kuchens Bürgermeister Bernd Rößner brachte seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass derzeit von den politischen Entscheidungsträgern im Zusammenhang mit der „B 10 neu“ meist nur noch von den Abschnitten 3 und 4 – also Gingen-Ost und Donzdorf – gesprochen werde. Dies sei aus Kuchener und Geislinger Sicht nicht zu tolerieren. Ein Bau in Teilabschnitten sei verständlich, allerdings müsse die Planung in einem Guss erfolgen und die Planfeststellung nun auch endlich für den Bereich Kuchen-Geislingen eingeleitet werden. Seit 1955 warte man in Kuchen auf eine neue B 10. Sollte die neue B 10 vor den Toren Kuchens enden, würde dies angesichts der Trichterwirkung zu einem Zusammenbrechen des Verkehrs führen. Gegenüber heute würde sich der Verkehr auf 24 Stunden bezogen im so genannten „Null-Fall-Plus“ (B 10 neu bis Gingen, Möbelhaus Wannenwetsch) um über 50 Prozent erhöhen. Damit werde deutlich, dass eine B 10 nicht in Süßen, nicht in Gingen, nicht in Kuchen und auch nicht in Geislingen, sondern erst auf der Albhochfläche enden dürfe. Eine zügige Weiterplanung und die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt Kuchen-Geislingen sowie ein zügiger Weiterbau in Abschnitten sei deshalb unabdingbar, so die abschließende Forderung des Kuchener Bürgermeisters.

In ähnlicher Weise unterstrich dies OB Wolfgang Amann für Geislingen. Verkehrsminister Hermann machte deutlich, dass rein formal die Abschnitte 3 und 4 (bis Gingen/Donzdorf) im fünfjährigen Investitionsrahmenplan enthalten wären, dieser allerdings insgesamt unterfinanziert sei. Herr Hermann unterstrich, dass der Bundesverkehrswegeplan nicht nach Bedarf, sondern nach Länderquoten abgewickelt werde. Er sehe es als seine Aufgabe an, nun seitens des Landes transparente und nachvollziehbare Kriterien für die Festlegung von Prioritäten auszuarbeiten. Erst im Anschluss könne dann auch tatsächlich entschieden werden, welche Maßnahme zu welchem Zeitpunkt abgewickelt werde. Insgesamt sei festzustellen, dass zu wenig Geld für die begonnenen bzw. noch zu bauenden Verkehrsmaßnahmen vorhanden sei. Regierungspräsident Schmalzl unterstrich, dass das RP alles tue, dass die Planfeststellung für den Bereich Kuchen/Gingen so zügig wie möglich eingeleitet werde. Abschließend unterstrichen alle Abgeordneten des Kreises nochmals die Bedeutung und Dringlichkeit der „B 10 neu“ und forderten den Verkehrsminister auf, für den Weiterbau einer der Hauptachsen Baden-Württembergs einzutreten.

Man darf gespannt sein, wie es nun in der unendlichen Geschichte „B 10 neu“ weiter geht. Wer eine „B 10 – neu“ für unseren Abschnitt will, sollte dies auch kundtun. Eine gute Gelegenheit hierzu wäre z.B. die Teilnahme an der von der Interessengemeinschaft IG B 10-neu für den 30. September geplanten Demonstration von Geislingen nach Süßen. Klar ist, dass die betroffenen Kommunen Süßen, Dondorf, Gingen, Kuchen und Geislingen am Ball bleiben müssen.

