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Bürgermeisteramt Kuchen
Marktplatz 11
73329 Kuchen
Tel.: 07331-9882 0
Fax: 07331-9882 13
e-mail: bma@kuchen.de

Öffnungszeiten Rathaus

Mo.,Di.,Do. u. Fr.
08.00 - 12.00 Uhr
(Standesamt ab 8.30 Uhr)

Mo., Di., Do.,
14.00 - 16.00 Uhr

Mi. vormittags geschlossen
15.00 - 18.00 Uhr

BM Rößner zum Geislinger Schulstreit:

Fakten statt „postfaktisch“

Zunehmend scheint es in der Politik um Emotionalisierung statt um Fakten zu gehen. Zielgruppenorientiert wird dabei gern einmal „postfaktisch“ in einem Meinungsstreit ein Sachverhalt verwässert, oder die Unwahrheit gesagt… um Sympathiepunkte in der Öffentlichkeit (oder ein Gerichtsverfahren?) zu sammeln. In Kuchen ist dies allerdings nicht der Stil von Gemeinderat und Bürgermeister. Etliche im „Geislinger Schulstreit“ aktuell zu lesende Aussagen werden wir deshalb in der nächsten Sitzung mit Fakten widerlegen. Dabei können wir uns u.a. auf Protokolle der Stadt Geislingen berufen. Da das Thema jedoch immer größere Wellen schlägt, sehe ich mich – in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden –  gezwungen, nun vorab zu reagieren. Hierzu muss ich leider auch den von Oberbürgermeister Frank Dehmer genommenen Weg über die Medien gehen. Ich möchte vorwegschicken, dass wir beide ein gutes Miteinander pflegen. Das soll auch so bleiben. Allerdings sind wir in Kuchen nicht bereit, uns  kommentarlos öffentlich diskreditieren zu lassen. Insbesondere nicht durch unwahre Behauptungen, die geeignet sind, unseren guten Ruf zu schädigen. Was ist gemeint? In seinem GZ-Kommentar „Keine Infos erwünscht“ zeigt sich OB Dehmer  am 11.02.17 vom Verhalten der Umlandgemeinden irritiert, um später zu schreiben: „Dass die Gemeinderäte aber geschlossen einer Einladung zu einer Infoveranstaltung nicht folgen, ohne vorher abzusagen, verstehe ich nicht“.

Ja, es stimmt: Mit Ausnahme eines Gemeinderates war kein weiteres Kuchener Gremienmitglied anwesend. Aber stimmt es auch, Herr Oberbürgermeister, dass wir Kuchener nicht nur unhöflich, sondern wirklich so stil- und respektlos waren, uns nicht vorher abzumelden? Nein!

Kuchener Gemeinderat war abgemeldet!

Am 31.01.17, dem Tag nach unserer GR-Sitzung, hatte ich Kollege Dehmer in einer E-Mail um 12.47 Uhr mitgeteilt, dass sich unser Gremium umfassend informiert fühlt und eine offizielle Teilnahme ablehnt. Gleichzeitig hatte ich die Teilnahme eines einzelnen GR‘s angekündigt. Wir waren also offiziell abgemeldet!

OB Dehmer hat bereits 2 Stunden später geantwortet, dass ihn der Inhalt meiner E-Mail „nicht wirklich überrascht“. Neben dem Hinweis, dass Kuchen als einzige Umlandkommune bei der Einweihung offiziell vertreten war, meinte er, dass man über die Kostenentwicklung im Moment eigentlich nicht sprechen müsse, da zumindest von einigen Umlandkommunen derzeit keine Rechtsgrundlage gesehen werde. Außerdem wäre sein Weg des Entgegenkommens (?) durch die ablehnenden GR-Beschlüsse abgeschnitten. Eine erstaunliche Aussage!

Welchen Zweck hatte dann eigentlich diese Veranstaltung, zu der die Mitglieder des Hauptorgans der Stadt erst gar nicht eingeladen waren? Die Geislinger Stadträte hätten so nicht einmal theoretisch die Chance gehabt, ggfs. auch die Umlandargumente zu hören und mitzudiskutieren…

Übrigens: in meiner E-Mail habe ich gegenüber dem OB zum Ausdruck gebracht, dass wir Kuchener die Stadt schon vor seiner Amtszeit mehrfach auf die Sinnhaftigkeit einer solchen Veranstaltung hingewiesen hätten. Vergeblich, aber dies hat Herr Dehmer nicht zu verantworten. Genauso wenig die 8 (!) Monate verheimlichte Einleitung des Instanzenweges nur 6 Wochen nach dem Erst- und 4 Wochen vor dem Zweitgespräch mit dem Umland im Jahr 2013.

Einladung zu spät!

Jetzt kam das grundsätzlich zu begrüßende Gespräch aber deutlich zu spät: Die Sanierung ist gelaufen, die Kosten sind explodiert (lt. Geislinger Protokoll hatte Fachbereichsleiter Vogelmann am 07.02.13 auf Basis einer Kostenschätzung von ca. 10 Mio. € gesprochen; über 13,1;  15,2 bis 18,4 Mio. € - Stand heute?), eine Mitsprache ist nicht mehr möglich… Insofern macht eine solche Veranstaltung im jetzigen Stadium keinen Sinn, so u. a. unsere Begründung zur Nichtteilnahme.

Derzeit keine rechtliche Grundlage

Schon vor der Einladung hatten wir der Stadt am 16.11.2016 mitgeteilt, dass wir derzeit keine Rechtsgrundlage sehen und eine Beteiligung ablehnen. Verbunden mit der Aussage, dass die Rechtslage unter Einbeziehung des Landes in das vom Städtetag geforderte Schulbaumodernisierungsprogramm zu klären ist. Eigentlich war damit der Weg klar vorgezeichnet. Zwei Tage vor Weihnachten dann öffentlichkeitswirksam die Umlandgremien einzuladen - mit dem Hinweis, es sei anscheinend (wohl von den Bürgermeistern?) nicht oder nicht ausreichend informiert worden - ist sicher auch nicht der beste Weg, das vom OB angesprochene partnerschaftliche Miteinander zu fördern. 

