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Bürgermeisteramt Kuchen
Marktplatz 11
73329 Kuchen
Tel.: 07331-9882 0
Fax: 07331-9882 13
e-mail: bma@kuchen.de

Öffnungszeiten Rathaus

Mo.,Di.,Do. u. Fr.
08.00 - 12.00 Uhr
(Standesamt ab 8.30 Uhr)

Mo., Di., Do.,
14.00 - 16.00 Uhr

Mi. vormittags geschlossen
15.00 - 18.00 Uhr

Merkblatt über die Polizeiverordnung über das Halten gefährlicher Hunde

Am 3. August 2000 haben das Innenministerium und das Ministerium Ländlicher Raum die neue Polizeiverordnung über das Halten gefährlicher Hunde erlassen. Die Neufassung dieser Polizeiverordnung ist am Mittwoch, den 16. August 2000 in Kraft getreten. Hier die wichtigsten Bestimmungen:

Kampfhunde

Als Kampfhunde gelten insbesondere folgende Hunderassen und deren Kreuzungen:
  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Pit Bull Terrier.

Durch eine Prüfung, für dessen Vornahme das Landratsamt zuständig ist, kann die Vermutung widerlegt werden, dass ein einzelner Hund als Kampfhund einzustufen ist.

Liegen bei Hunden der Rassen
Bullmastiff,
Staffordshire Bullterrier,
Dogo Argentino,
Bordeaux Dogge,
Fila Brasileiro,
Mastin Espanol,
Mastino Napoletano,
Mastiff und
Tosa Inu

oder einer Kreuzung Anhaltspunkte über eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit des Hundes gegenüber Menschen oder Tieren vor, gilt dieser ebenfalls als Kampfhund.

Als gefährliche Hunde gelten Hunde, die, ohne Kampfhunde zu sein, auf Grund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass durch sie eine Gefahr für Leben und Gesundheit von Menschen oder Tieren besteht. Gefährliche Hunde sind insbesondere Hunde, die

1. bissig sind,
2. in aggressiver oder gefahrdrohender Weise Menschen oder Tiere anspringen oder
3. zum unkontrollierten Hetzen oder Reißen von Wild oder Vieh oder anderen Tieren neigen.

Anzeigepflicht für Kampfhunde

Wer bereits einen Kampfhund besitzt, muss die Haltung, Rasse, Anzahl, Alter und Kennzeichnung bis spätestens Dienstag, 12. September 2000 unter Benennung seiner Personalien beim Bürgermeisteramt Kuchen schriftlich anzeigen, damit er von der Erlaubnispflicht für die Haltung dieser Hunde befreit ist (Ausschlussfrist!).

Nach Abgabe der Anzeige wird eine vorläufige Bestätigung ausgegeben, die bei Kontrollen vorgezeigt werden muss.

Sichere Haltung, Leinen- und Maulkorbzwang, Zuchtverbot

Kampfhunde müssen ab sofort sicher untergebracht werden. Kampfhunde, die älter als sechs Monate sind, sowie gefährliche Hunde dürfen außerhalb des befriedeten Besitztums nur mit Leine und Maulkorb und nur von geeigneten, zuverlässigen Personen ausgeführt werden. Sie sind so zu halten, dass von ihnen keine Gefahr für Menschen, Tiere oder Sachen ausgehen kann, insbesondere kein Entweichen des Hundes möglich ist. Außerhalb des befriedeten Besitztums dürfen diese Hunde nur Personen überlassen werden, die die Gewähr dafür bieten, dass der Hund sicher geführt wird. Wer die Haltung eines Kampfhundes oder gefährlichen Hundes aufgibt, hat Namen und Anschrift des neuen Besitzers unverzüglich der bisher zuständigen Ortspolizeibehörde mitzuteilen. Ebenso sind das Abhandenkommen eines solchen Hundes und der Ortswechsel des Halters der bisher und der nunmehr zuständigen Ortspolizeibehörde unverzüglich anzuzeigen.

Eine endgültige Bescheinigung über die Berechtigung, den jeweiligen Kampfhund zu halten, wird nach Abschluss der im Einzelfall anfallenden Prüfungen ausgestellt.

Kampfhunde dürfen nicht gezüchtet oder gekreuzt werden; sie dürfen auch nicht zur Vermehrung verwendet werden. Kampfhunde sind dauerhaft unfruchtbar zu machen; der Nachweis ist der Ortspolizeibehörde vorzulegen.

Ordnungswidrigkeiten

Verstöße gegen die Bestimmungen der neuen Verordnung sind Ordnungswidrigkeiten und können mit einer Geldbuße bis zu 1.000 EUR geahndet werden.

Weitere Auskünfte, der Text der "Kampfhundeverordnung" sowie Anmeldeformulare sind bei der Gemeindeverwaltung unter Telefon: 07331-9882 20, Frau Baumhauer, Zimmer 3 erhältlich. Die Kampfhundeverordnung kann auch im Internet auf den Seiten des Innenministeriums eingesehen werden.