Bürgermeisteramt

Lärmschutzwand entlang der Bahn steht

Der Großteil der Lärmschutzwand steht mittlerweile

Der ein oder andere hat es sicher schon bemerkt – die neue, von der Bahn in Auftrag gegebene Lärmschutzwand steht in großen Teilen. Bis Ende der Woche müssten die Mitarbeiter der beauftragten Firma Bilfinger bereits abgezogen sein und die Bauarbeiten damit ein vorläufiges Ende gefunden haben. Vorläufig deshalb, da noch die durchsichtigen Elemente auf der alten Bahnunterführung fehlen und der ganze Bereich entlang des Bahnsteiges. Während die Brückenelemente noch vor Herbst eingebaut werden sollen, dauert es entlang des Bahnsteigs länger. Durch die leider – von Gemeinderat und Verwaltung heftig kritisierte – erneute Verschiebung der Bahnsteigsanierung ins Jahr 2012 kann dieser Bereich erst später fertig gestellt werden, da die Lärmschutzwand hier auf den Bahnsteig aufgelegt wird. Erst im nächsten Jahr wird also die neue „grüne Wand“ Kuchens von der neuen Bahnunterführung bis ans Ende des neuen Bahnsteigs in voller Länge zu sehen sein – wobei „sehen“ zumindest aus Talsicht relativ ist, da hier zumeist Bäume und Sträucher vorgelagert sind. Die Lärmschutzwand wird daher im Moment noch nicht ihre volle Wirkung erzielen können. Was die Wirkung betrifft, sind die Relationen unterschiedlich. Während die Einen darüber berichten, dass es deutlich leiser ist, haben andere noch keine Veränderung bemerkt… wie immer, wenn objektiv (Lärmberechnung) und subjektiv (persönliche Wahrnehmung) aufeinandertreffen. Warten wir es ab, bis die Lärmschutzwand endgültig fertig ist. Bürgermeister Rößner zeigte sich Anfang der Woche in einem Gespräch mit der Firma sehr zufrieden mit dem optischen Erscheinungsbild der Lärmschutzwand und der zügigen und problemlosen Baustellenabwicklung durch die Spezialfirma. Die Mitarbeiter hatten hier meist in Nachtarbeit – zwischen 21.00 und 5.00 Uhr den Großteil der Arbeiten abgewickelt. Jetzt bleibt nur  zu hoffen, dass die Bahn nunmehr zu ihren Versprechen steht und die Lärmschutzwand sowie die seit über 10 Jahren geplante und von der Gemeinde mitfinanzierte Bahnsteigsanierung zu einem guten Ergebnis bringt. Die lärmgeplagten und geduldigen Bürger Kuchens hätten es verdient, so die Meinung des Rathauschefs.

 

Im Gewerbegebiet Espan wird fleißig gebaut

Der ein oder andere Anlieferer des Grüngutplatzes bzw. Spaziergänger hat es schon bemerkt: im Kuchener Gewerbegebiet Espan geht es seit einigen Wochen rund und es wird kräftig gebaut. Wie bereits mehrfach berichtet, konnten schon etliche Flächen verkauft werden. Die ersten Firmenge-bäude stehen schon länger, weitere folgen derzeit. So wird im Moment auf einer Fläche von annähernd 12.000 m² eine größere Baustoffhandlung errichtet, wobei hier ein Verkaufs- und Ausstellungsgebäude, eine Lagerhalle und ein Freilager entstehen sollen. Auf dem Grundstück gegenüber wird eine KFZ-Werkstatt mit Büro und Stellplätzen gebaut. Beide Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Auch von anderer Stelle gibt es Erfreuliches zu berichten: am Mittwoch wurde ein Kaufvertrag über weitere 2.200 m² abgeschlossen. Eine bereits angesiedelte Firma will expandieren und ihr Areal erweitern. Alles in allem können Gemeinderat und Verwaltung mit den Entwicklungen im ESPAN damit mehr als zufrieden sein, so die Einschätzung von BM Bernd Rößner zur aktuellen Situation im neuen Kuchener Gewerbegebiet. Während andere Flächen – z. b. Türkheim leider ihr (unbebautes) Dasein fristen, brummt es in Kuchen. Die Erschließungsmaßnahmen sind bereits refinanziert.