Verständnis, aber Grundsatzurteil notwendig

Wir Kuchener haben grundsätzliches Verständnis, dass Geislingen eine wie auch immer geartete Mitfinanzierung (bei Neubauten und auch bei der neuen Mensa wäre dies unstrittig) durch das Umland wünscht.  Allerdings muss man auch bedenken, dass die Stadt nichts weniger versucht, als die bisherige – durchaus diskussionswürdige – Schulkostenfinanzierung in Baden-Württemberg zu kippen, um erstmals ergänzend zu  den millionenschweren Landesmitteln eine Mitfinanzierung von Sanierungs- und  laufenden Kosten in Geislingen zu erreichen. Deshalb brauchen wir auch im Hinblick auf alle künftigen Maßnahmen ein – für alle gleichermaßen geltendes – Grundsatzurteil … und nicht nur ein „obiter dictum“ in Form einer bloßen Meinungsäußerung eines Richters …, der zudem vor seinem im Ergebnis anders lautenden Urteil sinngemäß meinte: „Ihr sollt mitzahlen, aber nicht mitbestimmen“.
Das kann bei 1,25 + x Mio. Euro allein für Kuchen und das künftige, millionenschwere Fass, das man jetzt aufmachen will, wohl nicht sein. Was würde wohl die Gemeindeprüfungsanstalt, die oft schon kleinste Freiwilligkeitsleistungen kritisch hinterfragt, dazu sagen?

Es geht nicht nur um Kosten

Unsere Antwort auf die öffentliche Frage des OB`s, ob es nur die Kosten sind, die gegen eine Beteiligung sprechen? Nein, Herr Oberbürgermeister, Sie haben scheinbar nicht verstanden, um was es hier wirklich geht. Es sind nicht nur finanzielle Gründe, die derzeit gegen eine Beteiligung an einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Sanierung sprechen. Es ist vor allem die im jetzigen Stadium fehlende rechtlich eindeutige Grundlage, die einen verantwortungsbewusst agierenden und bekanntermaßen seine Finanzen und Bauvorhaben im Griff habenden Gemeinderat und Bürgermeister aktuell daran hindern…

Bernd Rößner
Bürgermeister

Öffentliche Wahlbekanntmachung BM-Wahl

Die öffentliche Bekanntmachung der Wahl des Bürgermeisters finden Sie hier

Rathaus am Faschingsdienstag geschlossen

Am kommenden Faschingsdienstag, 28.02.2017 sind das Rathaus und der Bauhof nachmittags geschlossen. Vormittags ist selbstverständlich von 8 - 12 Uhr geöffnet.

Wir bitten um Verständnis und Beachtung.

Bürgermeisteramt

Ankenhalle über Faschingsferien geschlossen

Über die Faschingsferien bleibt die Ankenhalle für den gesamten Übungsbetrieb geschlossen.
Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung.

Bürgermeisteramt

Instandhaltungsarbeiten der Ankenhalle gehen weiter

Unsere in den 80iger Jahren erbaute Ankenhalle bietet nach wie vor beste Voraussetzungen für Sportbetrieb und Veranstaltungen. Nachdem in den letzten Jahren beispielsweise mit dem Einbau eines Blockheizkraftwerkes, Verbesserung des Brandschutzes, Lautsprecheranlage, LED-Beleuchtung usw. über eine 3/4tel Million Euro gesetzt wurde, stehen auch kleinere Maßnahmen auf dem Programm. Nach der letztjährigen Fliesenerneuerung in der Küche werden aktuell nun von Mitarbeitern des Bauhofes die vier Einzel-WC-Anlagen im Zugangsbereich der Umkleiden saniert.

Zwei rundum erneuerte WC-Bereiche wurden bereits wieder in Betrieb genommen. Aktuell werden die beiden anderen erneuert. Parallel dazu sind andere Mitarbeiter des Bauhofs damit beschäftigt, die bereits seit Wochen laufenden Streicharbeiten an den Geländern fortzuführen.

                                   Ein Bauhofmitarbeiterbeim Wegstemmen der alten Fliesen.

Ärgernis der Woche

Das muss doch wirklich nicht sein!

Sachdienliche Hinweise nimmt das Ordnungsamt,
Frau Baumhauer, Tel. 9882-20 (bbaumhauer@kuchen.de) gerne entgegen.

Bürgermeisteramt

Fahrzeugbestand in Kuchen im Jahr 2016

Das Landratsamt Göppingen hat die Zahlen des Fahrzeugbestands zum 31.12.2016 bekannt gegeben. Nachstehend geben wir die für die Gemeinde Kuchen ermmittelten Zahlen bekannt (Vorjahreszahlen im Vergleich):

Fahrzeugbestand gesamt: 4.712 (2016) 4.601 (2015) 4.517 (2014)
davon:
PKW 3.500 3.434 3.382
LKW 138 130 135
Krafträder 370 374 362
Omnibusse 0 0 1
Zugmaschinen 102 99 96
Anhänger 562 530 502
sonstige KFZ 40 34 39
Gesamt im Landkreis: 215.184 210.634 206.414

Schwimmmeister gesucht

Die Gemeinde Kuchen (ca. 5.600 Einwohner) sucht zum frühest möglichen Zeitpunkt für das familienfreundliche Freibad eine/n

geprüfte/n Schwimmmeister/in oder
Fachangestellte/n für Bäderbetriebe

Zum Aufgabengebiet gehört die eigenverantwortliche Betriebsführung des Freibades (Betriebs – und Wasseraufsicht) während der Badesaison Mai bis September.

Neben den genannten Tätigkeiten ist außerhalb der Badesaison ein Einsatz im Bauhof, Wasserwerk oder Rathaus vorgesehen. Denkbar wäre auch eine Saisonbeschäftigung für eine/n Mitarbeiter/in, der/die im Winterhalbjahr in einem Hallen­bad einer anderen Gemeinde angestellt ist.
Wir bieten einen krisensicheren Arbeitsplatz mit leistungsgerechter Vergütung nach dem TVöD. Die Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsdienst wird vorausgesetzt. Auch ein Teilzeitarbeitsverhältnis ist grundsätzlich möglich.
Sind Sie interessiert? Dann bewerben Sie sich bitte mit aus­sagekräftigen Unterlagen bis 15.03.2017 beim Bürgermeisteramt Kuchen, Marktplatz 11, 73329 Kuchen.
Für telefonische Auskünfte stehen Ihnen Bürgermeister Rößner (Tel. 07331-9882 10) oder Herr Sapper (Tel. 07331-9882 31) zur Verfügung.

Informationen über die Gemeinde und das Freibad finden Sie unter www.kuchen.de.

 

Wasserverbrauchsabrechnung 2016-nicht erschrecken!

Derzeit werden wieder die Jahresendabrechnungen der Wasserzins-/Abwassergebühren 2016 verteilt. Zur Klarstellung der Abrechnung möchten wir folgende Informationen geben:
Auf die Jahresendabrechnung werden im Vorfeld vierteljährliche Abschläge erhoben; diese sind jeweils zum 31.03., 30.06. und 30.09. eines Jahres zur Zahlung fällig. Berechnungsgrundlage hierfür ist der Verbrauch des dem Abrechnungszeitraum vorangegangenen Jahres, welcher für das betreffende Jahr umgerechnet und anschließend als Abschlag auf insgesamt vier Quartale verteilt wird.
Da die Fälligkeit des Abschlags für das 4. Quartal am 31.12. eines Jahres eng mit der kurz darauf folgenden Jahresendabrechnung zusammenfallen würde, wird ein Abschlag für diesen Zeitraum nicht gesondert erhoben, sondern dieser wird „gedanklich“ gleich mit dem Ergebnis der Jahresendabrechnung verrechnet.

Hinsichtlich der in den meisten Fällen ausgewiesenen Nachzahlung liegt deshalb kein erheblicher Mehrverbrauch gegenüber dem Vorjahr zugrunde, sondern es handelt sich hierbei betragsmäßig lediglich um die Summe aus der Jahresendabrechnung und der Abschlagszahlung für das 4. Quartal aus dem letzten Jahr.

Sollten Sie Fragen bezüglich der Jahresendabrechnung haben, steht Ihnen Herr Sapper (Tel. 9882-31) von der Gemeindeverwaltung während der üblichen Dienstzeiten gerne zur Verfügung.

Bürgermeisteramt

Übliches Sortiment beim Lichtmessmarkt

Trotz 12 kurzfristiger Absagen aufgrund des Glatteises am frühen Morgen und Krankheit konnte die Marktagentur Neugebauer rund 35 Händler rund um das Rathaus platzieren. Ärgerlich war vor allem das Fernbleiben der beiden Würstlesanbieter, die ihr Kommen fest angekündigt hatten, denn viele Marktbesucher hatten sich auf ihre traditionelle Marktwurst eingestellt und waren zurecht sehr enttäuscht. Hungrig musste allerdings niemand den Markt verlassen, dafür sorgten mehrere Imbissstände, die z.B. Flammkuchen, Crêpes, Langosch, Maultaschen usw. anboten.
Auch ansonsten wurde den Marktbesuchern ein buntes Sortiment von den Händlern, die zum Teil von weit her kommen, feilgeboten. Von den Hosenträgern bis zum Vesperbrettle über exotische Gewürze und feine Tees war das Angebot sehr vielfältig. Auch die kleinen Marktbesucher kamen an den Süßigkeitenständen und am Bungeetrampolin auf ihre Kosten.
Vormittags war der Markt etwas schwächer besucht, was sich gegen Nachmittag jedoch änderte. Erfreulich viele Besucher kamen zum Bummeln und um mit Freunden und Bekannten ein „Schwätzle zu halten“.
Auch die Kuchener Gaststättenbetriebe, welche die traditionellen Kutteln im Angebot hatten, waren sehr gut besucht.

Bürgermeisteramt

Anmeldung in den Kindergarten

Die Vertreter der kirchlichen Kindergärten und der Gemeinde haben sich für die Beibehaltung eines gemeinsamen Anmeldeverfahrens für alle Kuchener Kindergärten ausgesprochen. Danach müssen alle Kinder, die

  • ab dem 3.Lebensjahr den Regelkindergarten besuchen sollen bzw.
  • in dem sog. Eingewöhnungskonzept ab 2 Jahren (sog. 2+-Gruppen) bzw. ab 2 Jahren und 9 Monaten den Kindergarten besuchen sollen
  • für einen Krippenplatz angemeldet werden sollen

bei der Gemeindeverwaltung mind. 6 Monate vor dem gewünschten Aufnahmetag schriftlich angemeldet werden. Anmeldeformulare sind bei der Gemeindeverwaltung (Bürgerbüro) oder hier erhältlich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Baumhauer (Tel.9882 20) oder Frau Hofmann, (Tel. 9882 26).

Bürgermeisteramt

Die Schonzeit beginnt

Zum Schutz der Lebensräume wildlebender Tiere, insbesondere von Vögeln, verbietet das Naturschutzgesetz in der Zeit vom 01.03. bis 30.09. die Fällung, Rodung und Rückschnitt von Hecken, Bäumen, Gebüschen und Röhrichtbeständen.
Ausnahmen:
Genehmigte oder sonstige zulässige Bauvorhaben haben jedoch auch in der Schonzeit Vorrang. Für die Freihaltung des Verkehrsraums ist ebenso der gesetzlich verpflichtende Rückschnitt von Hecken und Bäumen ganzjährig zulässig.
Bei Rückfragen und einer eventuell zu erteilenden Ausnahmegenehmigung steht Ihnen die untere Naturschutzbehörde des Landratsamts unter der Tel.Nr. 07161/202-408 gerne zur Verfügung.