Kuchen - eine einzige Baustelle

Beim Einbau der Tragdeckschicht in der Straße „Am Sommerberg“

So oder ähnlich wird mancher vielleicht denken, wenn er derzeit durch Kuchen geht oder fährt. Tatsächlich werden gegenwärtig etliche Baustellen abgewickelt.
Besonders erfreulich sind dabei die Entwicklungen im Kuchener Gewerbegebiet ESPAN. Hier wird derzeit fleißig an der Errichtung einer großen Baustoffhandlung sowie einer Kfz-Werkstatt gearbeitet. Eine weitere Firma, die im Bereich der Bronze-verarbeitung tätig ist, wartet noch auf den notwendigen „Roten Punkt“ um dann sofort mit der Errichtung einer Werkhalle zu beginnen. Weitere Baumaßnahmen anderer Firmen sollen schon bald folgen.
Wer in den beiden letzten Wochen auf der B 10 fuhr, musste im einen oder anderen Fall längere Zeit im Stau stehen. Obwohl noch gar nicht so lange her, mussten ein weiteres Mal etliche Kanaldeckel erneuert werden. Die Schachtbauwerke sind dem starken Verkehr einfach nicht auf Dauer gewachsen. Und wie es manchmal so im Leben spielt – die Einen fahren drüber und machen’s kaputt, die Anderen (in dem Fall die Gemeinde Kuchen) darf die Schäden auf eigene Rechnung beheben.
Anders im Einmündungsbereich der Richard-Wagner-Straße. Hier werden keine Schäden behoben, sondern u. a. die Stromversorgung für das Baugebiet „In der Gärtnerei“ sichergestellt. Vom Gebiet Wasserstall ausgehend sind die Mitarbeiter des Albwerks bzw. einer Baufirma dabei, hier nun unter der B 10 hindurch, dann im Gehweg Richard-Wagner-Straße bis hin zur Hölderlinstraße neue Stromkabel zu verlegen.

Ebenfalls gegraben wurde in der letzte Woche im Bereich des nach Geislingen / Tennisplätze führenden Fahrradweges Ebersteinach. Hier hatte die Gemeinde vor einigen Jahren für teures Geld eine Wegesanierung vornehmen lassen. Leider wurde damals jedoch nicht fachmännisch gearbeitet, so dass schon relativ früh die alten Schäden wieder auftraten. Nachdem die damals tätige Baufirma und das Ingenieur-büro zwischenzeitlich in Insolvenz gingen, ist hier jedoch nichts mehr zu holen. Die immer wieder notwendigen Reparaturen gehen auch hier voll und ganz zu Lasten der Gemeinde. Vom Bauhof wurde nun ein weiteres Mal eine Teilsanierung vorgenom-men. Dies wird nicht zum letzten Mal sein, da die unter dem Weg eingebauten Gabionen „arbeiten“ und es so immer wieder zu Spaltbildungen kommt.

Fast fertig ist mittlerweile die vorgenommene Sanierung der Straße „Am Sommerberg“. Die Mitarbeiter der Firma Rossaro haben in der letzten Woche den Untergrund „ausgekoffert“ und anschließend einen ersten, groben Asphaltbelag eingebaut. Noch vor der Sommerpause der Arbeitskolonne soll der abschließende Feinbelag aufgebracht werden, um so die mit Kosten in einer Größenordnung von rund 163.000 € verbundene Maßnahme zu einem guten Abschluss zu bringen.
Schon bald soll es in der Nachbarschaft mit der Sanierung der Hohensteinstraße weitergehen. Die Aufträge zur Erneuerung der Straße und der Wasserleitung werden in den nächsten Tagen an die Firmen vergeben.

Und noch eine Baustelle: Wie bereits angekündigt, laufen derzeit die Maßnahmen der Deutschen Bundesbahn zur Erstellung einer talseitigen Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie. Schon bald wird man erste Fundamente und anschließend die Pfostenkonstruktionen für die später einzuhängenden Lärmschutzwände sehen.
Die ebenfalls von der Bahn (allerdings von einer anderen Abteilung) geplante Sanierung der Kuchener Haltestation wird wohl nicht mehr im Jahr 2011 erfolgen. Wie zu hören war, soll die geplante und von der Gemeinde mitfinanzierte Sanierungsmaßnahme wohl erst im Jahr 2012 erfolgen. Genaueres wollte die Bahn hier den Vertretern der Gemeinde bei einem Termin Mitte der Woche verkünden.

Was die Baumaßnahmen der Gemeinde betrifft bitten wir um Verständnis, wenn im einen oder anderen Fall mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist. Dies lässt sich leider nicht immer gänzlich vermeiden. Bei Problemen oder bei Nachfragen – einfach ans Rathaus wenden, wir helfen Ihnen gerne weiter (Tel.: 98 82 – 0).