Bürgermeisteramt

Rund 50 000 Haushalte werden im Mikrozensus befragt

Interviewer kündigen sich in über 900 Gemeinden in Baden-Württemberg an

Die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, informiert die Presse zu Beginn des neuen Jahres, dass der Mikrozensus 2017 beginnt. Dazu werden vom Statistischen Landesamt über das ganze Jahr rund 50 000 Haushalte in über 900 Gemeinden in Baden-Württemberg befragt. Sie bittet die ausgewählten Haushalte um ihre Mitwirkung.
Was ist der Mikrozensus? Der Mikrozensus ist eine amtliche Haushaltsbefragung, mit der seit 1957 wichtige Daten über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung ermittelt werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen in Bund und Ländern, stehen aber auch der Wissenschaft, der Presse und den interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Die Daten des Mikrozensus werden kontinuierlich über das ganze Jahr verteilt von Erhebungsbeauftragten erhoben. Knapp 1 000 Haushalte werden pro Woche befragt.
Wer wird für die Erhebung ausgewählt? In einem mathematischen Zufallsverfahren werden zunächst Gebäude bzw. Gebäudeteile gezogen. Erhebungsbeauftragte ermitteln vor Ort, welche Haushalte in den ausgewählten Gebäuden wohnen und kündigen sich bei diesen mit einem handschriftlich ergänzten Ankündigungsschreiben mit Terminvorschlag an. Für die ausgewählten Haushalte besteht Auskunftspflicht. Sie werden innerhalb von fünf aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal im Rahmen des Mikrozensus befragt.
Wie läuft die Befragung ab? Erhebungsbeauftragte des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg suchen die Haushalte zum vorgeschlagenen Termin auf und bitten sie um die Auskünfte. Sie können sich mittels eines Interviewer-Ausweises als Beauftragte des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg ausweisen. Die Auskünfte können für alle Haushaltsmitglieder von einer volljährigen Person erteilt werden. Die Erhebungsbeauftragten verwenden einen Laptop und geben Ihre Antworten direkt ein. Durch die Durchführung der Befragung mit unseren Erhebungsbeauftragten ist sichergestellt, dass die Angaben vollständig und plausibel erfasst werden. Alternativ haben die Haushalte auch die Möglichkeit, den Fragebogen in Papierform selbst auszufüllen. Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltung und dem Datenschutz und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Nach Eingang und Prüfung der Daten im Statistischen Landesamt werden diese anonymisiert und zu aggregierten Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.

Weitere Informationen zum Mikrozensus:

www.statistik-bw.de/DatenMelden/Mikrozensus.

Kontakt:
Pressestelle, Tel.: 0711/641-2451, pressestelle@stala.bwl.de
Fachliche Rückfragen: Tel. (0711) 641 -2513 oder -2626, mikrozensus@stala.bwl.de

Lärm und schlechte Luft

Zwei Themen, welche auch Kuchen beschäftigt: Bedingt durch den Verkehr auf der B 10 – durchschnittlich rund 22.000 Fahrzeuge (in Spitzenen bis zu 30.000) täglich mit ca. 9 % Schwerlastanteil – entstehen an der  Ortsdurchfahrt hohe Lärmbelastungen, aber auch Luftschadstoffe.



Die Gemeinde ist momentan dabei, einen Lärmaktionsplan aufzustellen. Dort werden die Lärmimmissionen durch Straße und Schiene ermittelt und mögliche Maßnahmen aufgezeigt. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor, doch ist schon heute klar, dass nur sehr bedingt Maßnahmen ergriffen werden können, zumal die Zuständigkeit für verkehrstechnische Maßnahmen bei Bund/ Land liegen. Deutliche Entlastung wurde in den vergangenen Jahren zumindest für einzelne Ortsteile bereits durch die Lärmschutzwände an B 10 und Bahn erzielt. Donnerstag letzte Woche war der Lärmschutzbeauftragte des Landes, Thomas Marwein, zusammen mit Alexander Maier (Landtagsabgeordneter, Kreisvorsitzender der Grünen), Dietrich Burchart (Bundestagskandidat für die Grünen) und Gemeinderat Joachim Abel (GRÜNE) zu Besuch in Kuchen, um sich selbst ein Bild vor Ort zu verschaffen. Nach einem ausführlichen Treffen mit Bürgermeister Rößner und Bauamtsleiter Potschkay auf dem Rathaus besichtigte der Lärmschutzbeauftragte die Ortsmitte und sprach abends im Küferstüble vor etlichen Besuchern über die Lärmproblematik. 
Der Lärmaktionsplan wird voraussichtlich in der nächsten Gemeinderat-Sitzung vorgestellt und dann der Öffentlichkeit präsentiert.

Ein  weiteres verkehrsbedingtes Problem stellt die Luftschadstoffbelastung dar. Hierzu hatte die Landesanstalt für Umwelt und Messungen, kurz LUBW, in den vergangenen Jahren Prognosen über die Schadstoffbelastung an verschiedenen verkehrsreichen Straßen erstellt. Auf Grund der prognostizierten Werte wurden dann im Jahr 2016 an sechs Stellen Messungen durchgeführt, so auch in Kuchen. Dabei zeigte sich, dass Feinstaub das geringere Problem darstellt. Hier ist an 35 Tagen im Jahr die Überschreitung des Wertes von 50 µg/m³ erlaubt – in Kuchen lag die Überschreitung bis Oktober bei 6 Tagen, eine Auswertung für das restliche Jahr wird noch erwartet. Feinstaub sind kleinste Feststoffe unterschiedlicher Materialien wie Schwermetall, Gummi, Ruß usw., welche unter anderem bei  Abrieb bzw. Verbrennungsvorgängen von Kraftfahrzeugen und Heizungsanlagen entstehen. Ein zweiter Parameter, welcher gemessen wurde, ist Stickstoffdioxid (NO2), welches unter anderem Bestandteil des Abgases von Kraftfahrzeugen und von Heizkesseln ist. Hier liegt der Grenzwert bei einem Jahresdurchschnitt von 40 µg/m³. Für die B 10 in Kuchen wurde bei der Prognose im Vorfeld ein Wert von 59,1 µg/m³ errechnet, so jedenfalls stand es am 27.01. in der Stuttgarter Zeitung zu lesen. Das Messergebnis liegt noch nicht vor, wird aber für die nächsten Wochen erwartet. Bei einer längeren Überschreitung des Wertes wäre das Land gefragt – dieses müsste dann einen Luftreinhalteplan aufstellen (ähnlich dem Lärmaktionsplan). Was jedoch an wirksamen Maßnahmen  dabei herauskommt, ist völlig offen.



Die Situation zeigt, dass der Weiterbau der B 10 neu um Kuchen herum zur Entlastung des Ortskerns von großer Bedeutung ist.

Bürgermeisteramt

Mistelbefall gefährdet Streuobstbäume

Wichtige Informationen finden Sie im Flyer des Landratsamtes Göppingen Landwirtschaftsamt. Bitte hier klicken.

Kommunale Investitionen eines Jahres im Überblick

      
Neuer Kunstrasen-Soccer Court Spielplatz                        Modernisierung Schul-/Mensaküche (15.000 €)
"Seetalbach" (50.000 €)

       
Teilsanierung Wasserleitung B 10 (331.000 €)                   Feldwegesanierungen (60.000 €)

    
Teilsanierung Asphaltbelag Seetalbachstraße                  Teilsanierung Freidrichstraße inkl. Wasserleitungen
(82.000 €)                                                                          (170.000 €)

    
Sanierung kleinere Straßenschäden (20.000 €)                 Sanierung undichtes Dach Feuerwache,
                                                                                           Versicherungsfall ( ca. 40.000 €)

    
Sanierung Kantstraße inkl. Wasserleitungen                Erschließung Baugebiet Kantstraße durch die Ev. Landeskirche
(100.000 €)                                                                  (10 Einfamilienhaus-Bauplätze)

    
Mitfinanzierung/Neuanlegung SBI-Parkplatz,                    Barrierefreier Umbau/Sanierung  Bahnhofturnhalle                           Zuwegung SBI-Park (30.000 €)                                          durch TSV/Gemeinde (80.000 €)

    
Barrierefreier Pflasterstreifen für den SBI-Festplatz           Sanierung Filssteg Schillerstraße durch Bauhof
(20.000 €)                                                                          (ca. 15.000 €)

    
Umstellung auf LED und neue Sicherheits-                      Neuer Windfang und Wetterschutzwand Ankenhalle
beleuchtung Ankenhalle                                                      (40.000 €)
(200.000 €,Zuschuss 34.000 €)                 

Neuer Mitarbeiter in der Schule

Die Gottfried-von-Spitzenbergschule hat seit dieser Woche einen Schulsozialarbeiter, der die im Herbst neu geschaffene 50%- Stelle besetzt. Seit Montag kümmert sich Herr Jörg Michels um soziale Belange in der Schule. Für Schüler, Eltern und Lehrer ist er ein möglicher Ansprechpartner zu Fragen und Problemlagen im Miteinander in Schule und Familie. Der 45-jährige Jugend- und Heimerzieher war in den letzten 15 Jahren bei der BruderhausDiakonie in Deggingen angestellt. Zu seinen Aufgaben gehörten in dieser Zeit Schulsozialarbeit in Süßen, Donzdorf und Eislingen, sowie Beschäftigungen in der Jugendhilfe, der Offenen Jugendarbeit und erlebnispädagogische Angebote. Herr Michels hat zusätzlich zu seiner Berufsausbildung verschiedene Qualifikationen erworben – vom Barkeeper über Canyoning-Guide bis zum Systemischen Berater verfügt er über eine bunte Mischung. Er wohnt zwar mittlerweile in Unterböhringen, hat aber eine lange Kuchener Vergangenheit als Bürger und Ehrenamtlicher in den Sportvereinen. Herr Michels freut sich nun, seine Arbeit in der Schule aufzunehmen. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus einen guten Start.

 

Bürgermeisteramt

 

Windpark Tegelberg genehmigt

Wie bereits mehrfach berichtet und auch in einer Infoversammlung erörtert, hatte die Stuttgarter Firma WEBW neue Energie GmbH im Dezember 2015 die Errichtung eines Windparks auf dem Tegelberg beantragt. Mit Datum 30.12.16, und wohl im Hinblick auf die sich in 2017 ändernde Einspeise-Vergütungen, genehmigte das Landratsamt noch kurz vor Jahresende den Bau der drei Windräder auf Donzdorfer Markung. Nachdem man auch im Kuchener Rathaus zunächst nur aus der Presse davon erfahren hatte, ging am Montag dieser Woche (09.01.17) nun per E-Mail der 45-seitige Genehmigungsbescheid zur Errichtung und zum Betrieb der drei Windenergieanlagen zur Kenntnisnahme ein. Noch am Sonntag hatte BM Rößner beim Neujahrsempfang daran erinnert, dass Gemeinderat und Verwaltung im Vorfeld ein - so weit wie mögliches - Abrücken der ca. 200 m hohen Anlagen von der Traufkante in Richtung Albhochfläche und eine Optimierung der Standorte gefordert hatten. Wie dem Bescheid zu entnehmen ist, leider erfolglos! In der Genehmigung wird davon gesprochen, dass teilweise erhebliche nachteilige Eingriffe in Natur und Landschaft erfolgen. Wörtlich heißt es: "Durch die geplanten Windkraftanlagen wird sich das Landschaftsbild… unbestritten stark verändern. Eine schwerwiegende Beeinträchtigung eines Landschaftsbildes von herausragender Vielfalt, Eigenart und Schönheit ist jedoch…nach Prüfung der unteren Naturschutzbehörde nicht gegeben. Der Eingriff muss in gewissem Umfang hingenommen werden."  Weiter heißt es sinngemäß, dass eine nachhaltige Erzeugung von Energie, Windhöffigkeit, Wirtschaftlichkeit der Anlagen usw. im Ergebnis Vorrang vor den Belangen von Naturschutz und der Landschaftspflege haben. "Ein Abrücken von der Hangkante kann….deshalb nicht gefordert werden." 
In der Genehmigung und der themenbezogenen Begründung werden außerdem Ausführungen - teilweise mit Auflagen -  zu Immissionsschutz, Lärm/Abstand zur Wohnbebauung, Infraschall, Schattenwurf, Lichtimmissionen, Discoeffekt, Vogelschutz, Fledermausvorkommen, Naturschutz-gebiete, Wetterradar, Abschattungseffekte, Eiswurf, Netzanbindung, Brandschutz,  usw. gemacht.
In der Gesamtabwägung aller positiven wie negativen Auswirkungen des Vorhabens und nach Prüfung der Bedenken, Anregungen und Hinweise von Fachbehörden, Kommunen und Bürgerschaft kam das Umweltschutzamt im Landratsamt Göppingen in seiner Funktion als Untere Immissions-schutzbehörde zum Ergebnis, dass die Genehmigungsvoraussetzungen vorliegen und deshalb die Genehmigung zu erteilen ist. Eine sofortige Vollziehung wurde angeordnet. Im Rathaus geht man deshalb davon aus, dass noch vor Ende der vegetationsfreien Periode mit der Rodung der Waldflächen begonnen wird. Der Gemeinderat wird sich noch mit den Genehmigungsunterlagen befassen.
Wer Interesse am genauen Inhalt der Genehmigungsunterlagen hat, kann sich auf der Homepage des Landkreises informieren. Der Bescheid ist im Internet unter  www.landkreis-goeppingen.de unter "Ämter A-Z - Umweltschutzamt - Bekanntmachungen" zur Einsichtnahme für die Öffentlichkeit eingestellt.