Internationales Jahr der Wälder

Bürgermeister Rößner und Bauhofleiter Mann beim Probesitzen

Der ein oder andere Besucher des Rathauses bzw. Passant des Marktplatzes wird sich schon gefragt haben, was für ein „Holzklotz“ da neben dem Gottfried-von-Spitzenberg-Brunnen abgestellt wurde. Dabei handelt es sich nicht um einen normalen Holzklotz, sondern um eine 5 m lange Vollholz-Ruhebank, die aus einer Weißtanne hergestellt wurde. Beschriftet ist die Holzbank u.a. mit einem Wälderlogo und der Aufschrift „Soviel Holz wächst in 2 Sekunden in unseren Wäldern“. Die Gemeinde Kuchen nimmt damit auf Initiative von Bürgermeister Bernd Rößner und Revierförster Wolfgang Stegmaier an einer landesweiten Aktion im Rahmen des „Internationales Jahr der Wälder 2011“ teil. Weltweit soll im Jahr 2011 auf die Bedeutung nachhaltiger Waldbewirtschaftung hingewiesen und die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf den Wald sowie das Produkt „Holz“ gelenkt werden.
Im Laufe des Jahres soll außerdem eine kleine Wanderausstellung sowie eine Fotoausstellung zum Thema „Waldkultur“ in Kuchen Station machen.

Benefizausfahrt für MPS

OB Amann (auf dem Roller) und BM Rößner (auf dem Quad) beim Start in Geislingen

Bereits zum dritten Mal organisierten die Kuchener Familie Wachter und die Geislinger Motorrad-freunde eine Benefizausfahrt, mit der sie auf die bisher noch unheilbare Stoffwechselkrankheit Mukopolysaccharidose (MPS) und das Schicksal der Betroffenen aufmerksam machen wollten. Damit verbunden wurden Spenden für die MPS-Forschung gesammelt. Standen in den beiden ersten Ausfahrten die betroffenen Kinder im Vordergrund, sollte dieses Mal die Aufmerksamkeit auch auf die betroffenen Erwachsenen gelenkt werden.
Am letzten Wochenende fand nun die gut vorbereitete, 3-tägige Motorradausfahrt statt.  Ziel der in Geislingen startenden Tour war Aschaffenburg, wo die MPS-Gesellschaft ihren Sitz hat. Über 50 Motorradfahrer waren am Freitagmorgen beim Start am Geislinger Rathaus anwesend. Mit dabei auch Geislingens OB Wolfgang Amann und Kuchens BM Bernd Rößner, die die erste Etappe bis Schwäbisch Gmünd mitfuhren.  OB Amann würdigte in seiner Ansprache das Engagement der Biker für einen guten Zweck. BM Rößner unterstrich wie wichtig es ist, den betroffenen MPS’ler im Alltag aber auch mit solchen Aktionen zu signalisieren, dass sie „dazu gehören“ und nicht allein gelassen werden. Beide übergaben Organisator Peter Wachter einen Scheck zur Unterstützung der guten Sache, ehe dann der Startschuss fiel.
Mittlerweile sind die Biker wohlbehalten von ihrer Tour zurück. MPS gibt es aber weiterhin. Wer mehr über diese Krankheit wissen oder sich engagieren will, oder für die Erforschung der Krankheit, oder Unterstützung Betroffener spenden will, kann sich gerne an den Kuchener Peter Wachter oder das Rathaus wenden.
Von dieser Stelle aus ein herzliches Dankeschön an die Familie Schlotterer, die dem Kuchener Schultes kurzfristig ein „Dienstfahrzeug“ zur Verfügung stellten.

BMA

Auszeichnung für Feuerwehrkommandant Vetter

Am vergangenen Sonntag fand der diesjährige Kreisfeuerwehrtag in Bad Ditzenbach statt. Traditionell nahmen dabei auch die Kameraden der Kuchener Wehr teil. Unter den Klängen des Fanfarenzugs und mit großer Mannschaft gaben die Kuchener dabei ein gutes Bild ab. Bereits morgens um 8 Uhr fand mit der Delegiertenversammlung der förmliche Teil statt. Kommandant Uli Vetter, seine beiden Stellvertreter Uwe Hofer und Dieter Goll, vertraten dabei gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Rößner die hiesige Feuerwehr. Eine ganz besondere Ehre kam im Verlaufe der Versammlung Kommandant Uli Vetter zuteil. Für seine in 30 Jahren sehr engagiert und vorbildlich ausgeübte Feuerwehrtätigkeit, insbesondere die umsichtige und kompetente Führung der Kuchener Wehr, wurde ihm vom Deutschen Feuerwehrverband in Würdigung seiner Verdienste das Feuerwehrehrenkreuz in Silber verliehen.
BM Rößner gratulierte Kommandant Vetter namens des Gemeinderats und der Kuchener Einwohnerschaft zu dieser hohen Auszeichnung und verband dies mit den besten Wünschen für die weitere Tätigkeit an der Spitze der Kuchener Feuerwehr.
Welch hohes Ansehen Uli Vetter in seiner „Mannschaft“ genießt, zeigte sich dann auch am vergangenen Montag: Mit einem einstimmigen Votum wurde er für weitere 5 Jahre als Kommandant bestätigt. Auch hierzu herzlichen Glückwunsch!