- Bürgermeisteramt -

Statistik des vergangenen Jahres 2016

Auch dieses Jahr möchten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern einen kleinen Einblick in die Rathausarbeit verschaffen. Anhand einiger Zahlen zeigen wir auf, was sich im letzten Jahr getan hat. Zum Vergleich sind die Zahlen der beiden Vorjahre aufgeführt.

Standesamt
Geburten

2014

2015

2016

Mädchen

16

14

22

Jungen

  20

24

23

Geburten insgesamt

36

   38

   45

Eheschließungen

21

17

25

Anmeldung zur Eheschließung

14

29

22

Scheidungen

6

24

37

Sterbefälle
In Kuchen beurkundet

18

23

38

Auswärts gestorben

43

35

41

In Kuchen gestorben

18

22

23

Sterbefälle gesamt

61

57

64

Bestattungen

61

58

59

Kirchenaustritte

34

42

30

Vaterschaftsanerkennungen

3

3

9

Namensänderungen

4

5

7

Bürgerbüro:
Einwohnerzahl
am Jahresende

2014

2015

2016

Männer

2733

2798

2815

Frauen

2770

2735

2781

Einwohner gesamt

5503

5533

5596

Anmeldungen

392

419

526

Abmeldungen

313

363

446

Ummeldungen

136

94

111

Es wurden ausgestellt:

 

 

 

Reisepässe

197

210

193

Personalausweise

420

411

386

Kinderreisepässe

45

54

52

vorläufige Reisepässe

8

7

4

vorläufige Personalausweise

29

44

44

Landesfamilienpässe

27

24

22

Folgende Anträge wurden bearbeitet:

2014

2015

2016

Führerscheinanträge

122

139

147

Führerschein-Umtausch EU

36

25

33

Fischereischeine

22

14

29

Führungszeugnisse

166

144

201

Auskünfte aus dem

 

 

 

Gewerbezentralregister

18

10

13

Gewerbeanmeldungen

38

53

46

Gewerbeabmeldungen

54

59

59

Gewerbeummeldungen

15 

16 

11 

Anträge Gaststättenerlaubnis 

Gestattungen 

11 

11 

Anträge auf Sozialhilfeleistungen

19 

27 

39 

Rentenanträge 

287 

178 

138 

Wohngeldanträge 

61 

26 

20 

Elterngeld 

Rundfunkgebührenbefreiung/-ermäßigung 

92 

12 

12 

Anträge auf Grundsicherung

31 

10 

14 

sonstige Anträge 

176 

75 

75 

Baurechtsamt:

 

 

 

Bauanträge

2014

2015

2016

Neubauten/Wohnhäuser 

Andere Bauvorhaben 

23 

20 

12 

Bauanträge gesamt 

26 

22 

17 

Genehmigungen LRA 

26 

17 

22 

Baukosten EURO 

6,46 Mio

1,4 Mio

3,2 Mio 

Bürgermeisteramt

Steuern und Gebühren unverändert

Die gute Nachricht vorweg: Auch im neuen Jahr wird es in Kuchen keine Erhöhung von Gebühren und Steuern geben. Gemeinderat und Verwaltung sahen keine Veranlassung, die oftmals am unteren Ende der Landkreisscala befindlichen Sätze zu ändern und untermauerten dies mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss. Die meisten Hebesätze sind nun schon seit Jahren stabil: Grundsteuer A (Landwirtschaft) und Grundsteuer B seit 2006; Gewerbesteuer seit 1991, Kindergartengebühren seit  2013.

Hier ein Vergleich der Hebesätze (%) zur besseren Einschätzung (Quelle Landratsamt):

 

Grundsteuer A

Grundsteuer B

Gewerbesteuer

Kuchen

345

315

330

Gingen

330

330

345

Bad Überkingen

350

360

360

Geislingen

395

395

395

Kreisdurchschnitt

371

379

365

Die Gesamteinnahmen belaufen sich aktuell bei der Grundsteuer A auf 5.327€, Grundsteuer B auf 540.984 € und der Gewerbesteuer auf 820.628 €.
Auch bei den Kindergartengebühren liegt man in Kuchen an vorderster Stelle im Kreis Göppingen, sowohl bei den Kindergarten – als auch bei den Krippenplätzen – liegen die Gebühren weit unter der Empfehlung der Fachverbände. Beispiele:

Kindergartengebühren

Kuchen in €

Gingen in €

Empfehlung Spitzenverbände €

ein Kind

80,00

103,00

100,00

zwei Kinder

60,00

78,00

76,00

drei Kinder

40,00

52,00

50,00

 

 

 

 

Krippenplätze

 

 

 

ein Kind

200,00

301,00

292,00

zwei Kinder

150,00

224,00

217,00

drei Kinder

100,00

152,00

147,00


Die Elternbeiträge sollen gemäß den Empfehlungen des Gemeindetags und der kirchlichen Fachverbände in Baden-Württemberg bei 20% der Ausgaben liegen, in Kuchen sind es tatsächlich 14%. Im letzten Haushaltsjahr betrug die von der Gemeinde zu tragende Abmangelbeteiligung für alle Kindergärten im laufenden Betrieb (ohne Investitionen, Abschreibungen…) insgesamt 612.647 € bzw. je Kindergarten-Kind 4.676 €. Gut angelegte Gelder, so die Einschätzung von Gemeinderat und Verwaltung.

 

Der Ärger mit dem Hundekot und freilaufenden Hunden im Innenbereich

Obwohl es der Anstand eigentlich auch ohne behördliche Mahnungen und Bitten an Hundebesitzer möglich machen sollte: Auf Gehwegen, öffentlichen Grünflächen, Spielplätzen, Äckern, an fremden Gärten und Zäunen usw. hat Hundekot nichts verloren. Für alle Betroffenen sind die Tretminen ein großes Ärgernis. Die überwiegende Anzahl der Hundebesitzer verhält sich korrekt und rücksichtsvoll und nutzt die vielen Dogstationen. Dennoch gibt es immer noch Mitbürger, denen das Thema auf gut Schwäbisch und im doppelten Wortsinn „scheißegal“ ist. Wenn es manchmal schon nicht zu verhindern ist, dass Bello seinen Haufen außerhalb des eigenen Gartens macht, ist das Corpus Delicti abzuräumen und zu entsorgen. Ekelhaft? Was sollen dann erst die sagen, denen der Hund nicht gehört und die die Fäkalien wegräumen müssen? Das oft gehörte Argument, man bezahle ja Hundesteuer, ist kein Freischein für solche Rücksichtslosigkeit. Ebenso muss daran erinnert werden, dass im Innenbereich alle Hunde an der Leine geführt werden müssen! Vergessen Sie bitte nicht - viele Mitbürger/-innen begegnen Hunden mit einem hohen Maß an Respekt, wenn nicht sogar mit Angst. Wo die Verwaltung konkrete Anzeigen erhält, gibt es ein Bußgeld.