Neuer Mitarbeiter bei der Gemeinde

Am 01.06.2011 konnte die Gemeindeverwaltung einen neuen Mitarbeiter begrüßen.

Herr Jochen Oesterle wird sich als neuer Gemeindevollzugsbediensteter ab sofort um die Kontrolle des ruhenden Verkehrs in der Gemeinde Kuchen kümmern. Herr Österle ist ehemaliger Bundesbahnbeamter im Ruhestand und stammt aus Geislingen-Stötten.

Wir wünschen ihm für seine nicht einfache Aufgabe Glück und Erfolg und immer ein „gutes Händchen“.

Bürgermeisteramt

40-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Kuchen

Auf eine 40-jährige Dienstzeit bei der Gemeinde Kuchen konnte kürzlich die Verwaltungsangestellte Marianne Horwath zurückblicken. Bei einer kleinen Feierstunde im Kreise der Kollegen würdigte BM Bernd Rößner diese langjährige Treue zur Gemeinde.
Nach einer Lehre zum Industriekaufmann bei der damaligen ESBI begann Marianne Horwath am 04.01.1971 als Sachbearbeiterin im Standesamt. Mittlerweile ist sie dienstälteste Mitarbeiterin bei der Gemeinde und, wie der Bürgermeister feststellte, mit Sicherheit die erfahrenste Standesamtsmitarbeiterin im Kreis Göppingen. In seiner launigen Laudatio ließ Bürgermeister Rößner die letzten 40 Jahre Revue passieren. Er machte deutlich, dass Marianne Horwath mit ihrer überdurchschnittlichen Leistung, ihrer Loyalität und ihrer Hilfsbereitschaft ein Glücksfall für die Gemeinde sei. „Sie sind eine wahre Meisterin Ihres Faches“, so der Bürgermeister in seiner Zusammenfassung. Mit einem Blumenstrauß und einer Dankesurkunde dankte er der Jubilarin im Namen der Einwohnerschaft und des Gemeinderats.
Im Namen der Belegschaft bedankte sich die Personalratsvorsitzende Ellen Vossler gleichfalls bei der allseits beliebten Kollegin und gratulierte mit einem Geschenk. Die Jubilarin revanchierte sich für Glückwünsche und Dankesworte mit einem schmackhaften kalten Buffet.

Konjunkturpaket komplett abgearbeitet

Die neue Türanlage in der Schule

Wie bereits mehrfach berichtet, nahm auch die Gemeinde Kuchen in dem seit Anfang 2009 laufenden Konjunkturpaket II teil. Die Gemeinde hatte insgesamt 7 Maßnahmen zur Bezuschussung energetischer Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen. Alle Maßnahmen sind inzwischen auch umgesetzt.
Im Einzelnen waren dies:

Gottfried-von-Spitzenberg Schule (Fenster, Türen, Fassadendämmung); Kindergarten Kirchgasse (Fenster, Heizungserneuerung inkl. Nahwärmeanschluss ans Rathaus); SBI-Kindergarten (Heizungserneuerung); Bahnhofturnhalle (neue Fenster, Flachdachsanierung Anbau Ost); Freibad (Erweiterung Solarduschen); Schwimmbadturnhalle (Fenster, neuer Boden) und Bauhof (Dachsanierung).