Bürgermeisteramt

Widerspruchsrecht gegen Übermittlung von Meldedaten an die Bundeswehr

Die Meldebehörde der Gemeinde Kuchen übermittelt nach § 58c Abs. 1 Satz 1 des Soldatengesetzes (SG) an das Bundesamt für Wehrverwaltung jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im darauf folgenden  Jahr volljährig werden (Geburtsjahr 2000):
1. Familienname,
2. Vornamen,
3. gegenwärtige Anschrift.
Nach § 58c Abs. 1 Satz 2 SG werden die Daten nicht übermittelt, wenn der Betroffene nach §36 Abs. 2 Bundesmeldegesetz (BMG)der Datenübermittlung widersprochen hat.
Die Betroffenen, die eine Übermittlung ihrer Daten an das Bundesamt für Wehrverwaltung nicht wünschen werden gebeten, dies der Gemeinde Kuchen (Bürgerbüro, Rathaus Zi. 5) schriftlich oder im Rahmen einer persönlichen Vorsprache mitzuteilen.

Wenn Sie für Ihr Kind eine Tagesmutter/ einen Tagesvater suchen...

…hilft ihnen der Tagesmütterverein Göppingen gerne weiter.

Der Tagesmütterverein vermittelt Ihnen die Tagespflegefamilie, die zu Ihnen und den Bedürfnissen Ihres Kindes passt. Tagesmütter/Tagesväter können flexibel auf Ihre Wünsche eingehen.

Die Kindertagespflege ist ein eigenständiges Angebot der öffentlich, finanzierten Kindertagesbetreuung. Sie ist gesetzlich der institutionellen Kinderbetreuung gleichgestellt und hat den gleichen Förderungsauftrag: die Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes. Kindertagespflege zeichnet sich durch ihren familiären Charakter aus. In der Regel betreut eine Tagesmutter oder ein Tagesvater bis zu fünf Kinder im eigenen Haushalt, in speziell angemieteten Räumen oder im Haushalt der Eltern.

Die Betreuung in der Kindertagespflege ist für Kinder von  0 und 14 Jahren möglich. Durch die kleine Gruppe und familiäre Atmosphäre kann die Tagesmutter/der Tagesvater auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen. Die Tagespflegepersonen begleiten die Kinder in ihrer Entwicklung. Sie fördern die Kinder, ermöglichen ihnen, eigene Erfahrungen zu machen und die Welt kennenzulernen. Die Kinder spielen gemeinsam mit anderen Kindern und lernen im sozialen Miteinander Grundlegendes, um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden. Im familiären Umfeld erfahren Kinder Alltagsbildung, die Voraussetzung für schulische Bildung ist.

Für Kinder unter 3
ist die Kindertagespflege eine gute Alternative zu einer Betreuung in einer öffentlichen Kindertageseinrichtung. Vor allem Kinder, die viele Stunden am Tag betreut werden, müssen keinen Wechsel der Bezugspersonen durch Schichtdienst erleben.

Für Kinder von 3 bis 6 Jahren
kann Kindertagespflege auch in Ergänzung zur Betreuung in einer Kindertageseinrichtung genutzt werden.

Für Schulkinder bis 14 Jahren
ist die Betreuung bei einer Tagesmutter/einem Tagesvater eine gute Ergänzung, wenn sie am Nachmittag, bei spätem Schulbeginn oder in den Ferien eine Betreuung benötigen.

Die Betreuungszeiten können ganz individuell abgesprochen und vereinbart werden.

Kosten:
Die Kindertagespflege ist in der Regel nicht teurer als ein Platz in einer Kindertageseinrichtung da die Betreuung öffentlich gefördert wird. Wir beraten Sie gerne.

Nähere Informationen erhalten Sie beim Tagesmütterverein. www.tmv-gp.de

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage:
Tagesmütter Göppingen e. V.
Außenstelle Geislingen
Karlstr. 24
73312 Geislingen
Telefon: 07331/301763
geislingen@tmv-gp.de

Tempo 30 - Langsam aber sicher!

Tempo 30 in Wohngebieten bedeutet einen Rückgang der Unfälle mit Personenschäden schweren Sachschäden. Untersuchun-gen bestätigen, dass Fußgänger und Rad-fahrer bei einem Unfall eine höhere Überlebenschance haben. 
                                      

Kollisionsgeschwindigketit Überlebenschance
20 km/h 90 %
40 km/h 70 %
60 km/h 15 %
80 km/h 0 %

Tempo 30 – Unseren Kindern, Nachbarn, Mitbürgern und uns selbst zuliebe…

 

Das Landratsamt informiert - Wohngeld

Seit 2016 profitieren mehr Menschen im Land vom Wohngeld

Durch die Änderung des Wohngeldgesetzes wurden in Baden-Württemberg etwa 49.000 zusätzliche Erstanträge auf Wohngeld prognostiziert. Da bislang jedoch weniger Neuanträge als erwartet gestellt wurden, ermuntert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen nun ausdrücklich, bei ihren zuständigen Wohngeldbehörden einen eventuellen Wohngeldanspruch prüfen zu lassen.
Wohngeld können Mieterinnen und Mieter als Mietzuschuss, Eigentümerinnen und Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum als Lastenzuschuss erhalten. Die Hälfte des ausbezahlten Wohngelds wird als Landesmitteln finanziert. Die Wohngeldreform trägt dazu bei, dass gerade Menschen mit geringem Einkommen noch mehr als bisher bei den Wohnkosten entlastet werden.
Mit der Reform wurde dem Anstieg der Einkommen und der Bruttokaltmieten Rechnung getragen und die Werte der zur Berechnung des Wohngelds geltenden Tabelle um durchschnittlich 39 Prozent angehoben. Zudem wurden die geltenden Miethöchstbeträge für Wohngeldberechtigte je nach Mietenstufe von 7 bis 27 Prozent erhöht: In Regionen mit stark steigenden Mieten wurde sie stärker angepasst als in anderen Regionen. Alle Gemeinden bundesweit sind einer von sechs Mietstufen zugeordnet – jeweils abhängig vom örtlichen Mietniveau der Wohngeldempfänger.
Vielfach erhalten Bürgerinnen und Bürger jetzt Wohngeld, die vor der Reform keinen Anspruch gehabt haben. Insgesamt profitieren hauptsächlich drei Personengruppen von der Wohngeldreform. Dies sind zum einen die bisherigen Wohngeldhaushalte, die im Jahr 2016 auch ohne Reform Wohngeld beziehen. Dann gibt es die so genannten Hereinwachserhaushalte, deren Einkommen bislang die Grenzen für einen Wohngeldanspruch überschritten haben und die im Jahr 2016 erstmals wieder mit Wohngeld bei den Wohnkosten entlastet werden. Hier sind auch Rentnerinnen und Rentner – ungeachtet der Rentenerhöhung zum 01.07.2016 – angesprochen. Außerdem die so genannten Wechslerhaushalte, die zuvor Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) oder Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bzw. der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) bezogen haben.