Die Gesamtkosten hierfür beliefen sich auf über 300.000 Euro. In der vergangenen Woche wurde nun der letzte Teilbetrag vom Land ausbezahlt, so dass nun alle beantragten, maximal möglichen Mittel in Höhe von 184.201 Euro in der Gemeindekasse eingingen. Das Konjunkturpaket II ist damit aus Sicht der Gemeinde abgearbeitet und somit auch abgeschlossen. Bürgermeister Bernd Rößner, der die Umsetzung des Konjunkturpakets II federführend abgewickelt hatte, zeigte sich so nun auch mehr als zufrieden: „Ohne Vorplanung, d.h. von Null auf Hundert durchgestartet, konnten etliche Maßnahmen, die in den nächsten Jahren sowieso gekommen wären, nun vorgezogen werden. Neben der unerwarteten Mitfinanzierung von Bund und Land, den ökologischen Vorteilen durch die daraus resultierenden Energieeinsparungen konnte so auch ein antizyklischer Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung geleistet werden, schließlich blieb ein Großteil aller Aufträge in Kuchen und Umgebung.“

Bevölkerungsentwicklung auch in Kuchen rückläufig

Wie in den meisten Städten und Gemeinden des Landes ist auch in Kuchen die Bevölkerungsentwicklung in den kommenden 20 Jahren rückläufig. Deutlich wird dies anhand eines Vergleichs der Bevölkerungspyramiden der Vergleichsjahre.

   

Stabwechsel im Schulsekretariat

Marianne Senft (rechts) mit ihrer Nachfolgerin Brigitte Kruschina

Gleichzeitig mit dem Jahreswechsel vollzog sich im Sekretariat der Gottfried-v.-Spitzenberg-Schule ein Wechsel.
Nach einer 28-jährigen Tätigkeit ging die beliebte Schulsekretärin Marianne Senft in den wohlverdienten Ruhestand. Im Beisein von Bürgermeister Bernd Rößner, Hauptamtsleiter Gerhard Rieker und der Personalratsvorsitzenden Ellen Vossler verabschiedeten Schülerinnen und Schüler der Grundschule die Schulsekretärin kurz vor Weihnachten mit einem bunten Strauß fröhlicher Weihnachtslieder. Schulleiter Rainer Hagmeyer und Bürgermeister Bernd Rößner würdigten in kurzen Ansprachen die langjährige Arbeit von Frau Senft und dankten für die treuen Dienste.

Nachfolgerin von Frau Senft im Schulsekretariat wird ab 01.Januar 2010 Frau Brigitte Kruschina, die sich bisher schon ehrenamtlich als langjährige Elternbeiratsvorsitzende und Vorsitzende des Fördervereins der Gottfried-v.-Spitzenberg-Schule um die Belange von Schülerinnen und Schülern gekümmert hat.
Wir wünschen Frau Kruschina einen guten Start an ihrer neuen Arbeitsstelle.

Bürgermeisteramt

Ehrung von Herrn Hans Jakober für seine 25jährige Gemeinderatstätigkeit

Bürgermeister Rößner dankte Herrn Jakober für seine langjährige Arbeit und sein großes Engagement im Gemeinderat. Diese Tätigkeit sei nicht selbstverständlich. Gerade in den heutigen schweren Zeiten benötige man glaubwürdige, Optimismus verbreitende und vor allem visionäre Politiker, die den Glauben vermitteln, dass es bald wieder aufwärts gehe. Dies gelte auch auf kommunaler Ebene und Gemeinderat Jakober habe dies seit Jahren beispielhaft vorgelebt. Durch seinen Idealismus, seine Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, sein pragmatisches Handel und seine Verbundenheit zu unserer Heimat.
Herr Jakober habe sein Gemeinderatmandat stets als Mitverantwortung an der gemeindlichen Entwicklung verstanden und mit eigenen Ideen aktiv mitgelenkt und Probleme von Mitbürgern lösen geholfen.
Konstruktive Begleitung der Gemeindepolitik, aufrechtes Vertreten der Ziele und Maßnahmen, notwendige Kritik stets in Fairness und persönlicher Begegnung vorgetragen, dies zeichne Herrn Jakober aus.
Mit seiner hervorragenden Ortskenntnis und seiner fachlichen und sozialen Kompetenz habe er einen unverzichtbaren Beitrag geleistet.