Das Team der Kuchener Standesbeamte

freut sich auf Trauungen nicht nur im Trauzimmer des Rathauses, sondern auch, sofern es die Temperaturen zulassen, etwa von April bis Oktober im renovierten Gebäude 45 des SBI-Parks.

Bei der Anmeldung zur Eheschließung haben die Paare die Möglichkeit den Wunsch zu äußern, wer die Trauung vollziehen soll und sofern keine anderen Termine entgegenstehen, werden die Kuchener Standesbeamte diesen auch erfüllen.


Von links: Bürgermeister Bernd Rößner, Katrin Hofmann, Diana Ströhle, Barbara Baumhauer,
Andreas Sapper

Freuen Sie sich mit uns über das eBlättle

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wie gewohnt informieren wir Sie über das Amtsblatt mit den wichtigsten Neuigkeiten aus unserer Gemeinde.
Als Abonnent des Amtsblattes stehen Ihnen ab sofort die amtlichen Bekanntmachungen, die Vereinsnachrichten und alle anderen Inhalte des Amtsblattes auch in elektronischer Form zur Verfügung.
Das von Nussbaum Medien entwickelte eBlättle ist eine Kopie des gedruckten Amtsblattes. Das eBlättle erscheint wie das gedruckte Amtsblatt, also immer am Freitag um 09 Uhr.  
Damit steht das Amtsblatt allen Abonnenten nicht nur zeitgleich, sondern überall auf der ganzen Welt zur Verfügung. Sie brauchen also auch auf Reisen jetzt nicht mehr auf Ihr Amtsblatt zu verzichten und Sie können es zum Beispiel auch in der Mittagspause im Büro lesen. Hierzu benötigen Sie lediglich einen Internetzugang.
Darüber hinaus bietet das eBlättle komfortable Funktionen, die es im gedruckten Amtsblatt nicht geben kann:

Suchalarm – Damit verpassen Sie nie wieder einen Artikel!

Artikel ausschneiden – Ausgewählte Artikel können Sie ganz bequem archivieren!

Komfortable Volltextsuche – Mit dieser finden Sie Stichwörter und ganze Sätze!

Wir haben mit dem Verlag Nussbaum Medien ausgehandelt, dass jeder Abonnent des Amtsblattes, dessen Bezugsgebühren über das Lastschriftverfahren bezahlt werden, auf Wunsch Zugang zur elek­tronischen Amtsblattausgabe erhält. Hierzu ist lediglich eine Registrierung auf der Seite www.eblättle.de erforderlich.
Die Nutzung des eBlättle ist im Rahmen des Printabonnements enthalten. Aus steuerrechtlichen Gründen ist der Verlag jedoch gehalten, das eBlättle mit einer separaten Position auf seiner Abrechnung auszuweisen, weil dieses nicht mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Drucksachen (7 %), sondern mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 % zu versteuern ist.
Deshalb wird bei den Aborechnungen der bisherige Betrag für das Printabonnement in zwei getrennt abzurechnende Positionen für Print und Online aufgeteilt. In der Summe zahlen Sie aber nicht mehr als bisher. Die steuerliche Mehrbelastung übernimmt der Verlag.
Gewerbliche Kunden erhalten deshalb zwei getrennte Rechnungen. Privatkunden finden auf ihrem Kontoauszug zwei Abbuchungen.
Natürlich wissen wir, dass das gedruckte Amtsblatt bei vielen Menschen zum festen Bestandteil ihres Lebens geworden ist. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Jedoch soll Ihnen das eBlättle den jederzeitigen Zugriff auf alle Inhalte des Amtsblattes ermöglichen und Ihnen die oben aufgezeigten Vorteile entsprechend des aktuellen Standes der technischen Möglichkeiten bieten.

Weitere Informationen zum eBlättle erhalten Sie direkt vom Verlag oder online unter www.nussbaummedien.de/eblaettle_anleitung.

*Neu* Albtraufgänger - Wanderkarte für 4,90 € im Bürgerbüro erhältlich

Reisepass noch gültig?

Fernreisen werden bei deutschen Touristen immer beliebter. Auch bieten Reiseveranstalter immer mehr Last-Minute-Reisen an.
Jedoch sind gerade diese Länder sehr genau, was die Gültigkeit der Einreisedokumente anbetrifft. Am Einreisetag muss daher der Reisepass mindestens noch 6 Monate gültig sein.

  • Haben Sie eine Fernreise vor ?
  • Gilt Ihr Reisepass noch 6 Monate am Einreisetag ?

Sollten Sie einen neuen Reisepass benötigen, bringen Sie bitte zur persönlichen Beantragung ein biometrietaugliches Lichtbild neuestens Datums mit.

Noch Fragen? Kein Problem! Das Bürgerbüro, Rathaus Zimmer 5 steht Ihnen gerne zur Verfügung (Tel. 9882 22 - 25 oder e-Mail: ddrexler@kuchen.de).

Bürgermeisteramt

Wespen und Hornissen

Nützliche Tipps zum Umgang mit Wespen und Hornissen erhalten Sie hier...

Reisepass- und Personalausweisservice

Mit diesem Formular können Sie sich in unsere Datenbank eintragen und wir benachrichtigen Sie rechtzeitig vor Ablauf Ihres Personalausweises oder Reisepasses.
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