Bei den 6 Gemeinderatswahlen seit 1984 habe er stets gut Ergebnisse bekommen, da er auch für eine Politik, die dem einzelnen Bürger diene, gesorgt habe. Gemeinderat Jakober habe stets zu seiner Meinung gestanden. Herr Jakober gelte im Gremium als kollegial und sehr kompetent und er habe die Gemeinde zusammen mit den Ratskollegen in vielerlei Hinsicht weit vorangebracht. In den 25 Jahren wurde viel geleistet, beispielhaft die Ortskernsanierung, der Bau des Freibades, des Bürgerhauses, der Umbau von Feuerwache und Rathaus. In all den Jahren lagen ihm vor allem die sozialen Dinge und alles was mit der Natur und dem Umweltschutz zu tun hat am Herzen. Gemeinderat Jakober sei stets mir gutem Beispiel voran gegangen – wie am Samstag, wo er trotz diesjähriger Herz-OP bei der Biotoppflege kräftig mit Hand anlegte. Bürgermeister Rößner dankte auch der Familie Jakober, die seine ehrenamtliche  Tätigkeit stets mitgetragen und mit begleitet habe und Verständnis und Unterstützung zeigte. Herr Rößner wünschte Herrn Jakober viel Erfolg, Gesundheit, Zeit und Muße für die wichtigen Dinge des Lebens. Zudem weiterhin viel Freude bei der Gemeinderats-, Kreistags- und parteipolitischen Arbeit.
Bürgermeister Rößner überreichte Herrn Jakober eine Ehrenurkunde und Ehrennadel, einen Essensgutschein, ein Buch und einen Blumenstrauß.

Auch Gemeinderat Stegmaier bedankte sich im Namen der FWV bei Herrn Jakober für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeinderat. Er stellte fest, dass solch ein Engagement keinen falls selbstverständlich sei. Gemeinderat Jakober habe schon vor ca. 35 Jahren beim Stammtisch kontrovers über politische Themen diskutiert. Gemeinderat Stegmaier führte an, dass Herr Jakober sich nicht nur als Gemeinderat sondern auch als Kreistag im Landkreis Göppingen engagiere. Dort sei er für die FDP im Umwelt- und Verkehrsausschuss und Stellvertreter im Verwaltungsausschuss. Seit langem sei er auch schon Vorsitzender der Vereinigung der freien Wähler, für die er ohne Populismus und sachlich die Vorstellungen und Meinungen vortrage. Trotz seiner Herz- OP zeige er immer großen Einsatz. Gemeinderat Stegmaier hoffe, dass Herr Jakober noch viele Jahre so weiter machen werde.

Gemeinderat Jakober bedankte sich für die Reden und das Lob. Er meinte, dass er gut mit seiner Fraktion und den anderen Fraktionen zusammengearbeitet habe und hoffe, dass man auch weiterhin gemeinsam Kuchen voranbringen könne. Zum Schluss dankte er seiner Frau und den anderen Anwesenden für die bisherige Unterstützung seiner Arbeit.

Polizeiposten Kuchen unter neuer Führung

Polizeichef Manfred Malchow und der neue Postenführer Kuchens, Paul Gürtler, beim Antrittsbesuch bei BM Rößner

Wie berichtet ging Postenführer Wolfgang Stier Ende August in den wohlverdienten Ruhestand. In den letzten Wochen war der Polizeiposten Kuchen daher nur mit zwei Beamten besetzt. Nun ist zum 01.12. die Personalentscheidung auf den bereits seit 5 Jahren in Kuchen arbeitenden und daher bestens bekannten 53-jährigen POK Paul Gürtler gefallen. Von 1989 bis 2004 war er bereits als Postenführer des damaligen Einmannpostens in Gingen eingesetzt. Nach der Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Biberach versah Herr Gürtler seinen Dienst von 1975 – 1979 in Stuttgart, eher er zum Streifendienst nach Geislingen versetzt wurde. Dort sammelte er 10 Jahre lang die Erfahrungen, die ihn für seinen späteren Dienst qualifizierten.
Wir freuen uns mit ihm und gratulieren von dieser Stelle aus nochmals ganz herzlich. Wir Kuchener kennen ihn als einen ortskundigen und verständnisvollen, aber auch sehr korrekten und durchsetzungsstarken Polizisten. Hoffen wir nun, dass Herr Gürtler und Herr Liebscher schnell noch die/den dritte/n Frau/Mann zur Vervollständigung des Teams an ihre Seite bekommen. Auf jeden Fall wünschen wir Herrn Gürtler alles Gute in seiner neuen Funktion!